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Wie wichtig sind konkrete Praktiken?

Gibt es konkrete BDSM-Praktiken, die euer Gegenüber mögen muss, damit ihr euch eine feste Beziehung mit ihm/ihr vorstellen könnt?

Dauerhafte Umfrage
****ody Mann
11.286 Beiträge
Themenersteller 
Wie wichtig sind konkrete Praktiken?
Anlässlich der Diskussion in einem anderen Thread würde mich interessieren, ob es für Euch konkrete BDSM-Praktiken gibt, die Euer Gegenüber mögen und praktizieren wollen muss, damit ihr Euch überhaupt eine feste Beziehung (keine reine Spielbeziehung, in der es ausschließlich um BDSM geht) mit ihm/ihr vorstellen könnt.

Was meine ich mit konkreten BDSM-Praktiken?
Nicht die groben Unterteilungen wie Fesseln oder D/S oder SM, sondern eher etwas wie Shibari, Spanking, Regeln, Atemkontrolle, Aufgaben, Nadelspiele, Semenawa, Ohrfeigen, Petplay, Fremdbenutzung, Keuschhaltung etc.

Reicht es Euch, wenn Euer Gegenüber einfach sadistisch oder masochistisch oder dominant oder submissiv ist oder muss es zusätzlich eine (kleine oder große) Übereinstimmung in bestimmten Praktiken geben?
Macht Ihr es vom konkreten Menschen und der Dynamik zwischen Euch abhängig oder ist es Euch wichtig, dass genau das stattfindet, was Euch besonders kickt?

Ich bin total gespannt, was für ein Stimmungsbild sich ergibt und bitte darum, in der folgenden Diskussion keine wertenden Vergleiche anzustellen. Im Grunde geht es mir um ein Zahlenverhältnis. Die Abstimmung erfolgt anonym.
********H_ZH Frau
1.514 Beiträge
Äh: ist mit "Top" bzw. "Bottom" meine oder die Veranlagung des Gegenüber gemeint?
*********ernd Mann
576 Beiträge
Ein nicht ganz klares nein von mir.
Er/sie/es muss mich in den Bann ziehen können und das, hat die Vergangenheit gezeigt, lässt mich auch in ganz andere, vorher ev. sogar ausgeschlossene Spielarten abdriften.
Also eigentlich ein klares NEIN und das als top wie auch als sub.

Aber für switcher gibt es eh keine Auswahlmöglichkeit 🤔
********ethe Frau
29 Beiträge
Ja. Bestimmte Praktiken stillen tiefgehende Bedürfnisse in meiner Seele, ohne deren Befriedigung ich tatsächlich nicht leben kann. Glücklicherweise sind die betreffenden Praktiken zumindest in BDSM-Kreisen nicht allzu unbeliebt, so dass es nicht unmöglich ist, einen Herrn zu finden, dessen Bedürfnisspektrum das meinige spiegelt.
**********Magic Mann
18.632 Beiträge
Für ein klares nein da ich in meinem BDSM nicht festgefahren bin. Zumal es, zumindest in meinen Augen, eine ganz individuelle "Sache" ist.

Allerdings gibt es im Gegenzug Praktiken die ich grundsätzlich nicht leisten/bringen kann/werde, da nicht mein Kink.
*****erl Frau
2.934 Beiträge
Für mich ist das Wie ausschlaggebend und nicht das Was.
Wenn das Zusammenspiel passt, dann kann alles entsprechend gestaltet werden.
Absolutes Ausschlusskriterium sind die Tabus.
Gar nicht so leicht sich auf dem "Stimmzettel" zu finden.
Also wegen der Übersichtlichkeit, wofür der TE nichts kann.

Ich habe mich aber gefunden *freu*

Bottom, d, nein.

Nein, denn mir genügt eine grundsätzliche Neigungskompatibilität, spezielle Praktiken kristallisieren sich später im gegenseitigen Erkunden heraus.
*******_nw Frau
317 Beiträge
Es gibt bestimmt einiges worauf ich verzichten kann. So ist jetzt zum Beispiel Fremdbenutzung ein großes Thema. Mag ich sehr gerne, könnte ich aber glaube ich auch darauf verzichten, wenn es sonst passt. Und ich glaube auch, dass ich mich den Vorlieben eines anderen Dom anpassen könnte. So steht mein Dom auf NS. Ich überhaupt nicht. Aber es passt ganz gut, weil es so als Demütigung eingesetzt werden kann
Aber es gibt zwei Dinge auf die ich niemals verzichten kann:
• Spanking
• Ohrfeigen

Wenn das beides stimmt, bin ich glaube ich, ziemlich flexibel.
Ach, und es darf nichts zu sehr geregelt sein. Ich mag keine festen Abläufe und "Drehbücher". Ich brauche einen Dom, der spontan handelt.
****ody Mann
11.286 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ********H_ZH:
Äh: ist mit "Top" bzw. "Bottom" meine oder die Veranlagung des Gegenüber gemeint?

Deine Veranlagung. *g*
*********iette Frau
4.488 Beiträge
Ja, für mich wären ein paar Dinge ein Ausschlusskriterium, wenn Mann damit nix anfangen könnte. Da könnte Mann noch so toll sein, ich würde wohl auf Dauer nicht glücklich werden.
Mir ist es sehr wichtig, dass Mann keine Hemmungen hat, mir eine zu knallen und auch, dass Mann nicht gleich mit was auch immer aufhört, nur weil ich heule. Genauso wäre ich wohl auf Dauer nicht glücklich, wenn ich wixxen und kommen dürfte, wie ich mag. Wenn Mann also mit Keuschhaltung so gar nix anfangen kann… dann passen wir nicht zusammen.
****BS Mann
171 Beiträge
Du hast die Switches vergesssen. Darf ich zweimal abstimmen? *zwinker*

Ich bin nicht ganz sicher welche Erkentnisse du dir erhoffst.

Ich würde vermuten dass sich das oft mit zunehmender Erfahrung ändert. Wer eher am Anfang steht ist wahrscheinlich flexibel, hat vieles noch garnicht im ausreichenden Masse erlebt um es als must-have verbuchen zu können. Je weiter die Reise geht, desto mehr entdeckt und vertieft man Dinge, die man dann irgendwann vielleicht nicht mehr missen möchte. Ist ja in anderen Bereichen auch so: Ein Whisky-Anfänger probiert sich mal überall durch. Jemand der ausschliesslich Speysides oder Islays trinkt ist mit einiger Wahrscheinlichkeit ein alter Hase. Differenzierung, Geschmacksbildung braucht Erfahrung. Also im Prinzip fragst du hier zum Teil nach dem Erfahrungslevel der aktiven Forenpopulation - und da weiss ich schon was rauskommt.

Sicher gibt es natürlich auch solche die mit der Erfahrung flexibel bleiben. Und natürlich gibt es die, die sich von Anfang an in eine ganz spezifische Aktivität stürzen, weil genau das sie anzieht (Shibari z.B, oder Spanking). Aber ich würde vermuten das ist eher die Minderheit (vielleicht nur meine Projektion).

Wenn du all das jedoch undifferenziert durcheinandermischst bleibt am Ende nicht viel Erkenntnis übrig, fürchte ich.
*******_nw Frau
317 Beiträge
Zitat von *********iette:
Ja, für mich wären ein paar Dinge ein Ausschlusskriterium, wenn Mann damit nix anfangen könnte. Da könnte Mann noch so toll sein, ich würde wohl auf Dauer nicht glücklich werden.
Mir ist es sehr wichtig, dass Mann keine Hemmungen hat, mir eine zu knallen und auch, dass Mann nicht gleich mit was auch immer aufhört, nur weil ich heule. Genauso wäre ich wohl auf Dauer nicht glücklich, wenn ich wixxen und kommen dürfte, wie ich mag. Wenn Mann also mit Keuschhaltung so gar nix anfangen kann… dann passen wir nicht zusammen.

Jetzt wo ich das lese, fällt mir noch mehr ein. *traenenlach*

Zum einen kann ich mich hier nur anschließen. Ein Mann darf bei mir nicht zu zurückhaltend sein. Ich neige zum weinen und betteln. Da muss man(n) bei mir drüber stehen. Und auch Gefühle zu mir dürfen ihn nicht daran hindern mich zu schlagen. Da hatte ich in meiner jetzigen Beziehung echt Angst vor. Aber mein Herr liebt es zum Glück wenn ich weine. Und das obwohl (oder vielleicht auch weil?) er mich liebt.

Bei der zweiten Sache ist es bei mir genau anders als bei @*********iette. Ich brauche Sex. Und ich brauche Orgasmen. Keuschhaltung würde gar nicht gehen. Ich brauche dringend einen Herrn, dem es Spaß macht mich oft zu ficken und der mich auch regelmäßig kommen lässt.
********H_ZH Frau
1.514 Beiträge
Ich als Riggerin (also Top) muss schon jemanden haben, der auf Rope Bondage steht, aber die Frage ist ja noch offen ob ich oben nun das entsprechende "Top" - ich, oder "Bottom" für mein Gegenüber anklicken soll *g*
*****anU Mann
147 Beiträge
Zitat von ****ody:
Was meine ich mit konkreten BDSM-Praktiken?
Nicht die groben Unterteilungen wie Fesseln oder D/S oder SM, sondern eher etwas wie Shibari, Spanking, Regeln, Atemkontrolle, Aufgaben, Nadelspiele, Semenawa, Ohrfeigen, Petplay, Fremdbenutzung, Keuschhaltung etc.

Reicht es Euch, wenn Euer Gegenüber einfach sadistisch oder masochistisch oder dominant oder submissiv ist oder muss es zusätzlich eine (kleine oder große) Übereinstimmung in bestimmten Praktiken geben?
Macht Ihr es vom konkreten Menschen und der Dynamik zwischen Euch abhängig oder ist es Euch wichtig, dass genau das stattfindet, was Euch besonders kickt?
Das kommt sehr auf die Praktik drauf an, manches sehe ich als nice to have an, was mir nicht so wichtig ist und für sie darauf verzichten kann, aber anderes ist ein must have, daher habe ich als Ja gevoted. Sicherlich muss es menschlich passen, aber wenn die Interessen sehr weit auseinander gehen, wird man langfristig nicht glücklich.
****BS Mann
171 Beiträge
Nachgedanke: Oder ist die Umfrage eine gut getarnte Methode die Rollenverteilung im Forum zu messen? Sneaky! *augenzu*
********ethe Frau
29 Beiträge
Jedes Forschungsprojekt beginnt mit einer simplen Grundfrage. Das Differenzieren nach Einflussfaktoren kommt später ^^
Kudos für die Whiskey-Parabel. Das war hübsch.
*******_nw Frau
317 Beiträge
Zitat von ****BS:
Du hast die Switches vergesssen. Darf ich zweimal abstimmen? *zwinker*

Ich bin nicht ganz sicher welche Erkentnisse du dir erhoffst.

Ich würde vermuten dass sich das oft mit zunehmender Erfahrung ändert. Wer eher am Anfang steht ist wahrscheinlich flexibel, hat vieles noch garnicht im ausreichenden Masse erlebt um es als must-have verbuchen zu können. Je weiter die Reise geht, desto mehr entdeckt und vertieft man Dinge, die man dann irgendwann vielleicht nicht mehr missen möchte. Ist ja in anderen Bereichen auch so: Ein Whisky-Anfänger probiert sich mal überall durch. Jemand der ausschliesslich Speysides oder Islays trinkt ist mit einiger Wahrscheinlichkeit ein alter Hase. Differenzierung, Geschmacksbildung braucht Erfahrung. Also im Prinzip fragst du hier zum Teil nach dem Erfahrungslevel der aktiven Forenpopulation - und da weiss ich schon was rauskommt.

Sicher gibt es natürlich auch solche die mit der Erfahrung flexibel bleiben. Und natürlich gibt es die, die sich von Anfang an in eine ganz spezifische Aktivität stürzen, weil genau das sie anzieht (Shibari z.B, oder Spanking). Aber ich würde vermuten das ist eher die Minderheit (vielleicht nur meine Projektion).

Wenn du all das jedoch undifferenziert durcheinandermischst bleibt am Ende nicht viel Erkenntnis übrig, fürchte ich.

Dann gehöre ich wohl zur Minderheit. *traenenlach*
Ich bin definitiv Anfängerin. Und wahrscheinlich gibt es noch hunderte Sachen, die ich noch nicht kenne und vielleicht lieben werde. Aber ich kann ja jetzt schon sagen, dass es bestimmte Praktiken gibt, auf die ich nicht mehr verzichten möchte/kann. In ein paar Jahren ist die Liste dieser Praktiken vielleicht einfach länger. *happy*
****ody Mann
11.286 Beiträge
Themenersteller 
Vielleicht haben ja manche Switcher eine leichte Tendenz in eine Richtung, Top oder Bottom.
*******_88 Frau
2.205 Beiträge
Defakto ist es beides: Es gibt BDSM-Dinge, ohne die ich nicht mehr leben möchte und mein Partner sollte daran ebenfalls Spaß haben.
Es gibt auch Vanilla-Dinge, ohne die ich nicht leben möchte und ohne die eine Beziehung für mich nicht vorstellbar wäre.

Und es gibt auch eine ganze Reihe von Praktiken, die stark damit zu tun haben, welchen Partner ich habe und wir die „zu zweit“- Dynamik ist.

Und dann gibt es auch noch Dinge, die einfach stimmungsabhängig sind.

Also im Grunde ein bunter Mix von all dem - und deshalb taugt die Abstimmung m.E. nur wenig in ihrer Aussagekraft. Die Welt ist nunmal bunt und nicht schwarz-weiß…
*********ernd Mann
576 Beiträge
Zitat von ****ody:
Vielleicht haben ja manche Switcher eine leichte Tendenz in eine Richtung, Top oder Bottom.

Die aber dann auch vom Gegenüber abhängt und nicht eine Voraussetzung ist , oder 🤔
Zitat von ****BS:
Nachgedanke: Oder ist die Umfrage eine gut getarnte Methode die Rollenverteilung im Forum zu messen? Sneaky! *augenzu*

Ein Kopf an Kopf Rennen zeichnet sich ab *cool*

Aktuell liegen die w, bottom vorne mit 20 abgegebenen Stimmen.
Dicht auf gefolgt von m, Top mit 12 Stimmen.

Die erste Hochrechnung der Forschungsgruppe BDSM erwarten wir gegen 20:00 Uhr.
*********ernd Mann
576 Beiträge
Zitat von *********ernd:


Die aber dann auch vom Gegenüber abhängt und nicht eine Voraussetzung ist , oder 🤔

Zumindest sollte das switchen vom Partner akzeptiert und verstanden werden ... Also eine Voraussetzung 😉
********ethe Frau
29 Beiträge
Zitat von *********ernd:


Zumindest sollte das switchen vom Partner akzeptiert und verstanden werden ... Also eine Voraussetzung 😉

Aber Switchen ist ja keine Praktik, oder?
Dem TE wird soeben klar, dass 12 Parteien einfach zu wenig sind, um das ganze Spektrum abzubilden.

In Bayern käme noch "Häufeln" dazu,
also ein 20 seitiger Stimmzettel,
der kaum noch in die Wahlkabine passt. 😹

In seiner Haut möchte ich nicht stecken.
*********ernd Mann
576 Beiträge
Zitat von ********ethe:
Zitat von *********ernd:


Zumindest sollte das switchen vom Partner akzeptiert und verstanden werden ... Also eine Voraussetzung 😉

Aber Switchen ist ja keine Praktik, oder?

Das möchte ich jetzt nicht festlegen.
Das herauszufinden wäre eventuell was für einen eigenen Fred.
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