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Devot sucht Dominant
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Dominant/devot bei Swingern7
Seit 2-3 Jahren treffe ich auf ein neues Phänomen in Swingerclubs.
BDSM für Anfänger
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"Subs die nur devot sind, sind auf Dauer langweilig..."

******ngr Mann
4.116 Beiträge
Zum Thema "Passgenauigkeit mit dem Partner" kann ich nur sagen, dass ich gelegentlich gefragt werde was ich denn so im Detail mag.
"Im Detail" meint in dem Kontext, dass mein Gegenüber schon weiß, dass ich dominant-sadistische Neigungen habe, nun aber zu erfahren sucht welche Detailspielarten ich gerne mag. Mag ich also Nadelspiele, Flogger oder lieber Spanking und so weiter.

Bei solchen Details muss ich stets sagen:
Es kommt darauf an. Und dann werde ich nicht selten erst einmal schräg angeguckt.

Wie? Worauf kommt es denn an?
Auf den Menschen. Ich mag die Dynamik mit dem Menschen. Wenn etwas so gar keine Reaktion auslöst wäre das nichts. Wenn also jemand eher auf Paddle als auf die flache Hand steht, mir zuliebe aber den Arsch fürs Spanking hinhält dann würde ich bemerken, dass das eigentlich keinen Spaß macht und sofort würde es mich nicht mehr reizen.
Wenn eine Person devot wäre aber eben nicht masochistisch, letzteres aber schlicht mir zuliebe "erträgt", aber auch daraus keinen Mehrwert für sich generiert, würde ich das bemerken und es würde mir gleich den Spaß nehmen.

Mir reicht es, wenn eine Person, für die BDSM neu ist, sagen kann ob sie devot, dominant oder switch-veranlagt ist und dabei masochistisch, sadistisch oder nichts von beidem ist.

Alles was danach kommt sind Detailfragen.
Klar gibt es bei mir auch Detailwünsche. So mag ich Degrading, Humiliating, Bondage, etc.
Aber all das sind dann Feinabstufungen, die noch feinere Abstufungen kennen, bei denen für mich jedoch gilt: Es ist schön, wenn es dort passt, aber das ist nicht vorrangig für mich.

Ich wäre, rein subjektiv und nur für mich gesprochen, ja schön doof, wenn ich einen Menschen, der mir viel bedeutet, der als Mensch bei mir Emotionen weckt, mit dem es sonst super passt und den ich absolut interessant finde, ziehen lasse "nur" weil der Mensch auf eine Detailspielart nicht steht wie etwa Klammernspiele, Degrading und Sadistic-Rope.

Menschen zu suchen die als Mensch, was mir ohnehin das wichtigste ist, passen und dazu noch den ganzen Kinkkatalog abhaken können plus dieselbe Beziehungsart präferieren, wo man also überhaupt gar keine Kompromisse machen müsste, das ist nicht nur die Suche nach einem Einhorn, sondern nach einem zweiköpfigen Vierhorn. Da sucht man irgendwann den perfekten Menschen...oder jemanden der schlicht alle eigenen Bedürfnisse und Grenzen über Bord wirft, sich vollkommen anpasst und einfach bei allem mitmacht. Aber das will man ja auch nicht, weil man bemerken würde, dass dieser Mensch bei manchen Dingen halbherzig, oder gar weniger als das, dabei wäre.
***te Frau
1.238 Beiträge
Bei solchen Details muss ich stets sagen:
Es kommt darauf an. Und dann werde ich nicht selten erst einmal schräg angeguckt.

Oh das kenne ich nur zu gut. Und das fängt bei mir schon bei "einfachen" Dingen wie oral, Stellungen etc an.

Kaum einer versteht es wenn ich sage dass es für mich darauf ankommt, wie man miteinander ist..
*********ernd Mann
795 Beiträge
Themenersteller 
Ich möchte mich schonmal für die rege Beteiligung bei euch bedanken (und natürlich auch bei denjenigen, die mir lieber per PN geschrieben haben).

Für das nächste Mal wähle ich ev. eine andere Süßspeise zur Erklärung 🤔

Schön zu lesen, dass es fast nur fürsorgliche, erfahrene Menschen unter den dominanten gibt und alle ihre Grenzen klar und konsequent erklären und einhalten können.

Es gibt aber auch immer wieder die Einsteiger, die sich, oder ihr Kopfkino überschätzen, oder sich von vermeintlich erfahrenen Kollegen dazu drängen lassen die Nuss mit essen zu müssen um aufgenommen zu werden ... (Sorry, hab es schon wieder gemacht 😉)
Solange man danach behaupten kann "im Alter bereut man nur die Dinge, die man in seiner Jugend versäumt hat", ist ja alles gut gelaufen .
******ara Frau
9.858 Beiträge
Gruppen-Mod 
Wenn ich aber nicht weiß ob mir die NUSS schmeckt, dann teste ich doch erst mal eine um zu schauen ob ich sie vertrage - und futtere kein halbes Pfund.

Und nur Dinge tun weil andere sie so tun - oder weil man sagt: "So macht man das aber..." NOPE.
Nachdenken. Was will ich? Wozu bin ich JETZT bereit?

Es springt ja auch nicht jeder von einer Brücke nur weil einer sagt: "Och, das ist sicher."
*********ernd Mann
795 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ******ara:

Es springt ja auch nicht jeder von einer Brücke nur weil einer sagt: "Och, das ist sicher."

... weil wir nicht alle wie Lemminge denken, oder dem Sicherheitsbeauftragten in dem Moment nicht ganz (ver-)trauen ...
*******hen Frau
704 Beiträge
Zitat von *********ernd:

Wie seht ihr das ?
Sind Schmerzen wie die Nuss im Toffifee ... Ich mag sie nicht, aber esse sie mit 🤔 ???

Ich mag auch nicht die Nuss im Toffifee, darum esse ich kein Toffifee. *zwinker*

Will sagen: Ich mag keine Schmerzen, darum lasse ich mich auch nicht mit Sadisten ein. Ein paar Klapse mit der Hand ider auch mal zur Strafe ein paar schläge mit dem Flogger sind ok für mich aber beim Rohrstock oder Peitsche hört bei mir der Spaß auf und ich werde zur Furie.

Also wenn man etwas nicht möchte und der Andere besteht darauf, dann ist es nicht der Richtige.

LG
********Tian Mann
10.638 Beiträge
Zuerst mal meine Meinung schreiben; dann alles genau lesen *zwinker*

Ich hatte in den letzten Jahren immer wieder das Gefühl, die Sub muss das tun, was ich will(stimmt ja auch irgendwie) also musst du die Ideen bringen. *augenzu* (Was für ein Blödsinn?!) dass ich mit dieser Meinung, dass eine Sub auch mal Ideen mitbringen darf, alleine da stand, wurde mir schmerzlich bewusst, dass man mir sogar in Frage stellte, ob ich überhaupt führen kann. Darum ging es mir nie, ich wollte mal so, mal so sein, Switcher eben.
Darum sage ich; wenn den beiden, die Ideen ausgehen, dann wirds langweilig.
Es geht nicht darum; dass ich die Wünsche der Sub erfülle(Wunschsub) sondern, dass man auch mal nachfragt, was hast du für eine Idee, Fantasie?
Langweilig wird es also, wenn dir die Ideen ausgehen und sie darauf besteht, dass nur du die Ideen hast.
Dann würde ich ihr sagen: "Bell wie ein Hund, hüpf auf einem Bein" a la Eddie Murphy "Prinz von Zamunda" *zwinker*
*********zarr Mann
253 Beiträge
Ich habe mir gerade mal die Toffee Fee aus dem Schrank genommen.

Ich finde diese Aussage gruselig. Es geht dabei nur um das Spielen und nicht um einen Partner.

Man bedient oder lässt sich an einem Objekt bedienen. Für mich nicht passend.
*****i24 Frau
89 Beiträge
Ich bin sadistisch und ich möchte einen maso Sub.
Klar gibt es auch Spiele ohne Schmerz. Aber ich möchte dass der Schmerz in meinem BDSM Kontext dabei ist.
Möchte ein Sub das nicht, dann ist das absolut in Ordnung! Dann wird er aber nicht mit mir spielen.
So ist es doch auch in einer Beziehung. Jeder sollte sich das suchen was am besten zu ihm paßt.
*********ernd Mann
795 Beiträge
Themenersteller 
🤔 geht es noch um "ein notgedrungenes Übel" welches man in Kauf nimmt um seine Träume erfüllt zu bekommen ?
... oder sind wir schon ein Thema weiter, oder im Dating Bereich ?

Wobei es sich nicht nur um schmerzhafte Praktiken handeln muss, sondern um Tabus in alle Richtungen ...
******und Frau
6.234 Beiträge
Gruppen-Mod 
Zitat von *********ernd:
🤔 geht es noch um "ein notgedrungenes Übel" welches man in Kauf nimmt um seine Träume erfüllt zu bekommen ?
Wenn ich etwas in Kauf nehmen muß als "notwendiges Übel", dann ist es doch sicher nicht die Erfüllung meiner Träume, sondern maximal die Erfüllung eines Traums eines anderen. Nichts gemeinsames, sondern etwas sehr einseitiges.
Und letztendlich immer wieder an dem Punkt: Niemand muß etwas, was er/sie wirklich nicht will.

Es gibt den Metakonsens, wo möglicherweise etwas anderes gelten kann, aber das sind Spezialvereinbarungen, die Anfänger für gewöhnlich noch nicht haben. Grundsätzlich macht es als Anfänger beim Austesten Sinn, sich auf Konsens zu einigen und auch zu äußern, wenn etwas sich nicht gut anfühlt.
******_73 Mann
4.686 Beiträge
Zitat von *********ernd:
"Subs die nur devot sind, sind auf Dauer langweilig..."
Kürzlich auf einem Stammtisch fiel irgendwann dieser Satz ...
"... Spanking mit Rohrstock und/oder Whip muss schon drin sein, aber die wollen doch nur Füße lecken."

Mir ist bewusst, oder ich hoffe es, dass das natürlich nur die Meinung von wenigen ist, gibt es doch unzählige "Spielmöglichkeiten" ohne körperliche Schmerz Verursachung, die sehr spannend und für beide Seiten äußerst erregend sein können.

Nun, äußerst erregend können viele Dinge sein, ob sie es aber für beide gleichermaßen sind, dass ist die Frage. Wen es nicht triggert, wenn seine Füße gelekt werden, kann sie zwar hin halten, aber was hat er dann davon? Ok, den Spielpartner vielleicht einen Gefallen getan, ist auch mal drin. Aber das wird mit Sicherheit nicht die Basis des gemeinsamen Spiels werden. Dafür hofft man etwas zu finden, was beiden Spaß macht.

Zitat von *********ernd:

Nun wird mir aber immer häufiger zugetragen, dass, wenn man in "der Szene" als Mensch mit devoter "Spielneigung" unterwegs sein will, man schon überwiegend mit Schmerzen klar kommen muss/sollte 🤔

Die Frage ist, wie sich das "devot" nun äußert.
Etwas, was man nicht mag, wozu man sich überwinden muss, für den Dominanten erdulden? Für einige ist das völlig ausreichend.
Wer "dienen" will, der will vielleicht nicht bestraft werden.

Zitat von *********ernd:
(Wenn man eine dieser bekannten SM Neigungs Maschinen mit Daten füttert und das Ergebnis 80% devot 20% maso ist, wird man seine Erfüllung nicht unbedingt in ausgiebigen Spankingsessions finden ...
Ein Sadist kann seinen Sadismus auch ohne Schmerzverbreitung ausleben ...)

Nun, Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Es gibt verschiedene Arten körperlichen Schmerzes, und auch psychisches Leiden. Letzteres ist für mich ein absolutes NoGo.
An welche Art "Schmerz" hast Du gedacht? Durst? Kitzeln? Hitze (Wachs)?

Zitat von *********ernd:

Wie seht ihr das ?
Sind Schmerzen wie die Nuss im Toffifee ... Ich mag sie nicht, aber esse sie mit 🤔 ???

Ich brauche die Reaktion der Sub. Ich will ihre Psyche nicht verletzen. Reine Beleidigungen, reine Herabwürdigung, das ist nicht meine Welt. Ich weiß, anderen macht es Spaß. Aber meine Welt ist es nicht, da wäre ich nicht der richtige Spielpartner.
*******n87 Mann
2 Beiträge
Also ich bin recht neu in der Scene habe nur bedingt real Erfahrung (mangels kontakten) aber wo ich zum Bsp. wert drauf lege ist der Spaß zu zweit nicht nur ich oder sie sondern beide ohne das fehlt was. Man sollte immer die Tabus und Bedürfnisse anderen kennen und verstehen und vor allem nicht brechen

Seid ich mich durch das Forum lese finde ich mich in vielen Sachen wieder wo für mich selbstverständlich sind aber meist in den "normalen Bereichen" meiner Meinung nach nicht mehr unbedingt findet was ich schade finde. Wo sich in der Gruppe hier aber wiederspiegelt
******lee Mann
33 Beiträge
Hallo liebe Community,

vielleicht etwas spät, aber da ich gerade mich etwas durch das Forum stöbere und hier eure interessanten Beiträge gelesen habe, wollte ich auch mal meinen Senf dazugeben *g*

Für mich als Dom steht das Sadistische eher im Hintergrund. Für mich geht es vielmehr um animalische Instinkte und wilde Triebe, welche in mir schlummern und im Alltag keinen Platz haben. Was mich triggert, ist das Geschenk, welches mir meine Sub macht, indem sie mich diese ausleben lässt. Und dafür möchte ich immer eine gewisse Dankbarkeit ausstrahlen.
Aber wirklich triggern tut es mich, wenn sie dadurch echten Lustgewinn verspürt und offen zeigen kann. Dass eine Person etwas erträgt, was ihr eigentlich keine Freude bereitet, ist für mich ein echter Abturner. Klar gibt es hier verschwimmende Übergänge.
Aber einer Sub zu sagen, sie muss so oder so sein, sonst wäre sie keine, ist (klar je nach Kontext im Gruppengespräch unterschiedlich bewertbar) einfach super destruktiv. Und kann ihre Mühen, die sie aufbringen musste, um sich selbst zu erkennen, ganz einfach untergraben und sie unnötig verunsichern.

Meiner Erfahrung nach tun sich viele Subs schwer (zumindest am Anfang der Reise) ihre Vorlieben wirklich zu erkennen und sie offen und direkt zu kommunizieren. Da hilft es niemanden ihr/ihm ein Bild aufzuzwingen, welches nichts anderes als total subjektiv ist.
Egal wie dominant man sich selbst empfindet, Gedankenlesen gehört nicht dazu^^


Ich schließe mich hier gerne @*********tery 's Meinung an. Ich bin dominant und strahle es aus, was mir viel beim Umgang mit meinen Hunden im Leben half, da es ihnen Sicherheit gibt und eine klare, dynamische und harmonische Rudelbildung ermöglicht.
Wenn mich meine aktuelle Hündin in den ersten Jahren zur Weißglut brachte und ich auch mal unnötig laut wurde oder man an Bestrafungen dachte, finde ich mich selber eher in einem sehr schwachen und unsicheren Zustand wieder. Das Letzte, was ich dann empfinde, ist mich selber als dominant.

Meiner Meinung nach kann Sadismus Teil einer dominanten Persönlichkeit sein, muss es aber nicht. Ich kann auch dominant von meiner Sub fordern, mich zu verletzen, zu teasen oder sie in Positionen zu bringen, welche eher dominant wirken. Solange es auf mein Verlangen hin passiert. Vielleicht gerade, weil es ihr schwerfällt und somit einen gewissen psychologischen Zwang ausübt, kann es ihr gefallen. (aber auch das ist sehr individuell und sollte am Ende Lustgewinn für alle Parteien mit sich bringen)

Auch switche ich mal gerne, auch wenn selten, wobei ich keine Veranlagung zum Masochismus habe. Aber das ist, und da kommen wir auf einen Punkt, den viele von euch auch so zu sehen scheinen, super individuell und von Person zu Person unterschiedlich.
Eine starke, selbstbewusste Frau, die sich nimmt, was sie will und sich z. B. auf mein Gesicht setzt und es einfach genießt, kann für mich etwas sehr Erregendes sein. Aber da muss sie auch die richtige Ausstrahlung haben. Sonst wirkt es unecht und triggert mich kein bisschen.


Ein Sadist, der nur verletzten möchte, wirkt auf mich super unsicher und hat per se nichts mit Dominanz zu tun. Sondern vielmehr mit fehlender Impulskontrolle. (Ausgenommen sind hier natürlich echte dominante Persönlichkeiten, die einfach Spaß am sadistischen Anteil haben)


Vielleicht lässt es sich so gut aufschlüsseln:
Die D/s Beziehung ist viel mehr eine psychologische Komponente, die auf der Metaebene schwebt, aus der heraus sich durchaus sadistische Praktiken herauskristallisieren können, aber eben nicht müssen.
Wohingegen Sadismus oder Masochismus sich eher im Physischen (damit auch verbalen gemeint) zeigt.

Auch sehe ich Wörter wie Macht bzw. Machtgefälle kritisch, denn für mich sieht es so aus. Vorausgesetzt ist dabei eine gesunde D/s Beziehung, welche durch gegenseitigen Respekt und offene Kommunikation besticht:
Meine Sub gibt mir die Rahmenbedingungen, durch welche sich unsere gemeinsame Spielwiese mit all ihren Möglichkeiten und Diversitäten bildet. (Die Freude am Grenzen austesten mal beiseite genommen).
Nun bin ich Herr über die Spielwiese und kann tun und lassen, was mir gefällt.
Aber da mir meine Sub ja die Rahmenbedingungen stellt, übt auch sie eine gewisse Macht über mich aus. Was aus meiner Erfahrung sogar eine super devote Sub sehr triggern kann, wenn sie sich dessen bewusst wird. Was ihr wiederum mehr Sicherheit geben kann, um sich selbst fallen zu lassen. Und es einfach mehr genießen kann.

Der Weg ist das Ziel. Heißt, das alles zu entdecken sollte einfach Spaß machen und immer wieder die Neugier triggern. Es ist das Spielen, was uns Freude bereitet und nicht das Spiel oder das Einteilen in Schubladen.

(Wenn man eine Sub, welche nicht masochistisch veranlagt ist, sehr gerne hat, einfach weil es ja auch um die Person hinter dem Sexuellen geht. Dann kann man doch überlegen, eine weitere Sub ins Boot zu holen, welche den Masochismus genießt. Und die andere Subperson eher dienlich die Bestrafung der anderen unterstützt. Nur mal so ein Gedanke *zwinker* )

Auch wenn ich dominant bin, so genieße ich es doch sehr meiner Sub meine Dankbarkeit und Zuneigung zu zeigen, in dem ich sie auch mal verwöhne und man eher in eine Kuschelsexstimmung verfällt. Besonders im Hinblick auf eine individuelle Aftercare, sehe ich das als enorm wichtig an.

Na ja, aber alles nur meine persönliche, subjektive Meinung *zwinker* Es soll sich also niemand im individuellen Ausleben seiner/ihrer Persönlichkeit auf die Füße getreten fühlen, aber man darf nie vergessen, es geht um Teamwork. Einzelkämpfermentalität ist da fehl am Platz.


P. S. @****ya, die Nuss aus dem Toffifee puhlen^^haha. Das habe ich ja noch nie gehört. Aber die Fantasie meine Sub zu ärgern, in dem ich sie die Nuss auspuhlen lasse, triggert mich schon auf eine witzige Art und Weise.
Auch wenn ich die Gesamtkomposition des Toffifee sehr genüsslich finde.
********Tian Mann
10.638 Beiträge
BDSM für Anfänger: "Subs die nur devot sind, sind auf Dauer langweilig..."

Sadistisch und Masochistisch muss ja nicht immer Schmerzen sein.
Ich dachte jahrelang sadomaso bin ich nicht, weil mir Schmerzen(Spank?!)sind, irgendwann fragte ich nach und mir wurde erklärt, das es nicht unbedingt schlagen ist, sondern auch Qual und Demütigung. Letzteres könnte ich mich ebenfalls in Switcher bezeichnen.
Wenn die Ideen ausgehen, dann muss man(meiner Meinung nach) tiefer graben und die Sub auch fragen, ob sie es vorstellen kann mitzumachen/graben. Man kann herausfinden, die Art der Session, eine Latte höher zu legen. Schritt für Schritt.
Zum Thema möchte ich damit sagen, wenn du nicht bereit bist hinter den Horizont zu schauen oder in gar zu erweitern, wird dir deine Sub ewig langweilig sein/bleiben.
Ich bin weiterhin der Meinung, dass der dominante Part zwar das sagen hat, aber wenn es ihm zu langweilig wird, beide Seiten ran müssen. Könnte ja sein, dass ein Dom der ewig dominant ist, irgendwann langweilig wird *zwinker*
*****izu Frau
663 Beiträge
Ein Sadist, der nur verletzten möchte, wirkt auf mich super unsicher und hat per se nichts mit Dominanz zu tun. Sondern vielmehr mit fehlender Impulskontrolle. (Ausgenommen sind hier natürlich echte dominante Persönlichkeiten, die einfach Spaß am sadistischen Anteil haben)

Ich finde deine Gedanken @*******ime interessant aber bei dem Punkt muss ich widersprechen. Sadisten haben und müssen eine sehr gute Impulskontrolle haben, wenn sie ihre Rolle gut machen. Ich spiele viel mit Sadisten die sich überhaupt nicht Dominant fühlen und keine dominante Persönlichkeit haben. Da ist das gemeinsame Spiel mit mir auf Augenhöhe. Unsicherheit ist da definitiv nicht zu spüren sondern die Lust auf Schmerz und Reaktionen. Dieses Wissen bringt auch Selbstsicherheit und das spürt man auch. Sadisten suchen andere Reize. Sie sind weder besser noch schlechter als dominante Personen oder solche, die beide Aspekte ausleben.
******lee Mann
33 Beiträge
Interessant. Da mir selber der Sadist nicht wirklich inne lebt, kann ich da auch nicht zu viel dazu sagen. Daher danke für deinen Beitrag.
Aber das mit der Unsicherheit war mehr auf unreflektierte Menschen bezogen, außerhalb der Szene, welche sich nicht mit ihren eigenen Bedürfnissen beschäftigen. Liebe Sados, fühlt euch davon nicht angesprochen;)

Ist halt ein sehr komplexes Thema.
****ius Mann
278 Beiträge
Auch ich bin nicht vorrangig der Sadust der seinen Spass aus dem Schmerz der Sub zieht
Ist es ihr Bedürfnis ist es okay, aber auch nur bis zu meiner Grenze und der Grenze die ich für sie anbiete, da sehe ich auch meine Verantwortung ihr gegenüber
Mein Ding ist da eben eher auch die Dominanz das beherrschen ihre Unterwürfigkeit in Demut ohne sie zu verletzen
Nur durch das riesen Gebiet und alle Facetten sind da viele Spielarten due in einet 2 er Konstellation passen mpssen
Da bedeutet für mich nicht das ich jede X beliebige Sub mir so erziehe das es passt
Wenn es nicht passt passt es eben nicht
*******sign Mann
2.186 Beiträge
Subs, gleich welcher Art, sind nur dann langweilig, wenn ich selbst nicht genug Fantasie dagegen stellen kann oder nur oberflächlich interessiert bin und nur mein Ding machen will.
Ein Gegenüber kennen zu lernen in all seinen Facetten und mich dementsprechend auch auf mein Gegenüber einzulassen, kann gar nicht langweilig sein. Zumindest für mich nicht.
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