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Warmes Bdsm

Warmes Bdsm
Liebe Menschen!
Wie findet ihr die richtige Temperatur für bdsm? In der Badewanne halte ich den Finger ins Wasser.
Im Bdsm halte ich meinen Körper zur Verfügung und stelle manchmal fest, dass die Kälte wundervoll ist, aber irgendwann wird es mir zu kalt.


Für mich stelle ich fest, dass sehr viel starkes, hartes, kaltes bdsm, mehrmals täglich über Monate mitreissend ist bis ich irgendwann müde und wie überladen bin.

Ich glaub eine gemässigtere Temperatur oder ein Temperaturwechsel kalt warm würde mir gut tun.
Das Devote besucht mich manchmal in alltäglichen Situationen wie einer gemeinsamen Radltour oder bei Entscheidungen, wo ich mich pudelwohl fühle, wenn er führt und ich mich anpassen kann. Das würde mein Dom/Partner wohl gar nicht als bdsm bezeichnen, wo ich es für mich schon stark wahrnehme, aber eben wohlig. Ich glaube dieses Wohlgefühl erlaubt mir, Kälte und harter Benutzung zu trotzen.
Vielleicht brauche ich mehr zartes Bdsm zwischendurch? Gibt es warmes Bdsm? Wie etabliert man es?

Wie ist das bei euch?
"No Kinky Shame Fest" performance 24.09.2022"No Kinky Shame Fest" performance 24.09.2022
*******lue Mann
1.287 Beiträge
Wie empathisch BDSM ist hängt von der Person ab. In einer Poly Situation würde ich einfach jemanden finden der/die eine entsprechende Rolle, die meinen Bedürfnissen entspricht ausfüllt.
Wie meinst du das @*******lue ?
"No Kinky Shame Fest" performance 24.09.2022"No Kinky Shame Fest" performance 24.09.2022
*******lue Mann
1.287 Beiträge
Zitat von *******chen:
Wie meinst du das @*******lue ?

Mit dem Temperaturvergleich machst du für mich klar, dass du von einem dominanten Partner auch mehr Zartheit und körperliche Nähe, Kuscheln, Fürsorge, Aftercare erfahren möchtest. Es gibt aber Doms, die darauf nicht so gut eingehen können. Die Lösung ist eine Erweiterung des Beziehungsumfelds um eine dominante Person, die allseitig akzeptabel ist und die Persönlichkeitsmerkmale mitbringt, die du suchst. Das ist nicht einfach, aber eine potentielle Lösung.
*****usB Mann
3.431 Beiträge
Interessantes Thema..... " Wärme" ....im urpersönlichen und zwischenmenschlichen Bereich SM.

Wärme spielt eine grosse Rolle - die menschliche. Ohne die wirds ab einem gewissen Punkt der primären Sättigung schnell kalt...klamm...ungeil.

Ich denk wenn der Sex - welcher auch immer - und das sonstige Miteinander in einer positiv empfundenen Mischung stehe, eben keiner " überzieht", aber jeder auf seinem Level genug bekommt oder verlangt, ist das ein Geschenk des Lebens. Viele davon bekommt man eh nicht, also s beste draus machen.
******e87 Mann
81 Beiträge
Ich würde mich in einem solchen Falle freuen, wenn Sub es mir gegenüber direkt oder zumindest durch die Blume kommuniziert.
Vielleicht hat Dom ja auch irgendwo gelesen, dass BDSM nur gut gemacht ist, wenn es "kalt" ist.
Das schlimmste, was dir passieren kann, wäre, dass er sagt, "Wärme" hat für ihn nichts im Benutzungskontext zu suchen.
Dann weißt du aber, woran du bist.
Ich persönlich mag BDSM im warmen Kerzenschein zumeist lieber und damit meine ich nicht nur die Lichttemperatur.
Aber in der Hinsicht ist ja ohnehin jeder anders und definiert "warm" und "kalt" sehr individuell.
Stell doch zur nächsten Session mal Kerzen auf, sorge für passende Musik, ein warmes Parfum, verspielte Dessous, etc. Vielleicht triggert das die von dir gewünschte Seite in ihm.
****610 Frau
780 Beiträge
Schönes und auch schwieriges Thema

Ich denke, es hängt erst einmal von der Art der Beziehung zwischen den Partnern ab. Ist es eine Spielbeziehung oder eine Partnerschaft.
Dann ist es für mich ein Unterschied ob es nur SM ist oder nur Ds oder beides oder vielleicht auch in Kombi mit Bondage.
Letztendlich spielt für mich die emotionale Ebene eine Rolle. Sind beidseitige Gefühle da mit Tiefe und Nähe, dann gibt es den Wechsel zwischen kalt und warm bis heiß und auch Zwischenstufen.
Ich denke, um so härter die Praktiken im Spiel sind und die empfundenen Gefühle, muss der aktive Part eine gewisse Distanz herstellen, sonst könnte er die Dinge ggf. nicht umsetzen. Das kann dann sehr kühl erscheinen.
Im Nachgang einer Session, insbesondere wenn es härter und kälter wird, gehört für mich immer Aftercare dazu. Und das ist mitunter nicht nur für den passiven Part wichtig, sondern auch für den aktiven.

@*******chen
Wenn es dir mitunter zu kalt ist, dann schlage ich vor, dass du mit deinem Dom redest, sage ihm welche Bedürfnisse du hast.
******und Frau
3.470 Beiträge
Wernn mit "kaltem BDSM" emotional kalt, also distanziert gemeint ist, das geht für mich gar nicht. Für mich braucht es absolute Nähe und Vertrauen beim BDSM, damit ich mich fallen lassen kann. Mit jemandem, der distanziert wäre, ginge das für mich gar nicht. Aus dem Grund ist für mich auch das Distanz schaffende Siezen ein absolutes NoGo.
Für mich braucht es ganz viel Nähe um mich Fallen lassen zu können und mich aufgehoben zu fühlen.
******ros Paar
313 Beiträge
Hast du eventuell Sehnsucht nach zusätzlichem caregiving? Mir kommen deine Gedanken bekannt vor. Mit meinem jetzigen Partner habe ich nun beides. Mein Verlangen danach war mir damals nicht klar, aber irgendwie fehlte immer etwas. Nun fühlt es sich komplett an!
*******_nw Frau
317 Beiträge
Ich habe das Thema noch nie in diesem Kontext betrachtet. Danke dir dafür.
Ich habe mir meinen Partner sehr viel "warmes" BDSM. BDSM wo es einfach nur um Führung und Hingabe geht. Wenn er z.B. in der Badewanne liegt und ich ihn mit einem Waschlappen wasche und ihn massiere, löst das bei mir ein unfassbar warmes Gefühl aus. Genauso wenn er mir sagt, wie stolz er auf mich ist und mich in den Arm nimmt.
Aber ich brauche auch das kalte BDSM. Sehr sogar. Ich brauche seine kalte Aggression und die scheinbare Unbarmherzigkeit wenn er mich schlägt.

Wir wechseln da immer nach Gefühl hin und her. Und fällt das sehr leicht, weil wir schnell die Bedürfnisse des anderen erkennen. Liegt aber vielleicht auch daran, dass wir Gefühle füreinander haben. Das macht alles sehr viel schöner, leichter und intensiver.

Ansonsten hilft wahrscheinlich einfach nur viel Kommunikation
ProfilbildProfilbild
**********reata Frau
369 Beiträge
Ich bin zurzeit in einer Phase, in der ich mir genau darüber Gedanken mache: was funktioniert für mich und uns im BDSM als Temperatur. Es ist sehr schön und erfüllend, eine emotional gesehen warme Beziehung zu führen. Aber sowohl bei ihr als auch bei mir hakt es dadurch leider gelegentlich wenn wir wieder tiefer ins BDSM gehen. Wenn man wochenlang im warmen Kinderbecken planschen darf, dann ist es sehr schwierig, sich plötzlich im kalten, tiefen Meer mit hartem Seegang wiederzufinden. Ich komme auch dort zurecht, mag es sogar, dort zu sein, aber nicht so abrupt. Dafür haben wir noch keine Lösung gefunden. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir auch dieses Problem lösen können.

Auf jeden Fall ist es wichtig, miteinander zu sprechen, sich mitzuteilen und zu hören und verstehen, was das Gegenüber mitteilt. Viel Erfolg.


Zitat von ******und:
Aus dem Grund ist für mich auch das Distanz schaffende Siezen ein absolutes NoGo.
Ich sieze meine Herrin, aber ich empfinde keine Distanz zu ihr dadurch. Am Anfang war das noch so, aber jetzt ist es einfach nur eine normale Anrede.
*********zarr Mann
241 Beiträge
In Spanien lässt man seine Sub nicht in der Sonne stehen *zwinker*

Die Temperaturen von ca. 25 Grad reichen fast immer.
****ody Mann
11.303 Beiträge
Temperaturwechsel halte ich für wichtig und gesund. Ist wie mit der Fallhöhe, die die Sache eigentlich erst sexy macht. Von oben (geliebt) nach unten (benutzt) und dann wieder nach oben. Immer nur unten (kalt) ergibt keine Fallhöhe. Das ergibt etwas ganz anderes.
****22 Paar
36 Beiträge
Da wir BDSM in der Ehe leben - gehören warme und kalte Anteile zusammen, kalter BDSM kickt natürlich mehr. Und beide Seiten brauchen das auch. Aber warme Anteile zeigen Verständnis und Empathie- und sollten somit in alle Session und Beziehungen gehören, so wie das viele vorher schon ansprachen. Warme Situationen können auch zum Aftercare gehören oder den Einstieg dafür ermöglichen.
Ich denke aber auch, das Empfinden wie warm oder kalt eine Session gerade ist auch von deiner Situation abhängt, also wie fühlst du dich gerade. Fühlt deine Seele sich misshandelt oder benutzt- Solange du beide Seiten genießen kannst ist alles gut- sonst musst du es ansprechen oder versuchen mitzugestalten. Ich fand die Idee mit den Kerzen und dem Bad sehr schön. Gruß Wayn
******olz Frau
3.777 Beiträge
Ich verstehe gut was Du beschreibst, obwohl ich dominat unterwegs bin.

Mir geht es auch oft so, die Malesubs wollen bespielt werden, einige mögen es um so härter, um so besser.
Doch wenn ich mir dann wünsche, nach oder vor einer Session Essen zu gehen, oder mal ein Picknick zu machen. Gemeinsam die Therme zu besuchen oder wie @****ody mit seinem Mädchen, im Garten zu sein um die Pflanzen zu studieren, eine Radtour zu machen, das Wochenende zu verbringen, dann wird es selbst bei Sonnenschein *sonne* mir oft zu kalt.
Deswegen verzichte ich inzwischen gerne auf Subs in festen Beziehungen. Die haben einfach keine Zeit für Wärme.
Und stellen auch nie Kerzen auf.
***go Mann
674 Beiträge
Eine hochinteressante Sicht hast Du hinterfragt...

Da eine emotionale Temperatur mit keinem mir bekannten Gerät messbar ist, ist es natürlich schwer eine allgemeingültige Temperatur zu ermitteln.

Ich glaube daran, dass es gesund ist die Chance zu haben mehrere Temperaturen zu erleben, da es stärkt...
...wie beim saunieren mit dem anschließenden Eiswasser.

Da es viele Beziehungsmodelle im BDSM (wie in allen anderen Beziehungen auch...) gibt, ist es wahrscheinlich wichtig ein Gegenüber zu haben, dass im ähnlichen Temperaturbereichen unterwegs ist.
Und selbst wenn die extrem kalten und heißen Temperaturen voneinander abweichen ist es wichtig eine gemeinsame Wohlfühltemperatur zu haben, die wie ein Anker sein kann.

Ich lebe in einer Beziehung, die von einer permanenten Grundwärme geprägt ist, die beidseitig nie frostig wird/wurde.
Eine Veränderung findet statt in Richtung intensiver, heisser, körperlicher bis hin zu körperlichen Grenzen - wobei wir uns nicht in extremen Situationen wie Ohnmacht oder "bis aufs Blut Szenen" wiederfinden, also nur gemäßigt bis "Schnappatmung". 😉
********aeva Frau
37 Beiträge
Schönes Thema.
Ich hatte bisher BDSM immer nur im "kalten Kontext" und bin dem irgendwann überdrüssig geworden, so dass ich mich seither komplett davon distanziert habe.
Ich glaube eine zeitlang kann "kaltes Bdsm" schon gut sein, Grenzen verschieben und aufregend sein.
Aber irgendwann ist es wie essen ohne satt zu werden.
Meiner Erfahrung nach wird aber viel "kaltes Bdsm" bevorzugt.
********er84 Mann
6.487 Beiträge
Letztlich muss es die für beide passende Mischung sein um sich auf Dauer im Miteinander wohl zu fühlen.

Ich z.B. bin garkein Freund von dem eiskaltem knallhartem D/S S/M sondern eher der freund von heißer emotionaler Leidenschaft, eben der tiger im Dschungel der Gefühle. Dennoch weiß ich auch das es Momente und Situationen gibt / geben kann wo es eben mal das kalte und harte braucht um evtl. Macht zu demonstrieren, Fallhöhe zu generieren oder einfach weil sie das braucht um sich so zu fühlen wie sie sich fühlen will.

Ich beschreibe es nicht mit Temperatur sondern eher mit dem Spiel aus Licht und Schatten im Dschungel der Gefühle
*********id39 Frau
2.676 Beiträge
Ich besuche gern die PnP Parties im Bedo!

Auf diesen Parties sind, = je nach Party = alle Subs nackt!

Mich wundert jedes Mal,
wie die das den ganzen Abend aushalten!
Denn die * Emotionaltemperatur * auf Parties ist sicherlich bei * Sologästen * nicht sehr hoch,
selbst wenn sie “ bespielt = werden!

Und der Abend ist lang!
Und gerade am Anfang ist die Raumtemperatur ja eher normal, für Menschen die angezogen sind!

Ich denke mir,
daß ganz viele schon dadurch * aufheizen * - sehr umweltfreundlich,- daß die Körpertemperatur hochfährt,
weil die Atmosphäre stimmt,
sie es lieben, = ja begehren= angeschaut zu werden und Begehrlichkeit wie und wo auch immer,
bringt uns ja auch ** zum Glühen **!

Mir reicht die Atmosphäre, die Menschen, die erwartungsfroh gekommen sind und die Aussicht vielleicht ??? ein williges * Opfer * zu finden!
Es ist einfach die Umgebung,
in der ich mich seit 30 Jahren (solange besuche ich, immer mal mit Unterbrechungen Parties,)
wohlfühle!
Wenn ich so einen Raum betrete,
ist meine * Betriebstemperatur * bereits erhöht!

So denke ich, den Subs geht es noch viel mehr so!
Auf jeden Fall sind Parties dazu geeignet,
die Temperatur ansteigen zu lassen!

Und privat!
Ich liebe SM seit 1960!!
Damals noch sehr sehr verhalten,
aber mit der Erfahrung wurde es immer mehr!
Mein Gegenüber zu sehen, die Neugier, die Erwartung und meine eigenen Fantasien tun ihr Übriges!

Meine * Betriebstemperatur * liegt um ein Vielfachres höher, als die Normaltemperatur!

Wunderschön mit meinem jeweiligen Partner in der gegenseitigen Erschöpfung,
ganz nah beieinander, wieder herunter zu kommen!
Das sind meine Gedanken zu diesem Thema!
L. Ingrid
Die allen ein wunderschönes Pfingstwochenende wünscht!
*******r91 Mann
2.248 Beiträge
Ich hatte bisher immer das Gefühl, dass zu viel Wärme Härte aus einer Situation heraus nimmt. Für mich hat sich bisher immer Machtverhältnis mit Kälte gezeigt so war mein bisheriges Erlebnis. Ich würde sagen hier bedarf es einer Menge gute Kommunikation, dass sich angenehme Temperaturen entwickeln. Vielleicht hilft eine verstellbares Thermometer was man irgendwo verwahrt wo beide dran kommen und man seine eigene Temperatur einstellt. Was sagt ihr zu diesem Vorgehen?
*******odot Frau
1.618 Beiträge
Und stellen auch nie Kerzen auf.
🤗😄

Mein BDSM ist von Haus aus "warm".
Ich mag Verbindung, Stille, Einvernehmen.

Kalt bin ich nur in Momenten und dann mag ich sein Erschrecken und seine Angst. Und manchmal Steiger ich mich da auch rein..😏
Aber das ist die Ausnahme.

Wer mit meiner "caring Domination" nix anfangen kann, ist falsch bei mir.

Mir wäre es schlicht zu stressig die ganze Zeit die Super -Domse zu machen.

Ich finde es übrigens interessant wie schnell hier zum Zweitdom geraten wird, wenn jemand ein nicht in Gänze erfülltes Bedürfnis offenbart. Meines Erachtens kann man auch eine Lücke mal aushalten. Manchmal ist es genau diese kleine Lücke, die das Salz im der Suppe ist. Die dafür sorgt, dass es nicht ZU schön ist.

Wenn etwas elementares fehlt, muss darüber gesprochen werden. Aber das habe ich jetzt nicht heraus gelesen.
********ngel Frau
789 Beiträge
Rein nur das kalte BDSM ist nicht meins und auch nicht das von meinem Dom / Partner. Heißt ohne tiefere emotionale Bindung ist nichts möglich!

Geht es ums bespielen, ja da darf es gerne mal nur "kalt" hart zu gehen...die masochistin in mir freut sich da immer von Zeit zu Zeit. Ansonsten aber ist es ein Zusammenspiel von beidem in einer Session. Kommt eben ganz auf die Situation an in dem Augenblick.
Wir merken schnell, was der andere braucht.
****de Paar
92 Beiträge
Kälte / Wärme etwas dazwischen die Frage Stellt sich nicht wirklich oder??
Ist es nicht viel mehr wichtiger das beider Seiten das Erleben dürfen was gewünscht ist??
Kälte ein zu bauen wenn es SUB zu gut geht oder Wärme wenn du als der Dominante Part erkennst das es nötig ist.
Geht doch immer darum das es beiden Gefällt und da ist Tagesform auch nicht zu unterschätzen.
Einen Regler den beide Bedienen können um die richtige Temperatur einstellen zu können um sie bei Bedarf an zu passen ist was es ausmacht denke ich. (er schreibt)
*********rgara Frau
7.037 Beiträge
Ich hab Mittwoch im Stream über Kommunikation in Beziehungen hier im Joy gehört, dass einmal Trennendes 5 mal Verbindendes braucht als Ausgleich.

Das gilt bei mir auch für Kälte und Wärme.

Der Kontrast ist ja hinreißend und die Fallhöhe auch.
Aber zuhause bin ich in der Wärme und da gehe ich auch wieder hin.

Ist im Miteinander nicht genug Wärme gehe ich emotional ein wie die sprichwörtliche Primel. Früher meinte ich das ertragen zu müssen. Habe es für Devotion gehalten. Das war aber selbstschädigend.

Ein Gegenüber, das danach lechzt den Partner ständig in Kälte zu quälen ist vermutlich der Definition nach auch schon ein pathologischer Sadist. Real oder mental.
Zu viel davon macht meiner Meinung nach krank.

Liebevolles Quälen mit ausgleichendem Care hingegen ist was ganz anderes....
*******odot Frau
1.618 Beiträge
Genau.
Mein Empfinden dazu:
Es ist ja entscheidend was mit Kälte gemeint ist.
Kälte, die eher nicht zuträglich ist (oder nur in kleinen Dosen): Verachtung, Ignoranz, Desinteresse, Gleichgültigkeit.
Kälte, die vielleicht manchmal schwer auszuhalten, aber nicht die Zugewandtheit ausschließt:
Distanz, Strenge, Konsequenz, Unerbittlichkeit, Gier, Rücksichtslosigkeit (in Augenblicken).

Zusammengefasst: alles, was Verlustangst und ein Gefühl von Einsamkeit auslöst ist m. E. tabu. Das andere ist unbequem und herausfordernd, aber kein No-Go.
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