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Keine Grenzen

*********dara Frau
56 Beiträge
Themenersteller 
Keine Grenzen
Hallo zusammen.
Ich möchte mit dieser Diskussion auf etwas aufmerksam machen, was mir nicht nur sauer aufstößt, sondern auch wirklich Sorgen bereitet, weil es Menschen gibt die potentiell leichte Opfer von möchtegern Doms sind.

Immer wieder begegnen mir als Neuling im BDSM eine ganz bestimmte Art von "Doms" und ich bin glücklicherweise in der Lage ihr toxisches Auftreten zu erkennen und es vom Dominanz differenzieren zu können.

"Doms" die fordern, dass Sub die Grenzen nicht selbst bestimmt, sondern diese vom "Dom" gesetzt werden und "Doms" die sich über "Wunschlistensubs" aufregen.
Mal abgesehen davon, dass keine grenzen zu haben für ein sehr krasses Problem der psychischen Gesundheit spricht und man sich Hilfe holen sollte, wenn man wirklich glaubt keine Grenzen zu haben, sind definierte Soft und Hardlimits vermutlich eines der wichtigsten Dinger im BDSM.
Es sind zufälligerweise die selben "Doms", die mir erzählen wollen, dass ich keine richtige Sub bin und nicht genug vertraue, wenn ich auf zwei Safewörter bestehe. Gaslighting per Definition.
Ich spreche von Doms, die wohl glauben dass D/S bzw BDSM im allgemeinen eine Lizenz zum Missbrauch verschiedenster Variationen ist.

Deswegen an alle Subs da draußen:
Ihr solltet ganz schnell die Beine in die Hand nehmen, wenn euer Dom versucht euch Grenzen zu definieren die eure überschreiben, euch Safewörter oder andere Sicherheitsmechanismen ausreden oder verweigern will und rennt um euer Leben, wenn Dom verlangt keine Grenzen oder "Wunschzettel" (ich hasse diese Begriffsverwendung. Toxischer Dyspemismus sein Vater...) zu haben.

Lauft...
*******na88 Frau
12 Beiträge
Danke!!!
****pse Mann
73 Beiträge
Du hast völlig Recht. Grenzen sind etwas Natürliches und sie sind gut, denn sie bewahren Subs vor Trauma. Ein guter Dom wahrt nicht nur die Grenzen, die sein Sub benennt, sondern auch jene, die sein Sub nicht benennt, weil nicht alle Subs gut darin sind "Nein" zu sagen. Wenn Grenzen gewahrt werden, baut dies Vertrauen und Vertrautheit auf, die es wiederum erlauben, diese Grenzen sukzessive zu verschieben und Neues auszuprobieren. Dass Subs sich darauf freuen und aus freien Stücken einlassen, ist für mich als Dom die wahre Belohnung, denn es zeigt mir, dass meine Sub mir vertraut und sich bei mir fallenlassen kann und will.
******tty Frau
112 Beiträge
Danke.....das kommt mir gerade irgendwie alles verdammt bekannt vor, was du schreibst....
*********tzung Mann
34 Beiträge
Leider eine Erfahrung die ich schon sehr oft hörte, was sehr traurig ist *snief*

Grüße von Alex
******Bln Frau
1.039 Beiträge
Menschen die einfach über Grenzen latschen wollen gibt es überall.
Da macht der BDSM Bereich keine Ausnahme.

Generell sollte man sein Hirn halt nicht an der Garderobe abgeben.
*******rtin Mann
1.670 Beiträge
Ich verstehe dein Anliegen. Es hat sicher seine Berechtigung.
Allerdings spiegelt dein Post in einigen Bereichen eben eine Meinung wider und diese hat keinen Alleinvertretungsanspruch.
Es gibt so viele unterschiedliche Kinks. Und gerade als Anfänger(-in) solltest du dich mMn vor Kinkshaming hüten oder Bewertungen abgeben. Toleranz ist ein hehres Prinzip.
****64 Mann
381 Beiträge
Moin,
Als bei dem Wort Toxisch bekomme ich mittlerweile Ausschlag muss Dir jedoch in Teilen recht geben.
"Doms" die fordern, dass Sub die Grenzen nicht selbst bestimmt, sondern diese vom "Dom" gesetzt werden

geht in den meisten D/S Verbindungen und dem Rest von BDMS gar nicht

Wunschzettel Subs sind ein anderes Thema die kann man mögen muss aber nicht. Paßt es nicht kommt man halt nicht zusammen.

Sicherheit hat bis auf ganz wenige Ausnahmen immer oberste Priorität und da gehören immer Safewörter und Limits dazu grade bei unerfahrenen Bottoms.

Was ich auf jedenfalls gut und wichtig finde ist das Warnen vor den Risiken und Gefahren. Jeden Tag melden sich neue an die sonst blind ins offene Messer laufen
*****irl Frau
2 Beiträge
Danke für den Beitrag.
Entspricht genau dem, was ich auch oft erlebe.
Safe words sind schon ein Grund für die sauer zu werden. Aftercare ist aus Prinzip unnütz und Limits „setze ich dir“.
Klar, wenn ich suizidal bin überleg ichs mir mal … 🤦‍♀️
Oft ist da auch eine ziemliche Misogynie Mit dabei.
Und im Profil steht dann was von „professioneller Dom, 20 Jahre Erfahrung“.
Nein, Frauen* aus Frauen-/Menschenhass zu quälen und zu traumatisieren macht dich nicht zu einem Dom. Und professionell schon gar nicht.
*********dara Frau
56 Beiträge
Themenersteller 
Ich hatte es in einem anderen Beitrag schonmal geschrieben.
Dom sollte die Grenzen nicht einhalten, sondern auch enforcen wenn sub ihre eigenen Grenzen während der Session übertreten will.
Devotion und Lust sorgen in Kombination gerne dafür, dass Sub sich mehr zumutet als sie tragen kann wenn Dom das möchte...
Grenzen werden deswegen NIEMALS während der Session angepasst, sondern ausschließlich davor und danach justiert. Alles andere fände ich unverantwortlich und mein fester Sub weis das auch, denn er ist so ein Kandidat der sich gerne übernehmen würde wenn er sich reinsteigert.

@*******rtin scheinbar verstehst du mich falsch. Es geht hier nicht um Kinkshaming. Es geht darum Sub zu schützen.
Es hat nichts mit einem Kink zu tun wenn "Dom" Sub die Grenzen verweigert, ausreden und sie manipuliert.
***ah Frau
621 Beiträge
da hast du leider vollkommen recht. diese super-Dom's gibt es
aber auch viele empatische, die sich Zeit für die wundervolle Reise nehmen
*********iette Frau
4.600 Beiträge
Zitat von *********dara:

Grenzen werden deswegen NIEMALS während der Session angepasst, sondern ausschließlich davor und danach justiert.

Also das ist aber tatsächlich etwas, das jedes Paar für sich entscheiden sollte und kann. Mir würde es rein gar nix geben, wenn wir später drüber reden, was vielleicht noch mehr gegangen wäre statt es einfach zu machen.
*********er72 Mann
238 Beiträge
Zitat von *******rtin:
Ich verstehe dein Anliegen. Es hat sicher seine Berechtigung.
Allerdings spiegelt dein Post in einigen Bereichen eben eine Meinung wider und diese hat keinen Alleinvertretungsanspruch.
Es gibt so viele unterschiedliche Kinks. Und gerade als Anfänger(-in) solltest du dich mMn vor Kinkshaming hüten oder Bewertungen abgeben. Toleranz ist ein hehres Prinzip.

Ich persönlich finde Deine Aussage, dass sich der TE vor Abgabe von Bewertungen und Kinkshaming hüten soll, doch sehr irritierend.
Es ist dem TE sein gutes Recht, das in dieser Form und Art und Weise zu äußern.
Weil es sein Empfinden ist und er leider vollkommen Recht mit seinen getroffenen Aussagen hat.
Es ging in dem Beitrag in keinster Weise um einen Kink, sondern ganz klar um sogenannte Doms, die sich über Grenzen und Tabus hinwegsetzen wollen oder sogar hinwegsetzen oder einer/einem Sub etwas ausreden wollen.
Das ist ein absolutes No-Go !!
Als „verantwortungsbewusster“ Dom habe ich Grenzen, Tabus, Safewörter, usw. … gerade und vor allem bei Neulingen … nicht nur zu akzeptieren, sondern diese auch zu respektieren !!
Punkt fertig aus … da gibt es für mich eigentlich auch keinen Diskussionsspielraum.
****pse Mann
73 Beiträge
Nachtrag: Warnsignale dass man es mit Narzissten zu tun hat:

• Können nicht mit Kritik umgehen
• Reden am liebsten über sich selbst und wie toll sie sind
• Können keine Scherze über sich ertragen
• Wenn andere gelobt werden, müssen sie sofort erzählen wie toll sie sind
• Sie machen andere gerne klein
• Sie erzählen anderen, dass sie froh sein sollten sie zu kennen
• Sie ignorieren Grenzen
• Sie bevorzugen Befriedigung im Hier und Jetzt gegenüber langfristiger Planung und Gratifikation in der Zukunft

Wir als Community sollten mehr Bewusstsein für die Gefahren von Narzissmus schaffen. Ich kenne kaum Subs, die nicht zumindest einmal an Narzissten geraten sind und Gruselgeschichten davon erzählen können. Als Dom ist das immer wieder ein trauriges Erlebnis.
****pse Mann
73 Beiträge
Zitat von *******rtin:
Ich verstehe dein Anliegen. Es hat sicher seine Berechtigung.
Allerdings spiegelt dein Post in einigen Bereichen eben eine Meinung wider und diese hat keinen Alleinvertretungsanspruch.
Es gibt so viele unterschiedliche Kinks. Und gerade als Anfänger(-in) solltest du dich mMn vor Kinkshaming hüten oder Bewertungen abgeben. Toleranz ist ein hehres Prinzip.

Ich widerspreche Dir hier explizit. Wenn eine Sub das mit sich machen lässt, gefährdet sie sich selbst. Ein Dom, der so etwas fordert, geht Risiken ein, die er nicht abschätzen kann oder anzuschätzen können glauben sollte. Ein Kink ist eben keine Entschuldigung für alles, wenn dieser Kink zu Lasten Dritter geht.
*****ard Frau
1.267 Beiträge
Ich würde sagen etwa 2/3 aller Doms mit denen ich irgendwie zu tun hatte wollten praktisch ab Tag 1 an meine Tabus. Drüber diskutieren, mir erklären das sie das natürlich viel besser machen würden als alle anderen davor, ich nur vertrauen haben müsste blablabla. Das erschien mir schon fast wie ein Sport. Vielleicht sollte ich mal sagen Blümchensex ist ein Tabu. Wenn ich eine Grenze anfassen will bin ich gross genug um das von mir aus zu kommunizieren.
*********_2023 Frau
201 Beiträge
Zitat von ****64:
Moin,
Als bei dem Wort Toxisch bekomme ich mittlerweile Ausschlag muss Dir jedoch in Teilen recht geben.
"Doms" die fordern, dass Sub die Grenzen nicht selbst bestimmt, sondern diese vom "Dom" gesetzt werden

geht in den meisten D/S Verbindungen und dem Rest von BDMS gar nicht

Wunschzettel Subs sind ein anderes Thema die kann man mögen muss aber nicht. Paßt es nicht kommt man halt nicht zusammen.

Sicherheit hat bis auf ganz wenige Ausnahmen immer oberste Priorität und da gehören immer Safewörter und Limits dazu grade bei unerfahrenen Bottoms.

Was ich auf jedenfalls gut und wichtig finde ist das Warnen vor den Risiken und Gefahren. Jeden Tag melden sich neue an die sonst blind ins offene Messer laufen

Mich würden dann schon die Ausnahmen interessieren was die Sicherheit anbelangt???
Gerade da sollte es doch wohl ausnahmslos zugehen.
******art Mann
3.924 Beiträge
Zitat von *********dara:
...
Grenzen werden deswegen NIEMALS während der Session angepasst, sondern ausschließlich davor und danach justiert. Alles andere fände ich unverantwortlich und mein fester Sub weis das...

Da geh ich bedingt mit, denn Vor einer Session geh ich bestimmt nicht dran und sage Sub , dass heute ihre Grenzen überschritten (justiert)werden...
Im Gegenteil, die JUSTIERUNG (nicht massive Überschreitung!) passiert doch genau in der Session. Wenn Dom sieht/fühlt, dass seine Sub (damit meine ich nicht das Einmalspiel) noch weiter gehen kann und will, dann bricht er doch nicht ab weil die Zeit um ist.....
In meinen Sessions war dieser Punkt schonmal genau der Kick, den Sub brauchte und noch 2 Tage später das Grinsen im Gesicht hatte.
Und wie die Grenzen enger werden wenn die Verfassung (mental/physisch) nicht passen wirst du auch bemerken.
Geht es nicht mehr ,dann ist Pause damit, oder Ende der Session, so würde ich das einordnen.

Gerade die, die wenig Erfahrung haben sollten da mit Befindlichkeitsworten oder Ampel rangehen. Man kann immer mehr machen, aber nie zurücknehmen!!
Meine Meinung dazu
*******e83 Frau
40 Beiträge
Ja das muss manchmal einfach gesagt werden.
Ein Kennenlernen sollte sowieso immer auf Augenhöhe stattfinden, desweiteren sollten die ersten Treffen meiner Meinung nach an einem öffentlichen Ort stattfinden. Und dann finde ich es noch ganz wichtig das immer jemand bescheid weiß wenn man sich mit jemandem trifft. Wo findet es statt und bis wann sollte ich mich gemeldet haben das bei mir alles gut ist.
******Bln Frau
1.039 Beiträge
Zitat von *********dara:

Es geht darum Sub zu schützen.

Ein hehres Ziel.
Der Haken dabei ist , dass sich jeder Mensch selbst schützen muß.
Ebenso sind Grenzen individuell.

Es hat nichts mit einem Kink zu tun wenn "Dom" Sub die Grenzen verweigert, ausreden und sie manipuliert.

BDSM ist ein Sammelsurium von unterschiedlichsten, individuellem, Kopfkino.
Nicht selten geht es im BDSM und / oder in Beziehungen mit BDSM darum Grenzen zu verschieben/ zu erweitern.

Das Thema Grenzen und Grenzsetzungen ist ein zeitloses Dsuerthema. Wie gesagt, nicht nur im BDSM Bereich.
Dort jedoch intensiv und zentriert.

Gerade in den Anfängen eine sehr wichtige Thematik.

Letztendlich kann Mensch da nur auf sein Bauchgefühl hören.
Wenn das Nein sagt, sagt das Nein.

Von so Kopkinosprüchen a la
" Sub hat keine Rechte", etc.
Sollte man sich echt nicht zu sehr beeindrucken lassen.

Letztendlich sind es eh nur 2 Menschen
die miteinander agieren (wollen).

"Ich will eine gute Sub sein, darum mache ich Dinge die ich nicht will
oder lasse Dinge mit mir machen die ich nicht will",
ist ein in die Irre führender Gedanke.
Kommt nix Gutes bei raus.

Jeder Mensch...ob im oder außerhalb des BDSM Bereich, sollte nur die Dinge tun oder mit sich tun lassen, die er auch wirklich will und zu denen er stehen kann.

Zuweilen braucht das eine Weile, insbesondere wenn es darum geht Grenzen gewollt - von Beiden - zu verschieben/ zu erweitern.
Die Grundlage die dafür erst einmal erarbeitet werden muß ist Vertrauen.
Ein sich kennen und einschätzen können, etc.
Kostet Geduld und Nerven.

Sollte Dom daher schon bereit sein zu investieren.

Sub sollte sich mit ihrem eigenen Kopfkino auseinander setzen und ihre Grenzen kennen, bzw. kennen lernen.

Von 0 auf 100 ist m. E. keine gute Idee.
****rna Frau
8.016 Beiträge
Ich habe wirklich überlegt, ob ich mich hierzu äußern werde oder nicht...
In meinen Augen wird hier vieles durcheinander geworfen..

Grenzen...
Das bewertet jeder für sich selbst, es gibt hier KEINE Allgemeingültigkeit.
Ich mag es und brauche es auch, dass meine Grenzen nach und nach verschoben werden. Was sind Grenzen für mich ganz persönlich... Mein Ist Zustand, mein bisheriger Erfahrungsschatz. Möchte ich dort stehen bleiben? Nein *nein*
Möchte ich mich weiter entwickeln? Ja *ja*

Tabus sind unantastbar, deshalb ja auch Tabus.

Safeword...
Ich oute mich mal... In einer Beziehung möchte ich ganz bewusst KEIN Safeword und das von Beginn an der Beziehung. Warum möchte ich kein Safeword... Weil das für mich bedeuten würde, ich behalte die Kontrolle. Kontrolle die ich gar nicht haben möchte, weil sie für mich im Widerspruch meiner Devotion stehen.

Ja, tatsächlich gehe ich genauso meinen Weg seit meinen allerersten Schritten. Bereits bei meinem ersten Dom vor 15 Jahren verzichtete ich ganz bewusst auf ein Safeword. Es war und ist meine Entscheidung und für mich der richtige Weg.
Ein Safeword wird mich nicht wirklich schützen.. Beispiel... Ich bin im Flug.. Dann bin ich gar nicht in der Lage ein Safeword zu benutzen oder gar zu erkennen, dass es genug ist. Hier ist die Verantwortung des Doms gefordert. Er entscheidet... genug

Vorher darüber sprechen... heute wird die oder die Grenze verschoben.. Um Gottes willen, das würde ich gar nicht wollen. Es passiert, der Dom kann mich sicherlich gut genug lesen um diese Entscheidung zu treffen. Sollte mich etwas überfordert haben, wird der Dom mich anschließend auffangen und wir verarbeiten das gemeinsam in Gesprächen.

Mich stört bei diesem Thread diese Allgemeingültigkeit, gerade im Bezug auf Grenzen und Safeword

Toleranz und Akzeptanz
Jeder entscheidet sich für seinen ganz eigenen Weg
****_76 Frau
236 Beiträge
Zitat von *********dara:

Grenzen werden deswegen NIEMALS während der Session angepasst, sondern ausschließlich davor und danach justiert..

Woher sollte man davor wissen ob ich Grenzen verschieben kann und was bringt es einem danach?

Ist es nicht so, dass im besten Fall Dom seine Sub lesen kann und deshalb die Grenzen während der Session verschiebt. Da fällt mir das Wort „Tagesform“ ein.
*********dara Frau
56 Beiträge
Themenersteller 
Und wieder werden meine Worte verdreht.
Ich habe mich auf Doms bezogen die MIR safewörter ausreden wollen, obwohl ich darauf bestehe... bzw die Subs Sicherheitsmechanismen ausreden, die sie wollen und brauchen..
****64 Mann
381 Beiträge
@*********er72

Du hast in dem Post vom TE folgendes gelesen ?

Mal abgesehen davon, dass keine grenzen zu haben für ein sehr krasses Problem der psychischen Gesundheit spricht und man sich Hilfe holen sollte, wenn man wirklich glaubt keine Grenzen zu haben, sind definierte Soft und Hardlimits vermutlich eines der wichtigsten Dinger im BDSM.

Diese Verallgemeinerung ist kinkshaming oder kann als solche gesehen werden
****pse Mann
73 Beiträge
Zitat von ****_76:
Zitat von *********dara:

Grenzen werden deswegen NIEMALS während der Session angepasst, sondern ausschließlich davor und danach justiert..

Woher sollte man davor wissen ob ich Grenzen verschieben kann und was bringt es einem danach?

Ist es nicht so, dass im besten Fall Dom seine Sub lesen kann und deshalb die Grenzen während der Session verschiebt. Da fällt mir das Wort „Tagesform“ ein.

Sehe ich sehr ähnlich. Und auch wenn ich schon alleine berufsbedingt sehr gut darin bin, Menschen zu lesen, sollte man sich einigermaßen kennen und eine Einschätzung haben, bzw. ein paar gute, klärende Gespräche im Vorfeld geführt haben. Wenn eine Sub mir gegenüber glaubhaft gemacht hat, dass sie für sich einsteht, ihre Safewords benutzt und mein Eindruck dieses Gefühl bestätigt, bin ich da weniger vorsichtig, als wenn eine Sub mir sagt, sie sage nicht gerne "Nein" und wisse nicht, ob sie ihr Safeword benutzen würde.
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