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Trans-Frau auf dem Weg: Wie stehen meine Chancen bei Frauen?

Trans-Frau auf dem Weg: Wie stehen meine Chancen bei Frauen?
Hallo meine Lieben,

ich lebe seit 2017 als Trans-Frau. Optisch viel erreicht. In nächster Zeit strebe ich nun die Hormonbehandlung an und davor noch hoffentlich einigen den Kinderwunsch erfüllen können, aber was mich beschäftigt, kann ich als Trans-Frau, die noch körperlich männlich ist, bei Frauen A für Sex/Dating und B für eine Beziehung infrage kommen?
*****_68 Frau
59 Beiträge
Hallo Emily,
bislang habe ich dies nur bei Paaren erlebt, die vorher schon zusammengewesen sind.

Bei mir hätte sich beinah mal was ergeben, dem dann leider ihr Alter entgegenstand. Ich glaube aber, dass in dieser Hinsicht bei dir bessere Aussichten in deiner Altersklasse bestehen.

Man darf allerdings nicht übersehen, dass dies für die Partnerin und auch für den Nachwuchs in der nur oberflächlich vermeintlich toleranten Gesellschaft später eine wahnsinnige Herausforderung sein werden wird.
*****ite Frau
8.535 Beiträge
Zitat von *********mily:
davor noch hoffentlich einigen den Kinderwunsch erfüllen können,

*hae*
*******aTV Mann
1.795 Beiträge
Zitat von *****ite:
Zitat von *********mily:
davor noch hoffentlich einigen den Kinderwunsch erfüllen können,

*hae*

... wohl mehr als unglücklich formuliert ...
*****_68 Frau
59 Beiträge
Soll wohl heißen "den eigenen".
*****ite Frau
8.535 Beiträge
Oder Samenspender *gruebel*
Ja, Samenspender. Ich wollte das nicht so groß darstellen. Will 2 bis 3 Frauen den Kinderwunsch erfüllen, dann gibt es ja biologische Kinder von mir und kann beruhigt mit der Hormontherapie anfangen. Habe nämlich eigentlich kein Geld meine Samen einzufrieren und will nicht mehr groß abwarten.

Denke, mit einer potenzialen Partnerin wird es vorerst keine Kinder geben. Heute hat man für sowas A keine Zeit oder B nicht das Geld.
*****_68 Frau
59 Beiträge
Ziemlich egoistische Denke. Und für die Kinder soll dann wohl der Staat und damit die anderen aufkomnen...
Bevor man einen dummen Kommentar schreibt, sollte man wissen, was Samenspender heißt. So gibt es Paare, die darüber ihren Kinderwunsch erfüllen. In diesen Fall ist es für das Paar ein Vorteil, wenn man als Samenspender helfen kann.
*******aTV Mann
1.795 Beiträge
OT
Soweit ich weiß haben deutsche Gerichte in Einzelentscheidungen anonyme Samenspender zu Unterhaltszahlungen verpflichtet. Und das, obwohl es rechtskräftig unterschriebene Erklärungen gab, das die Samenempfänger nicht berechtigt seien, den Spender ausfindig zu machen, oder gar Unterhaktsansprüche zu stellen.

MW ist zudem mehrfach, mittlerweile höchstrichterlich (?) , festgestellt worden, das das Interesse des Kindes, mit dem leiblichen Vater in Kontakt treten zu wollen, höher zu werten sei als der Einsch des Vaters, anonym bleiben zu wollen.

Nur mal so ...

ZurückZumThema
*******atzi Frau
131 Beiträge
Zitat von *********mily:
Bevor man einen dummen Kommentar schreibt, sollte man wissen, was Samenspender heißt. So gibt es Paare, die darüber ihren Kinderwunsch erfüllen. In diesen Fall ist es für das Paar ein Vorteil, wenn man als Samenspender helfen kann.

Aber was hast du davon?
Wenn es um deinen Kinderwunsch ginge ok, aber was bringt es dir als transFRAU andere Frauen zu schwängern? und warum gleich mehrere?

Auch ih habe mich intensiv mit der Frage des Kinderwunsches auseinandergesetzt und habe für mich einen Haken daran gemacht.

Eher würde ich mit meiner Partnerin in ein paar jahren ein Pflegekind zu uns nehmen.

Ich möchte dir hier wirklich nichts unterstellen, aber so wie du das ganze schreibst und formulierst klingt es ehere als wolltest du vor deiner HRT noch ein paar mal einen weg stecken. Wirklich nicht böse gemeint, aber so kommt es bei mir rüber.

Mich würde auch sehr interessieren, wieso du 2 jahre als Transfrau lebst, und noch keine HRT hast?
Bei mir ging die 3 Monate anch meinem ersten Therapiegespräch los.

Lieben Gruß und wirklich nichts für ungut,
eine sehr verwunderte
Gina
Ich wohne erst seit Ende März in einer Großstadt, davor habe ich in einer ländlichen Region gelebt und mit ALG 2 konnte ich mir keine 80 Euro Nahverkehr (zweimal im Monat) leisten, da die Fachärzte mit TS-Erfahrung alle über 150 Kilometer entfernt waren und dazu mit Depression andere Sorgen hatte.
*******atzi Frau
131 Beiträge
Auf die eigentliche Frage, nach dem was es dir bringt, Kinder in die Welt zu setzen hast du jetzt aber leider nicht geantwortet.
*****110 Frau
720 Beiträge
Zitat von *********mily:
Ja, Samenspender. Will 2 bis 3 Frauen den Kinderwunsch erfüllen, dann gibt es ja biologische Kinder von mir

Oh je *autsch*

und kann beruhigt mit der Hormontherapie anfangen. Habe nämlich eigentlich kein Geld meine Samen einzufrieren und will nicht mehr groß abwarten.

Da freut sich der Psychologe schon *sarkasmus*
*****110 Frau
720 Beiträge
Zitat von *******atzi:
Zitat von *********mily:
Bevor man einen dummen Kommentar schreibt, sollte man wissen, was Samenspender heißt. So gibt es Paare, die darüber ihren Kinderwunsch erfüllen. In diesen Fall ist es für das Paar ein Vorteil, wenn man als Samenspender helfen kann.

Aber was hast du davon?
Wenn es um deinen Kinderwunsch ginge ok, aber was bringt es dir als transFRAU andere Frauen zu schwängern? und warum gleich mehrere?

*genau*


Mich würde auch sehr interessieren, wieso du 2 jahre als Transfrau lebst, und noch keine HRT hast?
Bei mir ging die 3 Monate anch meinem ersten Therapiegespräch los.

Verbessere ungern, aber es sind sogar 3 Jahre *ja* *lach*
Verstehen kann ich es auch nicht, war froh das es gleich losging bei mir
****tte Frau
23.711 Beiträge
Zitat von *********mily:
aber was mich beschäftigt, kann ich als Trans-Frau, die noch körperlich männlich ist, bei Frauen A für Sex/Dating und B für eine Beziehung infrage kommen?

Warum denn nicht? Ist wie immer: passen muss es. Ok, du wirst wahrscheinlich von einer etwas geringeren Auswahl ausgehen müssen, da die Konstellation sicherlich nicht alltäglich ist, aber ich halte dies nicht für unwahrscheinlich. Ich wünsche dir *vielglueck*

Um einfach mal auf die Hauptfrage des Themas zu antworten ...
*****al6 Mann
530 Beiträge
Ich wohne erst seit Ende März in einer Großstadt, davor habe ich in einer ländlichen Region gelebt und mit ALG 2 konnte ich mir keine 80 Euro Nahverkehr (zweimal im Monat) leisten, da die Fachärzte mit TS-Erfahrung alle über 150 Kilometer entfernt waren und dazu mit Depression andere Sorgen hatte.

Wie wäre es wenn Du erst einmal Deine diversen anderen Probleme löst bevor Du Dich dem Vorhaben eine Frau werden zu wollen widmest ? Das ist ja kein gerade unkomplexes Thema, ich denke da sollte man zumindest psychisch stabil und im Idealfall wirtschaftlich auf halbwegs gesunden Füßen stehen.
Zudem solltest Du Dich fragen woran Deine Probleme liegen, vielleicht wäre es keine überragende Idee Deine Gene weiter zu geben. Oder ist Dein Intersse an einer Samenspende eher finanzieller als ideeller Art ?
Ziemlich egoistische Denke. Und für die Kinder soll dann wohl der Staat und damit die anderen aufkomnen...

Es gibt diverse Vorkehrungen, mit denen sich der Staat vor solchen Szenarien absichert. Einer der Gründe, warum alleinstehende Frauen und lesbische Paare es leider immer noch unglaublich schwer haben Samenspenden zu erhalten.

Soweit ich weiß haben deutsche Gerichte in Einzelentscheidungen anonyme Samenspender zu Unterhaltszahlungen verpflichtet.

Abstammungsrecht ist nicht wirklich mein Fachgebiet, aber soweit ich weiß lässt sich, in einem großteil der Fälle, eine rechtliche Vaterschaft von Samenspendern seit 2018 nicht mehr durchsetzen. (vgl. §1600d Abs.4 BGB)

MW ist zudem mehrfach, mittlerweile höchstrichterlich (?) , festgestellt worden, das das Interesse des Kindes, mit dem leiblichen Vater in Kontakt treten zu wollen, höher zu werten sei als der Einsch des Vaters, anonym bleiben zu wollen.

Das ist korrekt, hat aber nichts mit einer eventuellen Unterhaltspflicht zu tun.

Hallo meine Lieben,

ich lebe seit 2017 als Trans-Frau. Optisch viel erreicht. In nächster Zeit strebe ich nun die Hormonbehandlung an und davor noch hoffentlich einigen den Kinderwunsch erfüllen können, aber was mich beschäftigt, kann ich als Trans-Frau, die noch körperlich männlich ist, bei Frauen A für Sex/Dating und B für eine Beziehung infrage kommen?

Was mich persönlich interessiert:

So wie ich deine Beiträge hier im Thema lese, hast du einige Baustellen, die dich beschäftigen: der Wunsch nach einer Hormonbehandlung, ein Kinderwunsch, der Umzug in eine neue Stadt, sowie (wenn ich das richtig verstanden habe) Depressionen und ein Leben von ALGII. Hast du aktuell jemanden, der dich auf deinem Weg begleitet und mit dem du im "echten" Leben über diese Dinge reden kannst? Ich fände es beruhigend, zu wissen, dass du mit dieser Situation nicht alleine bist.

Zu deiner Ausgangsfrage:

kann ich als Trans-Frau, die noch körperlich männlich ist, bei Frauen A für Sex/Dating und B für eine Beziehung infrage kommen?

Ich persönlich glaube ja tatsächlich daran, dass es für jeden Topf einen Deckel gibt. Wichtig ist, dass man mit sich selbst im reinen ist! Du schreibst, dass du nun in einer Großstadt lebst. Ich würde dir empfehlen, zu schauen, was es für Angebote gibt, die sich an Trans* richten und auf diesem Wege versuchen unverbindlich Leute kennen zu lernen. Dann kannst du entspannt schauen, was sich daraus alles entwickelt.

Wie wäre es wenn Du erst einmal Deine diversen anderen Probleme löst bevor Du Dich dem Vorhaben eine Frau werden zu wollen widmest ?

Da all diese Probleme vermutlich miteinander verwoben sind, ist es in der Regel wenig zielführend, sie unabhängig voneinander lösen zu wollen.
*****ite Frau
8.535 Beiträge
Ich mutmaße mit einer Vorgeschichte Depression fliegt man aus einer Samenspenderdatenbank wohl raus. Weil sie wohl z. T. erblich ist.
*****al6 Mann
530 Beiträge
@****yna
Da all diese Probleme vermutlich miteinander verwoben sind, ist es in der Regel wenig zielführend, sie unabhängig voneinander lösen zu wollen.

Nicht einmal ernsthafte Psychoanalytikern oder Psychologen würden sich wagen derartige Ferndiagnosen stellen. Da sollten sich Laien zurück halten.
Menschen mit multiplen, u.A. psychischen, Problemen winschl. prekärer wirtschaftlicher Lage sollten erst einmal genau diese Probleme mit ggf. professioneller Hilfe angehen. Vielleicht lösen sich andere Probleme dann ganz von allein.
Nicht einmal ernsthafte Psychoanalytikern oder Psychologen würden sich wagen derartige Ferndiagnosen stellen.

Ich habe auch keine Ferndiagnose gestellt, sondern nur den Regelfall, der mir regelmäßig begegnenden Praxis beschrieben.

Wie soll, beispielsweise, ein Wiedereinstieg ins Berufsleben gelingen, wenn nicht gleichzeitig eine Depressionen behandelt wird? Wie sollen die Depressionen behandelt werden, wenn man sich nicht mit den sie verursachenden Umständen beachäftigt? Und so weiter und so fort. Eine interdisziplinäre Betrachtung und Bearbeitung sind in komplexen Konstellationem einfach unabdingbar.

Psychotherapeut*innen sind hier nur ein Teil in einem umfassenden Hilfsnetzwerk.
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