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Sadist ohne Schmerz zuzufügen?

Zitat von ******ock:

Muss heute jeder "was Besonderes" sein mit allen Mitteln "anders" oder "nicht normal" sein?

Ist es schon schwer was für sich passendes im (B)DSM zu finden, wird es um einiges schwieriger, wenn man sich selbst als Sadist bezeichnet. Im Sinne einer Partnersuche im BDSM, tut man sich damit keinen gefallen, weil die passende Fraktion viel zu klein ist. Soweit mein eigenes Erleben aus den letzten Jahren.

Ich bin mir sicher, dass man genau aus diesem Grund, den Reaktionsfetischisten kreiert hat. Eine Wortschöpfung, welche nur aus den BDSM Communitys kenne. Also lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach, in Bezug auf eine passende Sub - denn so cool ist die Bezeichnung Sadist, selbst im BDSM nicht.

Offen gesagt, wäre ich auf der Suche nach einer Sub, würde ich die Bezeichnung Sadist aus meinem Profil entfernen - es ist nichts womit man im JOYclub einen Blumentopf gewinnen kann.
******ock Paar
2.048 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******rtin:
Vermutlich beginnt das Missverständnis schon bei der Begriffsdefinition in zwei völlig verschiedenen Deutungswelten. Umgangssprachlich ist ja ein Sadist etwas völlig anderes als im BDSM Kontext. Und dieser Typus wäre ja im BDSM Konstrukt gar nicht haltbar.

Dem muss ich widersprechen, was aber hier nicht das Thema ist.
Hierzu hab ich auch mal was beschrieben, was wohl recht gut beschreibt, weshalb ich hier widerspreche...

Hier der Auszug dazu:
Ich habe da immer etwas Fragezeichen im Kopf, wenn ich lese, dass Sadist froh ist mit Maso zusammen zu sein...

Weil der Sadist an sich zieht seine Lust doch aus dem tatsächlichen leid und Maso aus dem Schmerz... wenn also Sadist Maso Schmerzen zufügt, dann leidet Maso doch zunächst nicht, sondern zieht daraus Lust, was aber doch den Sadisten nicht befriedigt...

...dazu habe ich schon ein paar mal folgende geschrieben....

"In mir lebt jedoch nicht nur der reine Sadist, sondern auch der Dom, der Freund, der Liebhaber, der Vater, der Kumpel, der Arsch, der Egoist, der Retter...

Diverse Persönlichkeiten die je nach Situation walten und wirken sollen, können oder dürfen.

Zu Beginn einer SM-Session z.B. bin ich mehrheitlich führsorglicher Top, der seiner masochistischen Liebsten das gibt, was sie immer mehr erregt... dabei höre ich zu, wie sie sich für das was ich ihr antue bedankt, wie sie mich anschaut, wie sie atmet, wie ihre Haut reagiert und wie sich ihr Körper aufbäumt...

...dann wandelt sich alles etwas... Meine Liebste kommt an eine Grenze wo aus Lustschmerz langsam einfach nur Schmerz und Pain wird und ich aus der Rolle des führsorglichen Tops in die Rolle des Sadisten gleite.

Dann hält sie den Schmerz für meinen Sadisten aus, erträgt ihn, nimmt ihn hin für IHN... in diesem Momenten existiert sie ausschließlich um dem Sadisten in mir das zu geben was er braucht.

Dann kommt der Punkt an dem ihr Leid und der Schmerz zu groß wird und alles "explodiert" und das "Spiel" ist schlagartig zu Ende.

Sie gleitet in einen Zustand der tiefen Dankbarkeit und des Stolzes als Sub, sieht mir in den Augen an, was sie mir geben konnte und ich gleite zurück in den Modus des führsorglichen Top und in diesen "Modi" bleiben wir dann auch meist 2 oder 3 Tage, weil das dann (hauptsächlich bei ihr) auch entsprechend nachwirkt und diverse ander Gefühle auslöst.

Fazit:
Den Sadismus an sich verbinde ich nicht mit Führsorge. Wie denn auch? Wie soll ich Lust daran empfinden anderen Schmerz und Leid zuzufügen und gleichzeitig Führsorglich sein? Das widerspricht sich.
Nacheinander geht das, doch nicht gleichzeitig.

Ihr Masochismus bedient sich selber, jedoch nicht meinen Sadisten, denn mein Sadist hat keine Interesse daran ihr Lust zu bereiten. Das ist dann der Dom in mir.

Mein Sadist will Schmerz und Leid erzeugen und dazu muss Maso aus ihrer Lustzone heraus, damit Sadist seine Lustzone erreicht.

Ich hoffe man versteht was ich sagen will."

Der Krolock
*********lerin Frau
1.909 Beiträge
@******ock

Ich verstehe die ursprüngliche Definition von Sadismus, wie du sie hast, und gehe da auch eigentlich mit.
Jedoch besteht die Welt meistens aus mehr als Schwarz und Weiß, und für die Grautöne dazwischen fehlen zum Teil einfach die passenden Wörter.

Wenn du mit einer nichtmasochistischen devoten Frau zusammen bist und sie schlägst, dann ist das wahrscheinlich "reiner" Sadismus.
Wenn du aber mit einer Masochistin zusammen bist, wird es komplizierter. Da gibt es wahrscheinlich Phasen im Spiel, in denen sie es genießt. Es kann Phasen geben, in denen sie es nicht genießt. Und es kann Phasen geben, in denen es von außen wie auch innen kaum zu unterscheiden ist, sie aber von außen betrachtet durchaus zuckt, schreit und heult.
Und für manchen ist schon die reine Handlung, z.B. jemanden heftigst und blutig zu hauen, sadistisch genug. Das Innenleben der Person ist in dem Moment nicht besonders relevant.
Zumal ja auch Sadisten noch andere Persönlichkeitsanteile haben und daher durchaus manchmal der Partnerin etwas Gutes zun wollen.

Für mich klingt ein reiner "Reaktionsfetischist" irgendwie nicht so spannend. Das scheint mir jemand zu sein, der nur softes BDSM mag, aber härteres ablehnt.
Und bei "Flagellant" ist es zu uneindeutig, ob derjenige schlägt oder geschlagen wird. Von der Wortherkunft her war es ja jemand, der sich selbst schlägt.

Es fehlt also vielleicht schlicht das passende Wort für jemanden, der erfahren ist im Schmerzenzufügen, auch gerne und aus eigenem Antrieb hart spielt, aber trotzdem primär im Genussbereich des Masochisten.
***sN Mann
1.376 Beiträge
Zitat von *********stnut:
Sadismus ist in der Vanillawelt (aus der wir ja alle kommen und in der wir immer noch alle leben) eine maximal üble Sache. Einen anderen Menschen zu quälen, kellertiefst moralisch verwerflich.

Ich denke, da gibt es einfach ambivalente Emotionen, wenn man um diese Neigung in sich weiß. Das sollte so sein!

Was Du beschreibst, TE, mag ein Hinweis auf den inneren Gefühlscocktail sein.

Mmh- besteht dies, obwohl du weißt, dass der Sub genau! dies! sich! wünscht. Dieses Gegenüber.
****_92 Frau
35 Beiträge
Die Frage ist eigentlich ganz einfach erklärt.

Sadismus beschränkt sich ja nicht nur auf das Zufügen von Schmerzen.

Das KANN natürlich eine große Rolle spielen, und wird es in den meisten Fällen auch.

Aber Sadismus beinhaltet noch viel mehr:
-Erniedrigung
-das Ausüben von Macht
-das Leid des Gegenüber zu genießen


Je nachdem welches Wörterbuch man verwendet, stößt man auf folgende Definitionen von Sadismus:

"Sadismus wird im allgemeinen Sprachgebrauch für die Freude am Leid anderer verwendet"

"Variante des sexuellen Erlebens, bei der Lust durch Quälen des Sexualpartners, der Sexualpartnerin entsteht"


Ich persönlich leide durch Handlungen/ Strafen im Kontext mit Machtgefälle und Erniedrigung immer viel intensiver, als es durch rein körperlichen Schmerz jemals möglich wäre.

Es schließt sich ja nicht aus, dass ein Sadist Gefallen daran findet auch die Lust des Gegenüber zu spüren und für dessen Wohlergehen sorgen zu wollen.

Die menschliche Psychso ist so komplex und unsere Beweggründe haben nie nur ein Motiv oder eine Motivation.
*******ant Frau
25.190 Beiträge
Zitat von ****ah:
Sollte man nicht evt auch unterscheiden zwischen Schmerz zufügen und leiden lassen .. ?
Letzteres kann ich auch ohne Schmerz tun.

Man kann beides sowohl physisch wie psychisch tun.
*****_hh Mann
371 Beiträge
Zitat von *******rtin:
Oder gibt es hier Jemanden, der ernsthaft ein sich wehrendes, heulendes Wesen gegen ihren Willen würde quählen wollen?

Ja, definitiv. Ich!
und das steigert die Erektion, die Freude und den Spaß noch mal weiter.
*****tin Mann
43 Beiträge
Zitat von ****_92:
Die Frage ist eigentlich ganz einfach erklärt.

Sadismus beschränkt sich ja nicht nur auf das Zufügen von Schmerzen.

Das KANN natürlich eine große Rolle spielen, und wird es in den meisten Fällen auch.

Aber Sadismus beinhaltet noch viel mehr:
-Erniedrigung
-das Ausüben von Macht
-das Leid des Gegenüber zu genießen


Je nachdem welches Wörterbuch man verwendet, stößt man auf folgende Definitionen von Sadismus:

"Sadismus wird im allgemeinen Sprachgebrauch für die Freude am Leid anderer verwendet"

"Variante des sexuellen Erlebens, bei der Lust durch Quälen des Sexualpartners, der Sexualpartnerin entsteht"


Ich persönlich leide durch Handlungen/ Strafen im Kontext mit Machtgefälle und Erniedrigung immer viel intensiver, als es durch rein körperlichen Schmerz jemals möglich wäre.

Es schließt sich ja nicht aus, dass ein Sadist Gefallen daran findet auch die Lust des Gegenüber zu spüren und für dessen Wohlergehen sorgen zu wollen.

Die menschliche Psychso ist so komplex und unsere Beweggründe haben nie nur ein Motiv oder eine Motivation.

Kann mich den Ausführungen komplett anschließen, sehr gut geschrieben!
Auch reine Dominanz ist Sadismus in einer physischen Form,sprich ziehe meine Lust daraus jemanden zu demütigen und zu erniedrigen.
Sprich jeder Dom ist insofern ein Sadist.
Aber man kann schon unterscheiden zwischen dem Sadismus der Lustgewinn bedeutet durch das zufügen von Schmerzen oder durch die Psychische Komponente
********n_84 Frau
5.864 Beiträge
Super Thema @******ock und ich bin sowohl, was die Beschreibung des Phänomens angeht bei dir, wie auch bei deiner persönlichen Ansicht zur Sache. Sehe ich genauso.

Letztlich geht es hier ja auch - mal wieder - um Labels, die jemand im Profil anklicken kann oder sie eben für seine Beschreibung nutzt. Manche Menschen machen sich wenig oder keine Gedanken darum, was ein Begriff wirklich meint oder wie andere Menschen das „verstehen“ (könnten).

Interessant ist hier im JC auch, dass jemand mit sadistischer Neigung schnell aneckt. Ich hatte zB schon Schreibkontakte mit Männern (selbstlabelnd: devot, maso und teils auch Fraktion „mache alles“) die dann raus waren sobald es um Grenzen, das Verlassen der Komfortzone, Schmerzen und Leid ging. Ich wurde sogar schon als angsteinflößend und „krank“ bezeichnet.
Viele suchen hier Wunscherfüller/innen und Dienstleister/innen.

Das was @*********Koala schreibt ist auch interessant:
Mir ist beim Kennenlernen meines Herrn das Gegenteil passiert: Er wollte sich nicht als Sadist bezeichnen, weil er den Begriff nicht mag und ihn eher im psychologischen, pathologischen Zusammenhang sieht. Das hat anfangs für Verwirrung gesorgt, denn im BDSM-Kontext ist er ganz klar das, was man unter sadistisch versteht

Genauso ist das bei meinem Mann auch. Er möchte sich auch nicht als Sadist bezeichnen. Agiert aber durchaus so (wenngleich ich der Meinung bin, dass er seine eigene Grenze hat bei dem mein Leid ihm noch Freude bereitet. So sadistisch wirkte er auf mich bisher nicht. Genau richtig). Bei diesem BDSM Online-Test kommt kurioserweise bei ihm aber „extrem sadistisch“ heraus.

Fazit: Der Begriff scheint etwas schwierig zu sein und Menschen verstehen ihn unterschiedlich. Teilweise wird der Begriff auch noch pathologisiert.

Daher unterscheide ich für mich sehr klar zwischen einem generellen oder pathologischem Sadisten und einem Sadisten, der konsensual mit einem Masochisten agiert (hier ist der Masochist kein ungefragtes „Opfer“, sondern ein Gegenspieler). Am Ende ist es eine Win-Win Situation und keine Täter und Opfer Beziehung.

Eine Erklärung, warum sich manche nicht-Sadisten dennoch als Sadist bezeichnen:

Man könnte bei Sadismus (wie auch Masochismus) zwischen der mentalen, körperlichen/ praktischen Ebene unterscheiden.

Mental kickt den Sadisten jemanden leiden zu lassen/zu sehen. Auf welche Art auch immer.

Bei sexuellen Praktiken, die dem Bereich SM zugeordnet werden, muss dieser mentale Aspekt nicht gegeben sein.

Z.B. Hat Person A einen Partner B, der gerne versohlt werden will (Spanking). Person A macht das gerne. A ist dann natürlich kein Sadist. Aber die meisten Menschen würden die Sexualpraktik eben dem Bereich SM zuordnen, weil B Schmerzen „erleidet“ und Schmerz generell dem Feld SM zugeordnet wird.

Es scheint also solche praktischen und ausführenden „Sadisten“ zu geben, mit denen viele Masochisten, denen es um bestimmte Praktiken und Schmerz geht, auch gut zurecht kommen.

Wohlmöglich bezeichnen sich diese Personen dann eben auch als Sadisten.
Ich persönlich würde eine Person nur als Sadist bezeichnen, wenn das Mindset eben so geartet ist, dass Leid zuzufügen oder in irgendeiner Art zu quälen, der Person Freude und Lust bereitet.

Und möchte an dieser Stelle nochmal betonen, dass „leiden lassen“ oder „quälen“ nicht einmal etwas Extremes oder Schmerzhaftes sein muss. Es geht dabei darum, was Bottom fühlt. So kann ein Tease & Denial zB auch schon sadistisch sein und quälen.

Ich hatte mal große Freude daran einen jungen Mann, der in sehr großer und freudiger Erwartung auf Sex mit mir war, an einen Stuhl zu fesseln, Augen verbunden, Rollos runter und dann war ich erstmal weg. Die Person war stinksauer und hat das überhaupt nicht erotisiert. Natürlich schaltete sich dann auch mein schlechtes Gewissen ein. Damals war ich sehr jung und hatte noch kein gutes Verständnis von Sicherheit und Konsens. Natürlich wäre das heute NoGo. Mir viel das Beispiel nur gerade ein… und welche Freude ich zunächst an dieser simplen Aktion hatte. 😉
*********stnut Frau
1.076 Beiträge
Zitat von ***sN:
Zitat von *********stnut:
Sadismus ist in der Vanillawelt (aus der wir ja alle kommen und in der wir immer noch alle leben) eine maximal üble Sache. Einen anderen Menschen zu quälen, kellertiefst moralisch verwerflich.

Ich denke, da gibt es einfach ambivalente Emotionen, wenn man um diese Neigung in sich weiß. Das sollte so sein!

Was Du beschreibst, TE, mag ein Hinweis auf den inneren Gefühlscocktail sein.

Mmh- besteht dies, obwohl du weißt, dass der Sub genau! dies! sich! wünscht. Dieses Gegenüber.

Natürlich! Soziale Prägung kann man nicht willentlich abschütteln. Es gibt ja auch (wenige) Momente in meinem Leben, in denen ich Kontakt mit meiner Neigung jenseits von BDSM hatte/habe. Die stehen in Verbindung mit Scham- und Schuldgefühlen. Das ist eine mehrdimensionale Angelegenheit. Viele Dimensionen, die sehr tief gehen und kognitiv schwer zu durchdringen sind.
*********stnut Frau
1.076 Beiträge
@********n_84 "Interessant ist hier im JC auch, dass jemand mit sadistischer Neigung schnell aneckt. Ich hatte zB schon Schreibkontakte mit Männern (selbstlabelnd: devot, maso und teils auch Fraktion „mache alles“) die dann raus waren sobald es um Grenzen, das Verlassen der Komfortzone, Schmerzen und Leid ging. Ich wurde sogar schon als angsteinflößend und „krank“ bezeichnet.
Viele suchen hier Wunscherfüller/innen und Dienstleister/innen."

Same. Angsteinflößend auf jeden Fall. Einige Phantasien sind nicht so schick. 😂
********n_84 Frau
5.864 Beiträge
Mir viel das Beispiel nur gerade ein… und welche Freude ich zunächst an dieser simplen Aktion hatte.

Mir fiel das Beispiel ein. Sorry. Autokorrektur und ich konnte es nicht mehr ändern.
********n_84 Frau
5.864 Beiträge
@*********stnut

Sadisten sind schwierig. Wenn ich mich auf Sadisten einlasse, MUSS ich wissen, dass auch dort im Kopf vernünftige Grenzen bestehen und die Person mich wertschätzt und nicht zerstören möchte.

Mein eigener Mann könnte da durchaus noch um einiges weiter gehen als er es bisher tat.

Außerhalb meiner Beziehung hätte ich selbst auch Angst mich auf „echte“ Sadisten in einer Art Session-Play einfach einzulassen. Und ich verstehe total, warum auch meine Chance als Sadistin auf dieser Ebene äußerst gering ist eine/n Spielpartner/in zu finden. Eine feste Beziehung kann ich ja nicht bieten.

Ich glaube bei diesen ganzen Spielbeziehungen und lockeren Geschichten wird doch meist in der Comfort-Zone agiert und Sadisten haben generell die Handbremse angezogen. Ich würde mich das nicht trauen einfach mal „frei“ zu agieren…
***sN Mann
1.376 Beiträge
Zitat von *********stnut:
@********n_84 "Interessant ist hier im JC auch, dass jemand mit sadistischer Neigung schnell aneckt. Ich hatte zB schon Schreibkontakte mit Männern (selbstlabelnd: devot, maso und teils auch Fraktion „mache alles“) die dann raus waren sobald es um Grenzen, das Verlassen der Komfortzone, Schmerzen und Leid ging. Ich wurde sogar schon als angsteinflößend und „krank“ bezeichnet.
Viele suchen hier Wunscherfüller/innen und Dienstleister/innen."

Same. Angsteinflößend auf jeden Fall. Einige Phantasien sind nicht so schick. 😂

der „kick“ ist doch nicht zu wissen, was passiert. Wenn Dinge geschehen, die man vorher nicht wollte. Vorher. Natürlich wünscht man sich dass sie dann bitte jetzt aufhört. Und ist dann sehr! frustriert, wenn sie tatsächlich aufhört. Das ambivalente der „Gegenseite“.
*********id39 Frau
2.664 Beiträge
Zitat von *********Koala:
Ich verstehe, was Du meinst, und sehe das tatsächlich auch so.

Mir ist beim Kennenlernen meines Herrn das Gegenteil passiert: Er wollte sich nicht als Sadist bezeichnen, weil er den Begriff nicht mag und ihn eher im psychologischen, pathologischen Zusammenhang sieht. Das hat anfangs für Verwirrung gesorgt, denn im BDSM-Kontext ist er ganz klar das, was man unter sadistisch versteht.

Sie

Das stimmt,
wenn sich alle aucvh danach richten,
und
Ich denke manche kennen die Unterschiede nicht!
Meine Homepage * ... Noch einmal davon gekommen *
erzählt davon!
L. Ingrid
P.S. ich sage immer, ich bin eine Flagellantin,
mit leicht sadistischen Zügen!
*********Koala Paar
11.588 Beiträge
Ja, irgendwie schade, wenn sich die BDSM-Sadisten dann als Dienstleister anbieten. Denn sie werden dann nie mit denjenigen in Kontakt kommen, zu denen sie wirklich passen.
Mich turnt es ganz schnell ab, wenn ich jemanden als Dienstleister empfinde.
Das ist doch schade.

Sie
****ri Frau
288 Beiträge
Zitat von *********otion:
Ich geniesse das Quälen, das kann ich nicht leugnen, aber um damit im reinen zu sein brauche ich den Konssns. Worte helfen mir nicht, die sind mir zu flüchtig, darum brauche ich die Reaktion, muß ich merken daß es dem anderen Lust bereitet sonst kann ich es nicht geniessen weil es dann Schuldgefühle mit sich bringen würde die die Lust überlagern.

Also die Lust kommt vom Schmerz zufügen
Das Geniessen können von der Reaktion des "Opfers"

Denke so geht es anderen auch oft

Vielen Dank für deine Formulierung. Genau das bewegt mich auch. Ich habe meine Moralvorstellung und dazu benötige ich den Konsens. Ich bin Sadistin. Aber ich kann Recht von Unrecht unterscheiden. Also bewege ich mich in einem Bereich, der meinem Gegenüber Lust bereitet und mir von ihm erlaubt wurde. Alles andere wäre strafbar, unabhängig davon wie gut oder schlecht mir das gefallen würde.
*****_hh Mann
371 Beiträge
Sadist ist per Definition jemand, der Lust und Freude empfindet, wenn er jemanden quält.
und diese Qual muss ja nicht zwingend „Schmerz“ an sich sein.

Ich genieße es zum einen Schmerz zuzufügen.
Aber es gibt ja auch andere Dinge.
Orgasmuskontrolle z.b… das kann ich mit Freude soweit treiben das Sub Flucht, beleidigt oder eingeschnappt ist.
Grenzüberschreitung ebenfalls.
Ich liebe es und innerlich platze ich vor Geilheit und auch körperlich, wenn Sie sich richtig da durch quält, nur um mir zu beweisen das sie es pack und für das „hast Du gut gemacht“ danach (Thema Grenzüberschreitung)
*********elia Frau
629 Beiträge
Also ich würde mich schon als sadistisch bezeichnen, obwohl ich seltenst jemanden Schmerzen zufügen.
Ich liebe es und es macht mich unheimlich geil, wenn jemand gequält wird. Richtig gequält. Gern außerhalb vom ssc.. ich mach vielleicht auch mal mit, aber ich werde definitiv nicht federführend sein.
Aber dass ich deswegen nicht satirisch bin, weil ich nicht aktiv bin...darüber hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Muss man wirklich immer aktiv sein, um sowas nicht auch sehr geil zu finden? Wenn man dann nicht satirisch ist, was ist man dann?
******l23 Mann
1.288 Beiträge
Zitat von ***sN:
@*******rtin
Wie gesagt es müsste ein anderes Wort für Sadismus im BDSM-Kontext geben
die reine 100%ige Form wird es nicht geben, also 3/4 Sadist oder so ähnlich
***sN Mann
1.376 Beiträge
Zitat von ****ri:
Zitat von *********otion:
Ich geniesse das Quälen, das kann ich nicht leugnen, aber um damit im reinen zu sein brauche ich den Konssns. Worte helfen mir nicht, die sind mir zu flüchtig, darum brauche ich die Reaktion, muß ich merken daß es dem anderen Lust bereitet sonst kann ich es nicht geniessen weil es dann Schuldgefühle mit sich bringen würde die die Lust überlagern.

Also die Lust kommt vom Schmerz zufügen
Das Geniessen können von der Reaktion des "Opfers"

Denke so geht es anderen auch oft

Vielen Dank für deine Formulierung. Genau das bewegt mich auch. Ich habe meine Moralvorstellung und dazu benötige ich den Konsens. Ich bin Sadistin. Aber ich kann Recht von Unrecht unterscheiden. Also bewege ich mich in einem Bereich, der meinem Gegenüber Lust bereitet und mir von ihm erlaubt wurde. Alles andere wäre strafbar, unabhängig davon wie gut oder schlecht mir das gefallen würde.

Ich als Madochist (unter anderem) würde es sls abturnend empfinden, wenn msn sich zu sehr in einem abgesprochenen Bereich bewegt. Die Befiedigung kommt ja aus der Lust sich auszuliefern, Zwang zu spüren, Schmerz zu spüren, wehrlos zu sein, Grenzen zu erfahren, die Freude der Dom daran zu spüren.
******l23 Mann
1.288 Beiträge
Zitat von *********elia:

Aber dass ich deswegen nicht satirisch bin, weil ich nicht aktiv bin...darüber hab ich mir noch keine Gedanken gemacht. Muss man wirklich immer aktiv sein, um sowas nicht auch sehr geil zu finden? Wenn man dann nicht satirisch ist, was ist man dann?
Kellerkind, weil zum Lachen dort
**********e8689 Paar
595 Beiträge
Zitat von *********Koala:
Wenn jemand sich als Reaktionsfetischist bezeichnet, bin ich auch eher kritisch. Es klingt mir zu sehr nach Dienstleister.
Mir ist es extrem wichtig, dass ER Lust daraus zieht, mir Schmerzen zuzufügen. Wenn meine Lust die Hauptsache ist, bin ich raus.

Sie

Also das verstehe ich nun nicht.
Wieso darf er denn kein Reaktionsfetischist sein, soll aber Lust aus deinem Leiden ziehen.
Das beschreibt es doch ganz genau.
Er teilt etwas aus, du reagierst da drauf, ihn macht das an
Klar müssen diese Reaktionen nicht immer nur negativ oder nur positiv sein.
Ich steh sowohl auf das "Aua" wie das "Oh!JA!" als Reaktion
Das sollte man nicht so einseitig sehen
Das ist vor allem wichtig, wenn man nicht nur mit 1 Person spielt, jeder ist anders, jeder mag es anders, auf seine Art.
Das kann Bestrafung sein, das kann ein härterer BJ sein, das kann aber auch Forced Orgasm sein, oder einfach nur das Zucken der Beine, wenn sie geleckt wird...
Das sind alles sind Reaktionen auf eine Aktion.
******una Frau
6.836 Beiträge
Mein Gedanke dazu: der entscheidende Punkt ist hier die Einvernehmlichkeit!

Ja zum Sadismus, ja zum Masochismus!

Den Sadisten erregt der Schmerz, der Masochist schüttet Endorphine aus!

Die " ungeschminkte Wahrheit" scheint mittlerweile zu brutal!

Also BDSM mit Plüsch Handschellen! *smile*
*******sch Paar
348 Beiträge
Zitat von *******sch:
Ist denn einem Sadisten der zugefügte Schmerz unbefriedigend sobald dieser genossen wird?
Also bei mir nicht!

Das ist nicht so in meinen Augen, da ja auch ein Sadist nicht nur das ist.
Doch ist er immer noch ein Sadist, wenn es ausschließlich das Ziel ist das sie es genießt und ausgeschlossen wird, ihr Schmerz zuzufügen oder Sie leidet?



Also wieder das Prinzip "Ganz oder gar nicht"?
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