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Technische Fragen zu Hängepunkt mit Gewindestab und Ch.-Düb.

****73 Mann
37 Beiträge
Themenersteller 
Technische Fragen zu Hängepunkt mit Gewindestab und Ch.-Düb.
Gude!

Ich will diese Woche mal umbauen...

Deckenplatte ist wohl angeblich nur 15-18 cm hoch bzw. 20, kann aber maximal 15 cm tief gebohrt werden.

Frage: welchen Gewindestab und Vollring-Schraub-Öse [kp wie der Fachbegriff ist] also Abmessungen oder technische Daten, werden benötigt? Welchen Chemodübel empfehlt ihr? Bzw. Gibt es eine Videoanleitung oder ähnliches?

Ich danke euch schon jetzt für eure Anregungen.

Gruß moda
**********stell Mann
349 Beiträge
am besten du gehst zu einem fachhändler(kein bauhaus)
und schilderst ihm das ganz genau
dann wird er auch das finden was du brauchst
und um blöde fragen zu entgehen
sagst du ihm einfach das du ein hängesitzt dran befestigen möchtest
die sind ja grade eh modern
*********ampyr Frau
931 Beiträge
Ich würde sagen, die Beschaffenheit der Decke ist auch noch ein wesentlicher Punkt,...

Ich habe Stahlbetondecken und habe Stahlgewinde (kein Schraubgewinde) in die Decke mit 2 Komponenten Masse für Stahl, Beton geeignet geklebt,... Spezialdübel sind auch dabei,... es wurde also richtig einbetoniert...

Benutzt haben wir eine Hilti vom Bau,... die schon etwas mehr Power hat,... Schutzbrille war ein Muss, da die feinen Splitter vom Stahlbeton "runter kamen"...


Die Schrauben und die Ösen wurden mir von einem Kumpel mitgebracht,... der hat die über die Arbeit bekommen, weil ich an als Privatperson die so nicht zu dem Preis bekommen hätte...

Tendenziell würde ich, wenn ich mir bei der Decke unsicher bin, ein Holzgerüst bauen,... das ohne Befestigung an der Wand und Decke selbst tragend ist...
*********e_FK Mann
42 Beiträge
Hilti
In vielen Städten hat Hilti Fachläden, die stellen ja auch mit dir besten Bohrhammer usw her.

In den Läden kannst Du gezielt nach Schwerlastdübel fragen, ab 14 mm ist realistisch.
Die sind nicht ganz billig, aber Ihren Preis wert.
Willst Dir ja auch nicht verletzungsbedingt alle paar Wochen ein neues Bunny suchen *zwinker*
Verkäufer vor Ort können auch mit KG Angaben und Belastung was anfangen.
********umer Mann
829 Beiträge
Fischer Bolzenanker.
größe nach Anhängelast. Da auch heftige Bewegungen stattfinden, mindestens 3-Fache Sicherheit.
****ond Mann
711 Beiträge
Betondecke
Hi Moda73

Anscheinend hast Du dich schon ein wenig kundig gemacht.
Da Betondecken von unten gesehen im Bauwesen IMMER als gerissen (microrisse) gelten sollten dort keine Verankerungen eingebracht werden die aufsprizen und zusätzlichen Druck in den Beton bringen.
(wei norme Dübel oder Messing Dübel oder ähnliches).
Bei mir hatte ich dadurch Abplatzungen. Das kann auch mal 1/2 m2 sein ....

WIe Du schon richtig sagst ist ein Einkleben einer "Gewindestange" 10 besser 12-14 mm eine gute wahl.
Ebenso kannst due die so genannten Schwerlastanker benutzen.
Im Datenblatt nach den Lasten gucken und das diese auch für gerissenen Beton zugelassen sind.

Gib mal in der Internet-Suchmaschine "Schwerlastanker" ein.

Beides einkleben und Schwerlastanker, sind NICHT wieder leicht ausbaubar!!!!!!!
Beides muss man zum rückbau entwerder absägen (Flexen) oder bei eingeklebten sachen macht man den Stahl mit Bunsenbrenner heiss und verbrennt den Kleber.

Schwerlastankern werden nicht geklebt. Da bohrt man vorher tiefer um das Ding zum schluss im beton zu versenken, Gips drüber ...fertig.
**********hen70 Frau
8.815 Beiträge
Deckenplatte ist wohl angeblich nur 15-18 cm hoch bzw. 20, kann aber maximal 15 cm tief gebohrt werden.
Ist die Decke denn dann statisch überhaupt geeignet entsprechende, ja nicht gerade geringe, Lasten zu tragen?
Würde sich da nicht ggf. ein Holzkonstrukt, dass auf dem Boden steht, eher anbieten?
********tenx Mann
331 Beiträge
also...
die Dicke der Betonplatte selbst sollte kein Problem darstellen. Zu prüfen wäre eher die Festigkeit des Betons selbst. Sollte das eine aktuelle Betondecke sein, weniger eine aus Kaisers Zeiten, als Betongüte B25 und darüber lassen sich verlässliche Aussagen machen.

Hohlkörperdecken sind eher ungeeignet.

Zu wählen wäre ein Schwerlastanker, z.B. HILTI HSL, entsprechendes bekommt man auch bei Fürth oder Fischer.

Wichtig ist die Montage, also passender Bohrer und das Setzwerkzeug, Bohrstaub aus dem Loch entfernen, etc. Die Dinger fangen so bei 4,8 KN an, das sollte reichen. Vorteilhaft wäre auch dass diese Dübel in der Regel ein Innengewinde besitzen, in das man eine Schraube drehen kann.
****ond Mann
711 Beiträge
raubkaetzchen70 wenn die Deckenplatte Schnelasten (nasser Schnee) aushalten muss oder Personen aushält die darüber laufen oder sogar Hüpfen..... IMMMER !
Nicht das ein Liebespaaar vor freude hochhüpft und dann bei Dir unten steht *zwinker*
Das war aber nicht die Frage!
*********ampyr Frau
931 Beiträge
Es waren irgendwelche "Dübel" und "Gewinde" an denen die Firma sonst richtig schwere Gewichte mit Zug und dynamischen Schwingbewegungen aufhängt,... also Material, bei dem ich mir sicher sein kann, dass da die Sache wirklich sicher ist,... (Soweit man das beurteilen kann... und ein Restrisiko bleibt ja immer... man kann nur versuchen, es so gering wie möglich zu halten.)

Es war auch kein "Kleber" im eigentlichen Sinne... sondern tatsächlich irgendeine Masse die man in einem bestimmten Verhältnis miteinander vermischt und das wird dann quasi Beton,... so hatte mir der Kumpel das erklärt,...

In der alten Wohnung habe ich zur Flex gegriffen... andere Optionen gab es keine...

Leider kann ich bei dem Kumpel nicht mehr nachfragen,...


Ich habe nun die vierte Wohnung mit Hängepunkten,... also gut 8 Jahre Hängepunkte... bisher ... toi toi toi ... alles gut gewesen,...

2x die o.g. Methode,... und 2x in die echt dicken Holzträger der Wohnung gut 30 cm tief befestigt...

Weitere Hängepunkte folgen noch,... dann habe ich drei Bambusstangen und eine "Kralle" aus dem Baumarkt,... (zwei Bambusstangen werden noch 1x an und 1x über meinem selbst gebauten Himmelbett befestigt... dazu folgen dann noch 2 Hashiras, die man einsetzen oder zur Seite legen kann,...) und ja,... einen Galgen habe ich auch noch,...
****ond Mann
711 Beiträge
xlachfaltenx oder ein 12mm aussengewinde an dem man eine Anschlagöse (Ringmutter) aufschraubt.
*****abi Mann
422 Beiträge
Wenn es nur für Dich und Deine Partnerin ist, kannst Du Dir den ganzen Aufriss sparen, da sich Voll-Suspensions alleine zu zweit per se verbieten. Ansonsten bin ich ebenfalls ein großer Freund von Holzbalken. Sieht schick aus, die Decke kann Dir egal sein und Du bist flexibel, bzw. kannst ggf. vorhandene Senkrechtbalken auch als Hashira (Säule) verwenden (wenn jemand drittes dabei ist).

Liebe Grüße
***67 Mann
85 Beiträge
Ich würde mir bei der Deckenstärke bezüglich der Belastbarkeit/Tragfähigkeit der Decke keine Gedanken machen.
20 cm Deckenstärke ist im Wohnungbau bei normalen Deckenspannweiten unbedenklich.
Wenn der Hängepunkt nicht ausgerechnet da ist wo genau darüber eine Badewanne steh, die während der Suspension (oder was auch immer du beabsichtigst) gefüllt ist, sollte da nach menschlichem Ermessen nichts passieren.
Risse im Beton sind normal und das ist bei der Zulassung der Dübel berücksichtigt.
Ich unterstelle mal, dass es maximal oberflächennahe Haarrisse und keine Trennrisse sind.
Ob man nun auf einen chemischen Dübel oder einen anderen Dübel zurück greift ist einerseits eine Frage der persönlichen Vorliebe und zum Anderen eine Frage der Rückbaubarkeit.
Ich würde hier über einen Hinterschnittanker nachdenken, den kann man relativ einfach wieder entfernen.
Der von Fischer angebotene FZA hat bei Normalbeton C20/25 (im Wohnungsbau üblich) eine Zulassung für die Zugkraft von 5,7 KN (FZA 14 x 60 M 10).
Ich denke das bietet ausreichend Sicherheit *g*
****73 Mann
37 Beiträge
Themenersteller 
Erstmal vielen Dank für die Antworten.

Na das Haus ist und den 90ern gebaut.

Ja irgendwelche Dübel wollte ich eh net nehmen. Und da gerade Danke für die Mail.

Das mit dem Fachhändler ist vielleicht die beste Lösung.

Dass sich eine VS von alleine oder wie gemeint - per se - verbietet, wenn man nicht mind. zu dritt ist, höre ich zum ersten Mal.

Ansonsten schönen Feiertag noch.
****ond Mann
711 Beiträge
Hinterschnittanker benötigen einen Speziellen Bohrer und meist auch ein spezielles Einbauwerkzeug.
Das lohnt sich nicht für 2-3 löcher... oder man lässt das teuer den Fachmann machen wenn man keinen kennt.
***67 Mann
85 Beiträge
TopBond:
Hinterschnittanker benötigen einen Speziellen Bohrer und meist auch ein spezielles Einbauwerkzeug.
Das lohnt sich nicht für 2-3 löcher... oder man lässt das teuer den Fachmann machen wenn man keinen kennt.

Ja, der Bohrer kostet 50 EUR - eine Investition für´s Leben fg

Wenn ich bedenke, was ich bisher für BDSM Basteleien ausgegeben habe, ist das allerdings eine zu vernachlässigende Grösse.
***67 Mann
85 Beiträge
Moda73:


Dass sich eine VS von alleine oder wie gemeint - per se - verbietet, wenn man nicht mind. zu dritt ist, höre ich zum ersten Mal.

Es ging hier um Befestigungstechnik, oder ?

Die Frage der Sicherheit beim Arbeiten mit Seilen ist dann wieder eine ganz andere Geschichte.
****73 Mann
37 Beiträge
Themenersteller 
Ok, das mit der VS zu zweit wurde mir erklärt, war eh nicht Sinn der Sache, gibt ja genug Fesselungen, wo das *bunny* ja trotzdem „frei“ ist...
****73 Mann
37 Beiträge
Themenersteller 
tsd67:


Es ging hier um Befestigungstechnik, oder ?

Die Frage der Sicherheit beim Arbeiten mit Seilen ist dann wieder eine ganz andere
Geschichte.


Richtig!
****IN Mann
698 Beiträge
wir raten inzwischen dringend von selbstinstallierten Schwerlastankern ab und verbauen nur noch ChemoDübel.
Ausgehend von der Qualität der Betondecke ist die handwerkliche Ausführung wichtig.
Da die Schwerlastanker in der Regel mit einer Spreiztechnik ( einschlagen und verschrauben) arbeiten, wird in der Decke eine Spannung aufgebaut ( siehe oben: Abplatzungen), die durch Schwingen in der Suspension noch verstärkt wird. Wir haben da schon skurile Sachen gesehen.
Das Bohrloch muss gerade (!) und rund ( also nicht OVAL) sein, was bei stahlarmierten Decken auch ein gewisses Können verlangt.

Wir verkleben nur noch mit Chemodübeln ... und achten besonders auf das Haltbarkeitsdatum auf der Kartusche. 16mm Loch und 12er oder 14er Gewindestange mind. 120mm tief
***67 Mann
85 Beiträge
GAIJIN:
wir raten inzwischen dringend von selbstinstallierten Schwerlastankern ab und verbauen nur noch ChemoDübel.
Ausgehend von der Qualität der Betondecke ist die handwerkliche Ausführung wichtig.
Da die Schwerlastanker in der Regel mit einer Spreiztechnik ( einschlagen und verschrauben) arbeiten, wird in der Decke eine Spannung aufgebaut ( siehe oben: Abplatzungen), die durch Schwingen in der Suspension noch verstärkt wird. Wir haben da schon skurile Sachen gesehen.
Das Bohrloch muss gerade (!) und rund ( also nicht OVAL) sein, was bei stahlarmierten Decken auch ein gewisses Können verlangt.

Wir verkleben nur noch mit Chemodübeln ... und achten besonders auf das Haltbarkeitsdatum auf der Kartusche. 16mm Loch und 12er oder 14er Gewindestange mind. 120mm tief

Das mit den Anforderungen an das Bohrloch kann ich unterschreiben, wobei das nicht nur etwas mit Können zu tun hat sondern auch ein wenig mit Glück und ganz viel mit dem richtigen Werkzeug.

Wobei ich jetzt gerade über das Schwingen gestolpert bin.
Das hatte ich bisher nicht auf dem Schirm.
In der Regel werden mit solchen Dübeln (ich denke mit den meisten Dübeln) statische Lasten befestigt.
Der Dynamik Faktor sollte daher unbedingt berücksichtigt werden.
Aber auch hier gilt der alte Spruch "Selber essen macht dick" und deshalb empfehle ich folgenden Link als Einstieg in die Recherche.

Links nur für Mitglieder

ich hoffe so ein Link darf hier gepostet werden.
***44 Paar
1.685 Beiträge
Er schreibt
Relativ günstig ist die Verwendung von Augplatten aus der Bootsausrüstung. Die von mir verwendeten kosten etwa € 3,- in Edelstahlausführung und die Schrauben noch einbmal etwa €1/Stück in Edelstahl. Für Befestigung in Holz habe ich selbstbohrende Spax Schrauben genommen. Für Beton würde ich natürlich auch
Spezialdübel nehmen, die dann aber kleinere Löcher brauchen als bei einer Aufhängung mit nur einem Dübel oder zwei. Ggf. halt eine Größe größer kaufen. Vorzugsweise sollte man solche Platten parallel zur Zugrichtung anbringen falls irgendwo ein Unterzug die Möglichkeit bietet. Ansonsten muss halt mit erhöhter Sicherheit gearbeitet werden. Holzgerüst hat in der Tat eine Menge vorteilhafte Möglichkeiten. Ein Dachstuhl wie bei mir ist allerdings ideal.
Augplatte mit 8 mm Ringöse und vier 8 mm Befestigungslöcher.
*********ssler Paar
575 Beiträge
@Two44
Bei Holzbalken ist das mit den Augplatten keine schlechte Lösung, sofern sie entsprechend groß bzw. stabil ausgelegt sind.

Bei Betondecken würde ich davon dringendst abraten. Du bohrst da immerhin vier dicht nebeneinanderliegende Löcher in die Decke, das ist selbst mit Klebetechnik keine wirklich gute Idee. Wenn Du dann aber auch noch herkömmliche Spreizdübel verbaust, können sehr schnell ganz fiese Risse gesprengt werden. Im Worst Case kommt Dir genau ein rechteckiges (quaderförmiges) Stück Beton mitsamt Dübeln und Augplatte heruntergebrochen... während Dein Bunny dranhängt.

"Er"
******ari Mann
563 Beiträge
Links nur für Mitglieder

Links nur für Mitglieder


Die beiden artikel mal Lesen *g*

Wobei ich ungeübten davon abrate das im alleingang zu machen, es ist nunmal doch mehr als nur bohren und kleben.

Zu dem quark mit vs zu zweit nicht machen äußere ich mich nicht weils nicht die frage war.

LG Immo
***44 Paar
1.685 Beiträge
Er schreibt
Q_Shibari:

Cool!! Sehr informativ, Danke!
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