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SM und D/s: Braucht ihr Physis und/oder Psyche?

SM: Wie wichtig ist für euch dabei das Kopfkino

Dauerhafte Umfrage
*********imus Mann
994 Beiträge
Themenersteller 
SM und D/s: Braucht ihr Physis und/oder Psyche?
BDSM ist auf der seinen Seite ein scheunentorweites Sammelsurium von physischen Vorstellungen einer eher traditionell britischen Sichtweise, reduziert auf Spanking, Bondage und einige simple Praktiken mit einigen simplen Werkzeugen, die man auch im Baumarkt kaufen kann.

Auf der anderen Seite kann BDSM - jetzt nicht mit einem alleinigen Schwerpunkt auf Knotenkunde und Schlagtechniken - auch ein hohes Kopfkino sein, das wir in unsere Erotik einfließen lassen (können, wenn wir dazu in der Lage sind), also das sinnliche Spiel um Dominanz und Submission, um "Herrschaft" und "Ohnmacht". Hierbei wird auch mental kopuliert.

Nicht unbedingt ist diese Leidenschaft ein 24/7-Dauerbrenner, das durchgängig den Alltag eines Paares bestimmen muss, aber vielleicht ihre Zeit im Schlafzimmer, in der Szene, bei sinnlichen Gegenheiten. Es verlangt mehr Phantasie als rein physisches Peitschenklimbim, aber kann auch sehr viel befriedigender sein.

Idealerweise aber ist es meiner persönlichen Erfahrung nach wohl, wenn physische Wünsche (Lustschmerz, Schmerzlust, körperliche Hilflosigkeit) mit psychischen Passionen zusammen fallen (Machtgefälle, Gehorsam, Humiliation).

Aber meistens fehlt etwas, meistens trifft Mr. Psycho auf Mrs. Body oder umgekehrt.

Meine Frage: Geht für euch SM (physisch) ohne D/S (Dominanz und Submission)?
*******ba86 Mann
166 Beiträge
ich finde deine Antwortmöglichkeiten der bei Umfrage etwas ungünstig gewählt.

ich brauche das Kopfkino und dafür ist S/M nicht so wichtig, aber auch bei Psychespiele kann es mal wehtun (körperlich) und schließt sich ja auch nicht aus, aber der Fokus liegt auf dem Kopfkino.

Aber ich habe auch schon oft genug das Gegenteil gesehen, wo das "Kopfkino" nicht so wichtig ist sondern es um den körperlichen Schmerz geht / im Fokus ist.
********noxx Frau
3.586 Beiträge
Klar geht SM ohne D/s, genauso wie D/s ohne SM, für mich macht es die Mischung.
Inwiefern Du aber D/s und Kopfkino gleichsetzt, erschliesst sich mir nicht. Ich finde D/s überaus real.
Kopfkino innerhalb des Spiels erhöht aber IMHO ungemein dessen Reiz finde ich, egal, ob das jetzt D/s- oder SM-lastiger ist.

River Song
auch ich kann nicht nachvollziehen, wie Du D/s mit Kopfkino gleichsetzen kannst.?

Für MICH ist D/s keineswegs Kopfkino.
Ja, es ist für mich noch nicht einmal eine Neigung.

D/s ist für mich, als D/s-ler vielmehr (auf beiden Seiten) ein grundlegender Charakterzug,
eine Veranlagung und damit eine innere Einstellung zum Lebensmiteinander
und damit sehr real.
Weit mehr als nur Kopfkino.

Kopfkino brauche ich da eher manchmal für körperlichen SM.
Das D/s ist ganz ohne Kopfkino ganz von selbst einfach immer so da.
Mal mehr, mal weniger da, aber immer von selbst präsent.
******ose Frau
4.627 Beiträge
SM und D/s: Braucht ihr Physis und/oder Psyche?

oder

********tion:
Geht für euch SM (physisch) ohne D/S (Dominanz und Submission)?

oder eben wie in der Umfrage:

SM: Wie wichtig ist für euch dabei das Kopfkino

Irgendwie wirkt das für mich ein bisschen konfus.

Dass sind doch drei sehr voneinander unabhängige Fragen, und jede davon, kann einzeln anders beantwortet werden.
Deshalb kann ich irgendwie die Umfrage nicht beantworten. Sie entspricht nicht dem Thema, welches angegeben wurde.

Zur ersten Frage:
Ich brauche sowohl emotionale wie auch körperliche Aktionen und Reaktionen. Also Psyche und Physis.

Zur zweiten Frage:
Für mich gesehen hat SM ob man will oder nicht, auch etwas mit Abgabe von Macht an den Sadisten zu tun. Denn immerhin muss der Gegenpart sich dem Sadisten anvertrauen, und sich ihm hingeben. Wie sonst könnte der Sadist wirken und in dem Falle, während des Tuns des Sadisten, besteht eine gewisse emotionale "Ohnmacht". Jedoch heisst das nicht, dass der Gegenpart devot sein muss, er kann einfach im Rahmen seines Masochismus im abgemachten Rahmen die Macht abgeben, und sonst einfach die Macht behalten.
Ich persönlich kann also Spanken, und dieses Tun absolut im Vordergrund behalten, also eher SM lastig agieren, aber Ds ist trotzdem Teil davon.

Zur Dritten Frage:
Das Kopfkino ist in jedem Fall das A und O - egal was ich praktiziere. Die Vorstellung von dem, was ich tun möchte, von dem was ich mir alles vorstelle, befruchtet mein Handeln - und da ist es ganz egal, ob es SM ist, DS, Bondage, oder Benutzung, oder Restriktion, oder whatever.
****ix Frau
624 Beiträge
Nur Kopfkino wäre ja fast ein rein virtuelles BDSM - um mal von
von den Begriffen SM / D/s wegzukommen, die jeder wohl anders
definiert.
*******ba86 Mann
166 Beiträge
La_Six

also ich meine damit das z.B. etwas würgen, Haare ziehen und etwas schlagen mit dem Fokus auf Demütigung oder anderen Dinge, ist dann eher D/s ist und ich finde das auch zuwenig um es als S/M zu bezeichnen (das ist dann nicht so ganz wie online *grins* ).
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Bei mir
eher eine müßige Frage, denn über die Psyche finde ich per Gehirnfick zum Körper. Irgendwann lernte ich, dass mein Körper allein nicht überzeugend genug war. Später lernte ich sogar, dass es möglich ist, ganz auf ihn zu verzichten und trotzdem Orgasmen in großer Zahl ermöglichen zu können. Nur ist Letzteres manchmal etwas langweilig für mich selbst. Deshalb bevorzuge ich nach Möglichkeit eine genussvolle Mischung.
********chen Frau
3.272 Beiträge
Also da hab ich wohl Glück gehabt
********tion:
Aber meistens fehlt etwas, meistens trifft Mr. Psycho auf Mrs. Body oder umgekehrt.
Ich bin nicht Mrs. Body und mein Schatz ist auch nicht Mr. Psycho. Er ist Sadist und ich bin Maso.
(Ganz davon abgesehen, dass m.M. nach ein Psycho im BDSM nichts verloren hat).

********tion:
Meine Frage: Geht für euch SM (physisch) ohne D/S (Dominanz und Submission)?
SM steht für Sadomasochismus, hat also gar nichts mit D/S zu tun! Ich habe auch nicht den Eindruck, dass Meinem die Submission bei mir fehlt. Er kommt sehr gut damit klar, dass ich nicht devot bin.
****era Frau
1.451 Beiträge
ohne Mindfuck geht nichts
Für mich ist keine sexuelle Handlungen ohne voherige u gleichzeitige Stimulation des Geistes/der Gedanken möglich bzw interessant u erstrebenswert.
Rein mechanische Stimmulation o auch Befriedigung "befriedigt mich nicht" (auch wenn das jetzt ein sprachliches Paradoxum ist)

Daher ein klares "JA" zur geistigen Stimulation u Mindfuck.

Ansonsten sehen ich es ähnlich wie Domitor:
D/s ist für mich, als D/s-ler vielmehr (auf beiden Seiten) ein grundlegender Charakterzug,
eine Veranlagung und damit eine innere Einstellung zum Lebensmiteinander
und damit sehr real.
Weit mehr als nur Kopfkino.

SM Praktiken in meinem Spektrum (,als nicht ausgeprägte körperliche Masochistisch) sind eher schmückendes Beiwerk, Symboltrager o physische Zeichen der Unterwerfung zum Mindfuck.

Es ist manchmal nett u reizvoll wenn sie da sind, aber ich brauche sie nicht zwingend zu meinem Glück.
Die gedankliche Stimulation hingegen ist unersetzbar
****eis Frau
1.240 Beiträge
lieber TE
was meinst du mit "mental kopuliert"?
Meine Frage ist ernst gemeint.

LG
*********imus Mann
994 Beiträge
Themenersteller 
@briseis...
...also, Lieblingssklavin des Achill: Mentale Kopulation, auf plattdeutsch auch brainfuck genannt, ist ein neuronaler Orgasmusverstärker für die Phantasiebelasteten unter uns *g*
********iebe Mann
9.827 Beiträge
Sehr wichtig.

Es gibt Dinge, die kicken mich im Kopf sehr. In der physischen Ausübung dann sind sie plötzlich gar nicht mehr so geil (oder viel weniger). Allerdings, schalte ich dann das Kopfkino dazu, kann ich die Erregung dabei noch einmal steigern.
Und dann gibt es natürlich Dinge, die sind so NUR im Kopf möglich. Reicht auch.
Umgekehrt, wenn ich mir vorstelle, nur physisch zu spielen oder Sex zu haben, ohne dass es mich im Hirn auch ficken würde, das wäre vielleicht sogar möglich, aber garantiert nicht sehr lustbringend.

Daher: das größte Sexualorgan ist immer noch das im Kopf!


Gruß vom Drachen
******uja Frau
6.893 Beiträge
Voraussetzung dafür, dass ich Schmerz als lustvoll erleben kann, ist immer das, was in meinem Kopf vorgeht: Unterwerfung, An- oder auch Entspannung, Hingabe, Liebe oder auch Angst – in jedem Fall Empfindungen, die mein Top in mir auslöst. Diese sind durchaus real und sehr präsent; er greift dabei relativ selten auf fiktive Szenarien zurück, und wenn er mir etwas in Aussicht stellt, löst er das für gewöhnlich auch ein. Ohne dieses psychologische Element tut Schmerz einfach nur weh.

In der Umfrage finde ich mich trotzdem nicht wieder; dafür finde ich die Kategorien zu ungenau formuliert. Ja, ich brauche auch den psychischen Aspekt. Nein, ich brauche kein "Kopfkino" – darunter verstehe ich das, was ich in meiner letzten (Vanilla-)Beziehung immer getan habe; nämlich mich beim Sex in meine eigene Fantasiewelt zu flüchten und die Erregung daraus zu ziehen, was ich mir vorstelle, statt daraus, was gerade tatsächlich mit mir geschieht.

In unserer Mischung aus S/M und D/s passe ich aber glücklicherweise mit meinem Top perfekt zusammen. *g*
Wie meine Partnerin hier schon schrieb kommen wir wunderbar ohne irgendeinen devoten Ansatz ihrerseits aus.
Zudem bin ich persönlich bei einer Session ohnehin so konzenzriert auf das was ich da mache das absolut kein Raum mehr für irgendwelche D/s lastigen Aktionen bleibt
****era Frau
1.451 Beiträge
aber ist nicht Sadismus immer auch mit aktiver Demütigung einhergehend? (also zumindest in klassischen Definition?)
Gerade wenn man die Werke des Namensgebers betrachtet?

Also auch immer mit Machtgefalle verbunden?

Würden sich dann reine "Spanker" denen es also nur um die Kunst des Schlagens geht o reine "Seilkunstler" deren Hauptaugenmerk evtl auf dem rein ästhetischen Faktor liegt u der eher Bildhauer denn Sadist ist überhaupt als Sadisten bezeichnen wollen?

@TE
Wie meinst du das?

. physischen Vorstellungen einer eher traditionell britischen Sichtweise, reduziert auf Spanking, Bondage und einige simple Praktiken mit einigen simplen Werkzeugen, die man auch im Baumarkt kaufen kann.


Warum britische Sichtweise?
Der Safe war Franzose u Sacher Masoch Österreicher
"Britische Schtweise" deswegen weil man in früheren Zeiten SM orientierte Praktiken nicht als solche benamsen durfte und sich der Terminus "englische Erzeihung" durchgesetzt hatte. Vermutlich auf die vermeintlich sehr strenge Erziehung der Zöglinge in den britischen Nobelinternaten zurückzuführen.
******uja Frau
6.893 Beiträge
****era:
aber ist nicht Sadismus immer auch mit aktiver Demütigung einhergehend? (also zumindest in klassischen Definition?)
Gerade wenn man die Werke des Namensgebers betrachtet?

Also auch immer mit Machtgefalle verbunden?

Nein. Auch wenn Sadismus und Dominanz bzw. Masochismus und Devotion m. E. nicht zufällig so häufig zusammenfallen, sind sie grundsätzlich voneinander unabhängig zu betrachten. Insofern, als man Erniedrigung/Demütigung jedoch als psychologische Grausamkeit betrachten kann, ergibt sich hier eine Schnittmenge.
*********ngue Mann
16 Beiträge
... finde ich die Fragestellung schon etwas undifferenzi
Für mich als langjährigen, bekennenden bdsm'ler (Neigung: 64% sadistisch / 34% dominant), ich trenne das jetzt absichtlich nicht in seine Bestandteile, ist es immer eine Mischung aus allen Komponenten.
Deshalb finde ich die Fragestellung schon etwas undifferenziert.

Geht nicht sowohl bei dem Gebenden als auch bei dem Nehmenden etwas im Geiste ab - bei einem reinen d/s - Spiel eventuel ausschließlich, oft aber doch mit anderen Praktiken verbunden, eben auch körperlich?!

Ähnlich wie beim Thema Medizin habe ich hierzu eine eher ganzheitliche Betrachtung, weshalb ich auch meine Neigung in Klammer gesetzt habe.
Jeder Mensch hat in seiner Sexualität eine gewisse Neigung, unterschiedlich ausgeprägt, weshalb sich bestimmte Grundkonstellationen eben besser ergänzen als andere, will sagen was soll ein in der Hauptsache sadistisch veranlagter mit einem rein devoten aber nicht masochistischen Gegenpart anfangen oder umgekehrt.

Genauso sind Empfindungen nicht einfach zu generalisieren, weil das Level immer eine Rolle spielt, von Tagesform und anderen Kriterien mal abgesehen, die man immer zuerst ergründen sollte, denn was gestern Lust erregte kann heute als unangenehm empfunden werden und eben umgekehrt.

Und wenn hier schon die Begriffskonstellation bdsm zerlegt wird, dann darf ich fragen wie das wohl für switcher sein mag?
Was hier wann auf welchem Level?
*********ngue Mann
16 Beiträge
P.s.:

64% / 36%

sorry und deshalb komme ich auch auf das Thema switcher, da ich eine solche Neigung in keiner Weiße in mir verspüre. *zwinker*
*********ngue Mann
16 Beiträge
@ Iwan_Grosny (!!!bitte nicht als Angriff auf Dich verstehen!!!)

aber auch an alle bdsm'ler und Möchtegerns, die das evtl. noch nicht realisiert haben

... als gebender und führender Part ist es ja wohl obligatorisch, dass man sich auf seine Verantwortung besinnt und sein Kopfkino soweit im Griff hat, dass der / die nehmende auch weiterhin vertrauensvoll sich auf ein wie auch immer geartetes Liebesspiel mit einem freuen kann!
... als gebender und führender Part ist es ja wohl obligatorisch, dass man sich auf seine Verantwortung besinnt und sein Kopfkino soweit im Griff hat, dass der / die nehmende auch weiterhin vertrauensvoll sich auf ein wie auch immer geartetes Liebesspiel mit einem freuen kann!

Sollte so sein, ist es aber leider meist nicht. Es wird recht häufig vergessen das der Regissuer beim Kopfkino in eben demselben Kops sitzt und es von daher genau so abläuft wie gewünscht, auch wenn das u.U Lichtjahre von der Realität entfernt ist.

Und ums gesagt zu haben, ich seh da keinen irgendwie gearteten "Angriff"
*****lnd Mann
27.796 Beiträge
Eine Masosub
kam unlängst in einer anderen Sache zu mir. Da sie mir sehr sympathisch ist, bietet es sich einfach an, bei ihr meinen Sadismus auszuleben. Von ihrer Seite ist keine Submission zu erwarten. Ich wüsste auch nicht warum. Es macht beiden Spaß und wir ergänzen uns dabei hervorragend.

Anders ist das bei meiner eigentlichen Sub. Die taucht in die Submission ab, sobald wir aktiv werden, D/s pur, garniert mit Masolust.
****era Frau
1.451 Beiträge
Erst mal Danke
Iwan für die Info zum Thems englische Erziehung
War mir tatsächlich noch neu.
Als ich vor 20 Jahren anfing mich offener dafür zu interessieren ging man damit ja zum Glück schon offener um
Damals lief allerdings fast alles unter dem Oberbegriff S/M u Fetisch (auch wenn man weniger s/m denn d/s wollte/praktizierte/fühlte)

@ Yolabruja:
. Insofern, als man Erniedrigung/Demütigung jedoch als psychologische Grausamkeit betrachten

ja genau das meinte ich im vorherigen Beitrag
Das man "Schmerz" bzw "Qualen zufügen o empfangen wollen" nie NUR auf die körperl7che Ebene reduzieren kann, sondern die Psyche fast immer mitspielt.

Ausnahme wären für mich, rein u ausschliesslich auf den körperlichen (Schmerz) Faktor getriggerte Menschen wie zb Iwans Partnerin (ich hoffe ich lieg jetzt hier richtig ihr beiden?)

Darum auch die Frage ob im Gegenzug jmd der "wirklich nur die Kunst des Spankens als Kunst u Handlung ohne die Intension des Quälens" liebt sich noch als Sadist bezeichnen würde
****era Frau
1.451 Beiträge
also als rein philosophische Frage
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