Squirting ist der englische Ausdruck für die sogenannte weibliche Ejakulation. Eine kleine Faktensammlung zum Squirting haben wir bereits zusammengestellt.
Hier interessiert uns jetzt die Frage, ob sich die weibliche Ejakulation bewusst herbeiführen lässt? Wir haben uns eine Anleitung fürs Squirting mal genauer angeschaut.
Die G-Zone und das Squirting
Die G-Zone befindet sich in einer Entfernung von etwa vier bis fünf Zentimetern vom Scheideneingang hinter der Scheidenvorderwand. Sie liegt nicht direkt in der Scheidenwand, sondern dahinter, in der Nähe der Harnröhre. Die weibliche Harnröhre ist von einem Gewebe umgeben, das bei Erregung - ähnlich dem männlichen Penis - anschwellen und hart werden kann. Zusätzliche Drüsen lassen den Vergleich mit der männlichen Prostata zu.

Die Stimulierung dieser Zone soll in direktem Zusammenhang mit Squirting stehen. Übungsanleitungen im Internet gibt es zuhauf, meist wird dafür Geld genommen und ein gutes Geschäft gemacht.
Auch die Anleitung, Ohrenstäbchen in die Harnröhre einzuführen, findet man als Übungsanleitung in den JOYclub-Foren. Ob damit eher eine Harnleiterreizung erzeugt oder tatsächlich die Paraurethraldrüse zur Ejakulation angeregt wird, ist nicht zu ermitteln.
Die weibliche Ejakulation herbeiführen
Die JOYclub-Redaktion hat eine der häufigsten Anleitungen zum Squirting für euch herausgesucht. Unser Hinweis vorweg: dies stellt nur eine mögliche Variante dar, Frauen eventuell zum Squirten zu bringen. Für eine Erfolgsgarantie ist die holde Weiblichkeit allerdings einfach zu verschieden. Theoretisch bzw. anatomisch gesehen könnten alle Frauen squirten. Die Frage ist, ob sie überhaupt dazu bereit sind, sich derart fallen zu lassen, wie es das Squirting voraussetzt.
So werden jene, die vorwiegend durch klitorale Stimulation zum Höhepunkt kommen und der vaginalen Stimulation nicht viel abgewinnen können, von vornherein nichts von der gleich aufgezeigten Variante halten. Von jenen, die die Existenz ihres "G-Punktes" selbst noch immer für ein Gerücht halten, ganz zu schweigen. Denn Frau sollte bei folgender Anleitung, um Squirten zu können, schon zum "G-Punkt-Orgasmus" befähigt sein.
Ein intensives Vorspiel legt den Grundstein

Als besonders förderliche Faktoren scheinen die bedingungslose emotionale Annahme des Sexualpartners, der Grad der Tiefe der emotionalen Nähe und die lustvolle sexuelle Übereinstimmung der Partner von Bedeutung zu sein. Wenn das Squirting demnach manipulierbar sein sollte, dann am ehesten durch eine große emotionale Nähe und Tiefe zum Partner.
Dementsprechend sollte man sich auch viel Zeit lassen. Ein zärtliches und intensives Vorspiel, zum Beispiel in Form einer erotischen Massage, sollte das Beisammensein einleiten. Es geht darum, auf den Partner einzugehen. Eine größtmögliche Nähe aufzubauen. Hemmnisse zu überwinden und die besten Voraussetzungen für ein "Fallenlassen" zu schaffen. Denn es wird Überwindung notwendig sein, die vor dem Höhepunkt/Squirten aufkommenden Gefühle zuzulassen und sie nicht zurückzuhalten, weil man sie mit dem Gefühl des Harndrangs verwechselt und diese Grenzüberschreitung vermutlich nicht zulassen möchte.
Ob man sie nun mittels des Vorspieles bis kurz vor den Höhepunkt verwöhnt oder erfüllenden Geschlechtsverkehr folgen lässt, ist euren persönlichen Vorlieben vorbehalten. Es geht letztlich darum, sie intensiv in Richtung Höhepunkt zu lieben. Bevor dieser eintritt bzw. wenn Frau sichtlich über Gebühr erregt ist, übernimmt in unserer Variante eine Hand den folgenden Part des Liebesspieles.
Die intensive Stimulierung des G-Punktes kann zum Erfolg führen

Mit gestrecktem Zeige- und kleinem Finger, die beide in Richtung Anus zeigen, werden der Ring- und Mittelfinger in die Scheide der Frau eingeführt und dort derartig gekrümmt, als wolle man die Bauchdecke von innen her antippen. Mit den beiden eingeführten Fingern sollte man nun – gut die Reaktionen der Dame beobachten! – vorsichtig die besonders erogene Zone um den "G-Punkt" erfühlen (Wir erinnern uns: Die G-Zone befindet sich in einer Entfernung von etwa vier bis fünf Zentimetern vom Scheideneingang hinter der Scheidenvorderwand.).
Habt ihr diese Zone gefunden, gilt es, diese intensiv zu stimulieren. Bewegt die gesamte Hand auf und ab, vollführt leichte Stoßbewegungen mit den eingeführten Fingern oder streicht mit den eingeführten Fingern über diesen Bereich. Manchen Frauen kommt es entgegen, wenn ihr gleichzeitig mit der freien Hand über dem Venushügel etwas Druck ausübt. Wieder andere werden eventuell so ein noch größeres, eventuell sehr abschreckendes Gefühl von Harndrang haben. Hier heißt es probieren und Vorlieben austesten.
Wie Frau squirtet, unterscheidet sich dann auch von Fall zu Fall. Manche squirten, während ihr sie zum Höhepunkt stimuliert, andere squirten erst, wenn ihr nach Erreichen des Höhepunktes die Finger aus der Scheide zieht. Wie bereits erwähnt, DAS Universalrezept gibt es nicht. Nur euren Forscherdrang … Dieser sollte auch vor geeigneten Sexstellungen oder gar G-Punktvibratoren und -dildos nicht Halt machen.
Viel Spaß beim Probieren …
Nun zählen eure Meinungen und Erfahrungen.
- Habt ihr schon einmal gesquirtet oder euren Partner bis zum Squirting stimuliert?
- Empfandet ihr es als angenehm oder unangenehm?
- Habt ihr schon Erfahrungen mit der oben aufgeführten, keinen Anspruch auf allgemeines Funktionieren erhebenden Squirtinganleitung gesammelt?
- Kennt ihr alternative Anleitungen zum Squirten, die bei euch "funktionieren" (Spezielle Sexstellungen, besondere Sexspielzeuge, …)?




