Der Begriff des One-Night-Stands stammt eigentlich aus der Theaterbranche und bedeutet dort soviel wie ein "einmaliges Gastspiel". Und das trifft den Kern des ONS, wie er in unseren Breiten genutzt wird, ziemlich gut. Hier steht er nämlich für sexuelle Kurzbeziehungen, die allenfalls einige Stunden oder weniger andauern. Eine emotionale Beziehung ist definitiv nicht das Ziel, "nur" die Befriedigung sexueller Bedürfnisse. Bei uns im JOYclub stellt der One-Night-Stand für viele sicher eine attraktive Form der Sexualität dar. Unsere Graciella hat sich darum eingehender mit dem Thema beschäftigt.
- Inhaltsverzeichnis
- ONS – der unverbindliche Sex
- Sex ohne Gefühle?
- Was, wenn einer seine Gefühle gar nicht heraushalten will?
- Harte Tatsachen - Zahlen zum Thema One-Night-Stand
- Über Ländergrenzen geblickt
- Traum und Realität – wie toll ist ONS-Sex wirklich?
- Gründe für One-Night-Stands
- Mögliche Nach- und Nebenwirkungen eines ONS
- Frauen und der One-Night-Stand
- Männer und der One-Night-Stand
- Ist der One-Night-Stand unbewusst doch mehr als sexuelle Befriedigung?
- One-Night-Stands – nicht für jeden geeignet
- Kommentare
ONS – der unverbindliche Sex
Fremd gegangen wurde immer. Früher hießen diese Seitensprünge Maitressen oder Geliebte, sie hatten einen Körper, ein Gesicht, einen Namen. Heute haben Verheiratete eine "Affäre", Singles nur noch Casual Sex oder noch unverbindlicher, anonymer und "einmaliger": einen sogenannten One-Night-Stand.

Was ist dran an diesem einmaligen Ereignis, das sich auch Verheiratete ab und an nicht nehmen lassen? Was ist dran am One-Night-Stand - bei dem der Mitbeteiligte weder Namen noch ein Gesicht hat oder irgendeine echte Spur hinterlässt? Welche Bedeutung haben diese unverbindlichen Verbindungsweisen, wenn es so gar nicht um den mitbeteiligten Menschen geht? Sex und sonst nichts? Eine Form von moderner Selbstbefriedigung, die an einen fremden Leib gekoppelt wird? Eine Art Prostitution ohne Geldfluss?
Auch auf die Gefahr hin, Befürworter dieser Form der Sexualität in ihrem persönlich gewählten "Lifestyle" zu stören, sage ich es gleich vorweg: Ich kann einem ONS überhaupt nichts abgewinnen und daraus mache ich auch keinen Hehl. Aber ebenfalls gleich mitgeteilt: Es geht hier nicht um Recht haben, um Belehren, Bekehren, Missionieren. Es geht um Austausch und ich gebe hier meine Meinung zum Besten. Selbiges könnt ihr im Anschluss ebenfalls tun.
Sex ohne Gefühle?
Konsumgesellschaft, Geiz ist geil, Zeitarbeitsverträge oder Leiharbeit, Unverbindlichkeit und maximale Freiheit ... da wundert es nicht, dass der One-Night-Stand als kurzmöglichstes, sexuelles, unbezahltes Ereignis mit einem anderen Körper heute häufiger anzutreffen ist. Warum für etwas zahlen, wenn man es an jeder Straßenecke gratis haben kann? Warum Verbindlichkeit, wenn es auch ohne geht? Wozu Gefühle, wenn man Sex auch ohne haben kann?

So kommt es mir vor, wenn ich die "Tipps und Tricks für einen One-Night-Stand" im Internet lese, oder hier im JOYclub die emotional abgebrühten Kommentare zum Thema lese. Aber genau hier kommen mir Zweifel, weil ich auch die andere Seite der Medaille kenne. Nicht jeder Mensch ist für eine sexuelle Begegnung geschaffen, die schon wieder aufhört, bevor sie überhaupt begonnen hat. Von daher meine ich, dass es lohnt, dieses Thema einmal von seinen Wirkungen und Nebenwirkungen her zu betrachten.
Jede Beziehung, jede Partnerschaft, jede Affäre beginnt nun mal mit einem ersten Mal. Das erste Sehen, die erste Mail, das erste Telefonat, das erste Treffen, der erste Kuss, das erste Mal mehr, die erste Nacht... Doch manchmal kommt es ganz anders, wie folgende Fallbeispiele aus meiner Praxis zeigen:
Was, wenn einer seine Gefühle gar nicht heraushalten will?
- "Natürlich hatten wir eine tolle Nacht. Natürlich habe ich mich freiwillig auf ihn eingelassen. Selbstverständlich habe ich mir Zeit genommen, ihn zuvor besser kennen zu lernen, per Mail, per Telefon. Wir haben uns auch einmal zum Essen verabredet, bevor es erotischer wurde." Und nun sitzt sie hier, weil sie von einem Mann zu einem ONS gemacht wurde, ohne dass sie dies gewollt hätte. Sie erreicht ihn nicht mehr, er meldet sich nicht mehr. Es ist bei einem einzigen Mal geblieben. Heute, nach vier Monaten, hat sie das Ganze noch immer nicht verdaut …
- "Ich habe es schon wieder getan. Ich habe mich angezogen und bin gegangen. Der Drang zu gehen, war stärker, als der Wunsch zu bleiben. Sicher, es waren schöne Stunden. Die Frau war klasse, der Sex gut, aber ich musste wieder weg. Zum wievielten Male? Ich weiß es nicht. Nein, ich habe kein Mitleid mit den Frauen und bereue auch nichts. Sie wussten ja schon vorher, dass ich keine feste Beziehung will. Nun ja, dass sie mit einem einmaligen Ereignis rechnen müssen, habe ich natürlich nicht gesagt. Man sagt ja nicht: 'Hast du mal Bock auf einen ONS?'"
- "Ja, ich hatte kürzlich einen ONS, mit unserer Nachbarin. Sie hat mich einige Stunden über die Probleme, die ich mit meiner Frau habe, hinweggetröstet. Wir haben etwas getrunken und dann ist es passiert. Es war easy, es war unverbindlich, es war ok. Vielleicht will sie jetzt mehr, aber mir hat dieser ONS gezeigt, dass ich das nicht will, sondern meine Frau noch immer liebe. Der ONS hat mich wieder ein Stückchen mehr zu meiner Frau geführt. Ich hatte seitdem wieder mehr Lust auf sie und ich spüre, dass ich sie nicht verlieren möchte."
- "Wenn mein Mann wüsste, dass ich schon fremdgegangen bin, wäre es aus. Es war ein ONS. Ich brauchte dieses Erlebnis, um mich wieder als Frau zu fühlen, um mein Ego zu streicheln, um mal wieder das Gefühl zu haben, begehrt zu werden. Um den anderen Mann ging es gar nicht. Ich hatte danach auch ein richtig schlechtes Gewissen, weil er mir so egal war, mein Mann aber nicht."

- "Wir waren uns einig. Wir werden diese eine Nacht miteinander verbringen, ohne Liebe, ohne Verpflichtung, ohne Verbindlichkeit. Einfach nur Sex, nicht mehr und nicht weniger. Vorher und währenddessen war er charmant, liebevoll, einfühlsam. Danach in meinen Augen ein richtiges Schwein. Er sagte, er stünde doch eher auf hübsche, schlankere und jüngere Frauen. Als er sich wieder anzog, von mir verabschiedete, ohne mit der Wimper zu zucken, war ich verletzt, gekränkt und kam mir wie ein Stück Fleisch vor…"
- "Sex? Ja, ich bin dauernd auf der Suche nach neuem Stoff. Von einem Kick zum anderen, erobern, sich gut fühlen, sich befriedigen, aufstehen, gehen. Denn sich zu verlieben, zu verknallen, zu lieben, das wäre der blanke Horror. Keine Verpflichtungen, keine Einschränkung meiner Freiheit. Unverbindlichkeit, das ist es, was wichtig ist. Liebe, nein, das ist nichts für mich! Mehr als einmal mit Einem ins Bett gehen? Das ist schon lange her."
Harte Tatsachen - Zahlen zum Thema One-Night-Stand
Schaut man sich Statistiken an, so weiß eine beträchtliche Zahl von erwachsenen Personen wohl Bescheid. 27% taten es einmal, 20% zweimal, 12% 4-5mal und immerhin 40% verzichten freiwillig darauf.
Unter jungen Singles kommen One-Night-Stands häufiger vor als bei älteren Erwachsenen oder Verheirateten, die selbst beim Fremdgehen lieber auf Gewohnheit setzen und in einem Bett mehrmals verkehren, als immer wieder neu auf die Pirsch zu gehen. Die Großstädter haben mehr Erfahrungen damit, doch im Urlaub holen Menschen vom Land deutlich auf.
Über Ländergrenzen geblickt
Eine Umfrage in mehr als 30 Ländern zeigt noch eindrücklichere Zahlen. Der One-Night-Stand steht in der Gunst hoch im Kurs. 93% der Männer und 75% der befragten Frauen wären wohl zu einem ONS bereit.
Es ist erstaunlich. Während viele Nationen ganz selbstbewusst einen Begriff für den One-Night-Stand haben, müssen sich die "anständigen" Deutschen bei den "unanständigen Briten" bedienen, um mitreden zu können, wenn es um sexuelle Eintagsfliegen oder einmalige Seitensprünge in fremde Betten geht.
Hier einige Wortschöpfungen aus anderen Landen:
Englisch: "One-Night-Stand"; "Walk Of Shame" (= der Nachhauseweg danach)
Spanien: "Rollitos de una noche" ((Durch die Betten) Rollen für eine Nacht)
Italien: "Botta e via" (Stich und weg)
Türkei: "bir gecelik aşk"
Frankreich: "Coup d´un soir" (Sache einer Nacht) oder weniger feinfühlig "Plan cul" (Bumstreff)
Traum und Realität – wie toll ist ONS-Sex wirklich?
Genialer Sex, unbeschreibliche Ekstase, erfüllte sexuelle Träume, unbändige Lust, Leidenschaft, nicht enden wollende Orgasmen, der ultimative Kick? So stellen sich viele Menschen einen ONS vor.

Wenn Menschen jedoch ihren besten Sex erinnern, dann wird eines klar: Es war meist nicht ein One-Night-Stand, der den Gipfel der sexuellen Lustereignisse anführt. In der Regel ist es Vertrautheit, die den Sex mit dem Partner besser macht, weil jeder bereits weiß, was den anderen anmacht, was uns selbst anmacht und die Beteiligten darum immer mutiger werden, dem anderen die eigenen Wünsche zu offenbaren.
Deshalb sind One-Night-Stands selten die totale sexuelle Erfüllung, auch wenn in Büchern und Filmen gerne etwas anderes behauptet wird. Eine Studie brachte es sogar an den Tag: "Nur" 80% der Männer sind mit dem Sex beim ONS zufrieden, bei den Frauen waren es nicht einmal die Hälfte.
Wenn also die Hoffnungen in spontanen Super-Sex eher enttäuscht werden, nicht sagenhaft guter, sondern eine einzige Begegnung mit eher mittelmäßigem Sex zu erwarten ist, was sind die Gründe, sich auf einen ONS einzulassen? Was suchen Männer und Frauen in einer sexuell mäßigen Eintagsfliege, einer flüchtigen Liebelei?
In seinem Film "Die letzte Nacht des Boris Gruschenko" sagt Woody Allen in der Rolle des Titelhelden: "Sex ohne Liebe ist eine leere Erfahrung. Aber von allen leeren Erfahrungen ist sie immer noch die beste!" Und in seinem Film "Der Stadtneurotiker" stellt Woody Allen fest: "Sex? Das ist der größte Spaß, den ich je hatte ohne zu Lachen." Und mit dieser Meinung scheint er nicht alleine dazustehen. Nur, ist es für alle Spaß?
Gründe für One-Night-Stands
Wie es zu einem ONS kommt, ob unfreiwillig (es wurde eben nicht mehr daraus) oder freiwillig (beide wissen, worauf sie sich einlassen), und welche Motive oder Auslöser dahinter stecken, ist nicht immer nachvollziehbar, denn viele dieser "Gründe" entziehen sich dem Bewusstsein der "Betroffenen".
Im besten Fall werden diese Gründe im Nachhinein als Erklärung angegeben. Dass sich beide Partner im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte, voller Bewusstheit und in gegenseitigem Einvernehmen auf einen ONS einigen, scheint jedenfalls eher die Ausnahme als die Regel zu sein.
Folgende Motive oder Auslöser sind häufig mitbeteiligt
• ONS aufgrund von Enthemmung dank Alkoholkonsum oder Drogen
• ONS als kurzfristiger Ausweg von Einsamkeit und dem Alleinsein
• ONS hormonell bedingt: Genannt sei die Zeit des Eisprungs bei der Frau
• ONS als Machtmittel: ONS als Rache oder auf die Probe stellen eines Partners
• ONS als Mittel der Selbstbestätigung: Er/Sie will sich begehrt fühlen
• ONS als Mittel gegen Langeweile
• ONS als Trost, um über jemanden hinwegzukommen
• ONS aus Zufall, als sexuelle "Gelegenheit"
• ONS als Ausdruck von "Freiheit und Selbstbestimmung ohne Verpflichtungen"
Mögliche Nach- und Nebenwirkungen eines ONS
One-Night-Stands ohne Kondome können körperliche Nebenwirkungen wie Syphilis, Gonorrhoe und HIV nach sich ziehen. Genau wie unerwünschte Schwangerschaften. Doch auch die emotionalen Nachwirkungen können beträchtlich sein:

Zunehmende Leere, schlechtes Gewissen, Scham, Peinlichkeit, das Gefühl jemanden benutzt zu haben, selbst benutzt worden zu sein, die zunehmende Angst vor emotionaler Bindung, die Verdrängung von eigentlichen Schwierigkeiten, …
Doch neben diesen Nebenwirkungen und der emotionalen/moralischen Verkaterungen scheint es zwischen Frauen und Männern ganz grundsätzliche Unterschiede zu geben, wenn es um die Akzeptanz, die Bewertung und das Verkraften von One-Night-Stands geht.
Frauen und der One-Night-Stand
So stellte Prof. Anne Campbell von der Durham University fest, dass sich die Hälfte aller befragten Frauen nach einem ONS nicht gut fühlt und das Ereignis bedauert. Sie erklärt dieses Bedauern evolutionär. Da Frauen die Hauptlast der elterlichen Sorge tragen, war es von Vorteil für die Frau, ihren Partner sorgfältig auszuwählen und ihm treu zu bleiben, um sicherzustellen, dass der Partner keinen Grund hat, zu glauben, er zöge eines anderen Mannes Kind auf.
Die befragten Frauen fanden weder den Sex besonders zufrieden stellend, noch äußerten sie "danach" ähnlich positive Gefühle wie die befragten Männer. In der Rubrik "positive Gefühle" sprachen sie von reiner sexueller Befriedigung oder von "Wohlbefinden". Eher wenige Frauen gaben an, der One-Night-Stand habe ihr Selbstvertrauen gesteigert.
Weit häufiger jedoch wurden von Frauen "negative Gefühle" geäußert. Viele fühlten sich im Nachhinein "benutzt". Nicht die Tatsache der einmaligen sexuellen Begegnung löste dieses Gefühl aus, sondern die Gleichgültigkeit der Männer nach dem Akt.
Wen wundert es: Die meisten der befragten Frauen würden das Erlebnis nicht wiederholen und keine der befragten Frauen hätte mit ihrem ONS geprahlt. Im Gegenteil. Viele der befragten Frauen fürchteten sogar um ihren guten Ruf.
Frauen scheinen folglich nicht gut an ONS und Casual Sex angepasst zu sein und verkraften beide Sexualitätsformen eher schlecht. Warum viele Frauen dennoch ab und an zum One-Night-Stand tendieren, erklärt die Forscherin mit dem Menstruationszyklus der Frau. In der Zeit des Eisprungs (10.-18.Tag) sind Frauen sexuell deutlich aktiver und zeigen eine veränderte sexuelle Motivation.
Männer und der One-Night-Stand

80% der befragten Männer waren mit dem Sex zufrieden und hatten sogar die Tendenz, mit ihren One-Night-Stands vor Freunden zu prahlen. Sie sahen den ONS als Jagd, zumal bei vielen der befragten Männer das Objekt der Begierde auch für andere Männer interessant war. Evolutionär gesehen haben häufig wechselnde Sexualpartner für Männer den Vorteil der schnellen Verbreitung ihres genetischen Materials ...
Aber auch Männer zeigten Unzufriedenheit. Diese stieg drastisch an, wenn die Wahl des ONS-Partners auf eine im Nachhinein unattraktive oder unerwünschte Sexualpartnerin fiel.
Ist der One-Night-Stand unbewusst doch mehr als sexuelle Befriedigung?
Der ONS - nur sexuelle Befriedigung ohne Verpflichtung? Sowohl die Liste der "Gründe" als auch die Unterschiede zwischen Frau und Mann scheinen uns eines Besseren zu belehren, denn wäre das der Fall, müsste die Zufriedenheit mit dem Sex deutlich höher und das Gefühl im Nachhinein deutlich besser ausfallen. Bei der klassischen Selbstbefriedigung oder der Befriedigung mit Hilfe von Sexspielzeugen ist das durchaus der Fall.
Eine neue Studie fand aber heraus, dass selbst bei einer 24h Liebschaft, bei der nicht zuviel Alkohol im Spiel war, Frauen wie Männer unbewusst auch auf Qualität zu achten scheinen.
55 % legen Wert auf den Charme des Gegenübers
49 % achten auf einen liebevollen Charakter und
50 % auf einen angenehmen Duft
69 % der Männer und 49 % der Frauen wollen auch einen gut aussehenden Partner für das schnelle Abenteuer.
Psychologen deuten dieses Ergebnis als Ausdruck einer Ambivalenz zwischen der großen Sehnsucht nach einer tatsächlichen Bindung und einer ebenso großen Angst davor. "Sex ist körperlich einfach, benötigt aber sehr viele Lernprozesse auf seelischer Ebene" erklärt Prof. Dirk Zimmer von der Uni Tübingen dieses Phänomen.
One-Night-Stands – nicht für jeden geeignet
Lt. Dr. Urban, Psychotherapeut aus Hamburg, verkraften männliche Singles, die keine Beziehung suchen und charakterlich gefestigt sind, das Abenteuer ONS und das Nichtaufbauen einer emotionalen Bindung leichter. Für Frauen sind diese Abenteuer emotional nicht ganz so unproblematisch.
In einer festen Beziehung ist der One-Night-Stand hingegen eine heikle Angelegenheit, denn hierbei wird oftmals etwas anderes gesucht, als dann letztlich gefunden wird und ist daher zur Problemlösung nicht geeignet, bzw. schafft tendenziell eher weitere.

Gänzlich ungeeignet ist der ONS für Beteiligte, die Hoffnungen und Erwartungen auf eine dauerhafte Beziehung hegen und einen ONS nur als Auftakt zu einem Two-Night, More-Night, Forever-Night-Stand betrachten. Es ist also ein Akt menschlichen Respekts und der Fairness, wenn hier mit offenen Karten gespielt wird, bevor Schaden angerichtet wird.
Denn Sex ohne Verpflichtung ist nicht gleichbedeutend mit Sex ohne Verantwortung. Davon kann sich keiner freisprechen, der in seine Selbstbefriedigungspraktik einen zweiten Menschen mit einbindet, der vielleicht nicht einmal etwas von seinem "Glück" weiß.
Nicht jede Frau und nicht jeder Mann ist ein Mensch, der auf One-Night-Stands abfährt. Wer miteinander redet und Profile liest, ist auch hier klar im Vorteil und erspart sich und anderen damit viele Nebenwirkungen. Und wer mit Erlebtem nicht klar kommt, dem wird empfohlen, sich professionelle Hilfe zu holen, denn Freundeskreise erhöhen häufig noch den Peinlichkeitsfaktor, als dass dort wirkliche Lösungen gefunden werden.
Quellen
http://www.dur.ac.uk/durham.first/winter08/media
http://www.dur.ac.uk/news/allnews/?itemno=6670
http://www.sex-mister.de/sex-tipps/one-night-stand-tipps-rund-um-den-ons.html
http://www.welt.de/vermischtes/article1146889/Der_One_Night_Stand_und_der_Morgen_danach.html
http://www.frauenzimmer.de/cms/html/de/pub/liebe-singles/2010-04/sex-regel-fuer-one-night-stand.phtml
http://www.amica.de/liebe-psychologie/liebe-sex/sex-mit-tabu-mann/sexualetikette-regeln-des-one-night-stands_aid_3818.html
http://de.statista.com





