Der Partnertauch, kurz PT, beschreibt intime Handlungen, mit einem anderen als dem eigenen Partner. Dafür tauschen zwei fest liierte Paare den jeweiligen Partner. Besonders häufig praktizieren Swinger den Partnertausch mit Geschlechtsverkehr in Swingerclubs, beispielweise bei einem flotten Vierer in der MFMF Variante.

Wann fängt Partnertausch an?
Die Meinungen darüber, mit welcher Handlung Partnertausch genau anfängt, gehen weit auseinander. Für manche zählt zum PT bereits der Austausch von Zärtlichkeiten wie Küssen und Streicheleinheiten. Bei anderen beginnt dieser erst mit Oralverkehr. Viele vertreten jedoch die Ansicht, dass "wirklicher" Partnertausch erst durch einen Geschlechtsakt zustande kommt.
Jedes Paar muss also selbst entscheiden, was mit anderen geteilt werden darf und was man sich für den eigenen festen Partner aufheben möchte.
Regeln für Partnertausch klären
Da viele Leute Partnertausch unter verschiedenen Gesichtspunkten definieren, sollte das Paar zunächst untereinander klären, was mit anderen erlaubt ist und was nicht. Vor dem Besuch eines Swingerclubs beispielsweise muss klar sein, was man selbst sowie der eigene Partner mit anderen Partnern machen darf, ohne dass Eifersucht oder andere negative Gefühle aufkommen. Denn in Swingerclubs geht es ja eben meist um Sex mit anderen.
Einige Partner sehen es sogar sehr gern, wenn der oder die Liebste mit einem anderen Sex hat. Es erregt sie, den Partner in Aktion mit anderen zu erleben. Wichtig ist eben, über diese Vorlieben oder mögliche NoGos zu sprechen.
Absprachen mit dem anderen Paar
Neben der Absprache mit dem festen Partner muss auch mit dem Paar, mit dem Partnertausch praktiziert werden soll, geklärt sein, wie weit man gehen möchte. Durch die unterschiedlichen Ansichten sind Missverständnisse möglich, die dann die gemeinsame Session ruinieren könnten.
Natürlich können sich die Regeln während des ersten Kennenlernens lockern. Sollte die Harmonie mit dem anderen Pärchen auf Anhieb passen, kann sich der Partnertausch auch auf Geschlechtsverkehr ausweiten, sofern dieser anfangs ausgeschlossen wurde. Sobald alle Parteien mit dem Ablauf einverstanden sind, steht einem vergnüglichen Abend nichts mehr im Weg. Bei Sympathie und einen ersten lust- und spaßbringenden Abend sind vielleicht auch regelmäßige Treffen möglich.







