Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
Beziehung
301 Mitglieder
zur Gruppe
Offene Beziehung
1482 Mitglieder
zum Thema
Alles neu und Angst vor Ablehnung - suche Rat92
Hey zusammen :) ich komme mit einem eher ungewöhnlichen Anliegen bzw.
zum Thema
Öffnen der Beziehung - eine andere Perspektive?160
Bin hier recht neu unterwegs und freue mich schon.
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

"Braucht" ihr eine Beziehung?

****yn Frau
13.442 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
"Braucht" ihr eine Beziehung?
Hallo *wink*


Ich bin meine erste (und bisher einzige) feste Beziehung mit 22 jahren eingegangen. Ich hatte in den Jahren davor nur einmal das Bedürfnis nach einer Beziehung, als ich mich mit 15 zum ersten Mal in ein Mädchen aus meiner Parallelklasse verliebt hatte. Mit 22 verliebte ich mich wieder, diesmal wurde eine Beziehung daraus, die neun Jahre hielt und aus der ein Kind hervorging. Mit 30 verliebte ich mich nochmal in einen Mann (während ich schon eine Beziehung hatte, ich liebte also zwei Männer gleichzeitig), es kam aber keine Beziehung mit diesem zweiten Mann zustande.

Dies waren die einzigen drei Momente in meinem Leben, in denen ich mir eine Beziehung wünschte, weil ich in die entsprechenden Personen verliebt war. Bin ich nicht verliebt, sehne ich mich tatsächlich auch gar nicht konkret nach einer festen Partnerschaft. Zumindest nicht so, dass ich ernsthaft und aktiv auf die Suche nach einem Beziehungspartner gehen würde.

Ich komme, was meine Lebensplanung betrifft, recht gut allein zurecht. Ich bin auch gern regelmäßig allein, um quasi "aufzutanken". Meine sozialen Bedürfnisse stille ich primär durch teilweise sehr enge Freundschaften, von denen manche auch körperlich/sexuell sind/waren. Ich habe Freunde, mit denen ich mich zu den unterschiedlichsten Themen austauschen oder gemeinsamen Hobbies nachgehen kann. Ich habe einen relativ schlechten Draht zu meiner Familie (Eltern, Geschwister und weiterführender Dunstkreis), aber meine familiären Bedürfnisse kann mittlerweile meine Tochter stillen. Ich bin gerne Mutter und liebe mein Kind.

Alles in allem kann ich sagen: Ich brauche nicht zwingend einen Partner in meinem Leben.

Viele Dinge im Leben werden durch einen Partner sehr viel schöner, das will ich gar nicht bestreiten. Das Bedürfnis nach einem Menschen an meiner Seite überkommt mich aber nur dann, wenn ich verliebt bin. Bin ich das nicht, werde ich nicht nervös und habe auch nicht das Gefühl, irgendwie zu vereinsamen. Ich fühle mich auch nicht ungewollt. Das Einzige, was mir aktuell fehlt (ich habe mich vor knapp einem Jahr von meinem Mann getrennt), ist das Gefühl und Wissen, mich jemandem nahezu vollständig anvertrauen zu können. Das war wirklich etwas sehr Schönes und Befriedigendes, denn auch mit meinen engsten Freunden herrscht nicht ganz dieselbe Vertrautheit, wie mit einem Lebenspartner. Aber nun ja... Ich versuche, damit klarzukommen. Eine solche Vertrauhtheit mit jemandem ist klasse und definitiv ein toller Bonus im Leben, aber dass ich das aktuell nicht habe, lässt mich nicht derart verzweifeln, dass ich jetzt unbedingt nach einer neuen Beziehung suche. Es stimmt mich manchmal etwas traurig, es ist schade. Aber ich lebe damit.


Mein Exmann ist das komplette Gegenteil von mir. Nur zwei Monate nach unserer Trennung hatte er bereits eine neue Freundin und plante mit ihr schon das Zusammenziehen und Kinder. Die Beziehung zerbrach nach drei oder vier Monaten. Er hat sich sofort wieder auf die Suche nach neuen Beziehungspartnerinnen gemacht, sich in unzähligen Partnerschaftsbörsen angemeldet und pflegt derzeit intimeren Kontakt zu drei Frauen gleichzeitig, die er alle nach "Beziehungspotenzial" scannt. Er hat klar gemacht: Er will eine Beziehung. Er braucht eine Beziehung. Er will weitere Kinder und er kann nicht allein sein. Seit wir getrennt leben, fragt er mich immer wieder, wie ich das aushalte, allein in der Wohnung zu sein. Er selbst hatte bereits emotionale Probleme damit, seine neue Wohnung allein einzurichten, weil er das lieber mit einer Partnerin getan hätte. Er bezeichnet sich selbst als Beziehungsmensch und fühlt sich als Single absolut unwohl.

Ich verurteile seine Schritte und Gedanken nicht, weil sie nunmal seinen Bedürfnissen entsprechen und die sind ja total okay. Aber ich stelle mir schon die Frage, ob es Menschen gibt, die wirklich das fokussierte Lebensziel haben, eine Beziehung zu führen und die es absolut nicht aushalten, Single zu sein. Woher das kommt. Und warum das so wichtig für diese Menschen ist.

Wie schätzt ihr euch selber ein?

"Braucht" ihr eine Beziehung, um im Leben glücklich zu sein?


Liebe Grüße,
Kailyn *blume2*
*********licht Frau
818 Beiträge
Ich "brauche" auch eine Beziehung. Alleine fühle ich mich auch sehr schnell einsam und überfordert. Und das obwohl ich engen Kontakt zu meiner Mutter habe und auch eigentlich regen Kontakt zu Freunden. Trotzdem ist das für mich eine ganz andere Ebene als eine Liebesbeziehung. Da fühle ich eine ganz andere Geborgenheit und Nähe. Die bekomme ich auch sonst nirgendwo, ich war nach meiner ersten Beziehung, die fünf Jahre hielt, völlig am Boden zerstört und wusste nichts mit mir anzufangen.
Maske 4Maske 4
*********ylers
100 Beiträge
Also meine Erfahrung (m) ist, dass ich einen Partner brauche.
Zugegeben, ohne meine Familie könnte ich es mir momentan nicht vorstellen. Ich habe aber auch eine beste Freundin, etwas ganz besonderes. So gesehen bin ich gleich doppelt gesegnet.
Ich weiss nicht, ob man es Partner nennen muss - aber auf jeden Fall eine feste Bezugsperson zu der man jederzeit mit allem gehen kann, die immer für einen da ist - und auch umgekehrt, jemand der immer zu einem kommen kann. Man vertraut sich (ich glaube das ist mit das wichtigste), man versteht sich und die Gefühle und Bedürfnisse des anderen.
Ich glaube, ich käme auch nur mit meiner besten Freundin oder nur meiner Familie klar. Aber eines von beiden muss. Ganz allein ohne eine wirkliche Vertrauensperson, ohne etwas, das sich wie ein roter Faden durchs Leben zieht.... das kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
*****ssA Frau
2.225 Beiträge
Zitat von ****yn:

Aber ich stelle mir schon die Frage, ob es Menschen gibt, die wirklich das fokussierte Lebensziel haben, eine Beziehung zu führen und die es absolut nicht aushalten, Single zu sein. Woher das kommt. Und warum das so wichtig für diese Menschen ist.

Wie schätzt ihr euch selber ein?

"Braucht" ihr eine Beziehung, um im Leben glücklich zu sein?

Nein, ich brauche keine Beziehung um ein glückliches Leben zu führen. Definitiv nicht. Wenn ich das in meinem weiteren Umfeld so äußere, kommt meist ein entsetztes, ironisches "na du musst ihn ja lieben".
Nur meine Engsten können das ein bisschen nachvollziehen und teils sogar verstehen. Ich finde es Soooo schön, meinen Mann an meiner Seite zu haben, aber ohne ihn war ich auch glücklich.
Ich hab's schon mal in einem Thread geschrieben...mein Leben ist wie ein leckerer Eisbecher...ER ist das Sahne-Kirsch-Topping. Macht meinen Eisbecher noch leckerer...ist aber kein Muss.
Ich hatte 4 "feste" Beziehungen in meinen Leben...also Männer mit denen ich zusammen gewohnt, oder die Zukunft geplant habe. Aus einer Beziehung ist ein Kind enstanden.
Dazwischen war ich immer allein bzw habe mein Leben allein gestaltet und gelebt. Und ich brauche das auch....vielleicht genieße ich deswegen mein jetziges Beziehungsmodell ganz genau so sehr, wie es ist.
Ich kenne aber auch Frauen...weniger Männer, die von einer Beziehung in die nächste springen, weil sie es nicht aushalten Single zu sein...Angst haben ohne festen Partner alt zu werden. Ich habe eine Bekannte, die wirklich davon überzeugt ist, das ihr Leben, trotz 2 Kindern, deutlich schlechter ohne einen Partner an ihrer Seite ist. Ich habe es aufgegeben, sie, auf wiederholtem eigenen Wunsch, zu "beraten". Ich kann das nicht nachvollziehen und/oder verstehen.
Von daher...spannendes Thema...

IdS *victory*
*******en_X Frau
4.116 Beiträge
Ganz einfache Antwort:
Brauchen nein, wünschen ja.
Ja. Ich denke schon. Ich war mir unschlüssig als ich mich hier angemeldet habe. Ich glaube nicht, dass eine Beziehung mein Leben glücklich macht. In dem Sinne, dass es der Schlüssel zum Glück ist. Den habe ich vor einiger Zeit schon das Klo runter rutschen sehen. Allerdings sind die Nähe, die Intimität und die Kommunikation, die geteilte Freude, Dinge, die mein Leben bereichern und ohne diese erscheint mir das Dasein einfach nicht würdig. Menschen sind aus meiner Sicht da, um füreinander da zu sein, sich zu unterstützen, sich zu lieben, sich aufzufangen, sich Freude zu bereiten, etc. Nicht um das beste Fitnesslevel zu absolvieren, das meiste Geld zu verdienen oder die geilsten Schuhe zu tragen. Das ist nicht mein Lebensinhalt.
*******n_HH Frau
5.854 Beiträge
Unlängst stellte ich fest...ich habe noch nie alleine gelebt. Ich bin 44 *lach*. Dabei bin ich nicht immer in Beziehungen (1+1) gewesen, aber ich habe immer mit 1- 20 Menschen zusammengelebt. Und ich ahne, diese "Gewohnheit" werde ich so schnell nicht los.
***16 Frau
137 Beiträge
Mein Glück mache ich nicht an einer Beziehung fest. Ich bin gerne Single nach einem Beziehungsende und genieße es .
Nach einer gewissen Zeit ( war immer unterschiedlich zwischen 6 Monate & 1,5 Jahren) vermisse ich schon die Zweisamkeit. Diese suche ich aber nicht "auf biegen und brechen" .
Ich gehe dann einfach mehr unter Menschen und bin etwas offener für neue Bekanntschaften.
Wenn ich mich natürlich in einen Menschen
verliebe *love3* dann möchte ich diesem Menschen sehr nahe sein und gerne eine Beziehung führen.
Was für mich aber immer wichtig ist , egal in welcher Lebenslage sind Freunde.
LG Bea
****ody Mann
11.319 Beiträge
Ich bin jemand, der allein sehr gut klarkommt, aber auch Nähe und Wärme braucht. In die klassische Beziehung bin ich fast immer hinein gestolpert, um dann nach kurzer Zeit anhand des rasanten Vereinigungstempos mancher Frau mehr und mehr Fremdbestimmtheit empfunden zu haben. Es war immer zu wenig synchron.

Ich weiß aber, dass ich auch Beziehung kann und im Moment fühlt es sich seit einigen Jahren total gut an, bei gegenseitiger Achtsamkeit und mit viel Reden. Wir haben eine offene Beziehung, haben das "Format" durchdekliniert, wir vertrauen einander und eifersüchteln so gut wie nie. Ich empfinde es so sexy wie am ersten Tag, und es ist sehr liebevoll. Es gibt Räume, die wir noch nicht bezogen haben. Die Frage, inwiefern einer von uns diese Beziehung braucht, stellt sich überhaupt nicht, wir haben sie und es fühlt sich (endlich einmal) richtig gut an.
Wir Menschen sind nicht fürs Alleinsein gemacht. Wir benötigen ein Zugehörigkeitsgefühl. Wie das aussieht, ist jedem selbst überlassen, bzw. wird von Persönlichkeit, Erfahrungen, Traumata, etc. beeinflusst.
Ich selbst bin früher von einer Beziehung in die nächste gestolpert. Das war mein Muster, klarer Vaterkomplex. Seit der Trennung vor ca. einem Jahr von der Vater meiner Kinder nach 10 Jahren, reflektiere ich viel, arbeite an mir und habe damit einen inneren Prozess angestoßen, der mich aus diesem Muster rausgeholt hat.
Fazit ist, diese unbedingte Vertrautheit fehlt, aber mein Zugehörigkeitsgefühl befriedige ich jetzt bei Freunden und Familie.
*********2012 Mann
1.036 Beiträge
Es ist sicherlich nicht lebensnotwendig, eine Beziehung zu haben. Für mich ist es jedoch etwas Besonderes und einfach nur schön, in einer zu sein. Ich liebe es, mir einer Partnerin Gefühle und Glück zu teilen. Genauso, wie man in schwierigeren Momenten das Leben gemeinsam meistert.
*******Anni Frau
135 Beiträge
Hallo,

brauchen klingt so Bedürftig.

Sollte eine Beziehung nicht ein Zubrot zu dem sein was man bereits hat?
Erst sollte man mit sich in reinem sein, nur dann kann eine Beziehung eine Bereicherung sein.

Wenn man sich alleine fühlt, dann ist es ein Mangel bei einem selbst. Das kann niemand anderes stillen. Niemand anderes ist dafür Verantwortlich, wie man sich fühlt usw.

Ich weiß, dass ist schwer zu verstehen.
********iebe Frau
1.125 Beiträge
Die Frage ist, was definiert man mit ,,brauchen“. *nachdenk*
Finanzieller Natur benötige ich keinen Partner. Ich verdiene gutes Geld und bin eine Freundin von getrennten Wohnungen und getrennten Kassen. Ausnahmen wie man geht zusammen essen, da muss die Rechnung nicht gesplittet werden. Mal zahlt der eine, mal der andere. Ich entspreche also grundsätzlich nicht dem gesellschaftlichen Otto-Normalverbraucher mit monogamer Beziehung, Reihenhaus kaufen, Hund und Katze kaufen, Hochzeit und ein Jahr später der erste Nachwuchs, in Partnerlook rum laufen und alles ausschließlich zusammen machen und keine eigenen Freiräume mehr zu haben. Ich bin keine Frau die ihren Partner fragt, ob sie sich am Wochenende mit einer Freundin treffen kann, ich setze in Kenntnis, dass ich es tun werde und mich freue, wenn wir uns einen anderen Tag sehen. *zwinker*

Ich habe viele Jahre in Form der ,,Beziehungsanarchie“ gelebt und bin damit gut gefahren. Ende 2019 überkam mich das Gefühl, ich müsste doch mal so langsam erwachsen werden. *haumichwech* Nun denn, schlagartig wurde alles kompliziert und ich fühle mich dieses Jahr in sowas wie in einer Märchenstunde gefangen. Zusammengefasst, meine ,,Versuche und Bemühungen“ waren vergeudete Lebenszeit. Bis heute bin ich sicherlich noch ambivalent, welche Beziehungsform die Richtige für mich ist. Monogam ?! Auf keinen Fall, aber polygam überhaupt auf gar keinen Fall... *zwinker* Ich denke, dass sich mit dem individuellen Gegenüber auch die Beziehungsform individuell ergibt. Für mich ist nur klar, beide extreme Modelle sind für mich nicht denkbar. Die Grauzone ist also mein Wunsch. Dann kommt der Gedanke, warum hab ich nochmal mein altes Leben, in dem ich glücklich war aufgegeben?! Nur weil selbst ich es als zu unkonventionell und unverbindlich empfand?! Weil es doch gar keine ,,richtigen“ Beziehungen waren?!
Ende 2020 bin ich mir sicher, dass ich das Wort Beziehung zukünftig anders definieren werde und diese Form der Beziehung wünsche ich mir sehr. Ja, auf Dauer ,,brauche“ ich einen festen Anker zum Spaß haben, lachen, weinen, feiern, trauern, zum Sex, zum erleben speziellerer Dinge. Ich benötige diesen Anker aber nicht, weil ich mit mir selbst nicht klar komme, jemanden finanzieller Natur benötige, nicht alleine sein kann oder weil ich mein Lebensglück von jemand anderes abhängig mache. Es gibt Dinge, die kann man nicht alleine erleben und auch nicht mit der besten Freundin. Es gibt Dinge, die fühlen sich einfach noch toller an, wenn das Gefühl dabei stimmt. Somit, unter meinen (veränderten) Vorstellungen wünsche ich mir das zutiefst.
*****_67 Frau
4.356 Beiträge
Ich brauche meine Beziehung und den Menschen darin.
Mir gibt das Kraft und Zuversicht für meinen Alltag und mein Leben.

Für mich ist es etwas völlig anderes mit meinem Herzensmenschen etwas zu erleben als mit meinen Freunden.
Wenn mein Herz vor Glück überquillt dann möchte ich das teilen.
Brauche dann Nähe und Zuneigung.
Da wäre mir eine Freundschaft zu wenig.

Ich brauche Liebe und tiefe Verbindende Gefühle in meinem Leben.
*****_54 Frau
10.655 Beiträge
Ich brauche es nicht unbedingt, ich habe einige lange und feste Beziehungen in meinem Leben gehabt und war dazwischen auch immer wieder einige Zeit alleine.

In gewisser Weise bin ich wohl ziemlich anspruchsvoll, nicht in materiellen Dingen, mir geht es um intellektuellen Gleichklang, um Fairness und auch um einen gewissen Anteil an lebendiger Erotik.

Nur aus Gewohnheit oder um nicht alleine zu sein, bin ich jedenfalls nie eine Beziehung eingegangen und würde es auch nie tun.
Freunde und Familie sind für mich aber sehr wichtig, die möchte ich nie missen.
****go Mann
944 Beiträge
Wie schätzt ihr euch selber ein?

"Braucht" ihr eine Beziehung, um im Leben glücklich zu sein?

Nein, brauche ich definitiv nicht. Ich gehe sogar soweit, dass ich Beziehung aus den Weg gehe. Nicht aus Beziehungsangst, sondern einfach weil ich nichts vermisse.
Viele Freunde von mir stolpern von einer Beziehung in die nächste, nur weil Sie nicht Alleinsein können, da Sie dann über sich selbst nachdenken müssen. Fataler kann man sein Leben nicht angehen, meiner Meinung nach *omm*
*******581 Frau
985 Beiträge
Nein. Sagt die, die sich noch nicht ganz aus der Beziehung gelöst hat und schon eine neue begonnen.
Mein Mann und ich trennen uns gerade. Wir waren 19 Jahre zusammen und nun hab ich mir eine eigene Wohnung gesucht. Während ich mich ganz nach dem Motto „jeden Anfang wohnt ein Zauber inne“ auf einen neuen Lebensabschnitt freue, hat er total Angst, alleine zu leben und dass er dann in ein Loch fällt. Nein, ich brauche keine Beziehung um glücklich zu sein. Ich bin mir selbst in vielen Dingen genug. Der neue Partner, den ich habe war ein Fall von „nicht gesucht und doch gefunden“ eben weil ich mit mir im Reinen bin.
Dass Du Sehnsucht nach Vertrautheit hast, verstehe ich sehr gut. Dass ist das, was man sich selber eben nicht geben kann.
****yn Frau
13.442 Beiträge
Themenersteller JOY-Angels 
Zitat von *******581:

Dass Du Sehnsucht nach Vertrautheit hast, verstehe ich sehr gut. Dass ist das, was man sich selber eben nicht geben kann.

Ja, das ist auch eines der wenigen Dinge, die mir fehlen. Eben weil ich erlebt habe, wie es sich anfühlt, über so lange Zeit einen Vertrauten zu haben. Da ist es recht schwer, sich daran zu gewöhnen, dass man mit einigen Gedanken und Gefühlen nun allein ist. Ich könnte mich ihm natürlich immer noch so anvertrauen wie früher, aber ich glaube wirklich, dass das nicht gut wäre. Nicht für mich, da ich mich dann schwer tue, mich zu lösen, und nicht für ihn, weil ich bereits mitbekommen habe, dass die neuen Frauen in seinem Leben ein bisschen schlecht damit zurechtkommen, dass er und ich noch so gute Freunde sind.

Also habe ich damit begonnen, ihm gewisse Gedanken und Gefühle nicht mehr mitzuteilen, weil er nunmal nicht mehr mein Partner ist und ich denke, dass da eine gewisse Grenze besser ist. Leider habe ich aber auch niemand anderen, mit dem ich diese speziellen Dinge teilen kann und das ist halt manchmal etwas ... doof.
*****ron Mann
1.402 Beiträge
Ich brauche nach einer Beziehung oder auch bereits nach einem Beziehungsversuch eine Zeit für mich um das Ganze zu rekapitulieren. Wie älter ich werde, desto selektiver werde ich bezüglich dem Zwischenmenschlichen, da haue ich in der Kennenlernphase schnell mal den Not-Stop rein.

Dein Ex-Mann ist so einer den ich Beziehungsgleiter nenne. Wollen nie festen Boden unter den Füssen spüren sondern immer auf der Suche nach dem nächsten Windstoss. Manchmal dürfen es auch mehrere Windstösse gleichzeitig sein, so dass sicher auf eine Landung verzichtet werden kann. Solche Menschen schliesse ich für eine zwischenmenschliche Verbindung aus, da ich ja nie weiss ob ich einfach eine Übergangslösung bin bis etwas Besseres um die Ecke kommt. Da frage ich mich jeweils, wie gering die Ansprüche sind, wenn an jeder Ecke ein potenzielle*r Partner*in wartet.
******orn Frau
95 Beiträge
Ich brauche Nähe und Vertrautheit. Aber das impliziert nicht eine monogame 30 Jährige Beziehung.
**********erfly Frau
3.824 Beiträge
Nein ich brauch keine Beziehung. Ich bin jetzt seit 10 Jahren Single, nach 15 Jahren Beziehung - er war mein erste fester Freund und ich bin aus meinem Eltern aus- und direkt mit ihm zusammen gezogen.

Das 1. Jahr Single sein war schwer, ich dachte ich muss unbedingt wieder jemanden finden. Ans allein sein musste ich mich erst gewöhnen, auch wenn die letzten Jahre meiner Beziehung eigentlich unerträglich waren.
Danach wurde jedes Jahr besser, ich fühl(t)e mich jedes Jahr ein bisschen freier und unabhängiger.
Und mit jedem Mann den ich in den 10 Jahren kennen lernte wurde ich anspruchsvoller was meinen Anspruch an einen neuen Partner betrifft. Ich war in dieser Zeit auch ein zwei mal verliebt, wurde aber immer bitterböse verletzt.

Jetzt bin ich soweit, dass ich mich als beziehungsunfähig einschätzen würde. Vermisse ich was? Ja... so ehrlich muss ich sein. Mir fehlt manchmal jemand, der mich einfach so in den Arm nimmt. Ich hab Freunde die das tun, aber das ist nicht das selbe. Sex und kuscheln fehlt mir natürlich auch, ich bin keine die unverbindlichen Sex mit irgend welchen Typen hat. Ich muss nicht verliebt sein für Sex, aber ich muss schon jemanden sehr sympathisch finden, bevor ich mit ihm Sex habe.
Und ein "Mann fürs Grobe" - für die Männerarbeiten am Haus, fehlt mir auch manchmal *g*

Ich lebe gut mit mir allein (und meinem Kater). Ich fahre auch allein in den Urlaub. Ich bin grundsätzlich gern allein, weil ich eigentlich den ganzen Tag mit vielen Menschen im Büro zu tun habe. Dann will ich abends auch mit niemandem mehr reden.

Und wenn ich mich in meinem Freundes- und Familienkreis umsehe, ist keine(r) glücklicher als ich nur weil er/sie eine Beziehung hat, im Gegenteil.Ganz oft höre ich sogar: sei froh, dass du allein bist *g*
**********trink Mann
225 Beiträge
Der wünsch nach einer Beziehung ist da.
Ich habe mich momentan mit dem Gedanken abgefunden das ich vielleicht mein leben lang single bleibe.
Ich kann alleine klüglich sein aber es gab fasen wo ich traurig wurde weil ich keine Freundin habe.
Es ist vielleicht falsch nicht wirklich dran zu glauben jemanden zu finden aber ich denke es hilft mir das ich nicht richtig dran glaube.
*****nne Frau
3.184 Beiträge
JOY-Angels 
Ich habe fast 40 Jahre in einer Beziehung gelebt, in der wir oft gemeinsam einsam waren. Seit 3 Jahren lebe ich als Single und ich habe festgestellt, dass ich super gut alleine klar komme. Also brauche ich keine Beziehung. Was ich mir wünsche, wäre ein Mann, mit dem ich hin und wieder Zeit verbringen kann, mit dem ich Sex habe und auch mal im Urlaub fahre. Aber zusammen wohnen möchte ich mit keinem mehr.
Ich brauche nicht nur keine Beziehung, ich möchte auch keine mehr. Kann ich mir jedenfalls ganz schwer vorstellen.

Ich hatte ein paar, die einige Monate oder ein Jahr andauerten und zwei Dreijährige. Darunter auch die mit dem Kindsvater.

Ich habe ein soziales Umfeld im Sinne einer großen Familie mit gutem Kontakt, einige Freunde, Kollegen, auch zum Vater der Tochter noch einen freundschaftlichen Bezug. Ich darf mich also einen Menschen mit sozialer Kompetenz nennen.

Aber ansonsten liebe ich allein sein und reagiere maximal genervt, wenn sich jemand in meine privaten Angelegenheiten mischt. Nichts in meinem Alltag möchte ich an jemanden anpassen. Ich kann mir wirklich ganz schlecht vorstellen, nochmal eine Beziehung mit zusammen ziehen und dem ganzen Rest zu haben. Das fängt mit der Einrichtung an, geht über Ernährung und endet ganz empfindlich beim Urlaub, wo nicht mit mir zu verhandeln ist.

Allerdings mag ich nicht mehr wechselnde Sexpartner. *mrgreen* Das ist problematisch. Keine Lösung scheint ernsthaft zu taugen. Entweder will einer doch mehr oder der andere versteht nicht die fragile Balance zwischen nur Sex und unpersönlich werden. *snief*

Also, ich verstehe alles, was du geschrieben hast und werde das Thema interessiert verfolgen.
Zitat von *******en_X:
Ganz einfache Antwort:
Brauchen nein, wünschen ja.
Und dann noch auf der gleiche Wellenlänge...not easy...
Anmelden und mitreden
Du willst mitdiskutieren?
Werde kostenlos Mitglied, um mit anderen über heiße Themen zu diskutieren oder deine eigene Frage zu stellen.