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Erfahrungen lernen über Tutorials?

*****cia Frau
79 Beiträge
Jedes Bondage ist neu, anders...
Hallo meine lieben,

...man lernt immer neu dazu selbst bei Partnern die man kennt.
Ein Gespür für Reaktion und Emotion entwickelt man... Die Stimmung baut sich aus der Handlung auf.
Unsicherheit bei der Ausführung überträgt sich auf den Partner.
Hilfe und Unterstützung annehmen - einen Rat befolgen...
Ein aufgelegter Perfektionismus ist fehl am Platz...

Jeder der Freude daran hat - respektvoll und achtsam mit seinem Partner umgeht - immer mit dem Bewusstsein seiner Kenntnisse und Fähigkeiten wird mit der Zeit lernen worauf es ankommt.

Hier gibt es viele Menschen die bereitwillig Ihr Wissen teilen, davon kann jeder profitieren...
In Workshops, Veranstaltungen und Videos aber letztendlich halten wir die "Seile" in der Hand ...

Immer mit Bedacht und Aufmerksam...
*******
Schön wärs ...
Jeder der Freude daran hat - respektvoll und achtsam mit seinem Partner umgeht - immer mit dem Bewusstsein seiner Kenntnisse und Fähigkeiten wird mit der Zeit lernen worauf es ankommt.

Ich wünschte ich könnte das so unterschreiben. Meine Erfahrung ist, dass sich viele Fesselnde leider gar nicht ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten bewusst sind, bzw. sie völlig falsch einschätzen. Als Bestärkung und Gewissensberuhigung dient oft der Leiter des Fesselstammtisches, der "ohne dass was passiert ist!" schon mal seine Olle mehr schlecht als recht irgendwo aufgehängt hat. Das ist dann oftmals das 'Wissen' was so gerne und bereitwillig geteilt wird.

Die Deutsche Bondagelandschaft lebt von vielen Einäugigen, die den Blinden etwas beibringen. Besonders im Internet. Sorry, aber anders kann man es nicht nennen, auch wenn ich mich damit wenig beliebt mache. Respektvoll mit dem Partner umgehen bedeutet für mich alles nur mögliche in Bewegung zu setzen, dass diesem nichts nachhaltig schlechtes widerfährt. Es käm auch keiner auf die Idee sich das Drachenfligen mal eben per Buch oder Video beizubringen. Mal einen Lehrer aufsuchen - das ist Respekt und Achtsamkeit. Und die Sicherheit betreffend, kann es gar nicht perfekt genug sein.

Immer mit Bedacht und Aufmerksam

Tja, wenn man vorher erklärt bekommen hat was man bedenken muss und auf was man achten muss macht das Sinn. Ansonsten bleibt es eine lustige Floskel. Wenn es nach mir ginge - um mal den Grad meiner Unbeliebtheit dramatisch nach oben zu schrauben - gäbe es sogar einen unkommerziellen Fesselführerschein. Ich hätte, habe und hatte jedenfalls noch nie ein Problem damit mich in Supervision zu begeben.

Meine 2 cent
******ari Mann
113 Beiträge
Fesseltreffen in Frage gestellt?
Mal einen Lehrer aufsuchen - das ist Respekt und Achtsamkeit.

Welchen genau? ... Aus Deinem Beitrag entnehme ich, dass ich Fesseltreffleiter besser nicht ansprechen sollte, weil sie keine entsprechende Qualifikation mitbringen?

Ich liste jetzt nicht auf, wen Du damit alles denunziert hast *oh*.

Aber gern zitiere ich einen bekannten amerikanischen Fesseler - Graydancer -:
"I get really tired of the BONDAGE = DEATH attitude. Yes, some can seriously hurt you. But most won't, even if you fuck it up. I'm also tired of the idea that peer-based learning is a bunch of n00bs propagating errors. There are levels of experience in any group......as well as innumerable online, written, and filmed resources for teaching basic rope bondage. Experience =/= teaching ability."

PS: Häufig sind Fesseltreffleiter auch Workshopanbieter... oder haben erfahrene Rigger an den Treffen anwesend.
***********
Ich schreibe von meinen eigenen, persönlichen Erfahrungen - wie jeder andere auch. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass auf vielen (ich schrieb nicht ALLEN) Fesseltreffen nicht gelehrt wird, sondern eher sogar darauf verwiesen, dass es sich nicht um einen Workshop handelt. Und das ist doch auch völlig ok, denn das ist nicht der primäre Sinn eines solchen Treffens. Also wird natürlich hier und da abgeschaut, mal macht es mehr Sinn, mal weniger. Und manchmal findet sich auch der ein oder andere, der sich da mehr Beratung zutraut als er Erfahrung hat. Ist auch halb so wild und menschlich. Ein Stammtisch ist keine Lehrstunde. So what?

Dazu kommt dass nicht jeder tolle Rigger auch ein toller Lehrer ist. Genau so wenig wie nicht jeder begabte Trompeter einen guten Musiklehrer abgibt. Na und? Und das ist jetzt der Weltuntergang? Wenn mir auf einem Treffen jemand etwas zeigt, dann ist das ein Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten aber noch lange kein Unterricht mit einem didaktischen Konzept und einer verantwortungsvollen Verbindlichkeit für das Gezeigte.

Wenn ich damit jemandem auf den Schlips trete, dann nur denen die sich in ihrem Ego gekränkt sehen weil sie sich angesprochen fühlen. Alle anderen, die wissen was sie tun und auch am nächsten Tag noch zu dem stehen können, was sie am Abend vorher jemanden gezeigt haben werden einen Stammtischabend nicht mit Unterricht durcheinander werfen. Die werden sich auch dementsprechend wenig angegriffen sehen. Da mache ich mir keine Sorgen.

Liebe Grüße

PS: Greydancers Spruch halte ich für ganz schön bescheuert. Er sollte wissen, dass Fallhände, Kreislaufzusammenbrüche usw. an der Tagesordnung sind. Wenn ihn nur Unfälle mit Todesfolge stören - dann ist das seine Sache. Ich sehe das anders.
***ui Frau
11.516 Beiträge
Nawasabi:
Wenn ich damit jemandem auf den Schlips trete, dann nur denen die sich in ihrem Ego gekränkt sehen weil sie sich angesprochen fühlen. Alle anderen, die wissen was sie tun und auch am nächsten Tag noch zu dem stehen können, was sie am Abend vorher jemanden gezeigt haben werden einen Stammtischabend nicht mit Unterricht durcheinander werfen. Die werden sich auch dementsprechend wenig angegriffen sehen. Da mache ich mir keine Sorgen.

wenn du dich da mal nicht irrst *zwinker*
ich geh da eher so weit und behaupte - die sich angesprochen fühlen sollten tuns aufgrund ihrer übersteigerten selbstwahrnehmung leider wahrscheinlich eh ned...

*zwinker*
alles eine sache der perspektive ...

ich bleib dabei - gesunden menschenverstand und bauchgefühl walten lassen und sich nicht ein X für ein U erklären lassen. seien wir doch mal ehrlich, das ist doch in allen bereichen des lebens so, dass es immer wieder selbsternannte gibt, die weit nicht das wissen/können was sie vorgeben zu wissen/können. und selbst da ist es nicht sicher obs dann in der ausführung wirklich so ist.

leichter wirds natürlich in bereichen, wo standardisierte prüfungsformen einen gewissen level nachvollziehbar aufzeigen.
ein tischlermeister hat bewiesen dass er seine tischlermeisterprüfung ablegen konnte. also zumindest ein gewisses maß an können vorgewiesen. ob der jetzt aber besonders kreativ oder handwerklich perfekt ist - das steht in den sternen *zwinker*

meistens hilft sowieso nur eins zuverlässig:
mehrere meinungen einholen und für sich selber entscheiden was dann für einen selbst am plausibelsten erscheint.
*********wari Paar
611 Beiträge
@Minui ...
Ich bin voll und ganz Deiner Meinung.
Grundsätzlich kann ich mich auch @Nawasabi anschließen.

Ich finde es allerdings "bemerkenswert", wenn Menschen die selber Workshops anbieten mit dem Finger pauschal auf Andere zeigen.

Bei mir kommt das leider wie schlechte Eigenwerbung an.

Just my

*my2cents*

Mr. Ropeseal
***************
Bei mir kommt das leider wie schlechte Eigenwerbung an.

Den Zahn kann ich Dir ziehen. Würde ich werben wollen, würde ich es sicher nicht so unterschwellig tun. Dann würde man hier in dicken Lettern meine Events und Termine nachlesen können wie von jedem anderen auch. Und glaub es oder nicht, ich schicke schon aus geographischen Gründen die meisten Leute, die mich fragen nach Wien, Hamburg, Kiel, Offenbach, Leipzig usw. Dort hat es sehr gute Leute bei denen ich teilweise selbst fesseln gelernt habe und die ich sehr schätze!

Ich halte mich nicht für etwas besonderes. Ganz im Gegenteil. Ich bin selbst ständig in der Weltgeschichte unterwegs um mich weiter zu bilden. Und wenn ich so stark für das Lernen der Basics von einem Lehrer, anstelle durch Internet, Bücher, Stammtischbrüder usw. plädiere, dann eben gerade aus dieser eigenen Erfahrung. Ich war schliesslich auch mal Autodidakt und kenne beide Seiten. Das ist auch schon alles.
****ma Frau
4.466 Beiträge
Nawasabi ich glaube nicht dass du gemeint warts. Eher so jemand über den ich immer den Kopf schüttle. Du weisst ja genau wen ich meine *lächel
***
Puh, immer diese Grabenkriege ...

Ich bin kein Lehrer, auch kein sehr guter Rigger (vielleicht werde ich es auch nie sein, wer weiß? *zwinker* ), weiß aber eines: Dass die Leidenschaft des Fesselns uns doch alle verbindet.

Und egal wen ich kennen gelernt habe bislang von allen "Gurus" (das bitte neutral betrachten als Begriff!), allen war die Liebe zum Fesseln gemein. Ohne Ausnahme.

Dass die einen von den anderen nicht viel halten weil sie dort Fehler entdecken (sie werden andere machen, jeder macht Fehler!), das ist einfach nur schade. Denn Fehler zu machen ist schlicht menschlich und wird auch nie aufhören!

Wenn also jemand aus seiner Sicht einen Fehler gemacht hat in einem seiner Tutorials, sei es virtuell oder real, dann wünsche ich mir, dass er auf diese Person zugeht und in einem sehr freundlichen (!) Ton ihm sagt, dass er dieses und jenes für bedenklich, falsch oder gar gefährlich hält. Verbunden mit einer entsprechenden Begründung, warum es so sei.

Das hilft enorm, alle weiterzubringen, anstatt weiter diese Grabenkämpfe zu führen.
Die verbrauchen nur allzu schnell jene Energie, die wir doch für etwas anderes brauchen:
Das sinnliche Fesseln. *love*
************
lernen
Also ich mag mal meine Position zu dem Thema aeussern...

Habe ich gewusst das Bondage mir Freude bereitet, mir Spass macht? Oja den Partner irgendwie ans Bettfesseln ist cool aber für mich war das nicht alles...aber ist es ausreichend dafür das man viel Geld in die Ausrüstung und für einen Workshop ausgeben muss?
Meine Meinung dazu ist nein, man kann alles grundlegende eben auch über Bücher und Videos lernen, manchmal muss man dazu eben nur wissen wie Google funktioniert. Und antworten habe ich dann meistens immer gefunden...manchmal mehr als mir lieb war.
Und ich habe auch Videos und Seiten und Bücher gefunden in dem auf die anatomisch-gesundheitlichen Aspekte hingewiesen wird, wo die Gefahren liegen.
Also verschiedene Knoten geübt und mit ganz einfachen Fesselungen angefangen.
Schritt für Schritt weiter gehen.
Beim Stammi konnte man sich austauschen und was neues hinzu lernen.
Mein bestes Beispiel war wie bekomme ich einen Boxtie hin bei einem Modell das die Arme hinter den Rücken nicht zusammen bekommt und dabei auch noch gut aussieht.
Eine befriedigende Antwort habe ich nicht....
Aber jetzt wo ich Hängebondages machen möchte, werde ich auch einen Workshop besuchen den da sind mir persönlich die Gefahren zu hoch.

Mein Fazit dazu...
Wenn man weiterkommen will, kommt man irgendwann an einem Workshop nicht vorbei, aber auch dort denke ich mal gibt gute und schlechte.
Aber vielleicht gibt es ja jemand der mir was empfehlen kann, denn das wichtigste ist das man zuhören muss und auch Ratschläge annehmen muss, auch mal mit Kritik umgehen kann ohne dabei gekränkt zu sein.
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