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Anastasie

Anastasie
Hallo an alle,

ich lese schon länger auf den verschiedenen Internetseiten gute und etwas tiefgründigere Geschichten rund um BDSM. Das hat in mir die eine oder andere Geschichte entstehen lassen. Eine davon, die zum Teil aus der Realität, zum anderen Teil aber auch aus reiner Fantasie entsprungen ist, möchte ich gerne niederschreiben.


Mein Name ist Chris. Seit etwa einem halben Jahr bin ich nun Doktorrand bei einer der größten deutschen Banken. Noch während meiner Diplomarbeit zum Abschluss meines Mathematikstudiums habe ich mich bei der Bank beworben und die Möglichkeit bekommen, mein Wunschthema vor der entsprechenden Abteilung vorzutragen. Auch wenn ich noch nicht vollständiger Mitarbeiter bin, gebe ich zu, es erfüllt mich mit einem gewissen Stolz hier promovieren zu dürfen. Neben der Bearbeitung des eigentlichen Themas werden wir Doktorranden mit verschiedenen Seminaren gefördert. Eines dieser Seminare steht heute an. Es ist das erste, an dem ich teilnehmen werde. Daher war ich mir nicht wirklich sicher, wie in der Regel die Kleiderordnung ist. Auch wenn ich Mathematiker bin, muss ich nicht unbedingt jedes Klischee sofort erfüllen und habe mich daher in einen meiner dunkelblauen Anzüge geschmissen. Ich war offensichtlich zu früh. Zwar war der Raum schon entsprechend vorbereitet, jedoch war noch niemand da. Also gehe ich auf den Stuhlkreis in der Mitte des Raumes zu und lege meine Tasche, welche ich für Notizen und ähnliches mitgenommen habe, auf einem der Stühle ab. Es sind etwa zehn bis fünfzehn Stühle aufgestellt. Ich hatte eigentlich mich mehr gerechnet, dachte mir dann aber auch, dass eine kleinere Zahl von Teilnehmer mit Sicherheit nicht verkehrt ist. Überhaupt hatte ich bisher nur wenige der anderen Doktorranden kennen gelernt. In meiner Abteilung bin ich der einzige. Ich sah mich nun erst einmal in Raum um. Auf einem der Tische am hinteren Ende des Raumes stand Kaffee, Tee, Wasser uns Saft zusammen mit Obst. Ich hatte zwar schon einen Kaffee am Morgen getrunken, ein weitere würde mit Sicherheit nicht schaden. Also ging ich auf dem Tisch zu und bediente mich. Ich hatte gerade angefangen den Kaffee zu trinken, als ich die unverkennbaren klackenden Laute von High Heels auf den Straßenasphalt vernahm. Ich machte einen Schritt auf das Fenster zu. Der Seminarraum lag im zweiten Stock und man hatte gute Sicht auf die Straße, welche durch das weitläufige bank-eigene Areal führt. Da die Zufahrt mit dem Auto nur für die gehobenen Positionen erlaubt ist, war hauptsächlich Mitarbeiter auf ihrem Weg in die Büros zu sehen. Ich suchte nach der Quelle des Geräusches. Das Geräusch verbinde ich in der Regel mit einer selbstbewussten und attraktiven Frau. Ich kann mir nicht wirklich erklären, warum diese Schuhe so einen Reiz auf mich ausüben. Mir erschließt sich schlichtweg nicht der Selektionsvorteil von hohen Schuhen an weiblichen Füßen. Daher halte ich es für eine Laune der Natur, was es mit Sicherheit nicht uninteressanter macht. Der Ursprung des klackenden Geräusches ist schnell gefunden. Eine junge Frau im Hosenanzug schritt auf den Eingang des Gebäudes zu, in dem sich auch der Seminarraum befand. Zuerst war ich etwas enttäuscht, ich hatte das Geräusch mit einem knielangen Business-Rock verbunden. Auf den zweiten Blick erkannte ich erst, dass ihr die Hose sehr gut stand. Sie betonte den durchaus ungewöhnlich großen Unterschied zwischen ihrer schmalen Taille und ihrer wohlgeformten Hüfte. Bedauerlicherweise konnte ich nicht erkenne, wie hoch die Schuhe waren. Ich sah lediglich, dass es sich um schwarze Pumps handelte und dass sie durchaus Übung hatte, sich in diesen Schuhen zu bewegen. Die Art, wie sie die Schritte voreinander setzen, hatte eine gewisse Eleganz, wie man sie nicht wirklich häufig sieht. Ich begann sie näher zu mustern. Den Hosenanzug kombinierte sie mit einem weißen Hemd, dessen obere Knöpfe offen waren. Sie hatte ziemlich lange, dunkelblonde Haare, die sie alle nach vorne über ihre rechte Schulter geworfen hatte. In der linken Hand trug sie eine schwarze Handtasche. Sie näherte sich dem Eingang. Mir gefiel dabei die leichte Bewegung ihrer Hüften. Unvermittelt hob sie ihren Blick und sah direkt zu mir hoch. Ich wusste nicht, ob sie mich hinter dem Fenster erkennen konnte. Es hatte zumindest den Anschein, denn Sie hielt den Blick fest auf mich gerichtet. Ein intensives Gefühl schoss durch meinen Körper, ich hielt dem Blick aber stand. Es kribbelt in meiner Brust. So schnell wie die Situation entstand, war sie auch wieder vorbei, als sie aus meinem Blickfeld unter Fensterbank verschwand.
Mir ist schon an den ersten Tagen hier auf dem Campus aufgefallen, dass die Leute – wie für eine Bank gewöhnlich – sehr schick gekleidet waren. Ich mochte es, morgens und abends auf dem Weg ein paar Blicke schweifen zu lassen und die eine oder andere attraktive Frau anzusehen. Ich machte wieder einen Schritt weg vom Fenster und begann in Gedanken zu versinken. Mich grübelte schon länger darüber nach, ob Menschen Blicke fühlen können. Es entbehrte für mich jeder Logik dies mit Intuition zu erklären. Wie kann es aber sein, dass sie mir so direkt und zielgerichtet in die Augen sieht. Ich erklärte es mir damit, dass das Kleinhirn bekanntermaßen die Sinneswahrnehmungen analysiert und für das Großhirn filtert. Irgendwann schien das Kleinhirn ihr zu signalisieren, es beobachtet dich jemand. Kann man daraus dann den Schluss ziehen, dass ihr Kleinhirn entschied mich attraktiv zu finden? Lieber stoppte ich an der Stelle bevor ich zu tief ins Spekulieren verfalle. Ich war aber unzufrieden mit der Antwort.
Das klackern der Schuhe war wieder zu vernehmen, aber diesmal kam es vom Gang. Sie schien gerade aus dem Fahrstuhl auszusteigen. Da der Gang nur in eine Richtung führt, musste sie unweigerlich auch am Seminarraum vorbeikommen. Ich machte einen kleinen Schritt zur Seite und dreht mich etwas, so dass ich gute Sicht auf die Tür hatte. Vielleicht erhielt ich doch noch die Chance zu sehen, wie hoch ihre Schuhe sind. Ich gebe zu, ich freute mich etwas darauf. Ich kann nicht genau erklären warum, aber sie faszinierte mich etwas. Wahrscheinlich hat es damit zu tun, dass sie auf der eine Seite sehr weiblich wirkt und auf der anderen Seite sehr genau zu wissen schien, was sie tut. Kann man das nach ein paar wenigen Sekunden sehen schon beurteilen? Egal, es war das, was ich sehen wollte. Die Schritte kamen näher und hallten durch den langen Flur. Die Schritte schienen aber langsamer zu werden. War sie etwa die Kursleiterin? Ich drehte mich mit meinem Oberkörper vollkommen zur Tür und stellte die Tasse auf die Untertasse, welche ich in der linken Hand hatte. Sie betrat tatsächlich den Raum. Was ich unten nicht so gut erkennen konnte, sah ich nur sehr deutlich. Sie hatte eine wirklich schöne Haltung. Ich hatte eine Zeit lang lateinamerikanischen Turniertanz betrieben und wusste, welche Übung eine aufrechte Haltung erforderte. Aber ich wusste auch, was für eine Ausstrahlung dies bewirkt. Bei ihr sah es selbstbewusst, aber nicht arrogant aus. Sie ging nun in den Raum und sah zu mir. Ich versuchte in Ihrem Blick zu erkennen, ob sie mich von unten durch das Fenster erkennen konnte. Leider war das nicht sehr erfolgreich. „Guten Morgen“ sagte ich zu ihr und begann die Untertasse samt Tasse auf einem der Tische neben mir abzustellen. „Guten Morgen“ antwortete sie. Sie scheint einen leichten Akzent zu haben, ich konnte aber nicht sagen welchen. Sie kam auf mich zu und bot mir dann direkt ihre Hand zum Handschlag. Nachdem ich die Tasse abgesetzt hatte, drehte ich mich wieder zu ihr und schüttelte ihre Hand. Die Hand war relativ klein, ihre Haut war sehr angenehm weich. Sie hatte sehr sauber lackierte klassisch rote Fingernägel. Ich begann sie sehr attraktiv zu finden. Damit kam langsam auch das Gefühl auf, ihr etwas unterlegen zu sein. „Ich bin Anastasia, freut mich Sie kennen zu lernen.“ „Freut mich auch, mein Name ist Chris.“ Oh ha, hatte sie mich gerade gesiezt? Zugegebenermaßen, ich hatte schon einige graue Haare an den Schläfen. Auch war leider schon das eine oder andere graue Haar in meinem Dreitagebart zu erkennen, aber sah ich tatsächlich schon so alt aus? Eigentlich waren wir alle bei der Bank sofort bei „Du“, solange es sich nicht um den Vorstandsvorsitzenden handelte. Soweit ich wusste, war die Seminarleiterin auch Mitarbeiterin der Bank. „Leiten Sie das Seminar?“ Ich lachte kurz ein wenig auf. „Nein, nein. Ich bin einer der neuen Doktorranden. Es ist mein erstes Seminar.“ Sie fing an zu lächeln. „Ah, verstehe, ich bin auch eine der Doktorrandinnen, aber ich bin schon etwas länger dabei. Ich dachte auch gelesen zu haben, dass eine Frau das Seminar leitet.“ „Ja, das dachte ich auch gelesen zu haben“ sagte ich und lächelte zurück. Der Akzent war eindeutig russisch. Sie sah sich kurz um und stellte dann ihre Tasche auf einen der Stühle. In diesem Moment betrat auch nun eine etwa ältere Frau den Raum. Sie schien nun wirklich die Seminarleiterin zu sein. Anastasie und ich grüßten kurz. Dann ging sie sich nun auch einen Kaffee zu holen und ich begab mich zu meinem Stuhl. Leider war dieser dem Stuhl von Anastasia fast genau gegenüber. Ich überlegte kurz, ob ich mich umsetzen sollte, entschied dann aber, dass das zu offensichtlich sein sollte. Außerdem waren wir sowieso beruflich hier. Ich sollte mich zusammenreißen. Nach und nach kamen nun auch die anderen Teilnehmer und suchten sich ihren Platz im Stuhlkreis. Es fiel sofort auf, dass Anastasia und ich deutlich overdressed waren. Ich war der einzige mit Krawatte und Jackett. Schließlich entschied ich mich, dann beides abzulegen. Der Sommer hatte gerade begonnen und somit war es sowieso zu warm dafür. Die Seminarleiterin begann nun sich vorzustellen. Im Seminar sollte es um Präsentationstechniken gehen – ein Klassiker. Ich fing nochmal an, Anastasie zu mustern. Sie hatte das eine Bein über das andere geschlagen. Ihre blonden Haare lagen immer noch nach vorne über ihrer rechten Schulter. Mir fiel es schwer zuzugeben, dass ihre Ausstrahlung relativ viel Anmut hatte. Mir kam der Gedanke zu kitschig vor, weshalb ich ihn schnell wieder verwarf. Außerdem fiel mir ein, dass ich ihre Schuhe noch gar nicht genauer angesehen hatte. Sie waren tatsächlich relativ hoch. Der Absatz war schmal und sie hatten vorne ein kleines Plateau. Die Schuhe schienen mit einem schwarzen Samtstoff überzogen zu sein. Für das Büro waren die Schuhe durchaus etwas extravagant. Alles in allem, es gefiel mir. Ich blickte zu ihr auf und erkannte, dass sie mir in die Augen sah. Ich kam mir etwas ertappt vor. Ich kämpfte mit dem Instinkt wegzusehen, hielt dem Blick noch etwas stand, und gab dann schließlich nach. Wenigstens blickte ich nicht auf den Boden, sondern zu der Seminarleiterin. In der Vorstellungsrunde erfuhr ich, dass Anastasie Psychologie studiert hatte und sich nur mir Marktanalysen beschäftigt. Sie ist seit etwa zwei Jahren dabei und kommt gebürtig aus St. Petersburg, hat dort studiert und ist Rahmen des Promotionsstipendiums hier her-gekommen. Mir gefällt das Promotionsstudium immer besser.
Nicht schlecht bis jetzt, aber ich vermisse ein wenig die Erotik?! Oder kommt das noch?

Bei einem Text in der Länge wären ein paar Absätze sehr leserfreundlich *liebguck*
********mart Paar
3.166 Beiträge
Du sprichst mir aus der ...
(Die Höhe der) Absätze werden gerne überschätzt
Die Absätze sind wohl beim Kopieren des Textes aus Word heraus verloren gegangen *g*
Beim Nächsten sind sie wieder dabei.

Man könnte das Kapitel wahrscheinlich auch "Das Kennenlernen" nennen.
Ah, es kommt also noch was. Fein *freu*

Ich unterschätze Absätze.
Das merke ich abends am Brennen der Füße *zwinker*
******s23 Frau
12.698 Beiträge
Ein interessanter Anfang *g* 👍🏻

Kann mir jemand erklären warum dieser Anfang FSK 18 geschaltet ist ?
*gruebel* *nachdenk*
FSK18 ...
Das würde mich auch interessieren. Hätte ich da was einstellen müssen oder wird das von den Admins gemacht?

Vielen Dank *g*
Wenn Du es nicht selbst machst (beim Einstellen eines Beitrags), machen es die Mods nachträglich.

Warum für diesen Beitrag FSK18 ist mir allerdings auch ein Rätsel *nachdenk*
Vielleicht haben die Heels eine unerlaubte Höhe *ggg*
********mart Paar
3.166 Beiträge
Oder dem Mod ist das Kopfkino durchgegangen *lach*
Das erste Date
Seit dem Seminar ist nun eine Woche vergangen. Ich saß wieder an meinem Schreibtisch und versuchte mich in mein Thema einzulesen. Die bezaubernde Anastasia ging mir aber einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ich dachte immer wieder an diese Blickkontakte. Ihre hellblauen Augen haben sich regelrecht in mein Gedächtnis gebrannt. Der Gedanke daran lässt mich im Oberkörper etwas kribbeln. Sie schaffte es, dass ich mich beherrschen musste, Ihrem Blick standzuhalten. Das fasziniert mich. Es fällt mir schwer zuzugeben, mich in dieser Situation nicht wirklich kontrolliert haben zu können ist ein mir weitestgehend unbekanntes Gefühl. In meinen bisherigen Beziehungen, Liebschaften und bewussten Flirts war ich klar der dominierende Part – im Alltag wie im Schlafzimmer. Ich stellte mir Anastasia vor, wie sie in High-Heels und klassischen Nylons vor mir kniete, die Arme auf den Rücken gefesselt, den Kopf gesenkt. Passte das zu ihr? Wollte ich das in dieser Situation? Unerheblich, was die Antwort auf diese Frage ist, der Gedanke machte mich sowieso neugierig. Ich musste sie näher kennen lernen. Aber wie komme ich an ihre Kontaktdaten? Die anderen Doktorranden danach zu fragen, war zu offensichtlich. Darauf zu warten sie auf einem der nächsten Veranstaltung wieder zu treffen, dafür war ich definitiv nicht geduldig genug. Es blieb eigentlich nur die Möglichkeit, sie im Email-Verzeichnis der Bank zu suchen. Leider kannte ich ihren Nachnamen nicht. Also filterte ich zu mindestens ihren Vornamen. Es blieben aber immer noch viele Einträge übrig. Gut, sie musste am selben Standort sitzen. Das schränkte es schon einmal weiter ein. Darunter fand ich dann ihr Business-Skype Bild. Gut, dass diese automatisch mit der Emailadresse angelegt werden. Gefunden, soweit so gut.

Hallo Anastasia

Hallo Chris!

Na, konntest Du schon ein paar der Dinge aus dem Seminar in Deine Marktanalysen einfließen lassen? 😉

Präsentationstechniken für Marktanalysen? Interessanter Ansatz, es folgt zumindest bestimmt keiner bekannten Konvention. 😊


Mit Konventionen zu brechen erweitert meistens den Horizont

Das kommt auf die Konvention an, oder?

Im Rahmen eines wissenschaftlichen Versuches ist immer wert alles zu hinterfragen.
Wichtig dabei ist, wer den Versuchsaufbau bestimmt 😊


Ein wahres Wort. Das erfordert auf jeden Fall genauste Planung im Vorfeld 😉
Hast Du eventuell Lust einen Kaffee oder Tee in der Cafeteria trinken zu gehen?


Hm, ich muss mir noch überlegen, ob ich mit einem Neuling wie Dir Teetrinken gehe 😉
Gerade bin ich aber sowieso auf dem Sprung, da ich noch etwas erledigen muss. Eventuell morgen 😉 Bis dann!


Irgendwie kam ich mir überrumpelt vor, ich musste aber trotzdem grinsen. Offensichtlich war es klar, dass wir uns morgen sehen. Auf der anderen Seite hatte sie es doch offengelassen. Wollte sie, dass ich auf ein Treffen morgen hoffe? Wollte ich ihr den Gefallen tun, darauf zu hoffen? Ja, ich hoffte darauf. Und ja, ich werde mich bei passender Gelegenheit revanchieren.

Es fiel mir schwer mich den Rest des Tages auf die Arbeit zu konzentrieren. Ich dachte immer wieder an diese kurze Skype-Konversation. Ich konnte dabei ihre Augen sehen. Ich hätte gerne gewusst, was sie heute anhatte. War sie in der Regel so angezogen, wie zu dem Seminar? Ich dachte an ihren Gang auf dem Weg in das Gebäude. Sie wird sehr wahrscheinlich zu den Frauen gehören, die ihre Reize sehr kontrolliert einsetzen können. Das macht sie durchaus gefährlich. Außerdem schien sie schlagfertig und sehr intelligent zu sein. Es kribbelte wieder in meinem Oberkörper. Jetzt war ich mir sicher, ich möchte sie kennen lernen. Ich schüttelte kurz meinen Kopf, als ob ich so den Gedanken loswerden hätte können. Ich sollte mich unbedingt weiter in das Thema einlesen.

Am nächsten Morgen war ich dann doch etwas nervös. Ja, sie hatte es geschafft, dass ich auf ein Treffen hoffte. Ich vermerkte nochmal, dass ich mich unbedingt revanchieren muss. Es war wider meiner bisherigen charakterlichen Entwicklung, das einfach zu akzeptieren. Ich suchte mir eines meiner weißen Lieblingshemden aus. Wären wir nicht im Büro, hätte ich den oberen Knopf offengelassen, aber die Kleiderordnung der Bank würde das wohl nicht zulassen. Ich kürzte mir noch den Dreitage-Bart etwas und stylte die Haare mit Gel. Vielmehr hätte ich für einen Clubbesuch auch nicht getan. Ich freute mich auf das Treffen – wenn es denn stattfinden würde.

Im Büro konnte ich mich dann doch auf mein Thema konzentrieren. Ich dachte nur hin und wieder an das eventuelle Treffen – bis um 14.45 Uhr tatsächlich eine Skype-Nachricht aufpoppte.

Hi Chris!
Hast Du in 15 Minuten noch Lust und Zeit für einen Kaffee?


Hi Anastasia!
Klar, sehr gerne. Bis gleich 😉


Ich ging schonmal los. Ich hätte mich sowieso nicht mehr konzentrieren können. Außerdem hoffte ich, sie so auf dem Weg zur Cafeteria zu sehen. Ich war tatsächlich 5 Minuten vorher da. Leider wusste ich nicht aus welcher der drei möglichen Richtungen sie kommen würde. Ein häufiges Umdrehen wäre wohl auch zu auffällig gewesen. Also stellte ich mich so hin, dass ich zumindest zwei der drei Wege im Blick hatte. Das bekannte klackern der Schuhe kam natürlich von hinten. Ich drehte mich um. Sie kam tatsächlich gerade aus einem der Gebäude heraus und ging nun auf mich zu. Sie hatte wieder diese schicken hohen samt-schwarzen High Heels an. Diesmal trug sie jedoch einen grauen Business-Rock mit einer schwarzen aber wohl sehr dünnen Strumpfhose, der kurz über ihren Knien endete. Auch dieser betonter, wie die Hose letzte Woche schon, ihre ziemlich sinnlichen Hüften und ihre sehr schmale Taille. Sie war schon sehr bezaubernd. Ein Korsett würde ihr bestimmt gutstehen. Ich wischte diesen Gedanken schnell zu Seite. Daran sollte ich jetzt nicht denken. Auch nicht daran, wie sie so in halterlosen Strümpfen vor mir stand. Stopp, jetzt sofort! Sie hatte eine weiße Bluse an, die oberen Knöpfe waren natürlich offen - die Vorteile einer Frau bei Business-Kleidung. Ihre langen blonden, leicht lockigen Haare waren wieder über ihre rechte Schulte nach vorne geworfen. Ja, sie war schon sehr sexy. Während sie näherkam, beobachtete ich sie. Sie bemerkte es. Ich wollte diesmal auch keinen Hehl daraus machen und sah ihr in die Augen. Sollte ich auf sie zugehen und oder sollte ich sie ganz auf mich zukommen lassen? Diesmal hielt ich der Versuchung stand und blieb aufrecht stehen. Nur die Hände nahm ich aus den Hosentaschen, so respektlos möchte ich dann in der Regel doch nicht sein – und vor allem nicht Anastasia gegenüber.

„Hi Chris!“ begrüßte sie mich. „Hallo Anastasia“ entgegnete ich. „Ich freue mich Dich zu sehen“ fügte ich nach einer kurzen Pause hinzu, während wir uns dem Eingang zu wendeten. Sie blickte kurz zu mir hoch, erwiderte aber nichts, sondern lächelte nur. Da war er wieder. Dieser bezaubernde Blick ihrer hellblauen Augen. Ich fragte mich, wie sie das machte. Sie hatte nicht nur schöne Augen, sie hatte sie dezent mit Lidschatten geschminkt. Ihre Augenbrauen waren zierlich und schienen auf natürliche Weise einen kleinen Hacken jeweils nach außen hin zu haben. Ja, sie war schon sehr faszinierend.

Sie holte sich einen Cappuccino, ich - einen normalen Kaffee und wir suchten uns einen Tisch draußen in der Sonne. Ich wählte zwar nicht den Sitz neben ihr, aber auch nicht den ihr direkt gegenüber. Ich setzte mich leicht zu ihrer Linken. Ich wollte einfach etwas näher bei ihr sitzen. So, dass ich sie besser sehen kann. Während der verschiedenen Gespräche hatte ich dann wirklich die Gelegenheit sie genauer zu betrachten. Ihr Blick faszinierte mich immer mehr. Ja, die Augenbrauen unterstrichen diesen schon sehr. Man konnte erkennen, dass sie aus dem slawischen Raum kommt, hatte aber trotzdem recht weiche Gesichtszüge. Sie trug ein silbernes Hals-Kettchen mit einem glitzernden kleinen Anhänger. Mein Blick wanderte weiter hinunter ihren Ausschnitt entlang. Der Ansatz ihrer rechten Brust war geradeso erkennbar. Sie erzählte gerade von ihrer Zeit an der Universität von St. Petersburg, als ich wieder aufsah. Sie blickte mir natürlich direkt in die Augen und stoppte mit Beendigung ihres letzten Satzes. Ich blickte zurück. Sie hielt den Blick stand, wechselte aber zwischen meinen Augen hin und her. Sie schien etwas abzuwägen. Ich sollte mit dem Mustern wohl etwas vorsichtiger sein. Ich möchte ihr anfängliches Vertrauen auf keinen Fall verspielen. Sie blickte mich weiter an. Sie legte schließlich ihre Haare von der rechten über die linke Schulter und überschlug ihr rechtes Bein über das linke. An sich ein gutes Zeichen, wie ich einmal einem Buch über non-verbale Kommunikation gelesen hatte. Sie öffnet so ihre linke Seite zu mir und zeigte somit Sympathie für mich. Tat sie das bewusst oder unbewusst? Sie hatte immerhin Psychologie studiert. Sie beugte sich etwas nach vorne, um aus ihrer Tasse zu trinken. Ich konnte nicht anders als sie dabei wieder zu beobachten. Dabei viel mein Blick kurz auf den Saum ihres Rocks. Durch das Überschlagen ihrer Beine und durch das nach vorne Beugen ist dieser wohl etwas zurück gerutscht. Sie schien halterlose Strümpfe zu tragen. Das bringt mich jetzt gerade doch etwas aus dem Konzept. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich blickte kurz ihr linkes Bein entlang. Unter dem Tisch konnte ich gerade noch ihre Kniekehlen erkennen. Die Strumpfhose warf dort Falten. Das waren keine halterlosen Strümpfe, das waren klassische Nylon-Strümpfe. So etwas trägt nur jemand, der diese Art von Lingerie zu schätzen weiß. Das ließ meine Gedanken jetzt doch überschlagen. Schnell blicke ich hoch. Ich wollte nicht schon wieder ertappt werden. Meine Blicke schienen diesmal glücklicherweise unerkannt geblieben zu sein. Sie schlürfte noch an ihrer Tasse. Ich sah sie von der Seite an. Sie war intelligent, sie war schön, sie war sexy. Ich möchte sie unbedingt weiter kennen lernen.
Jetzt fängts aber an zu knistern... *anmach*

Mal sehen, wie lange er seine Finger bei sich behalten kann!
Ich werde es heute durchziehen...
Wir waren gerade dabei, wieder in unsere jeweiligen Büros aufzubrechen. „Anastasia“, sagte ich nochmal nach einer kurzen Verabschiedung. „Ja?“ entgegnete sie. Sie hatte sich bereits umgedreht und wollte losgehen, wandte sich nun aber nochmal zu mir. „Für den Fall, dass Du Interesse an einem Treffen außerhalb der Bank hast, hätte ich gerne Deine Handynummer.“ Sie blickte wieder zu mir auf. Ich sah ihr Interesse, aber sie zögerte. Sie setzte an etwas zu sagen, entschied sich aber anscheinend wieder dagegen. Nach einem kurzen Augenblick sah sie auf meine Brust, bevor sie mich wieder anblickte. „Kannst Du sie Dir merken?“ fragte sie lächelnd. „Könnte ich wahrscheinlich, ja. Aber besser Du tippst sie mir gleich in mein iPhone. Du kennst bestimmt das Klischee: Mathematiker können nicht so sehr mit Zahlen umgehen, eher mit Buchstaben.“ erwiderte ich, entsperrte mein Handy und gab es ihr. Ich beobachtete wie sie mit ihren zierlichen Händen die Nummer eintippte und mir das Smartphone zurückgab. Sie lächelte mich nochmal kurz an, dreht sich um und ging weg. Ich musterte sich noch einmal kurz von hinten und bewunderte wieder ihren eleganten Gang in diesen Schuhen. Ihr Po, ihre Beine, ihre Hüften, sie waren perfekt. Ich freue mich darauf, wenn sie mir soweit vertraut, dass sie sich auf mich einlässt. Und ja, es passte zu ihr: sie wird vor mir knien und ich weiß jetzt auch, sie wird es genießen mir die Kontrolle zu übergeben. Interessant wäre jetzt zu wissen, ob sie solche Erfahrungen schon gemacht hat oder ob sie dadurch Neuland betritt. Ich hatte da schon eine Idee, was ich als erstes mit ihr machen möchte.

Es vergingen wieder ein paar Tage. Wir schrieben uns fast stündlich. Wobei ich meistens derjenige war, der nicht sofort antwortete. Es war noch nicht einmal Absicht sie etwas warten zu lassen, es hatte sich meistens einfach so ergeben. Aber ich bemerkte, dass sie doch auf die Nachrichten wartete. Da war es wieder, das Kribbeln im Oberkörper. Wir hatten tatsächlich einiges gemeinsam. Wir beide schauten gerne Serien wie The Big Bang Theory oder Game of Thrones. Wir beide interessierten uns für die Psyche des Menschen, wie sie nonverbal kommunizierten und wie das Zusammenspiel – oder Gegeneinander – aus Emotionen und Verstand funktionierte. Wir sahen uns beide als Kosmopoliten. Sie erzählte mir von den fünf Entwicklungsstufen des Menschen. Die meisten Menschen würden im Laufe ihres Lebens dem Philosophen nach gerade einmal die dritte erreichen, sie sei auf dem Weg in die fünfte. Man könne aber auch Stufen wieder hinabrutschen. Sie wollte mir nicht die Frage beantworten, in welcher der Stufen ich sei. Es gab aber auch ein paar Dinge, von denen ich noch nicht genau wusste, was ich davon halten sollte. Seit etwa drei Jahren verfolgte ich ein Hobby: Lateinamerikanischen Turniertanz. Sie tanzt zwar gerne, wenn auch nicht Turniertanz, aber sie mochte noch mehr Krav Maga – eine israelische Selbstverteidigungstechnik, die sie wohl schon länger zu ihren Hobbies zählt. Das erklärte ihre durchaus sportliche Figur.

Ich dachte mittlerweile fast nur noch an diese Idee und malte sie mir aus. Es nahm immer mehr konkrete Formen an. Ich hatte mich entschieden, mich dabei zurückzuhalten. Es würde nur um sie gehen. Ich wollte, dass sie sich etwas trauen muss, sich selbst überwindet – zumindest nur etwas, es sollte nicht zu viel sein.
Am Samstag früh ging ich erst einmal joggen. Ich hatte das schon länger nicht mehr getan, fühlte nun aber, dass ich es brauchte. Ich nahm meinen gewohnten Weg. Bei Joggen motiviert man sich ja für die verschiedensten Dinge, also entschied ich, ich möchte es heute durchziehen. Ich muss zugeben, ich hatte etwas Angst davor, dass ich sie damit zu sehr überrumpeln würde. Auf der anderen Seite kann man häufig nur noch mehr über sich erfahren, wenn man sich etwas traut. Zurück in meiner Wohnung und frisch geduscht nahm ich mein Handy in die Hand. Ich hoffte sie war schon wach, es war immerhin Samstag.

Hallo Anastasia

Ich war gespannt, wie schnell sie auf die Nachricht aufmerksam werden würde. Ich hoffte, dass ich nicht allzu lange warten müsste. Zumindest wurde die Nachricht als „zugestellt“ angezeigt. In diesem Moment wechselte der Status auch schon auf „Gelesen“. Sie war also doch schon wach.

Gute Morgen Chris!

Na, bist Du schon fit?

:-D Um ehrlich zu sein, ich liege noch im Bett und habe noch etwas gedöst.

Ich hoffe Du liegst alleine im Bett 😉

:-D Warum willst Du das wissen? Wärest Du eifersüchtig? 😉

Eifersucht ist doch in der Regel ein Zeichen dafür, daran zu zweifeln dem Partner nicht genügen zu können, oder?

Und Du kannst Deiner Partnerin genug bieten?

:-D Das wiederum kann man nie selbst entscheiden. Aber es ist zumindest immer mein Ziel, worauf ich hinarbeite und mein Bestes dabei gebe. Lass es mich so sagen, ich wäre doch etwas enttäuscht. 😉

Na immerhin könnte ich zumindest das erreichen! 😉

Aber mach‘ Dir keine Sorgen. Ich bin allein und träume etwas vor mich hin.

Wovon hast Du geträumt?

Von gefährlichen Männern…

War es ein Albtraum?

Das weiß ich noch nicht.

Du hattest mir doch neulich von den vier Entwicklungsstufen des Menschen erzählt.

Ja, genau.

Was macht für Dich die nächste Stufe aus?

Ich kann für mich entscheiden, wessen Aufmerksamkeit ich für mein Glück benötige und wessen nicht. Für mich ist es unwichtig, was fremde Menschen über mich denken. Mir ist nur wichtig, was von mir selbst bestimmte Menschen über mich denken.

Und was fehlt Dir zur nächsten Stufe?

:-D Der Gedanke ist relativ intim und betrifft meine Persönlichkeit. Warum sollte ich das Dir so einfach erzählen?

Vertraust Du mir nicht?

😉 Netter Versuch. Vertrauen ist kein Schwarz-Weiß Zustand sondern hat auch Grautöne. Je mehr ich Dir vertraue, je mehr werde ich Dir erzählen.

Und einen Vorschuss an Vertrauen bekomme ich nicht von Dir?

Der Zins dafür könntest Du nicht zahlen 😉
Aber machen wir es so. Erzähle mir etwas, wofür Dein Vertrauen in mich noch nicht ausreicht.


Wie erkenne ich ein Thema, wofür mein Vertrauen noch nicht ausreicht?

Wähle das Thema so, dass es Dir etwas Angst macht es mir zu erzählen.

Ich schreibe etwas, lösche es wieder. Ich fange noch einmal an. Lösche es wieder weg. Ich weiß, sie sieht, dass ich immer wieder ansetze und den Text dann wieder lösche. Ich höre mein Herz schlagen. Ok, jetzt bist Du dran Dich etwas zu trauen.

Ich hatte Dich gesehen, wie Du in das Gebäude zum Seminar gegangen bist. Seit dem ziehst Du sehr meine Aufmerksamkeit auf Dich. Ich bewundere Dein Auftreten und Deine Erscheinung, ich mag den Blick Deiner hellblauen Augen, es mag etwas sehr kitschig klingen, aber der Blick zieht mich schon sehr in seinen Bann. Ich mag, wie Du Dich kleidest und wie Du in High Heels gehst.

Sie scheint die Nachricht eine Weile zu lesen. Sie schreibt nichts, aber sie ist weiter online. Dann fängt sie an etwas zu schreiben, löscht es aber wieder weg.

Nicht, dass ich mir nicht sowas schon gedacht hätte, aber die offenen Worte schmeicheln mir jetzt aber doch sehr. 😉

Was fehlt Dir zur nächsten Stufe? 😉

Ich mag es, mich weiblich zu kleiden. Dabei genieße ich, wenn attraktive aber fremde Männer mich ansehen. Ich fühle mich dann sehr weiblich.

Wie würde dann die nächste Stufe aussehen?

Wenn ich mir aussuchen kann, wer mich ansieht, um mich weiblich zu fühlen. 😉

Würdest Du Dich weiblich fühlen, wenn ich Dich mustern würde?

Das hast Du doch schon bei fast jeder Gelegenheit getan 😉
Und ja, ich habe es genossen.


Was ist, wenn Dir dabei die Augen verbunden wären?

:-D ich würde Angst bekommen!

Wovor würdest Du Angst bekommen?

Die Kontrolle zu verlieren 😉

Und wenn Du ein Wort hättest, was alles abbricht?

Du meinst eine Art Safeword? Ich dachte ich würde nur gemustert werden?

Würdest Du mir vertrauen, dass ich alles abbreche, wenn Du so ein Wort hättest?

:-D Worauf willst Du hinaus?

Schenke mir heute Abend einen Vorschuss Deines Vertrauens und Du wirst es herausfinden. 😉

😊 Und mit einem Safeword sollte die Masche ziehen?

Gut, in Ordnung. Ich verrate Dir die Regeln. Danach entscheidest Du, ob Du Dich darauf einlässt.
1. Ich lade Dich heute Abend zu mir ein.
2. Das Wort „Stopp“ bricht alles ab, ohne dass daraus irgendeine Enttäuschung entsteht.
3. Du lässt Dir die Augen von mir verbinden.
4. Ich werde Dir sagen, was Du anziehst, wenn Du zu mir kommst.
5. Ich darf Dich von Kopf bis Fuß mustern.
6. Egal was passiert, ich wahre eine gewisse Distanz, darf Dich aber mit den Händen berühren.


Es folgten ein bis zwei Minuten ohne Reaktion, aber sie blieb online. Bin ich doch etwas zu weit gegangen?

Was soll ich anziehen?

Ich musste lächeln. Ich war mir wirklich nicht sicher, wie sie reagieren würde. Ich hatte mir aber auch schon zurechtgelegt, was sie anziehen sollte.

Ziehe eine Bluse mit Knöpfen an, dazu einen eleganten aber kurzen Rock. Überrasche mich mit deinen Lieblings-High-Heels.
Ach ja, und bitte ziehe die klassischen Nylonstrümpfe von neulich an 😉


Du hast Dir da wohl schon länger Gedanken gemacht, so schnell wie die Antwort kam 😉

19 Uhr, Altstadt-Allee 19 😉
Ich wohne im zweiten Stock, die Wohnungstür wird anlehnen.
Ich freue mich auch Dich!

Das erste Date - Teil 1
19 Uhr, Altstadt-Allee 19 😉
Ich wohne im zweiten Stock, die Wohnungstür wird anlehnen.
Ich freue mich auf Dich!


Ich war sehr gespannt auf den Abend. Ich war mir nicht sehr sicher, ob sie sich darauf einlassen würde. Aber ich war mir sicher, dass ich den Abend so gestalten wollen würde, dass sie immer mit einem Lächeln daran denken müsste. Zunächst einmal machte ich die Wohnung sauber. Es war zwar nicht dreckig, aber schaden hat es auch nicht können. Dann machte ich noch ein paar Besorgungen beim Supermarkt um die Ecke. Es galt z.B. ein oder zwei Falschen guten Weins zu finden. Ich entschied mich für einen trockenen Rosé-Grauburgunder vom Oberrhein. Damit kann man nicht viel falsch machen. Außerdem besorgte ich noch eine rote Rose. In Deutschland mittlerweile zumindest beim ersten Date unüblich wusste ich von Freunden, dass man zu einem Date mit einer Russin nie ohne Blumen kommt. Wieder daheim sprang ich unter die Dusche und stutzte mir den Dreitagebart wieder etwas. So langsam wurde ich dann doch etwas nervös. Es ist ja nicht so, dass ich sowas schon mal gemacht hätte.

Ich zog einen dunkel blauen Anzug mit kaum sichtbaren Nadelstreifen an. Dazu eines meiner schicksten weißen Hemden. Ohne Krawatte und mit offenem obersten Knopf versteht sich. Dazu kamen noch dunkelbraune Jackett-Schuhe. Soweit so gut. Nun müssen noch ein paar Dinge vorbereitet werden. Ich wusste nicht wirklich, wie weit ich gehen wollen würde oder hätte dürfen. Aber ich wollte vorbereitet sein. Mit einem Füller schrieb ich ihr eine Nachricht und legt diese auf die Kommode im Flur.

Lasse Deine Tasche, Jacke etc. im Flur. Die erste Tür ist das Bad, falls Du vorher nochmal benötigen solltest.
Ich freue mich auf den Abend,
Chris


Im Wohnzimmer rückte ich den Couchtisch zur Seite, damit im Raum genug Platz war. In der Mitte lag ein relativ weicher Teppich, auf dem sie später stehen – eventuell auch knien – werden sollte. Ich suchte noch etwas Lounge-Musik bei Spotify und startete die Playlist. Im Wohnzimmer stellte ich auf den Couchtisch neben dem Sessel die Flasche Wein, zwei Weingläser, einen Korkenzieher und die Rose in einer schmalen kleinen Vase. Neben die Weingläser legte ich ganz offen eine Augenbinde aus schwarzem Seidenstoff.

Wie gesagt, ich wusste nicht wie weit ich tatsächlich gegen würde. Aber ich legte mir den Magic Wand etwas versteckt aber griffbereit hin. Über diesen Massagestab hatte ich mal in einem Forum gelesen. Nach etwas längerer Suche konnte ich tatsächlich ein Original aus den Staaten ergattern. Leider ist er bisher noch nicht zum Einsatz gekommen. Vielleicht ändert sich das ja heute. Außerdem legte ich mir ein Paar lederne und gepolsterte Handgelenksfesseln zusammen mit einem Karabiner zurecht. Eigentlich hätte ich gerne noch meine Spiegelreflexkamera hergerichtet. Das hätte dann wohl aber zu viel Vertrauens-Vorschuss gekostet. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Sie war ziemlich pünktlich. Kurz vor sieben Uhr abends klingelte es an meiner Haustür. Ohne über die Gegensprechanlage etwas zu sagen, öffnete ich ihr die Haustür. Wie besprochen lehnte ich die Wohnungstür an und zog mich in das Wohnzimmer zurück. Ich konnte Sie den Aufzug rufen hören. Ich hörte das klackern ihrer High Heels, als sie in den Aufzug stieg. Ebenfalls konnte ich dann verfolgen, wie sie diesen im zweiten Stock verließ und auf meine Wohnung zu steuerte. Der Klang änderte sich, als sie den Parkettboden im Flur betrat. Sie schloss die Tür und schien ihre Jacke an die Garderobe zu hängen.

„Chris, darf ich eintreten?“ sagte sie schließlich. „Klar, ich bin im Wohnzimmer. Komm herein“. Sie betrat den Raum, ich stand vom Sessel auf und machte einen Schritt auf sie zu. Ich konnte sehen, dass sie doch etwas Unbehagen spürte. „Hallo, Anastasia. Du siehst bezaubernd aus.“ „Danke Dir“ entgegnete sie. „Darf ich Dir ein Glas Wein anbieten?“ „Sehr gerne“ Ich goss ihr ein Glas ein und reichte es ihr. „Schön, dass Du da bist“. Wir stießen an und nahmen einen Schluck. Ich sah ihr in die Augen. Sie hatte sich diesmal etwas auffälliger geschminkt. Der Liedschatten war dunkler, die Wimpertusche stärker. Auch das stand ihr. „Darf ich Dich ansehen?“ fragte ich. „Dafür bin ich wahrscheinlich hier“ antwortete sie. „Wahrscheinlich?“ fragte ich etwas verwundert. „Naja, das alleine hätte mich eigentlich nicht in diesem Outfit hierherkommen lassen.“ meinte sie und blickte mir in die Augen. „Werden wir den wahren Grund heute Abend noch herausfinden?“ fragte ich sie. „Das wird sich zeigen“ sagte sie und lächelte mich an. Ich trat ein Schritt zurück. Sie stand aufrecht und ein wenig stolz vor mir. Ich konnte aber erkennen, dass sie gespannt war, was jetzt folgt. Ich blickte an ihr herunter. Sie hatte eine weiße langärmlige leicht durchsichtige Bluse an. Ich konnte ihren schwarzen Rüschen-BH erkennen. Die oberen Knöpfe waren offen. Sie trug wieder dieses silberne Kettchen um den Hals. Diesmal konnte ich aber deutlich die Ansätze ihr Brüste erkennen. Zur Bluse trug sie einen glatten schwarzen Lederrock. Auch dieser betonte gekonnt ihre Hüften. Diesmal erkannte ich sofort die klassischen Nylons. Ihre Beine schienen perfekt dafür. Sie hatte rote – auch aus Samt-Stoff gefertigte – High Heels an. Auch diese hatten ein kleines Plateau. Ich sah ihr wieder in die Augen. „Sehr schick, bezaubernde Anastasia“ Sie blickte dann doch leicht verlegen zu Boden, bevor sie sich für das Kompliment kurz bedankte. Ich ging zum Couchtisch, nahm die Augenbinde in die Hand und drehte mich zu ihr. „Darf ich sie Dir anlegen?“. Sie sah auf die Augenbinde und dann wieder zu mir. Sie zögerte kurz, nickte dann aber. Ich ging um sie herum und stellte mich direkt hinter Sie. Ihre Haare waren zwar offen, hingen aber diesmal einfach hinter ihrem Rücken. Ich konnte ihr Shampoo riechen. Vorsichtig verband ich ihr die Augen und prüfte nochmal, dass sie nicht leicht verrutschen konnte. Ich merkte, wie ihr Atem sich beschleunigte. Ich stand noch hinter hier. Ich berührte ihre rechte Handfläche und flüsterte ihr noch einmal: „Ein Stopp beendet alles.“ Ich wartete noch etwas, entfernte mich aber nicht. „Stellst Du für mich die Füße schulterbreit hin und nimmst die Arme hinter den Rücken?“ mit einem leichten Zögern erfüllte sie meine Bitte. Ihr Atem ging immer noch etwas schneller. Sie hatte die Mund jetzt aber leicht geöffnet. Ich ging wieder um sie herum, holte mein Glas und setzte mich in den Sessel. Da stand die schöne Anastasie nun. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Durch die nach hinter verschränkten Arme musste sie die Brust etwas nach vorne drücken. Der etwas breitbeinige Stand lies ihren Rock ziemlich spannen. Der Spann ihrer Füße war einfach zu sexy in diesen Schuhen. Ich genoss noch ein paar Sekunden diesen Anblick und musterte sie von bis unten. Die Nylon-Strümpfe standen ihr schon ziemlich gut. Ich trank einen Schluck aus dem Glas, stellte es weg und stand auf. Ich legte mein Jackett auf der Couch ab und stellte mich neben sie an ihre rechte Seite. Sie versuchte über ihr Gehör mir zu folgen und drehte den Kopf leicht in meine Richtung. Mit meiner linken Hand versuchte ich ihre Haare vorsichtig zu fassen zu bekommen und diese über ihre linke Schulter zu legen. So hatte ich nun freien Blick auf ihren Hals und ihre Schulter. Ihr Hals war ungewöhnlich lang und hatte damit etwas sehr Zartes an sich. Mit meinem linken Zeigfinger berührte ich sie knapp hinter ihrem Ohr und lies den Finger sehr sanft ihren Hals herunterstreifen. Ich strich weiter über die Bluse hinweg über ihr Schulterblatt. Ich berührte sie nun fast mit meiner ganzen Handfläche. Ich erreichte ihre Taille und somit auch den Lederrock, fuhr weiter und legte meine Hand auf ihre rechte Pobacke. Sie fühlte sich gut an. Außerdem konnte ich ihrem Straps Gürtel durch das Leder hindurch spüren. Ich holte mit der Hand etwas aus und gab ihr einen kleinen Klaps. Weh getan hat das nicht können. Sie stieß trotzdem einen kleinen Seufzer aus. Sie war davon wohl etwas überrascht. Ich beobachtete sie. Sie befeuchtete kurz ihre Unterlippe und öffnete ihren Mund dann wieder. Sagen wollte sie dann wohl nichts. Ich wiederholte den Klaps. Diesmal stieß sie nur etwas Luft durch die Nase aus. Bei diesem Outfit hätte ich ihr noch deutlich mehr geben können. Ich wollte es aber zunächst nicht übertreiben.

Ich stellte mich jetzt vor sie. Ihr Atem ging immer noch etwas schneller. Diesmal nahm ich meine rechte Hand und berührte mit zwei Fingerkuppen ihre Schläfe unterhalb der Augenbinde. Auch hier strich ich langsam über ihre Wangen nach unten. Ich näherte mich ihrem Hals. Sie strecke ihn mir ein wenig entgegen. Es schien ihr also zu gefallen. Ich wanderte ihren Hals seitlich entlang und erreichte den Ansatz ihres Schlüsselbeins. Sie hob mir ihren Burstkorb nun etwas entgegen. Ich strich weiter ihren Ausschnitt nach unten, berührte den Ansatz ihrer Brüste, fuhr diesen entlang und erreichte den ersten geschlossenen Knopf ihrer Bluse. Ich hielt dort kurz inne und sah ihr ins Gesicht. Sie hatte den Kopf leicht nach hinter geneigt, so als ob sie mich nun ansehen wollen würde. Ich entfernte meine Hand und ging in die Hocke. Ihre schönen Oberschenkel waren nun direkt vor meinen Augen. Durch den engen Rock warf das Nylon wieder diese sexy Falten. Mit den Fingern meiner rechten Hand berührte ich nun den Oberschenkel ihres linken Beins – dort wo der Rock begann. Sie zitterte kurz ein wenig. Auch hier fuhr ich mit meiner Hand ihre Beine hinab zu ihren Füßen. Durch die High Heels und das Nylon kam ihr Fußrücken besonders sexy zur Geltung. Der Ansatz Ihrer Zehen war gerade so noch in den Schuhen erkennbar. Mit meiner Hand umklammerte ich ihr Fußgelenk und deutete ihr an, dass ich ihr den Schuh ausziehen möchte. Sie waren zwar sehr sexy, aber lange würde sie so darin nicht stehen können. Ich zog ihr auch den anderen Schuh aus und stellte sie zur Seite. Ich richtete mich wieder auf. Sie war nun ein deutliches Stück kleiner als ich, hatte ihre Arme aber immer noch hinter ihrem Rücken verschränkt. Sie schien meinen Wünschen zu gehorchen. Ich strich ihr nochmal über das Ohr, die Wangen, ihre Lippen, ihren Hals. Wieder konnte ich ihr Parfum riechen. Ihr Atem hatte sich zwar etwas beruhig, ging aber immer noch stärker als normal.
Mit meiner rechten Hand öffnete ich nun den ersten Knopf ihrer Bluse und wartete ihre Reaktion ab. Sie hatte es bemerkt, biss sich aber kurz auf die Unterlippe. Zögerte sie? Ich strich ihr nochmal mit meiner rechten Hand über die linke Wange, nahm dann ihre Wange in meine Handfläche und vergrub meine Finger in den Haaren dahinter so, dass ich die Rückseite ihres Halses mit den Fingerkuppen spürte. Ihr Kopf lag nun fast in meiner Hand. „Alles gut?“ fragte ich. Sie nickte leicht. Ich nahm meine Hand wieder weg, öffnete nun nach und nach alle Knöpfe ihrer Bluse und strich ihr die Bluse nach hinten über die Schultern ab. Sie ließ sie zu Boden fallen und nahm die Hände wieder hinter den Rücken. Ja, sie nimmt mich beim Wort. Dabei hatte ich ihr noch gar nichts von den Konsequenzen erzählt, sollte sie es später mal nicht machen. Sie hatte eine leichte Gänsehaut, im Raum sollte es aber warm genug sein. Ich ging nun wieder um sie herum und stellte mich hinter sie.

Ich wartete etwas, hob dann meine Arme und berührte ihre Schultern mit beiden Händen. Sie zuckte etwas in diesem Moment. Ich fuhr mit den Händen ihre Schultern entlang, wechselte zur den Außenseiten ihres Oberkörpers und berührte sie nun an der Taille. Sie schien dort nicht kitzlig, wie ich mit etwas Bedauern feststellte. Ich trat etwas zur Seite, fasste nach dem Reisverschluss, der ihren Rock hinten hielt, und öffnet ihn. Sie nahm dafür die Hände zur Seite. Danach stellte ich mich wieder hinter sie und ging in die Hocke. Ich gehörte zu dem Typ Mann, der eher auf den Po als auf die Brüste starrte. Ich genoss den Anblick. Ich werde es gleich noch mehr genießen, wenn ich ihr den Rock ausgezogen habe. Er war perfekt. Ich freute mich auf jeden einzelnen Klaps, der noch kommen würde. Nun fröstelte mich ein wenig. Der Straps Gürtel und der schwarze Seiden-Slip unterstrich den Anblick ihres Hinterns ungemein. Sie nahm die Hände etwas zu schnell wieder hinter den Rücken. Sie fühlte sich dabei anscheinend dann doch nicht ganz wohl. Ich ließ sie kurz aus dem Rock steigen und legte diesen beiseite. Ich entschied mich, dass die Fesseln heute tatsächlich nicht zum Einsatz kommen werden würden und stellte mich wieder rechts neben sie. Dabei blieb ich ihr so nah, dass sie meine Wärme hätte spüren können. Mit der Hand berührte ich wieder ihre Wangen, während sich meine Linke nun auf ihre nackte Pobacke legte. Sie schien die Berührung zu genießen. Auch diesmal gab ich ihr einen kleinen Klaps – jetzt auf die nackte Pobacke, den sie wieder mit einem kleinen Seufzer quittierte. Jetzt war sie offensichtlich darauf vorbereitet. Mit der rechten Hand nahm ich nun wieder ihre Wangen in die Handflächen. Ich spürte wieder, wie sich meine Finger in ihren Haaren vergruben und ihr Kopf sich in meine Hand legte. Ich gab ihr nochmal einen Klaps. Diesmal etwas fester. Er hat immer noch nicht wehtun können, war aber etwas lauter. Sie zuckte kurz und atmete einmal tief ein und wieder aus. Ich wartete etwas, bevor ich ihr einen neuen Klaps gab, und wiederholte das Spielchen ein paar mal. Durch meinen Griff mit der rechten Hand hatte sie ihren Kopf etwas zu mir gedreht. Ihr Gesicht hatte sich nun etwas gerötet, wie ich mit Genugtuung feststellte.
********mart Paar
3.166 Beiträge
Sehr schön, ich bin gespannt wie es weiter geht *gruebel*
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Wie ...
... setzt man einzelne Beiträge FSK18?
Hmmm... sehr pricckelnde Atmosphäre! *anmach*

Ich lehne mich in meinem Zuschauersessel zurück, nippe genüsslich an meinem Wein und verfolge gespannt die Szenerie...
*******007 Mann
9.202 Beiträge
***oc:
Wie ...... setzt man einzelne Beiträge FSK18?

Das können nur Mods oder Teamler


*nachdenk* Hat Anastasia nun eine Augenbinde auf oder nicht?! *roll* *schiefguck*
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