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Herausforderung: TG in der Ehe - Suche nach Rat

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*******1802 Mann
607 Beiträge
Themenersteller 
Herausforderung: TG in der Ehe - Suche nach Rat
Oft war und bin ich Diejenige, die etlichen Menschen einen Rat gibt; aber nunmehr bin ich selber doch auch mal 'ratlos' - vielleicht hat Jemand eine Idee...

Ich bin biologisch/anatomisch ein Mann (was ich nun mal so 'hinnehme' - eigentlich identifiziere ich mich inzwischen als 'non-binär-geschlechtlich), und ich bin dennoch mit einer Frau verheiratet; zum besseren Verständnis will ich dazu anmerken, dass ich nicht nur 'trotzdem', sondern 'überhaupt und unbedingt' auch als 'männlicher Partner meiner Frau' existiere, und genau genommen existiere ich in meinen 'non-binären Dasein' sowohl als die 'Hausfrau' als auch als der 'Ehemann'.
Ich bin nicht einmal 'ein/e TV' und auch 'kein klassischer CD' - ich beschränke mich im Wesentlichen auf einen 'ein wenig von der Norm abweichenden Kleidungsstil'. Das sieht in etwa so aus:
• Meine Jeans sind Damenjeans, was daran liegt, dass mein sowieso sehr schlanker Körperbau mich praktisch nichts Passendes bei Herrrenjeans finden lässt.
• Meine 'Oberteile' entstammen ebenfalls vorwiegend der 'Damenabteilung', weil ich z.B. etwas weitere Hals-Ausschnitte mag...; (allein schon ein paar 'kalte Knoten in der Schilddrüse' machen es mir u.a.unerträglich, 'eng den Hals umschließende Teile' zu tragen).
• Wegen meiner 'Krampf-Adern' in den Waden trage ich auf Anraten meiner Hausärztin schon seit vielen Jahren wadenlange Stützstrümpfe; und weil ich eine extreme 'Frostbeule' bin, behelfe ich mich an kalten Tagen auch mit Strumpfhosen (unter den Hosen), weil diese 'weniger auftragen' als lange Unterhosen...
• Insbesondere zu Hause in der Freizeit trage ich auch gern mal 'als eine Art Wohlfühl-Klamotte' Leggings und dazu ein 'Longshirt'; meine Vorliebe für Leggings hat ihre eigene Geschichte, die ich auf Anfrage gern erläutere...

Hinter mir/uns (mir und meiner Frau) liegen nunmehr fast 20 Ehejahre...
Meine Frau hat mich mit einem damaligen BMI von 19,9 (als eindeutig 'untergewichtig' klassifiziert) kennengelernt und geheiratet - heute bringe ich es auch bloß auf einen BMI von 20,5, der noch immer als 'Untergewicht' gilt; aber auch damals schon war ich ein 'Spargel-Tarzan sondergleichen'...; die reinweg parktischen Konsequenzen für die Kleidung habe ich bereits erläutert...

Mit den Jahren ist - so nehme ich es nunmehr zusehends deutlicher wahr - meine Frau von einer 'stetig wachsenden Intoleranz' gegenüber meinem Kleidungsstil befallen; zwar sind beispielsweise die 'wadenlangen Stützstrümpfe' tatsächlich erst vor einigen Jahren wegen der Krampfadern im 'Repertoire meiner Bekleidung' hinzu gekommen, aber der 'Typ Mann' wie ein Mel Gibson war ich auch schon vor 20 Jahren nicht...

Ich darf und will im Hinblick auf eventuell zu gebender Antworten und Ratschläge unbedingt darauf verweisen:
Man muss kein 'Beziehungs-Experte/Profi' sein um zu wissen, dass Menschen, die in dauerhaften Beziehungen leben (und sich auf diese 'irgendwann einmal eingelassen haben'), sich im Laufe dieser Jahre entwickeln und verändern; und auch 'Lieschen Müller' oder 'Otto Normalverbraucher' wissen und verstehen, dass dies 'etwas ganz Normales' ist.
Ja - meine weiblichen Seiten treten 'im Schwange' meiner zunehmenden 'Selbst-Entdeckung' als 'non-binäres Wesen' deutlicher hervor. Das sich meine Frau 'in Sachen Toleranz' zusehends 'rückwärts entwickelt', befällt mich mit großem Befremden!

Wie eingangs gesagt:
Ich 'seltsames Wesen - der/die (ich lege mich als 'non-binärer Mensch' zusehends immer weniger fest - , der/die sonst gern in vielfacher Weise 'Rat gebe', suche in dieser Hinsicht jetzt wirklich einen Rat, indem ich mal 'in die Runde der Community hinein' frage, ob es Menschen gibt, denen es ähnlich ergeht...?
Ich weiß aus Threads von 'Joy'lern', dass es - und übrigens sogar in den 'Reihen von TV und CD - Männer gibt, die von ihren Partnerinnen sehr viel Toleranz und Akzeptanz erfahren.

Angesprochen sind in meiner Anfrage:
• TV's, die verheiratet sind und verheiratet bleiben, weil sie tolerante Ehefrauen haben,
• CD, die (gleichermaßen) verheiratet sind und von ihren Ehefrauen in ihrer speziellen Vorliebe verstanden und/oder toleriert werden, oder
• bis dahin versteckte TG, denen es irgendwie 'ähnlich ergeht wie mir'.

Ich schreibe dies hier wirklich nur, weil ich Rat suche, und ich bin auf Antworten sehr gespannt...

LG

Christine
Zitat von *********1802:
Angesprochen sind in meiner Anfrage:
• TV's, die verheiratet sind und verheiratet bleiben, weil sie tolerante Ehefrauen haben,
• CD, die (gleichermaßen) verheiratet sind und von ihren Ehefrauen in ihrer speziellen Vorliebe verstanden und/oder toleriert werden, oder
• bis dahin versteckte TG, denen es irgendwie 'ähnlich ergeht wie mir'.

Ich schreibe dies hier wirklich nur, weil ich Rat suche, und ich bin auf Antworten sehr gespannt...

Hallo Yassire1802,

sicherlich ist es unhöflich eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten. Allerdings, wieso schließt Du "Enby´S" oder das seit längerem schon gesetzlich verankerte 3.Geschlecht aus?

Da Du dich selbst als "Non-binär" verortest, wären die Erfahrungen dieser Menschen eventuell auch hilfreich. *wink*

Dir geht es also um Klamotten. Stoffe welche in verschiedenen Schnittmustern für die zu 98% binäre Geschlechterwelt zusammengeschustert wurden.
Mit dem Ziel, dem Spruch "Kleider machen Leute" nach wie vor ein allaussagendes Gewicht zu geben. Hm, ok.

Als Beispiel, sehe Dich gerne auf unserem Profil um. Wo ist "er"? *rotfl*

Zitat von *********1802:
Ich 'seltsames Wesen - der/die (ich lege mich als 'non-binärer Mensch' zusehends immer weniger fest - , der/die sonst gern in vielfacher Weise 'Rat gebe', suche in dieser Hinsicht jetzt wirklich einen Rat, indem ich mal 'in die Runde der Community hinein' frage, ob es Menschen gibt, denen es ähnlich ergeht...?

Du bist weder ein seltsames Wesen noch in irgend einer anderen Weise wertend zu betiteln.
Erstmal bist Du ein Mensch. Einer welcher atmet, welcher isst, das Essen wieder wegbringt und vermutlich ebenso alltägliche Sorgen hat, wie jeder andere Mensch auch auf diesem Planeten.
Dich unterscheidet, was Du für dich fühlst, empfindest und siehst.
Dummerweise ist das leider nicht der Mainstream. Auffällig eben, mehr oder weniger, weil optischer Unterschied zu dem was Gegenüber an Signalen erwartet.
Manche Menschen fühlen sich nur wohl und sicher, wenn sie in der großen Masse untergehen. Das tust Du nicht, Du möchtest hervorstechen. Aber nicht um den anderen etwas zu sagen. So wie von Dir geschrieben und verstanden, weil Du es für Dich fühlst, so bist und so sein willst. Deine Wohlfühlkonfiguration.

Und da kommen wir zu Deiner Frage.

Was Deine Frau denkt oder fühlt, hinsichtlich Deiner Persönlichkeit, wissen entweder nur Deine Frau oder Ihr beide.
Um es herauszufinden, wäre es natürlich gut, wenn Du im Gespräch mit ihr die Gedanken und Gefühle austauschen könntest.
Denn für Deine Suche an Rat gibt es keine Antwort. Es gäbe nur Spekulationen, Vermutungen, Vergleiche. Alles was Dir sagt wie andere es machen, gemacht haben oder vorhaben.
Hilft Dir aber garnix. Das kannst Du nur im Zwiegespräch mit Deiner Liebsten klären. Eventuell eine Paartherapie? Ok, Therapie ist womöglich zu kräftig. Aber ein Austausch über Eure Lebenspläne unter professioneller Anleitung.

Da passt unser Motto wieder wie Deckel auf Topf:

Wer die Wahrheit sucht wird Trost finden. Wer Trost sucht, wird die Wahrheit nie erkennen.

Wir wünschen Dir von Herzen das Ihr beide es schafft, Euch so zu lieben wie ihr in tiefsten Herzen seid. *wink*

Liebe kennt keine Bedingungen, Kompromisse oder "Verbiegungsanforderungen".

Liebe ist!
*****r28 Frau
958 Beiträge
Ich schliesse mich Pas_De_Jeux an, das kannst du nur in Gesprächen mit deiner Frau herausfinden. Meine Frau hat mich als Mann kennengelernt, als Mann geheiratet, mitlerweile hat sie eine Frau an ihrer Seite. Aber: Ich habe immer mit ihr über meine Gefühlslage gesprochen, es gab nie irgendwelche Probleme deswegen, ich habe die Dinge wie in deiner Situation nicht erlebt.
Habt ihr denn euch mal über CD TV oder TS unterhalten ?
*****r28 Frau
958 Beiträge
Schade das die Trööderöffnerin abgetaucht ist, ich empfinde dieses als ein sehr wichtiges Thema.
*******l_El Mann
2.694 Beiträge
Ich bin kein TV oder ähnliches …
… hoffe trotzdem, dass ich antworten darf. (Wenn nicht, bitte ich um Entschuldigung und bitte, diesen Beitrag zu löschen).

Du schreibst, dass Du Dich veränderst … oder verändert hast. Wie und in welchem Ausmaß, spielt erstmal keine Rolle.
Dein Sicht kennen wir hier jetzt aber auch …

Jetzt kommt aber die Sicht einer weiteren Person - und die ändert sich auch. Sie muss sich nicht im Äußeren ändern, sondern kann auch nur als Gefühl irgendwo im Innenleben stattfinden.

So ist es so, dass wenn man sich verliebt, dass man viele Sachen, die einen stören einfach nicht wahrnimmt. Mit der Zeit fällt es einem immer mehr auf … irgendwann mal stört es einen … man sagt nichts, um die andere Person nicht zu kränken. Wenn man da "die Luft" nicht raus lässt, staut es in einem auf, bis das "leichte" stören zu einem echten Problem werden kann.
Manchmal ist es auch so, dass es nicht die eine Sache ist, die einen stört, sondern dass es ganz andere Sachen sind. Irgendwann projiziert man aber dieses "negative" Gefühl auf auf Sachen, die einem eigentlich ganz egal sind.

Was davon trifft nun auf Euch zu?
Ich kann es Dir nicht sagen. Für so etwas muss man sich zusammen setzten und viel Reden … Denn einiges davon, was passiert ist, ist bestimmt nicht neu. Deshalb muss man graben und schauen.
Die Frage ist, wo ist die Frau auf der Strecke geblieben, welche Kompromisse ist sie eingegangen, die sie nie erzählt hat. Dabei meine ich noch nichtmal die, dass man sich verändert hat, in Richtung Non-Binär, sondern im Allgemeinen mit der Person selber.
Beispiel, dass man mich besser versteht:
Du schreibst, dass Du "relativ" dünn bist. Vielleicht stand sie aber schon damals auf eher kräftigere Männer und meinte, dass der Kompromiss mit Deinem Inneren in Ordnung sei, aber das Aussehen nicht so eine Rolle spielen würde. Nach 20 Jahren ist aber die Luft ein bisshen raus und jetzt kommt es doch ein bisschen mehr aufs Aussehen an oder sie lässt andere Sachen, die sie nerven, beispielsweise die berühmte Zahnpastatube, auf das aus, wofür Du eigentlich nichts kannst.

Wenn Du also einen "allgemeinen" Rat haben möchtest, dann nur diesen:
Redet miteinander - und nimm Dich nicht als "non-binär" wahr, sondern als Menschen mit Wünschen und mit Erfahrungen und vorlieben. Nimm sie auch nicht als Frau wahr, sondern auch als Menschen mit Wünschen und Erfahrungen.

Wenn wir über fiktive Situationen sprechen, kann man die Klassifizierungen nehmen, die man im Allgemeinen hat (Swinger, TV, Schwul usw.). Hat man eine konkrete Situation, spielen die Definitionen keine Rolle, hier sollte man die tatsächlichen Punkte, die es ja gibt, aufnehmen. Der Grund ist, dass JEDE Gruppe ein bestimmtes Framing auslöst (einen Rahmen, indem die Vorstellungen von Menschen bestimmte Gefühle auslösen können. Das Problem ist, dass diese Framing zwar Bilder in unseren Köpfen auslösen kann, die aber mit der Realität nichts zu tun haben.).
Beispiel:
Ich würde sagen, ich bin eine TV. Was bedeutet das? Heißt das, dass ich eine Perücke trage? Oder dass ich "gut" aussehe? Oder dass Ich auf Füße stehe?
Sagen wir mal, Ich bin ein Fußfetischist. Was bedeutet das? Dass ich auf Geruch stehe - oder alle Füße mag? Oder dass ich wohl geformte Füße gut finde oder sogar nicht wohl geformte Füße?
Wenn ich auf BDSM stehe, was bedeutet das? Dass ich devot bin oder dominant? Oder vielleicht in einem Hasenkostüm durch die Gegend hüpfe?
Jedes dieser Beispiele ist so individuell, dass man nicht wirklich sagen kann, was ist und was nicht. Dass wir sie in Gruppen zusammenfassen, hilft zwar, eine Zugehörigkeit aufzuzeigen, sagt aber konkret nichts aus - außer, dass man ggf. auf gegenliebe oder widerstand stößt. Sagt man konkret, was man mag und was nicht, hilft es, die Situation und die Vorlieben besser zu verstehen.

Viel Glück und viel Spaß.

Lieben Gruß,
Kal
*****al6 Mann
531 Beiträge
Es geht nicht um Toleranz - es geht um Akzeptanz
Nicht nur Du änderst Dir, sondern jeder andere Mensch, wie z.B. Deine Frau, auch.
Ich habe bis zum Tod meiner Frau vor ca. einem Jahr eine glücklichen TV*/CIS - Frau Beziehung gelebt. Glücklich u.A. weil wir uns stets über unsere Gefühlslage ausgetauscht haben, noch besser war es das wir weitestgehend überein stimmten. Meine Frau war teilweise sogar "radikaler" als ich, sie wollte mich am liebsten immer nur als ihre Frau und Freundin um sich haben. Aber das nur am Rande.
Du erwähnst das die Toleranz Deiner Frau abnimmt. Dort genau dürfte das Problem liegen. Toleranz kann strapaziert werden, dann kann diese durchaus Schaden nehmen und nachlassen. Sie kann aber auch aufgrund sich ändernder Persönlichkeitsstrukturen oder anderen Gründe nachlassen bzw. sich verändern, die Ursachen hierfür können vielschichtig sein.
Meine Frau tolerierte nicht das ich Maike war und bin, sie akzeptierte es.
In ihren Augen habe ich die Frau nicht dargestellt oder gespielt, ich war ihre Frau und Freundin.

Für mich ist das Schlüsselwort "Akzeptanz" - und nicht Toleranz. Genau darüber solltest Du mit Deiner Frau sprechen.
****nd Mann
20 Beiträge
Das würde ich auch meinen Akzeptanz vor Toleranz
Schließlich geht es mir ähnlich wie euch ich bin zwar nicht verheiratet aber ich bin Transgender ( MzF ) aber werde " nur Toleriert " aber auch von einigen Akzeptiert wie ich bin
Nachdem meine Ehe nach 25 Jahren jetzt wegen meinen Vorlieben und Neigungen in die Brüche ging habe ich vorallem diese Erfahrung gemacht: Grundlage ist dass ihr über alles reden könnt und jeder seine Gedanken, Wünsche, Ängste, Sorgen sagen darf und der andere dabei nur zuhört. Trotzdem kann es, wie bei mir, sein dass sich trotzdem der Partner damit so schwer tut dass es nur mit einer Trennung geht. Ich habe sehr sehr lange überlegt ob ich meine Familie aufgebe um Inge ab und zu leben zu dürfen, aber ohne ging es nicht, wir hatten das mehrmals versucht indem ich alles von ihr weggeworfen habe, das Verlangen kam ein halbes Jahr später wieder.

Jetzt habe ich eine neue Partnerin die mich als Inge kennengelernt hat, aber auch hier ergeben sich immer wieder Situationen in denen wir Kompromisse eingehen um einen gemeinsamen und für beide guten Weg zu finden.

Ich bin TV und lebe Inge so 3-4x im Monat aus...
*****r28 Frau
958 Beiträge
Wirklich interessant und ans Eingemachte geht's doch erst wenn Transsexualität gepaart mit körperlichen Angleichungswünschen aufs Tablett kommen. Ne Partnerschaft wo jemand ab und an für nen Tag im anderen Geschlecht lebt sollte nun wirklich für jeden Menschen keine Herausforderung mehr darstellen.
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*******1802 Mann
607 Beiträge
Themenersteller 
Hm,

ich muss leider einen von vielen schlichten Fakten konstatieren:
Neulich wurde ich, als meine Frau eines Abends etwas früher als erwartet nach Hause kam, von ihr angetroffen, als ich mit (farblich und auch sonst sehr unauffälligen) Leggins bekleidet von ihr angetroffen wurde; das brachte mir dann in der Folge drei Tage 'schweigende Ignoranz' ein, begleitet von einer nachfolgenden Erklärung zu 'diesem meinem Outfit', das SID dazu veranlasste, mich wieder einmal 'nachhaltig zu verachten'...
*****al6 Mann
531 Beiträge
Wenn es in Deiner Partnerschaft zu diesem Thema eine, zumindest zeitweilige, "nachhaltige Verachtung" gibt, wird es Zeit das ganze Thema Beziehung ganz offen aufs Trapez zu bringen.
Dir das Gefühl der Verachtung zu geben dürfte nicht nur dem Umstand das Du mal ein feminines Kleidungsstück trägst geschuldet sein. Ich kann mir vorstellen das es durchaus auch andere, mehr oder minder unterdrückte und ungelöste, Probleme in Eurer Ehe gibt.
Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht mich für ein paar Stunden in ein stilles Kämmerchen zurück zu ziehen, mir Gedanken zu machen was mich in der Partnerschaft belastet und woran sich Streits entzünden. Mögliche Lösungswege gehören ebenso dazu - sofern man welche hat. Das habe ich zu Papier gebracht um meine Partnerin um ein Gespräch über unsere Partnerschaft zu bitten. Ein erstes ernsthaftes Gespräch wird sicher keine Lösung aller angesprochenen Punkte bringen, kann aber ein Anfang sein. Lade Deine Partnerin ein sich, ebenso wie Du, Gedanken zu machen, ihre Sicht der Dinge und der Probleme darzulegen und über Lösungen nachzudenken.
Wenn beide konstruktiv daran arbeiten, kann es etwas werden. Sprachlosigkeit ist der Tod jeder Beziehung, damit werde beide Partner niemals glücklich. Sprachlosigkeit macht unglücklich und am Ende seelisch krank. Das sollte sich niemand antun.
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*******1802 Mann
607 Beiträge
Themenersteller 
Hallo und Danke für Deine Worte,

in den letzten Tagen hatte ich viel zu arbeiten, weswegen ich erst heute zum Schreiben komme.

Ich habe bis zum Tod meiner Frau vor ca. einem Jahr eine glücklichen TV*/CIS - Frau Beziehung gelebt. Glücklich u.A. weil wir uns stets über unsere Gefühlslage ausgetauscht haben, noch besser war es das wir weitestgehend überein stimmten. Meine Frau war teilweise sogar "radikaler" als ich, sie wollte mich am liebsten immer nur als ihre Frau und Freundin um sich haben.

Da ich viel in den Foren des JC lese, weiß ich, dass Du nicht der/die Einzige bist mit einem solche Glück mit einem toleranten und verständnisvollen Partner. Meine Frau ist von der Frau, die Du beschreibst, praktisch das diametrale Gegenteil. Leider ist das so, und ich begreife zusehends, dass sich daran nichts, aber auch wirklich absolut nichts ändern wird - im Gegenteil.

Das miteinander Sprechen haben wir in den zurückliegenden Jahren beileibe nicht unterlassen - im Gegenteil. Wir haben sehr, sehr viel miteinander geredet. Wir haben - und das ist erst ein paar Monate her - dann auch eine eigentlich verbindliche Abmachung getroffen.
Dazu wäre es eigentlich vonnöten, die Hintergründe besser zu kennen, aber das würde ich jetzt nicht im Forum ausbreiten, gern aber in einer Clubmail erzählen, wenn Du magst.
Die Abmachung lautet:
SIE toleriert ein gewisses, durchaus vertretbares Maß an 'Ausbrüchen aus der offiziellen Kleiderordnung' (was mit echter Travestie noch lange nix zu tun hat - ich trage also keine Röcke oder Kleider in IHRER Anwesenheit, sondern höchstens mal Leggins oder das eine oder andere T-Shirt oder auch eine Bluse (alles eher 'höchstens ein bisschen androgyn, aber nicht wirklich vollends weiblich)... Ich toleriere IHREN Lover, mit dem sie schon einige Zeit vor dieser Abmachung eine Beziehung aufgenommen hatte, in der es nur noch eine Frage der Zeit war, 'in der Kiste zu landen'; nach der Abmachung geschah es dann unmittelbar...
Ich halte die Abmachung ein - ich toleriere ihre Beziehung, sie toleriert an mir nicht einmal eine unauffällige, dunkelfarbige Leggins, wie ich das schon im Thread weiter oben beschrieb.
*****al6 Mann
531 Beiträge
Da habt Ihr aber eine, in zumindest meinen Augen, schon sehr eigene, und im Resultat, einseitige Abmachung. Es ist, wie ich es verstanden habe, eine einseitig offene Beziehung in der Du die Vorlieben Deiner Partnerin akzeptierst , diese aber Dir selbst geringfügigere Freiheiten vorenthält bzw. alles tut damit Du auch nur den Anflug Deiner Neigung nicht leben kannst.
Mir drängt sich, ohne die Details zu kennen, der Eindruck auf das ihr ein grundsätzliches Problem in Eurer Partnerschaft habt. Das könnten durchaus dicke Bretter sein die da zu bohren sind…..
*****ite Frau
8.581 Beiträge
Wenn kein Respekt mehr vorhanden ist... da würde ich mich echt trennen.
*****al6 Mann
531 Beiträge
@*****802 ich habe versucht Dir eine Clubmail zu senden, aber irgendwie hast Du einen Filder gesetzt der mich nicht durchlässt.
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*******1802 Mann
607 Beiträge
Themenersteller 
@ unusual6

Ich wollte gerade Dich per Clubmail kontaktieren, da erscheint ein Fenster, in dem steht, dass ich nicht in Dein Suchschema passe... - was ist das???
*****al6 Mann
531 Beiträge
müsste jetzt funktionieren - aus dem gleichen Grund kannich Dir nicht schreiben
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