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Spiritualität

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... ist etwas individuelles, dass jeder nur für sich definieren kann. Darum steht hier auch nicht viel, außer:

Diese Gruppe soll ein Schmelztiegel für die Menschen sein, die Spiritualität - auf welche Weise auch immer - leben, und die sich hier offen und vor allem vorurteilsfrei über die unterschiedlichen Facetten der Spiritualität austauschen möchten.

Bitte lest vor einer Bewerbung bitte unbedingt unsere Spiritualität: Aufnahmerichtlinien. Manche Bewerbungen werden abgelehnt, weil diese nicht gelesen werden. Vielen Dank.

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****e57 Frau
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Wünschen allen einen herrliche Feiertag, mit vielen schönen und glücklichen Momenten.
****e57 Frau
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Wir wünsche euch allen einen herrlichen 1. Mai mit vielen schönen und glücklichen Momenten.
****e57 Frau
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Der Weiße Sonntag
(lateinisch Dominica in albis ‚Sonntag in weißen [Gewändern]‘), seit 2000 auch als Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit (lat. Dominica de Divina Misericordia) begangen, ist der Sonntag nach Ostern und somit der zweite Sonntag der Osterzeit.

Mit dem Weißen Sonntag endet die Osteroktav, jene acht Tage vom Ostersonntag an, die nach der katholischen Liturgie alle als Hochfest und mit Gloria in der Messe und Te Deum im Stundengebet begangen werden.

Der Termin ist vom Osterdatum abhängig und daher variabel; der früheste Termin des Weißen Sonntags ist der 29. März, der späteste Termin ist der 2. Mai.

Bezeichnung
Der Ursprung der Bezeichnung Weißer Sonntag ist nicht gewiss.

Wahrscheinlich hängt er mit den weißen Taufgewändern zusammen, die in der frühen Kirche von den in der Osternacht Getauften bei den Gottesdiensten in den Tagen nach Ostern getragen wurden.

Sie legten diese Gewänder am letzten Tag der Osteroktav ab, der daher Dies Dominica post alba

„Sonntag nach den weißen Gewändern“ genannt wurde; zeitweise erfolgte das Ablegen bereits am Samstag nach Ostern (Sabbatum in albis).

Im Missale Romanum von 1970 heißt der Sonntag Dominica secunda paschae

„Zweiter Sonntag der Osterzeit“,

jedoch ist im deutschen Sprachraum die Bezeichnung Weißer Sonntag wegen ihrer Verwurzelung in der Volksfrömmigkeit, u. a. als traditioneller Tag der Erstkommunion, weiter geläufig.

Im Mittelalter wurde der Sonntag Invocabit, der erste Sonntag in der Fastenzeit, als „weißer Sonntag“ bezeichnet, weil in Rom die Taufbewerber, die in der Osternacht die Taufe empfangen wollten, an diesem Sonntag erstmals in weißen Taufkleidern in die Kirche zogen und am Gottesdienst teilnahmen.

Erst ab dem 16. Jahrhundert wird der weiße Sonntag am Oktavtag von Ostern begangen.


Gregorianischer Introitus Quasimodo
In der evangelischen Liturgie wird der Sonntag nach den ersten Worten des Introitus Quasi modo geniti infantes

„Wie neugeborene Kinder“ als Quasimodogeniti (Wie die Neugeborenen) bezeichnet; der Introitus nimmt das Motiv der Wiedergeburt des Christen durch die Taufe auf.

Tag der Erstkommunion

Erstkommunion
In der katholischen Kirche ist der Weiße Sonntag traditionell der Tag für die gemeinsame feierliche Erstkommunion der Kinder.

Die Praxis kam nach dem Konzil von Trient ab dem 17. Jahrhundert auf, nachdem in früheren Jahrhunderten die Kommunion bereits zusammen mit der Taufe erstmals empfangen wurde, wie es heute bei der Taufe von Jugendlichen und Erwachsenen üblich ist.

Ab dem 19. Jahrhundert wurde der Termin für die ganze katholische Kirche verbindlich, seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil sind auch andere Termine in der Osterzeit möglich.

Barmherzigkeitssonntag

Barmherziger Jesus nach Schwester Faustyna

Am 30. April 2000 legte Papst Johannes Paul II. fest, dass der Sonntag nach Ostern in der ganzen römisch-katholischen Kirche als Barmherzigkeitssonntag (auch Sonntag zur göttlichen Barmherzigkeit, Fest der Barmherzigkeit Gottes) begangen werden solle.

Mit der Einführung dieses Themensonntags oder Ideenfestes erfüllte er einen Wunsch der Ordensfrau Maria Faustyna Kowalska, die er an diesem Tage heiligsprach.

Schwester Faustyna berief sich dabei auf Visionen, in denen ihr Jesus Christus sein Verlangen mitgeteilt habe, ein solches Fest zu begehen.

In Verbindung mit der Beichte und der Kommunion kann an diesem Tag ein vollkommener Ablass gewonnen werden.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI., der zur Zeit der Einsetzung des Festes als Joseph Ratzinger Präfekt der Glaubenskongregation war, berichtete in einem Brief im Mai 2020, es habe um die Frage des Termins für das Fest einen Dissens zwischen Johannes Paul II. und der Glaubenskongregation gegeben; die Kongregation habe den Termin zweimal abgelehnt, damit der traditionsreiche Tag der Osteroktav nicht mit einer neuen Botschaft überlagert werde. Schließlich habe es aber eine Einigung gegeben, beide Anlässe miteinander zu verbinden.
****e57 Frau
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Der Ostermontag (lateinisch Feria secunda infra Octavam Paschae) als zweiter Feiertag des Osterfests gehört mit dem Zweiten Weihnachtsfeiertag (Stephanstag) und dem Pfingstmontag („Gedenktag der seligen Jungfrau Maria, Mutter der Kirche“) zu den in vielen Ländern arbeitsfreien zweiten Feiertagen aus Anlass der höchsten christlichen Feste, hat aber als Hochfest im Gegensatz zu den beiden anderen Tagen einen liturgisch höheren Rang als die Tage nach Weihnachten und Pfingsten.

Gesetzlicher Feiertag!

In mehreren Ländern wird er als gesetzlicher Feiertag begangen.

Dazu gehören Andorra, Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Indonesien, Italien, Irland, Island, Teile Kanadas, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, Neuseeland, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, San Marino, Schweden, Teile der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Teile Spaniens (in Katalonien und Valencia immer statt Gründonnerstag, 2026 in vier weiteren Regionen), Südafrika, Tschechien, Ungarn sowie das Vereinigte Königreich (außer Schottland).

Liturgische Bedeutung

Szene des Evangeliums vom Ostermontag:
In der Liturgie der römisch-katholischen Kirche hat der Ostermontag, wie jeder einzelne Tag der Osteroktav, den Rang eines Hochfestes. Als arbeitsfreier Festtag ist der Ostermontag der Überrest einer Arbeitsruhe, die einst von Palmsonntag bis zum Weißen Sonntag dauerte, aber ab dem Hochmittelalter bereits am Mittwoch nach Ostern endete. Papst Urban VIII. erklärte 1642 die Tage von Ostersonntag bis Dienstag nach Ostern für arbeitsfrei.
Somit trat neben das „Leidenstriduum“ (Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag) ein „Auferstehungstriduum“, das von Ostersonntag bis Osterdienstag dauerte.[8] Später blieb davon nur der Ostermontag als arbeitsfreier Tag übrig.

Im Tagesevangelium (Lk 24,13–35 EU) wird die Auferstehung Jesu Christi aus dem Blickwinkel der Emmausjünger erzählt: Zwei Jünger Jesu sind am dritten Tag nach der Kreuzigung Jesu aus Jerusalem fortgegangen, um nach Emmaus zurückzukehren. Auf dem Weg dorthin schließt sich ihnen ein dritter, unbekannter Mann an. Dieser hinterfragt die Trauer der beiden Heimkehrer und erläutert ihnen schließlich, dass der Messias all das erleiden musste, wie es die Schrift vorhergesagt hatte. In Emmaus angekommen, laden die Jünger den Mann in die Herberge ein. Er bricht am Tisch das Brot, und in diesem Moment erkennen sie Jesus, der aber vor ihren Augen verschwindet. Sie kehren sofort um, erreichen noch in der Nacht wieder Jerusalem und erzählen den dort noch versammelten Jüngern von ihrem Erlebnis. Das Brotbrechen Jesu mit den beiden Jüngern bezieht die Theologie auf die Eucharistie, die in manchen Konfessionen in Anlehnung an Apg 2,46 EU auch als „Brotbrechen“ bezeichnet wird.

Die syrisch-orthodoxe Kirche begeht am Ostermontag den Ruhetag aller Verstorbenen als Gedenktag für alle Verstorbenen des vorangegangenen Jahres.

Regionale Bräuche
Da nach der Matutin des Osterfestes das Fasten endet, entwickelten sich aus diesem Anlass verschiedene Feiern, wie sportliche Wettkämpfe und zahlreiche rituelle Feiern. Für den Ostermontag entstanden eigene Bräuche, in denen österliche Symbole wie Wasser und Licht eine Rolle spielen.

So erinnert der Emmausgang oder Emmaus-Osterspaziergang an den im Tagesevangelium erzählten Gang der beiden Jünger Christi von Jerusalem nach Emmaus, wo ihnen der auferstandene Jesus von Nazaret begegnete.

Meist beginnt der Emmausgang vor der Pfarrkirche und endet bei einer Kapelle.

In vielen ländlichen Gemeinden in Oberbayern ist der alte Brauch des österlichen Feldumganges lebendig geblieben.

Der Bauer, meist in Begleitung aller Hausbewohner, geht das Roggen- und Weizensaatfeld, auch Winterfeld genannt, ab.

In Traunstein im Chiemgau wird am Ostermontag der Georgiritt und der Schwertertanz begangen, bei dem symbolisch der Winter vertrieben wird.

Seit 1720 ist in der Stadt Bern der Ostermontagsumzug nachweisbar, bei dem die Magistraten vom Münster ins Rathaus zogen und die Handwerke der Küfer und der Metzger Umzüge durch die Stadt veranstalteten.

An diesem Tag fand auf der Großen Schanze in Bern zudem bis ins 19. Jahrhundert ein festlicher Wettkampf im Schwingen statt.

Weitere lokale Bräuche sind der „Traditionelle Remlinger Eierlauf“ in Remlingen
Ostermontagsschwingfest auf der Großen Schanze in Bern um 1775
Szene des Evangeliums vom Ostermontag: Die beiden Jünger erkennen Jesus beim Brechen des Brotes in Emmaus (Ölgemälde von Abraham Bloemaert, 1622)
****e57 Frau
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Der Ostersonntag (lateinisch Dominica paschæ in resurrectione Domini ‚Ostersonntag, zur Auferstehung des Herrn‘; kurz auch Dominica resurrectionis) ist im Christentum der Festtag der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.

Es ist der ranghöchste Feiertag im Kirchenjahr, jedoch in Deutschland (bis auf Brandenburg) kein gesetzlicher Feiertag. Mit ihm beginnen das Osterfest und die Osterzeit, zugleich beendet die liturgische Vesper des Ostersonntags das Triduum Sacrum (die heiligen drei Tage).

Das Osterdatum wird wie das jüdische Hauptfest Pessach über einen gebundenen Mondkalender bestimmt.

Es fällt in den westlichen Kirchen auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond und bestimmt auch die Daten der beweglichen Festtage des Osterfestkreises.

Auf den Ostersonntag folgt in vielen Ländern der Ostermontag als gesetzlicher Feiertag.

Mit dem Ostersonntag beginnt die Osteroktav, die am Weißen Sonntag endet.

Historischer Kontext
Im Neuen Testament fällt nach der johanneischen Passionschronologie die Auferstehung Christi auf dem Fest der Erstlingsfrucht.

Auch der Apostel Paulus bezeichnet Jesus in 1 Kor 15,20 LUT als „Erstlingsfrucht (aparchē) der Entschlafenen“.

Geschichte und Ablauf
Am Abend des Karsamstags geht die Fastenzeit zu Ende. Mit dem Ostersonntag beginnt die Osteroktav, die mit dem Weißen Sonntag endet.

Nur in diesem Rahmen wird heute noch der Osterdienstag gefeiert.

Die Liturgie des Ostersonntags wird durch die Feier der Osternacht eingeleitet.

Da die österliche Freudenzeit nach dem Zeugnis des Neuen Testaments am frühen Morgen des ersten Tages der Woche mit der Entdeckung des leeren Grabes Jesu begann, endet die Osternachtliturgie heute auch in den westlichen Kirchen im Idealfall mit der Feier der Eucharistie beim Sonnenaufgang.

Häufig wird sie aber bereits am Vorabend des Ostersonntags nach Einbruch der Dunkelheit begangen.

Sie ist eine nächtliche Vigilfeier, die auf die altkirchliche Ostermatutin als Nachtwache zurückgeht, in der Ostkirche die Pannychis.

Durch die liturgische Bewegung des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wurde die Bedeutung der Osternacht als Vigil wieder neu entdeckt.

Für die katholische Kirche wurde sie durch Papst Pius XII. ab 1951 reformiert und durch die Liturgiereform 1969 nochmals umgestaltet, nachdem sie seit dem 14. Jahrhundert ein Schattendasein am Morgen des Karsamstags geführt hatte.

Mit dem Beginn der Osternacht wechselt die liturgische Farbe zum Weiß der Osterzeit.

Der Wettlauf der Jünger Petrus und Johannes zum Grab (Gemälde von Eugène Burnand von 1898).

Das heutige Messbuch des römischen Ritus enthält zwei Ostermessen: die Eucharistiefeier als letzten Teil der Osternachtfeier und die „Messe am Tage“ (Missa in die, mit dem Introitus Resurrexi‚ Ich bin auferstanden‘) am Ostersonntag.

Am Ostersonntag erteilt der Papst den Apostolischen Segen Urbi et orbi, und zwar gewöhnlich nach der heiligen Messe auf dem Petersplatz in Rom, er ist jedoch nicht der Schlusssegen der Messfeier, sondern ein eigenständiger Ritus; gespendet wird er daher nicht vom Altar aus, sondern von der Benediktionsloggia über dem Hauptportal des Petersdoms aus.

Gewöhnlich nehmen über 100.000 Menschen auf dem Petersplatz teil, die Segensspendung wird von über 150 Fernsehsendern weltweit live übertragen.

Osterwoche
Als Osterwoche wird die Woche bezeichnet, in der Ostermontag liegt.

Nach traditioneller christlicher Zählweise ist Ostersonntag der erste Tag dieser Woche, während er nach weltlicher Zählung (ISO 8601) der letzte Tag der vorangehenden Woche ist. Dies kann die 13. bis 17. Kalenderwoche sein; theoretisch auch die 18. KW, was allerdings seit 1583 noch nicht eingetreten ist und auch im 21. Jahrhundert nicht eintreten wird.
****e57 Frau
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Frohe Ostern.....
****e57 Frau
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Der Karfreitag (althochdeutsch kara ‚Klage‘, Kummer‘, Trauer‘) ist der Freitag vor Ostern.

Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus.

Christen gedenken an diesem Tag des Leidens und Sterbens Jesu Christi am Kreuz.

Der Karfreitag wird auch stiller Freitag oder hoher Freitag genannt.

Die liturgische Bezeichnung ist Feria sexta in Parasceve „sechster Tag, am Rüsttag“ (von griechisch παρασκευή paraskeuḗ, deutsch ‚Zurüstung, Herrichtung, Rüsttag, Freitag‘).

Diese österliche Dreitagefeier stellt in allen christlichen Konfessionen das älteste und höchste Fest des Kirchenjahres dar und wird als das Pascha-Mysterium liturgisch wie ein einziger Gottesdienst gefeiert, der am Gründonnerstag mit der Eröffnung des Gottesdienstes beginnt und in den Segen am Ostermorgen mündet.

Geschichte
Über den Karfreitag gibt es bislang keine grundlegende geschichtliche Untersuchung.
Der Karfreitag beruht auf einem im Neuen Testament geschilderten Ereignis.

Die Kreuzigung von Jesus von Nazaret auf Golgota schilderte Markus:

„Es war die dritte Stunde, als sie ihn kreuzigten“ (Mk 15,22–25 EU).

Er galt deshalb im aufkommenden Christentum zunächst als Gedenktag.

Die ersten Christen feierten ihn als „Kreuzigungspassah“, als Rüsttag zum Osterfest.

Das Osterfasten beschränkte sich zu Zeiten Tertullians auf Karfreitag und Karsamstag und dehnte sich um 250 nach Christus auf die Karwoche aus. Im Jahre 325 entschied das Erste Konzil von Nicäa über den flexiblen römischen Ostertermin.

Vom Karfreitag und Karsamstag schrieb Papst Innozenz I. (416) in seinem Brief an Decentius von Eugubium über die Kirche von Rom, dass hier die Sakramentsfeier nicht notwendig sei (lateinisch „iduo sacramenta penitus non celebrari“).

Im Mittelalter gehörte der Karfreitag keineswegs zu den hohen christlichen Festen wie etwa Ostern als Tag der Auferstehung, sondern galt nur als halber Feiertag, an dem die Arbeit nur während des Gottesdienstes oder bis zum Mittag ruhen sollte.

Nach der Reformation führten viele Landeskirchen diesen Tag in alter Tradition als halben Feiertag fort.

Die „Ordnung der Feiertage“ der reformierten Kirche in Zürich von 1526 sah ihn nicht als Feiertag vor, nach der Kirchenordnung Sachsens von 1528 sollte er „in Maßen gehalten“ werden.

Im Jahre 1532 erwähnte ihn die hessische Kirchenordnung nicht mehr als Feiertag.

Die lutherische Kirche vergrößerte dagegen die Bedeutung des Karfreitags, indem sie ihn mit den kirchlichen Hauptfesten (Weihnachten, Ostern und Pfingsten) gleichstellte, so etwa 1573 in der Oldenburgischen Kirchenordnung.

Ab 1642 wurde der Karfreitag durch die Festordnung Papst Urbans VIII in der ganzen katholischen Kirche zum gewöhnlichen Werktag, während sich Martin Luthers „Guter Freitag“ („Kar-“ aus lateinisch carus, „lieb“, „gut“ oder „teuer“) im lutherischen Bereich als höchster kirchlicher Feiertag etablierte.

Aus dem „Guten Freitag“ entwickelte sich die heutige Bezeichnung für Karfreitag im angelsächsischen Sprachraum (englisch Good Friday) oder in den Niederlanden (niederländisch goede vrijdag) aber auch im lutherisch-geprägten Estland der Begriff Großer Freitag suur reede.

In den reformierten Gegenden der Schweiz wurde der Karfreitag erst um 1860 zum Feiertag.

In Kurbrandenburg erhielt der Karfreitag 1696 die Funktion eines vollen Feiertags.

Die Festtagsordnung von 1771 erkannte den Karfreitag als ganzen Feiertag an.

Der englische Bank Holidays Act legte erstmals im Oktober 1871 bürgerliche Feiertage verbindlich fest.

Historisches Datum
Sir Robert Anderson, in leitender Stellung beim Scotland Yard beschäftigt, berechnete 1895 mit Hilfe des Royal Greenwich Observatory den Tag des Einzugs in Jerusalem auf den 10. Nisan (6. April) 32 n. Chr.

Der Karfreitag als Tag der Kreuzigung wäre demnach am folgenden Freitag, am 11. April 32 n. Chr.

Bedeutung im Christentum
Der Karfreitag mit der Passion Jesu ist im Zusammenhang mit Ostern für die Christen einer der höchsten Feiertage. An ihm gedenkt die Kirche des Kreuzestodes Jesu Christi in Erwartung seiner Auferstehung.

Nach ihrem Glauben litt und starb Jesus Christus als „Gottesknecht“ und nahm im Kreuzestod freiwillig die Sünde und Schuld aller Menschen auf sich.

Erst durch Tod und Auferstehung Jesu wird allen Menschen Sündenvergebung und damit Errettung aus dem Tod und ewiges Leben zuteil. Gleichzeitig betont die katholische Theologie zunehmend die Konsequenz seiner Gottessohnschaft, deren Botschaft von der Zuwendung des Schöpfergottes zu den Menschen nicht an Gewalt und Tod ihre Grenzen findet.

Das Karfreitags geschehen ist nicht isoliert zu betrachten, sondern steht als „Pascha-Mysterium“ in einer Reihe mit Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten.

Nicht das Opfer Jesu soll damit allein das Große sein, sondern der Sieg über Hölle, Tod und Grab.

Feier der Karfreitagsliturgie
Besonders für die Liturgiewissenschaft ist die Karfreitagsliturgie der verschiedenen Konfessionen von großem Interesse, da sich an ihr der Grundsatz bewahrheitet:

„Älteste Überlieferungen erhalten sich am ehesten in liturgisch hochwertiger Zeit“ (Anton Baumstark).

Zu den ältesten überkommenen Riten am Karfreitag zählen der Wegfall der Eröffnungsriten, der Gesang oder die Lesung der Passionsgeschichte, die Verwendung von Holzklappern anstelle von Glocken und Altarschellen, die Prostratio, der Gesang der Improperien und die Großen Fürbitten.

Bereits ab 500 übernahm die römisch-katholische Kirche unter Papst Gelasius I. die Kyrielitanei aus den orthodoxen Kirchen, in deren Liturgie noch viele frühkirchliche Riten erhalten sind.

Im Stundengebet wird die Vesper nur von denen gebetet, die nicht an der nachmittäglichen Feier vom Leiden und Sterben Christi teilnehmen konnten.

In der römisch-katholischen Kirche

Kreuzverehrung – Adoratio crucis
Der Karfreitag ist eingebunden in die „Dreitagefeier vom Leiden und Sterben, von der Grabesruhe und der Auferstehung des Herrn“, das Triduum Sacrum (Triduum Paschale), auch „österliches Triduum“ genannt.

Es beginnt am Gründonnerstag mit der Messe vom letzten Abendmahl und findet seinen Höhepunkt in der Feier der Auferstehung Christi in der Osternacht.

Als Teil des Osterfastens ist der Karfreitag in der römisch-katholischen Kirche ein strenger Fast- und Abstinenztag.

Die Tradition, freitags kein Fleisch zu essen, ist auf das Karfreitags geschehen zurückzuführen.

Wie es seit dem frühen Christentum kirchliche Tradition ist, wird am Karfreitag keines der mit Festfreude verbundenen Sakramente gefeiert („Ecclesia […] sacramenta penitus non celebrat“), daher auch nicht die heilige Messe.

Der Altar ist schmucklos, ohne Kerzen und Altartücher.

Kreuze sind verhüllt, Triptychen und Flügelaltäre sind häufig zugeklappt und zeigen die einfacher gestaltete Rückseite der Flügel.

Das ewige Licht brennt nicht, Kerzen brennen nur beim provisorischen Aufbewahrungsort des Allerheiligsten.
****e57 Frau
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Der grüne Feiertag kurz vor Ostern
Einen Tag vor Karfreitag feiern viele Christen den Gründonnerstag.

Moment – ist das denn wirklich ein Feiertag? Ja, ein kirchlicher.

Weil es kein gesetzlicher Feiertag ist, gelten die regulären Öffnungszeiten der Geschäfte und wir gehen normal zur Arbeit.

Sorry.

Trotzdem ist es ein Tag mit einer sehr alten Geschichte und Tradition, der einen wichtigen Platz vor den Kartagen und Ostern einnimmt.

Warum?

Weil sich Christinnen und Christen an diesem Tag an das letzte Abendmahl erinnern, das Jesus am Tag vor seiner Kreuzigung mit seinen Jüngern einnahm.

In der Bibel wird es so beschrieben: Dann nahm er Brot, dankte Gott dafür, brach es in Stücke und gab es den Jüngern mit den Worten:

„Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut das, um euch an mich zu erinnern!"

Ebenso nahm er, nachdem sie gegessen hatten, einen Becher mit Wein und gab ihn den Jüngern mit den Worten:

„Dieser Becher ist der neue Bund, besiegelt mit meinem Blut, das für euch vergossen wird." (Lukas 22,19-20, NGÜ)

Jenseits von Brot und Wein – was ist ein typisches Essen am Gründonnerstag?

Traditionell essen viele Menschen am Gründonnerstag vor allem grünes Gemüse und grüne Frühlingskräuter, die früher zu dieser Zeit bereits in den Wäldern wuchsen und gesammelt wurden.

Der Fastenzeit entsprechend ist bei vielen Christen das Essen außerdem an diesem Tag fleischlos.

In vielen Familien ist daher ein Gericht mit Spinat, Kohl, Salat oder einer Kräutersoße beliebt.

Manche sehen in diesem alten Brauch, der mindestens seit dem 14. Jahrhundert besteht, die Erklärung für den Namen des Feiertags.

Es gibt viele verschiedene Erklärungen dafür, warum der Gründonnerstag so heißt. Die Herkunft des Namens lässt sich nicht mehr abschließend nachvollziehen.

Möglicherweise bezieht er sich auf den „dies viridium“, den „Tag der Grünen“.

In Anlehnung an Lukas 23,31 wurden seit dem vierten Jahrhundert einsichtige Büßer gefeiert, die nach einer Fastenzeit wieder zum „grünen Holz“ bzw. zu Gläubigen wurden, die das Leben mit Jesus ehren.

Manche vermuten jedoch, dass der Name gar nichts mit der Farbe zu tun hat, sondern vom mittelhoch-deutschen „gronan“ oder „greinen“ (weinen) abstammt.

Unklar dabei ist, ob sich dieses Wehklagen auf die weinenden Sünder bezieht, die an diesem Tag traditionell wieder in Kirche eingegliedert wurden, oder auf den Schmerz des Verrats und der Kreuzigung, der Jesus unmittelbar bevorsteht.

Die liturgische Farbe des Gründonnerstags ist allerdings nicht grün, sondern weiß.
****e57 Frau
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Palmsonntag
Der Palmsonntag markiert den Beginn der Karwoche und ist ein bedeutender Feiertag im Christentum. Er erinnert an den triumphalen Einzug Jesu in Jerusalem und bereitet auf die Passion Christi vor.

Was steckt hinter dem Feiertag Palmsonntag?

Palmsonntag ist ein wichtiger Feiertag im Christentum, der den feierlichen Einzug Jesu in Jerusalem erinnert. Im Kirchenjahr, also der Verteilung der christlichen Feste über das Jahr, ist der Palmsonntag der letzte Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern.

Damit leitet er die Karwoche ein, die an das Leiden, den Tod und die Auferstehung Jesu erinnert.

An diesem Tag wird an das biblische Ereignis erinnert, bei dem Jesus auf einem Esel reitend von einer jubelnden Menge in Jerusalem empfangen wurde.

Die Menschen breiteten Palmzweige und Kleider auf dem Weg aus, um ihn als König und Messias zu begrüßen. Sie riefen „Hosanna“ (bzw. Hosianna), was so viel bedeutet wie „Hilf doch“ oder „Rette uns“.

Die Bedeutung von Palmsonntag
Palmen als Symbol für Palmsonntag
Palmsonntag hat eine tiefgehende symbolische Bedeutung.

Die Palmenzweige und der Esel sind wichtige Symbole dieses Feiertages.
Die Palmenzweige stehen für Sieg und Frieden, während der Esel Demut und Bescheidenheit verkörpert.

So kommt es, dass der Einzug von Jesus Christus in Jerusalem auf den ersten Blick wenig triumphal wirkt.

Zumindest im Vergleich zum Einzug von Kriegshelden der damaligen Zeit. Statt eines Schlachtrosses wählt Jesus einen Esel.

Das Evangelium nach Matthäus gebraucht in dieser Hinsicht, in Anlehnung an die prophetische Vision von Sacharja (9,9), eine schlichte, aber durchaus starke Symbolik. Jesus ist anders. Er tritt als Diener auf, der aber alles andere als machtlos ist.

Palmen waren schon im Alten Orient besondere Bäume. In der griechisch-römischen Kultur war der Palmzweig ein Symbol der Herrschaft und Gottheit.

Die jüdische Kultur verband damit ein Symbol der Unabhängigkeit eines mächtigen Königs. Jesu Einzug in Jerusalem war somit kein belangloses Ereignis:

Es war eine Machtdemonstration, wenn auch auf friedlichem Weg. Jesus tritt nicht als Kriegsfürst, sondern als Friedensfürst auf.

Dieses Ereignis verdeutlicht Jesu Rolle als friedvoller Messias und weist bereits auf sein bevorstehendes Leiden und seine Kreuzigung hin.


Am Palmsonntag gedenken die christlichen Kirchen des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem.

Mit ihm beginnt die Karwoche, die die letzte der bis zum Tag vor Ostern dauernden Fastenzeit ist.

In der orthodoxen Tradition wird sie Große Woche genannt, in der evangelisch-lutherischen Kirche Stille Woche.
****e57 Frau
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Wir wünschen allen einen glücklichen und schönen Rosenmontag, egal in welchem Bundesland - mit oder ohne Karneval. *kuss*