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Abgestumpft - oder doch nicht?

Abgestumpft - oder doch nicht?
Hi,

Mich würde es mal interessieren, ob es anderen Singles bzw. Langzeitsingles ähnlich ergeht wie mir.
Ich würde mal grob schätzen, dass ich ab meinem 30. Lebensjahr eigentlich nicht mehr das Gefühl habe, mich verlieben zu können/wollen. Ich bin seit mittlerweilen 6-7 Jahren Single. Anfangs hab ich die Zweisamkeit schon vermisst aber irgendwann habe ich gemerkt, dass man eigentlich alleine ganz gut fährt und es absolut OK ist.

Geht's euch genauso? Habt ihr die rosarote Brille abgesetzt? Vermisst ihr diesen "Liebesalltag"?
Frisch verliebt sein ist unglaublich toll aber es hält auch nicht ewig an.

Ich war immer Beziehungsmensch aber ab ca. 30 einfach immer weniger. Redet man uns "Generation Beziehungsunfähig" ein oder sind's wir tatsächlich? Ich glaube nämlich nicht, dass wir unfähig sind - wir müssen nur nicht. Mir ist es im privaten Bereich aufgefallen, dass schon ein erheblicher Teil der Ü30 Generation Single sind. Irgendwie hat keiner was gegen eine tolle Beziehung (auch ich nicht) aber eine solche zu finden gestaltet sich ,zumindest für mich, als irgendwie abgedroschen. Es ähnelt mehr eine Suche nach dem kleinsten Übel. *gruebel*

Wie gehts euch als Single oder Langzeitsingle? Seid ihr irgendwann ins Reine gekommen allein (nicht einsam) zu sein oder noch auf der Suche nach dem heiligen Gral? *g*


Gruß *mail*
*******ssa Frau
5.199 Beiträge
Als Corona begann hatte ich extremst das Bedürfnis nicht mehr Single sein zu wollen, aber mit jedem Ereignis, jeder Krise, ob nun politisch/gesellschaftlich oder privat, die ich erfolgreich für mich persönlich gemeistert habe, verflog der Wunsch nach Partnerschaft stetig.

Ich glaube das ist so eine Art sich damit zu arrangieren Single zu sein, nicht auch noch Kraft darauf zu verwenden, das Leben mit einem neuen Partner umzugestalten.
Gefühle, Sehnsüchte, Leidenschaft leben in der Erinnerung von besseren Zeiten.

Nicht mehr suche, sondern schaue ob es unverhofft spontan doch noch mal zoom! macht.
****_up Frau
2.315 Beiträge
Ich bin durchaus mit mir im Reinen und kann gut alleine leben, dennoch möchte ich das nicht - ich bin ein Beziehungsmensch.

Da ich schon viel zu lange Single bin, habe ich mich zwangsläufig damit arrangiert; aber nicht damit abgefunden. Ich mische mich - real und virtuell - unters Volk. Vielleicht findet sich ja ein interessanter und interessierter Partner.

Natürlich ist das Gefühl verliebt zu sein unbeschreiblich, allerdings will der Übergang ins lieben auch geschafft werden. M.E. genießen viele Menschen den rauschhaften Zustand, wenn das Gehirn von Hormonen geflutet ist, gerne immer wieder neu anstatt weiter zu gehen und tiefe Verbundenheit zu erfahren.

Nicht auf einen Partner angewiesen zu sein ist doch die beste Voraussetzung sich für den Partner zu entscheiden. Leider ist der Zeitgeist sehr schnelllebig. Die Menschen sind austauschbar und Viele sind nicht bereit Kompromisse zu machen oder gemeinsam Hürden zu meistern, zu denen man alleine nicht mal hinkommt.

Ob die Generation Ü30 beziehungsunfähig ist kann ich mit Ü60 nicht beurteilen. Was ich beurteilen kann ist dass Beziehung leben Kompromissbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit/ -willigkeit voraussetzt.

Ich halte mich nicht für abgestumpft. Ich weiß wer ich bin und wen ich an meiner Seite haben möchte.
Die "Anforderungen" an einen Partner/eine Partnerin sind in meinem Alter sicherlich andere als mit Ü30. Ich möchte z.B. keine Familie mehr gründen.
*****n27 Frau
4.620 Beiträge
Ich fühle mich als Single sehr wohl. Ob eine Beziehung mir mehr gibt, als die Kompromisse und Abstriche, die ich im Vergleich zum Singledasein machen müsste, betrachte ich genau.

Dh ja, ich lasse mich durchaus auf Beziehungen ein, fühle mich wohl und "kann" das gut, aber die Schwelle, ab der ich das tue, die Messlatte, ist sehr hoch.
*******ant Frau
26.978 Beiträge
Für mich hat sich Single- sein immer "natürlicher" angefühlt.
In Beziehungen fühlte ich mich nie ausgeglichen, und das ist für mich persönlich wichtiger als Hochs und Tiefs.
Ich strebe von mir aus definitiv keine Beziehung mehr an und bin froh, so leben zu "dürfen".
*******exe Frau
2.441 Beiträge
Mit der Zeit verändert man sich, stellt andere Ansprüche, ist mit sich selbst mehr oder weniger im Reinen und weiß was man will - und was man eben nicht will. Ich will keine Beziehung mehr - die Bedürfnisse dafür passen einfach nicht mehr. Ich will nicht mehr, weil ich sie nicht brauche. Ein potentieller Partner müßte eine Bereicherung meines Lebens sein, mich so stark beeindrucken, dass ich freiwillig aus meinem "Schneckenhaus" und meiner Komfortzone herauskomme - bisher ist das nicht geschehen und ich sehe den weiteren Jahren völlig gelassen entgegen, weil ich nichts vermisse.
Beziehungen sind nicht immer "rosa" - auch wenn man sich eine rosafarbene Brille auf die Nase tackert.
Alleine gehts mir gut - warum sollte ich das ändern?

Abgestumpft, nur weil man keine Beziehung mehr sucht? Würde ich so nicht nennen. Du ruhst eben in dir selbst und wenn du unter der Beziehungslosigkeit nicht leidest, ist doch alles in Ordnung. Vielleicht kommt irgendwann die Eine, die deine Einstellung völlig umwirft und du dich wie ein frisch verliebter Jüngling fühlst und benimmst *zwinker*
****ni Frau
842 Beiträge
Seit fast sieben Jahren Single und vollauf zufrieden damit. Vor ein paar Monaten lief mir einer übern Weg da hatte ich das Gefühl, der könnte das nochmal ändern...aber lass mal langsam angehen, ... Und?! Voll auf die Schnauze geflogen, der Katzenjammer ist groß und ich wünschte ich hätte es einfach bleiben lassen, die paar Wochen mit dem tollen Gefühl wars nicht im geringsten Wert.🙄😭🤮🖕
****769 Frau
2.286 Beiträge
Mein 'Problem' ist, dass es mir als Single einfach zu gut geht, ich ein gutes Leben habe.
Ich denke oft : wieso sollte ich mir da so einen Mann ans Bein binden. *lach* Ich habe trotzdem gute Kontakte, mein Leben ist recht ausgefüllt. Und wenn du nach Hause kommst in eine leere Wohnung: ist es Einsamkeit oder Freiheit?- deine Entscheidung!
Ich denke aber, wenn mein Sohn mal aus dem Haus ist..es hier wieder ruhiger wird, ich mich nur noch um mich selbst kümmern muss..Dass dann das Bedürfnis nach jemandem einfach zum quatschen, lachen usw. im Alltag wieder größer wird.
*******exe Frau
2.441 Beiträge
Ganz ehrlich? Ich kann mit Beziehung, Treffen etc gar nix mehr anfangen. Selbst, wenn ich eine nette Anfrage zum Chatten und später auch mal Treffen bekomme - ich kann es nicht mehr. Kann man das verlernen?
Ich gebe zu lieber Beiträge im Forum zu verschiedenen Themen zu schreiben und mich dort einzubringen. In meiner "wilden Chatzeit" vor 15-20 Jahren habe ich Chats noch "leben" lassen - die ganze Chatterei war damals noch irgendwie anders, verspielter, offener, freundschaftlicher als heute. Aber das ist schon verdammt lange her und ich habe da an Bezug verloren.
Konsequenterweise sage ich von daher dankend ab. Das Gefühl etwas zu verpassen habe ich nicht.
*********0966 Mann
3.143 Beiträge
Ich bin seit 1,5 Jahren solo, kenne die Vor- und Nachteile.
Der Maßstab meine persönlichen Ansprüche, Erwartungen und Voraussetzungen, an meine zukünftige Partnerin, die dann an allen Teilen meines Lebens teilhaben will, sind gestiegen.
Ich setze diesen Maßstab nicht nur an sondern erfülle ihn auch.
Gewisse Dinge müssen eben vorab stimmen, sonst lasse ich mich auf etwas festes, verbindliches nicht mehr ein.
Mit diesen Kriterien wird es natürlich schwer die richtige Partnerin zu finden, das ist mir bewusst.
So werde ich wohl noch eine ganze Zeit alleine sein bis die Richtige kommt, die bereit ist alle Hürden zu nehmen.
Ich bin aber durchaus bereit dauerhaft Single zu sein bevor ich falsche Kompromisse eingehe, das Niveau herunterschraube um Hinterher wieder schmerzhaft festzustellen dass es ein Fehler war.
*******exe Frau
2.441 Beiträge
Mir fällt da noch etwas ein, weil eine Bekannte damit gerade ein Problem hat.
Sie hat vor kurzem ihren letzten Lebensgefährten verloren, ist Mitte 70 und hadert ordentlich mit ihrem Schicksal. Sie klebt in einer Beziehung und braucht nun ständig Ablenkung und Beschäftigung - meist durch andere... (no Sex!).
Das Grundproblem ist aber wohl - das Alleinsein im Alter. Viele Bekannte brechen weg und wenn man mit dem Alleinsein nicht klar kommt, ist ein Singleleben nicht so prall.

Manchmal fliegen mich solche Gedanken an, was ist wenn .... Allerdings verwerfe ich diese dann schnell wieder, weil ich mich mit dem Thema Beziehung nicht mehr auseinandersetzen will. Alles hat Vor- und Nachteile. Wenn man im Alter alleine ist und nicht mehr so agil, hätte man vielleicht auch gerne einen Partner an seiner Seite - zum gemeinsamen Altwerden.

Habt ihr schon mal überlegt, wie das bei euch aussehen könnte - wenn man nicht mehr so aktiv ist im Liebesleben, wenig Möglichkeiten hat auszugehen und nur ganz wenige Bekannte, die dann auch mitkommen - weil allein sein ist doof?
Ja - ein Scheiß-Thema und sooooo eine Spaßbremse (*lol*). Ich zermartere mir darüber ja auch nicht mein Hirn *grins*
*****n27 Frau
4.620 Beiträge
Ich glaube, im Alter alleine zu sein ist dann besonders schwierig, wenn man davor nicht gewohnt war, alleine zu sein.

Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund dafür und keine Sorge in mir, dass sich das, wenn ich mein Leben bis ins Alter hinein glücklich alleine füllen konnte, plötzlich ändern wird.
*****ite Frau
8.841 Beiträge
Ich denke, es ist eine Sache, wie weit man bereit ist sich aus seiner Kompfortzone herauszubewegen und Spaß daran hat, sich auf Neues einzulassen und über den Tellerrand hinauszugucken.
*******ant Frau
26.978 Beiträge
Zitat von *****ite:
Ich denke, es ist eine Sache, wie weit man bereit ist sich aus seiner Kompfortzone herauszubewegen und Spaß daran hat, sich auf Neues einzulassen und über den Tellerrand hinauszugucken.

Hm. Was davon meinst du mit "Komfortzone", @*****ite ?
Das Beziehungs- oder das Single- Leben?
Oder beides? *g*
*****ite Frau
8.841 Beiträge
Das eingerichtete Singleleben.
Ist wie "eigentlich würde ich gerne in den Urlaub in ein fremdes Land, aber da ist es nicht wie zuhause, das Essen ist komisch und die Menschen sprechen nicht Deutsch". Am besten 5 Sterne mit Wellness und Rundumpaket.
Und andere fahren einfach drauf los, tauchen ein und lassen sich überraschen. Zurück gehts ja immer.
****769 Frau
2.286 Beiträge
Naja, das kenn ich umgedreht auch- etliche Menschen, die sich in ihren halbherzigen, 'lauwarmen' Beziehungen bequem eingerichtet haben und da verharren, weil alles besser ist, als wieder allein zu sein und sich um alles selbst kümmern zu müssen. Wäre zum Beispiel überhaupt nicht meins!
*****ite Frau
8.841 Beiträge
Ja, das gibt es mit Sicherheit.
*********0966 Mann
3.143 Beiträge
Im Single-Dasein habe ich gelernt mit dem schwierigsten Menschen zurechtzukommen den ich kenne, nämlich mit mir selbst.
Wer diese Erfahrung macht der verlässt auf jeden Fall seine Komfortzone.
Trotzdem war ich in Urlaub und ja ich habe mir ein 5 Sterne Hotel mit all Inclusive gegönnt und mich verwöhnen lassen.

Ich kann jedem empfehlen, der eine missglückte Partnerschaft hinter sich hat den Versuch zu wagen.
Du weist dann was Du willst und brauchst und vor allem auf was Du gerne verzichtet.
Das ist auch eine Art über den Tellerrand hinauszusehen.

Nein ich kann und will mich nicht mehr für Jede "öffnen" und mich "fallen lassen" wenn ein gewisses Fundament und gewollte Rahmenbedingungen nicht vorhanden sind.
Dies weil ich weiß dass ich dann niemals "ankommen" werde.
*****jes Mann
2.319 Beiträge
Vor 2015, war ich eigentlich immer irgendwie in Beziehungen. Als meine letzte langjährige Beziehung endete, hatte ich erst einmal keine Lust mehr auf Beziehung, kurz daraud meldete ich mich auf Joy an. Was ich in den Jahren über erlebte, darüber lässt sich ein Buch schreiben . Die fast immer gegebenen Möglichkeiten zum Sex und abenteuern, hat mich seit Jahren nicht mehr nach einer Beziehung Ausschau halten lassen. Natürlich habe ich nichts dagegen, wenn es passiert,dabei geht es ja um mehr als Sex. Aber da ich diesen über Joy recht heufig bekomme, suche ich nicht mehr so dringend, zumindest dieses Bedürfnis ist meist befriedigt . Ich sehe schon Vorteile als Single , Zeit für Hobbys, kein Streit, usw. Aber wenn es doch noch mal funken sollte, und ich mich verliebe, warum nicht? Was riskiere ich den? In meinem Alter werde ich bestimmt nicht mehr heiraten, oder gleich zusammenziehen, einfach mal testen.
*********0966 Mann
3.143 Beiträge
Es gibt in meinem Umfeld einige Zweck- und Bequemlichkeitsbeziehungen.
Ich finde das fürchterlich, diese Monotonie, diese Kälte, verlorengeganger Respekt voreinander, gegenseitige Gleichgültigkeit, das zermürbt und stumpft ab.
Wer braucht sowas?
@**********nicus

Mit Mitte 30 hab auch noch so gedacht
Freunde zum Zeittotschlagen waren reichlich vorhanden viel arbeiten viel unterwegs.

Dann kam aber die Zeit wo die meisten Mädels Kinderwagen hinterher schauten und schwupps hat sich der Freundeskreis zum Zeit verbringen massiv dezimiert.

Inzwischen wurde ich so richtig sesshaft und irgendwie fühlte sich das nicht gut an so als Single.
Durch die Jahre als glücklicher Single habe ich aber verlernt glücklicher Partner sein völlig kompromisdunfähig begab ich mich von einer Beziehung in die andere.

Es hat gedauert bis das wieder normale Formen annahm.

Heute wird es durch den ganzen Technik Kram wohl nicht einfacher.

Schmeiss die Playstation weg
Nur noch 1 Std sozial Media am Tag und du wirst ganz schnell merken wie einsam du wirklich bist und wieder Sehnsucht nach Partnerschaft bekommen.

Wie schon gesagt wurde, einfach mal raus aus der Komfortzone.
*****ite Frau
8.841 Beiträge
Zitat von *****jes:
Zeit für Hobbys, kein Streit,

Weder streite ich mich (warum sollte ich das tun *hae*) noch fehlt mir Zeit für Hobbys.

Schon interessant, was einige so unter Partnerschaft und Beziehung absortieren.

Zitat von *********0966:
Wer braucht sowas?

Keiner. Eine Beziehung ist nur so gut wie ihre Protagonisten. Man muss doch schlechte Beziehungen nicht als Maßstab nehmen.
Meine Partnerschaften machen mich zutiefst glücklich.
Mehr als ich jemals alleine sein könnte, obwohl ich mich tief im Inneren als Einzelgängerin fühle. *tanz2*
Sonst hätte ich sie nicht.
*****sin Mann
8.192 Beiträge
Zitat von **********nicus:
Abgestumpft - oder doch nicht?
Hi,

Mich würde es mal interessieren, ob es anderen Singles bzw. Langzeitsingles ähnlich ergeht wie mir.
Ich würde mal grob schätzen, dass ich ab meinem 30. Lebensjahr eigentlich nicht mehr das Gefühl habe, mich verlieben zu können/wollen. Ich bin seit mittlerweilen 6-7 Jahren Single. Anfangs hab ich die Zweisamkeit schon vermisst aber irgendwann habe ich gemerkt, dass man eigentlich alleine ganz gut fährt und es absolut OK ist.

Geht's euch genauso? Habt ihr die rosarote Brille abgesetzt? Vermisst ihr diesen "Liebesalltag"?
Frisch verliebt sein ist unglaublich toll aber es hält auch nicht ewig an.

Ich war immer Beziehungsmensch aber ab ca. 30 einfach immer weniger. Redet man uns "Generation Beziehungsunfähig" ein oder sind's wir tatsächlich? Ich glaube nämlich nicht, dass wir unfähig sind - wir müssen nur nicht. Mir ist es im privaten Bereich aufgefallen, dass schon ein erheblicher Teil der Ü30 Generation Single sind. Irgendwie hat keiner was gegen eine tolle Beziehung (auch ich nicht) aber eine solche zu finden gestaltet sich ,zumindest für mich, als irgendwie abgedroschen. Es ähnelt mehr eine Suche nach dem kleinsten Übel. *gruebel*

Wie gehts euch als Single oder Langzeitsingle? Seid ihr irgendwann ins Reine gekommen allein (nicht einsam) zu sein oder noch auf der Suche nach dem heiligen Gral? *g*


Gruß *mail*

Nach den Reinfällen. Vor allem dem letzten habe ich die rosarote Brille zu Boden geworfen und bin nochmal mit dem Stiefelabsatz draufgelatscht.

Bin inzwischen soweit mit mir im Reinen.

Nur eben nicht mehr mit den Menschen.

Denn ein Kennenlernen zu den gegebenen Bedingungen (Was die Art der Kommunikation angeht) ist mir erschwert und aufgrund zunehmender Erschöpfung durch zu viel Überkompensation und Kompromissbereitschaft meinerseits und dementgegen Ignoranz und Unverständnis der meisten Menschen mir gegenüber momentan nicht mehr ohne weiteres möglich.

Ich mag es eben nicht, sinnlos abgewertet zu werden, nur weil ich nicht mehr ins Leben passe oder bevormundet zu werden, weil man denkt, ich wäre zu dumm oder angegangen werden, nur weil ich Schwierigkeiten mit der sogenannten Sozialkompetenz habe. (Zumal dich die Reaktionen auf mich zum Teil eher als asozial inkompetent bezeichnen muss)
Da ist bei mir das Maß eben übervoll.
*******ant Frau
26.978 Beiträge
Zitat von *****ite:
Das eingerichtete Singleleben.
Ist wie "eigentlich würde ich gerne in den Urlaub in ein fremdes Land, aber da ist es nicht wie zuhause, das Essen ist komisch und die Menschen sprechen nicht Deutsch". Am besten 5 Sterne mit Wellness und Rundumpaket.
Und andere fahren einfach drauf los, tauchen ein und lassen sich überraschen. Zurück gehts ja immer.

Ach so, danke.
Meine letzten Urlaube verbrachte ich im Herkunftsland meines Exmannes.
Einige sprachen Deutsch (wird dort z. Tl. an den Schulen gelehrt) und das Essen ist das beste der Welt. *love4*

"Sich bequem einrichten" geht sehr gut (leider?) auch als Paar.
Unter anderem deswegen sind wir keins mehr.
*********0966 Mann
3.143 Beiträge
Ich kenne keine Beziehung in der nicht mal gestritten wird.
"Ein Gewitter reinigt die Luft" wie meine seelige Frau Mutter zu sagen pflegte.
Eine vernünftige Streitkultur zählt, zumindest für mich zu den Sozialkompetenzen einer Beziehung.
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