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****ody Mann
11.604 Beiträge
Es ist eine Sache, sich über Lob und Anerkennung zu freuen und eine andere, davon extrem abhängig zu sein, alles darauf hin auszurichten und es regelrecht einzufordern. Ich halte letzteres nicht für Devotion.
******ler Mann
453 Beiträge
Schlechte Erfahrungen gemacht? Ich kenne solche Subs auch in meinem Umfeld nicht 😊
*******urly Frau
30 Beiträge
Zitat von ******ler:
Wer mag es nicht gern Lob und Anerkennung zu bekommen?
Egal wo…

Stillschweigen des Doms, der alle Bemühungen von Sub selbstverständlich hinnimmt ?
Woher soll Sub dann wissen ob sie überhaupt positiv, in ihrem Bemühen zu dienen und zu gefallen, wahrgenommen wird?
Wenn nicht durch gelegentliche positive Rückmeldung?
Womit wir wieder bei dem Unterschied dev/sub sind (den manche einfach für sich nicht ziehen, andere hingegen schon).
Meine Meinung dazu:
Die Devota benötigt eben kein "Kopf tätscheln", weil sie es gut gemacht hat. Sie "dient" (kümmert sich) einfach aus dem Antrieb heraus, ihrem Herzmenschen etwas Gutes zu tun, dessen/deren Wohlbefinden zu steigern.
Und wenn Herzmensch dann zufrieden seufzt oder anerkennend lächelt, ist jede weitere Art des Lobes nur hübsches Zierwerk.
Das Ganze kann sich natürlich mischen, bei manchen sind die Übergänge fließend, oder sie sind submissiv ohne dabei das Bedürfnis zur Devotion zu verspüren. Oder die Devotion zeigt sich nur in einer festen Partnerschaft, nicht aber in einer "lockeren" Spielbeziehung.
Oder oder oder

Das Thema auf einem Stammtisch wäre bestimmt spannend^^
*********Koala Paar
12.008 Beiträge
Zitat von *******urly:

Und wenn Herzmensch dann zufrieden seufzt oder anerkennend lächelt, ist jede weitere Art des Lobes nur hübsches Zierwerk.

Aber das ist doch Lob und Anerkennung. *nixweiss*

Sie
******ler Mann
453 Beiträge
Genau, wer sagt das es nur verbal sein muss?

Egal in welcher Beziehung
Ein Lächeln eine anerkenne Geste darüber freut sich doch jede Frau und Sub
Das Dienen ist doch auch eine Form der Anerkennung an den Dom.
Selbstverständlich sollte nie etwas sein.
Zitat von ******ler:
Das Dienen ist doch auch eine Form der Anerkennung an den Dom.
Das sehe ich auch so. Wenn "Dom" Dienstpersonal braucht, dann ist "Dom" mMn nicht "dominant", sondern unfähig.
******ler Mann
453 Beiträge
*hutab*

*danke* statt Like
*******urly Frau
30 Beiträge
Zitat von *********Koala:
Zitat von *******urly:

Und wenn Herzmensch dann zufrieden seufzt oder anerkennend lächelt, ist jede weitere Art des Lobes nur hübsches Zierwerk.

Aber das ist doch Lob und Anerkennung. *nixweiss*

Sie
Technisch gesehen hast du da Recht^^

In meinem kleinen Curly-Cosmos ist ein zufriedenes Seufzen (nonverbal und teilweise sogar unbewusst) allerdings etwas anderes als ein bewusst ausgesprochenes "gut gemacht".

Alltagsbeispiel:
Hab meine beste Freundin bekocht, einfach weil ich Lust dazu hatte. Ich schaue "befriedigt" zu, wie sie sich 2 Teller reinhaut und danach Bauch reibend und seufzend zurück lehnt. Die Art, in der sie agiert, ist für mich Wertschätzung/ Anerkennung. In dem Moment ist verbales Lob total unnötig, weil ihre Freude auf allen Kanälen bei mir ankommt.

Intimeres Beispiel:
Mein Partner hatte einen stressigen Tag, Schultern total verspannt. Hab ihn aufs Bett verbannt, Oberteil weg, Öl geschnappt, Rückenmassage. Besagte Person ächzt und stöhnt unter mir (bitte keine perversen Randkommentare an der Stelle *zwinker*), die Anspannung in den Schultern lässt nach und irgendwann seufzt er nur noch genüsslich. Auch hier ist mir das, was die Person nonverbal übermittelt, alle Wertschätzung, die ich mir wünschen kann und verursacht bei mir selbst Wohlbehagen.

Ein aktiv geäußertes "gut gemacht" hat für mich in dem Moment einen untergeordneten Stellenwert.

Was jetzt nicht heißen soll, dass ich ein verbales Lob nicht schön finde. Aber je näher mir eine Person ist, umso mehr "triggert" mich, was mir diese nonverbal übermittelt.

Die Curly-Sub ist da anders gepolt, sie liebt es, den Weisungen ihres Herrn zu folgen, es "gut zu machen" und das auch mitgeteilt zu bekommen.

Ist natürlich jeder unterschiedlich, aber ich empfinde es eben auf diese Art.
*******urly Frau
30 Beiträge
Zitat von *******ga69:
Zitat von ******ler:
Das Dienen ist doch auch eine Form der Anerkennung an den Dom.
Das sehe ich auch so. Wenn "Dom" Dienstpersonal braucht, dann ist "Dom" mMn nicht "dominant", sondern unfähig.
Es geht hier nicht darum, dass man Dom den Hintern nachtragen soll. Und auch nicht um eine kostenlose Reinigungskraft für ihn. Es geht um Menschen, die sich aus sich selbst heraus, aus eigenem Antrieb und ohne "von außen sichtbare Belohnung/Lob" dem Wohlbefinden ihres Tops hingeben. Weil es ihnen schlicht und ergreifend Freude bereitet, sich um ihren Top (dessen Wohlbefinden) zu kümmern.
*****erl Frau
2.958 Beiträge
Es kommt nur auf das Ausmaß an und ob sich beide guttun und es damit eine win-win-Situation ist.
Menschen, die Neigungen ausnutzen, gibt es genauso, wie Menschen, die sich auch in Extremen wohlfühlen.
*******urly Frau
30 Beiträge
Zitat von *****erl:
Es kommt nur auf das Ausmaß an und ob sich beide guttun und es damit eine win-win-Situation ist.
Menschen, die Neigungen ausnutzen, gibt es genauso, wie Menschen, die sich auch in Extremen wohlfühlen.
Dabin ich ganz bei dir. Es sollte gut überlegt sein, wem man seine Devotion anvertraut *zwinker*
****ody Mann
11.604 Beiträge
Ich finde, man sollte Devotion mit Fürsorglichkeit und Verständnis begegnen. Ist ein zartes Pflänzchen, manchmal sehr ungeschützt.
*******urly Frau
30 Beiträge
Zitat von ****ody:
Ich finde, man sollte Devotion mit Fürsorglichkeit und Verständnis begegnen. Ist ein zartes Pflänzchen, manchmal sehr ungeschützt.
Da hast du Recht, und verdammt leicht zu zertreten...
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