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Cuckold/Wifesharing-Fantasien - Wie geht ihr damit um?

*******212 Mann
11 Beiträge
Themenersteller 
Cuckold/Wifesharing-Fantasien - Wie geht ihr damit um?
ich habe schon seit langer Zeit unterschiedlichste Fantasien, in denen ich meine Partnerin mit jemand anderem oder mit anderen (Plural) teile. Ich bin rein heterosexuell und eigene Erniedrigung finde ich nicht besonders erregend.

Es sei auch kurz erwähnt, dass es sich nicht immer ausschließlich um Cuckold- oder Wifesharingfantasien handelt, auch andere Themen können mich sexuell erregen. Aber soll es mir tatsächlich um die Fantasie gehen, meine Frau Lust mit jemand anderem erleben zu lassen.

Diese Gefühle machen mich tatsächlich rasend, ein Gefühl aus Eifersucht und Erregung!

Jetzt analysiere ich natürlich schon ein paar Jahre!

Ich denke dieses Phänomen hängt von mehreren Faktoren (zumindest bei mir) ab, die ich im Folgenden in Kurzform schildern möchte:

Ich trenne Liebe von reinem Sex. Geboren aus einer frühen gefühlten Notwendigkeit: Die erste große Liebe war feiern, angetrunken, ging mir fremd, beichtete mir alles, ich blieb mit ihr zusammen, WEIL ich damals nur damit klarkam, indem ich für mich festsetzte, dass es schließlich NUR Sex war.

Mich erregt es, die Lust anderer (meiner Frau insbesondere) zu sehen / mitzuerleben. Ich denke für die meisten Frauen spielt der Gedanke begehrt zu werden eine große Rolle, auch für meine. Sie lehnt es kategorisch ab, jemand drittes eine Rolle in unserem Liebesleben mitspielen zu lassen, wird aber äußerst erregt, wenn sie doch mal Fantasien in diese Richtung zulässt und sich darauf einlässt.

Ich habe eine tiefe Verbundenheit zu meiner Frau, um so mehr sie mir auch vermeintlich schamhafte oder peinliche Dinge/Gedanken sie mit mir teilt. Wenn ich ihr zum Beispiel entlocken konnte, auf wen sie in unserem Freundeskreis steht oder für welche charakterschwachen Gedanken sie sich schämt, ist das für mich eine besonders tiefe innige Verbundenheit.

Ich denke, es gibt eine RIESIGE Hemmschwelle. Wir sind alle durch Gesellschaft, Familie und Freundeskreis geprägt. Was sich „gehört" und was nicht, setzt sich in unserem Unterbewusstsein fest. Bei Frauen bestimmt noch stärker als bei Männern. Es wurde schon immer mehr toleriert, wenn ein Mann ein ausschweifenderes Sexualleben hat, als wenn eine Frau es hat. Deshalb, so denke ich, fällt es Frauen schwerer solche Wünsche (etwas abseits der gesellschaftlichen Norm) SICH SELBST und anderen gegenüber einzugestehen.

Wem geht oder ging es auch so, und habt ihr eine Lösung gefunden? LG
****na Frau
1.397 Beiträge
@*******212
"Wem geht oder ging es auch so, und habt ihr eine Lösung gefunden?"

Lösung für welches Problem? Mir ist die Fragestellung nicht klar.
1. Sprich mit ihr über deine Fantasien.
WS-Fantasien haben nicht wenige Männer. Aber oft gehen diese Männer fälschlicherweise davon aus, dass die meisten Frauen sich sehnsüchtig wünschen, mit vielen fremden Männern Sex zu haben. Dem ist nicht so.
2. Ändere deinen Beziehungsstatus hier *zwinker*
*****ora Paar
1.397 Beiträge
Zitat von *******212:
Sie lehnt es kategorisch ab, jemand drittes eine Rolle in unserem Liebesleben mitspielen zu lassen
Ich denke, es gibt eine RIESIGE Hemmschwelle. Wir sind alle durch Gesellschaft, Familie und Freundeskreis geprägt. Was sich „gehört" und was nicht, setzt sich in unserem Unterbewusstsein fest. Bei Frauen bestimmt noch stärker als bei Männern.

Du hast es geschrieben, sie wird in "real" damit nicht glücklich werden.
Und jetzt zu meinen Erfahrungen: In der Fantasie ist vieles heißer als in "real", und oftmals sind die Schmerzen in real größer als im "Hormonhoch" gedacht.

Mein Tipp: Bleibt besser bei "Roll-Play" und genießt die Fantasie, nicht alles muss umgesetzt werden ohne Wunden zu reißen.
******oxx Frau
3.859 Beiträge
Hatten wir nicht das exakte Thema gerade schon?

Noxx
Zitat von ********noxx:
Hatten wir nicht das exakte Thema gerade schon?

Noxx

Niemals. Total jungfräuliches Thema. *mrgreen*
********reak Paar
2.000 Beiträge
Zitat von *******212:
Cuckold/Wifesharing-Fantasien - Wie geht ihr damit um?

Zunächst solltest Du Dir klar darüber werden, was genau Du eigentlich meinst: Cuckolding ODER Wifesharing? (Ich - er - kenne ein paar Wifesharer, die sich niemals als Cuckold bezeichnen lassen wollten - mich selbst eingeschlossen *g* )

Zitat von *******212:
ich habe schon seit langer Zeit unterschiedlichste Fantasien, in denen ich meine Partnerin mit jemand anderem oder mit anderen (Plural) teile. Ich bin rein heterosexuell und eigene Erniedrigung finde ich nicht besonders erregend.

Das deutet dann allerdings eher auf Wifesharing hin.

Ein Cuckold zieht eben genau aus dem Umstand Erregung, dass er seine Frau teilen muss, und zwar auf ihr Betreiben hin.

Der Wifesharer dagegen findet gefallen daran, seine Frau in Absprache mit ihr zu teilen, wobei meist beide ein Mitspracherecht haben, mit wem geteilt wird.

Erweitert man die ganze Sache noch um das "dominante Wifesharing" (DWS), bestimmt in diesem Fall der Wifesharer allein, mit wem er seine Frau teilt und sie hat kein Mitspracherecht.

Wifesharer können dabei an diesem "Sharing" teilnehmen, wenn sie wollen. Dem Cuckold ist dies aber - je nach Intensitätsgrad - untersagt.

Zitat von *******212:
Wem geht oder ging es auch so, und habt ihr eine Lösung gefunden? LG

Ich habe als DWS das große Glück eine Frau gefunden zu haben, deren Vorlieben exakt zu meinen passen: Sie lässt sich gerne dominieren und gibt sich genau denen hin, die ich ihr anweise. Meine Lösung war quasi, die passende Partnerin zu meiner Neigung zu finden *zwinker*

Überreden kann man m.E. eine Partnerin nicht dazu. Sie muss es in sich tragen. Glaube ich jedenfalls.
Ich kann seit zwei Wochen darüber reden, als jemand, der seine Frau geteilt hat. Sie konnte sich einen Dreier niemals vorstellen, auch nachdem ich ihr offensiver berichtet hatte, wie geil es mich und ich glaubte auch sie machen würde. Am Ende hat zur richtigen Zeit am richtigen Ort, den Durchbruch gebracht. Wir waren auf einer Party, wo einer meiner besten Kumpels sie umgarnte, er lebt in Scheidung, ich wusste dass er auf sie steht. Irgendwann fand sie das alles aufregend, wir trafen uns dann nochmal zu dritt und es war für alle der geilste Abend. Sie fand es aufregend mal wieder einen anderen Mann spüren zu können. Am Abend selber hat sie den Ton angegeben, sie nahm sich quasi, was sie wollte, machte den zweiten Schritt, nachdem wir sie abwechselnd geküsst haben, fing sie an, ihn zu streicheln und auszuziehen.
Am Ende ist es, was deine Frau will. Es ist nur schön, wenn sie es selber will, dann entwickelt sich das. Meine Frau war die schüchternste Person überhaupt. Ich denke, dass in jeder Frau etwas schlummert, was geweckt werden will. Es „darf“ halt vieles nicht sein, was sich nicht gehört. Nun ist sie viel offener, spricht mit ihren Freundinnen darüber und will aktiv ein Wiederholung. Aber du kannst es nicht erzwingen, man muss dranbleiben und ihr das Gefühl des Vertrauens geben. Bei uns war es so, dass mein Kumpel der Grund war, sie vertraut ihm, er ist ein Gentleman, man kann Spaß haben mit ihm, all das hat dazu geführt, dass sie Lust auf ihn hatte. Mit einem fremden schliesst sie es aus.
*****t4u Paar
39 Beiträge
Zitat von *******212:
habt ihr eine Lösung gefunden?

Lösung ist: Rede mit deiner Partnerin
*********lebee Mann
2.294 Beiträge
Ersetze Cuckold mit STAG . . .
@ und eigene Erniedrigung finde ich nicht besonders erregend.
. . . wenn das so ist. Weil Cuckold/Hahnrei per Definition mit Demütigung des Mannes verbunden ist. STAG ist der Platzhirsch. Is’ ‚ne reine Kopfsache, kann aber grosse Auswirkung haben. Später könntest Du immer noch für Dich entscheiden, ob Du vielleicht in Richtung Cuckold oder die andere Richtung DWS (DominanterWifeSharer, der seiner Frau vorschreibt, dass, wann und wen sie wie zu ficken hat - grob beschrieben) tendierst.

@ meine Frau Lust mit jemand anderem erleben zu lassen.
Mit dieser Männerphantasie bist Du sicherlich nicht alleine. Siehe die Gruppengrösse von Wifesharing.

@ Diese Gefühle machen mich tatsächlich rasend, ein Gefühl aus Eifersucht und Erregung!
Was verstehst Du unter ‚rasend‘ ? Und ist es wirklich Eifersucht ?

@ Die erste große Liebe war feiern, angetrunken, ging mir fremd, beichtete mir alles, ich blieb mit ihr zusammen, WEIL ich damals nur damit klarkam, indem ich für mich festsetzte, dass es schließlich NUR Sex war.
Da hatte ich ein ähnliches Erlebnis mit einer grossen Liebe als ich 24 - 26 Jahre alt war. Unter der Woche auf Distanz haben wir uns immer am Wochenende gesehen. Ihr intriganter Bruder meinte irgendwann mal . . . ‚weisst Du eigentlich, was die Karin unter der Woche macht, wenn Ihr euch nicht seht ?‘ . . . das war mein Schlüsselerlebnis. Ich wusste, was er meinte und spürte Null Eifersucht. Zugleich habe ich seinerzeit das mir ursprünglich anerzogene Beziehugsmodell der monogamen Ausschliesslichkeit mit über Bord geworfen. Über das Wesen und die (Wol)Lust der (von mir bevorzugten) Frauen reflektiert.

War damals lediglich der Anfang. Entwickelte sich in Richtung Hure (angelehnt an: Houri/Huri, wie in den Satanischen Versen von Salman Rushdie beschrieben) und Schlampe (i.S.v. Ethical Slut, sexuell eher selbstbestimmte und selbstbewusste Frau). Kulminierte vorläufig im Thema Schamlosigkeit, mit dem ich mich insbesondere die letzten zwei Jahre stärker beschäftige.

@ Sie lehnt es (noch) kategorisch ab, jemand drittes eine Rolle in unserem Liebesleben mitspielen zu lassen, wird aber äußerst erregt, wenn sie doch mal Fantasien in diese Richtung zulässt und sich darauf einlässt.
Im Tantra sagt man gerne ‚noch’ . . . ‚noch nicht’. Lässt (viel mehr) Raum. Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. Und es kann eine sehr erotische und reizvolle Ent-wicklung sein, bis sie gemeinsam mit Dir die eine oder andere Grenze überschreitet und Tabus bricht . . .

@ Ich habe eine tiefe Verbundenheit zu meiner Frau, um so mehr sie mir auch vermeintlich schamhafte oder peinliche Dinge/Gedanken sie mit mir teilt. Wenn ich ihr zum Beispiel entlocken konnte, auf wen sie in unserem Freundeskreis steht oder für welche charakterschwachen Gedanken sie sich schämt, ist das für mich eine besonders tiefe innige Verbundenheit.
Ja, kann ich gut nachvollziehen. Ich bezeichne das als maximale Intimität.

@ Ich denke, es gibt eine RIESIGE Hemmschwelle. Wir sind alle durch Gesellschaft, Familie und Freundeskreis geprägt. Was sich „gehört" und was nicht, setzt sich in unserem Unterbewusstsein fest. Bei Frauen bestimmt noch stärker als bei Männern. Es wurde schon immer mehr toleriert, wenn ein Mann ein ausschweifenderes Sexualleben hat, als wenn eine Frau es hat. Deshalb, so denke ich, fällt es Frauen schwerer solche Wünsche (etwas abseits der gesellschaftlichen Norm) SICH SELBST und anderen gegenüber einzugestehen.
Da stimme ich Dir voll zu. Und gleichzeitig ist es eine schöne Reise, wenn Ihr euch aufmacht in Richtung sexuelle Selbstbestimmung und ‚selbstverständliche Konstrukte‘ der Gesellschaft in Frage stellt.

@ Wem geht oder ging es auch so, und habt ihr eine Lösung gefunden?
Siehe oben, ähnlich, natürlich nicht genauso. Vor allem nicht innerhalb einer langjährigen Beziehung/Ehe (Und ob das nochmal kommt, ist äusserst fraglich). Allerdings schon in längeren Beziehungen. Hängt allerdings auch mit meiner persönlichen Ent-wicklung in Richtung Yoga, Tantra usw. zusammen.

Aaaaaber . . . was ich jedem unabhängig davon empfehlen kann . . . Fragespiele. Mit denen man sich ‚auf die Schliche‘ kommen und sozusagen spielerisch dem anderen noch besser öffnen kann. Es ist ja lediglich ein Spiel mit Phantasien. Wenn Ihr es allerdings nach einer Runde expliziter Fragen an Deiner aussergewöhnlichen Erektion oder ihrer Nässe unnerum merken solltet . . . kann das ein körperlicher Fingerzeig sein, das Thema zu vertiefen. Weil:

Der Körper lügt nicht.

Wenn Du das Thema mit noch mehr Verständnis und Aspekten der Leser vertiefen willst, bieten sich Gruppen wie Wifesharing, Sexpositiv, Polyamorie, Tantra, etc. an.

Fragen ? Frag‘ . . . 🙃

Schönes Thema, schön beschrieben und immer wieder neu . . .
Fragespiel ‚X-rated . . . gibt‘s auch in der nicht ganz so scharfen Grundversion . . . just sayin‘ . . . 🐬🙃🦋
Wir reden viel über diese Fantasie
**********r8280 Paar
575 Beiträge
Mir wird nicht ganz klar, ob ihr beide miteinander offen über eure Fantasien sprecht oder nicht.
Falls ihr das tut, ist das schonmal ganz grundsätzlich eine sehr gute Basis.
Wir haben, gerade zu Anfang unserer Beziehung (da waren wir zarte 20) nicht über solche konkreten Fantasien gesprochen. Und als wir dann frei darüber reden konnten, waren diese Fantasien auch erstmal lange nur Bestandteil unserer Paar-Sexualität. Den Schritt die Fantasien umzusetzen, hatten wir dann erst vor knapp drei Jahren.
Aber wir beide wollten das auch. Der Zeitpunkt war dann für uns persönlich der richtige. Unsere Beziehung gefestigt genug.

Ob deine Frau jemals Lust hat ihre Fantasien in die Tat umzusetzen oder ob ihr und dir das gemeinsame Kopfkino ausreicht. Wird dir niemand hier sagen können.
Von daher gibts auch keine Lösung auf dem Silbertablett.

Sonnige Grüße
die Koelnerin
So lange deine Frau das nicht von sich aus will, bleibt es eben bei deiner Fantasie.
Sie entscheidet! Punkt und aus!
*****lnd Mann
27.745 Beiträge
Mir war klar, dass das mit meiner Frau nicht zu machen war, es mit ihr Fantasie blleiben musste, aber als ich dann nacheinander Subs hatte, ließ sich alles verwirklichen, was mir einfiel.
Grundsätzlich sprich offen mit ihr darüber

Es gibt mehrere Leute die so fühlen wie du. Nur die wenigsten öffnen sich
*******212 Mann
11 Beiträge
Themenersteller 
Auf Wunsch von Ehemann?
Sex mit einem anderen Mann?

Wenn Ihr Mann/Freund Sie bittet, Sex mit einem anderen Mann zu haben, weil er es möchte. Was würden Sie dann tun? Würden Sie ihm diesen Gefallen tun? Würde es Ihnen selbst gefallen? Würden Sie ihm erlauben, zuzusehen? Oder sogar verlangen?

Oder machst du das schon? Und wenn ja, wie ist das für Sie?

Was würden Sie dann tun?

Würden Sie ihm diesen Gefallen tun? .

Würde es Ihnen selbst gefallen?
********ng60 Mann
81 Beiträge
Mich macht folgendes Gedankenspiel total geil:
Ich möchte meine Frau als nuttige Hure mit Strapse, kurzen Mini und High heels bekleiden und die Nähe zu echten Sexarbeiterinnen suchen. Am liebsten hätte ich sie im Puff mit ihre " Kolleginnen" an der Bar sitzen. Irgendwann komme ich als Freier ins Puff und beobachte sie, um am Ende mit ihr aufs Zimmer zu gehen.
Vor Jahren habe ich einmal versucht mit ihr in eine Peep Show zu gehen, um sie dort für MICH "arbeiten" zu lassen. Vom Besitzer hatte ich schon das ok, nur die Frau hat dann doch kalte Füße bekommen.
Zitat von *******212:
Wenn Ihr Mann/Freund Sie bittet, Sex mit einem anderen Mann zu haben, weil er es möchte. Was würden Sie dann tun? Würden Sie ihm diesen Gefallen tun? Würde es Ihnen selbst gefallen? Würden Sie ihm erlauben, zuzusehen? Oder sogar verlangen?

Waa daran macht dich an? Dass du wie ein Dom über sie bestimmen kannst?
Ist ein Thema das ich nicht verstehe aber… die Wahrheit ist mutlkerweule ist das eine normale Angelegenheit und ich bin auch in manchen Situationen reingeraten… meistens ist es glaub ich so dass es vertraulich geschehen muss… wie ein sexspielzeug der ein Teil des Schlafzimmers wird aber dann auch schnell unkompliziert verschwinden kann….
Ich kann mal meinen ersten Kontakt teilen aber Ich muss ganz klar sagen: Teilen ist für mich in einer Beziehung nicht drin. Das ist für mich nicht möglich.

Was ich aber als Erfahrung teilen kann: Als ich Student war und damals auch häufiger Unterricht bzw. Unterstützung gegeben habe, gab es eine Familie in Düsseldorf, mit der ich regelmäßig Kontakt hatte, weil ich oft in der Düsseldorfer Bibliothek gelernt habe und wir dadurch immer wieder geschrieben haben. Die Frau war sehr attraktiv, wirklich wunderschön, und ich habe von Anfang an gemerkt, dass zwischen uns eine sympathische Chemie da ist. Sie war auch ziemlich flirty, und ich habe das charmant erwidert, mit Komplimenten und einem lockeren Ton.

Es blieb lange in einem Rahmen, den man noch als „sympathisch“ interpretieren könnte: nette Nachrichten, kleine Berührungen, Umarmungen, ein Küsschen zur Begrüßung. Ich habe das gern angenommen, aber es war nie so klar ausgesprochen, dass man eindeutig sagen konnte, wohin das führt. Ich habe allerdings auch gemerkt, dass sie das nicht nur „zufällig“ gemacht hat. Und ja: Ich fand sie sehr sexy und war jedes Mal ziemlich getriggert, wenn ich sie gesehen habe.

Als wir dann mit den Ergebnissen und dem ganzen Thema sehr zufrieden waren, kam irgendwann die Anfrage, ob ich nochmal morgens vorbeikommen kann, weil sie selbst für einen Kurs ein Zertifikat brauchte und sie dazu Unterstützung wollte. Außerdem wollten sie das Ganze nochmal kurz zusammenfassen. Der Termin war früh, wenn die Kinder nicht da sind.

Ich bin ganz normal hingefahren, dachte, das ist ein sachlicher Termin. Als ich reinkam, hatte ich das Gefühl, dass der Mann auch zu Hause ist, ich habe Geräusche gehört, aber ich bin nicht weiter darauf eingegangen. Wir haben geredet, und dann hat sich die Stimmung verändert. Sie meinte, sie wolle mir ein Geschenk geben, hat mich Dinge gefragt, wurde sehr nah, sehr warm – und am Ende hat sie mich verführt. Inwiefern der Mann etwas mitbekommen hat, kann ich nicht sicher sagen, ich war in dem Moment sehr bei ihr. Sie hat nur nochmal gesagt, dass es an dem Tag okay ist.

So ist daraus eine erste, ziemlich krasse Erfahrung in diesem Bereich geworden, die mir lange im Kopf geblieben ist.

Und das war einfach sehr entspannt aber krass die Atmosphäre
Ich kann es nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ich habe dich das Gefühl, dass wir (als Gesellschaft) auf der einen Seite und um mehr Toleranz bemühen, auf der anderen Seite in vielen Bereichen noch viel Akzeptanz fehlt oder schwindet.

Dass es Frauen gibt, die Lust auf mehr als einen Mann oder auf mehr als einen Sexualpartner haben und Männer, die genau das sehr lustvoll finden. Paare, die sich lieben und ein gemeinsames Leben gestalten, aber trotzdem Spaß daran haben, wenn die Frau noch ihre Liebhaber trifft und das Paar so das gemeinsame Bett für andere zu öffnet. Das scheint für viele doch irgendwo noch ein Tabu zu sein.
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