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Sadist ohne Schmerz zuzufügen?

*******Frau Frau
5.738 Beiträge
Also für mich ist die Bezeichnung Sadist generell irreführend. Ja, ein Sadist fügt Schmerz zu und weidet sich daran. Dabei ist dann aber der pathologische Sadismus gemeint. Das geht dann so in die Richtung es bereitete der Person sadistische Freude die andere Person leiden zu sehen. Aber nicht im sexuellen Sinne eine Befriedigung, sondern die Person will sich austoben.. der Punkt der Einvernehmlichkeit fehlt dabei kolossal.

Ich denke wenn da in den Suchbeschreibungen davon die Rede ist, dass das Gegenüber auch Lust dabei empfindet geht es um den Punkt der Einvernehmlichkeit.. die andere Person "erleidet" Lustschmerz, also keinen echten Schmerz .. kein echtes Leid weder körperlich noch seelisch.

Ist ähnlich analog zu dem "Bestrafen" also wenn Sub extra was falsch macht um bestraft zu werden .. und die Strafe sieht dann so aus, dass die Strafe Sub Lust bereitet. Und Top nicht sagt ich schlage / oder bestrafe ja nicht seelisch weil es mir Freude macht sondern Sub war ja ungehorsam.
********n_84 Frau
5.864 Beiträge
die andere Person "erleidet" Lustschmerz, also keinen echten Schmerz .. kein echtes Leid weder körperlich noch seelisch.

Das verstehe ich jetzt wieder nicht.

Natürlich mögen echte Masochisten auch echten Schmerz. Nicht alle. Aber viele. Und natürlich auch nicht jede Art von Schmerz, aber eben bestimmte.

Genauso „echtes Leid“ im weiteren Sinne, was auch immer das für den einzelnen bedeutet.
Warum sollte das nicht „echt“ sein? Was dann?

Es mag ja auch BDSM Rollenspieler geben, die nichts dabei fühlen und da irgendwas inszenieren… aber das wird auf wenige zutreffen. Glaube ich.

Beispiel: Jemand kriegt Popoklatsche, die ihm/ihr nicht wehtun und schreit dann laut „Aua“ und macht ein schmerzverzerrtes Gesicht für eine gute Show und damit der Sadist, der keiner ist, dann denkt, er fügt gerade jemandem was Schlimmes zu? *lol*
Glaube kaum, dass sowas oft vorkommt.
***sN Mann
1.376 Beiträge
Sehr!! Masochistisch ist für mich nicht die Hefigkeit, sondern das setting. Wenn sich Psyche und Handlungen und die Kust der Sadistin verschmelzen.
********n_84 Frau
5.864 Beiträge
Eben. Selbst augenscheinlich sehr harmlose Dinge, nichts Schmerzhaftes und nichts-Tun können sehr sadistisch sein *fiesgrins*
*******Frau Frau
5.738 Beiträge
@********n_84

Was ich damit sagen will es geht um den Punkt der Einvernehmlichkeit.. der Schmerz ist klar echt, aber halt auf einer anderen Ebene als bei einem pathologischen Sadisten der ohne Einverständnis handelt.
*****i71 Mann
57 Beiträge
Würdest du mir in mein Mund Pissen wenn ich dein Eigentum wären
*********Koala Paar
11.588 Beiträge
@*****rys
@****000

Kann man obigen User bitte zum Ausgang begleiten?

Sie
*********oaka Frau
6.888 Beiträge
Zum Thema...
Warum sollte ein Sadist immer Schmerzen bereiten, um ein Sadist zu sein?

Es reicht doch vollkommen aus "Leid" zu zufügen...ganz ohne Peitsche und Co. Das geht auch wunderbar durch psychischen Sadomasochismus....ist aber wohl nicht das Thema.

Allerdings weiß ich aus Erfahrung, daß masochistisch veranlagte Menschen nicht gleich und sofort den Schmerz in Lustschmerz umwandeln können....und liegt es nicht an mir, ob ich diesen Weg kurz oder lang halte oder überhaupt? Je nachdem wie mir es gefällt? Bis zum Flug und überhaupt, habe ich doch das Zepter in der Hand.

Ja, ich kann auch mal kuschelig serviceorientiert sein...wenn mir danach ist. Auf Dauer wäre es aber für beide Seiten nicht wünschenswert.
*****i71 Mann
57 Beiträge
Ich wollte doch nur pisse der Herrin trinken
**SL Mann
37 Beiträge
Ich sehe das Hauptproblem in der Wahrheit, die Menschen wünschen sich immer die Wahrheit und in Wirklichkeit verkraften die wenigsten die tatsächliche Wahrheit und somit wird im ganzen Leben der Rotstift angesetzt und zensiert. Ein Sadist der im Rahmen der gegenseitigen Absprache sich im Rahmen der Tabus der SUB bewegt wünscht sich wohl jede SUB , nur zwischen Wunsch und Realität liegen Welten . Welcher Frau will einen Sadisten kennen lernen der auch noch vom Erscheinungsbild wie von seinem auftreten aussieht wie Bruce Willis in stirb langsam. Das ist nur in euren Träumen so. Sollte es doch so eine SUB geben darf sie sich gerne bei mir melden.
*******enig Mann
8.098 Beiträge
Ich verstehe nicht so recht, was der tiefere Sinn dieser Diskussion ist. Schmerzen zu bereiten ist die Funktion und Aufgabe des Sadisten im BDSM Kontext. Pathologisch wird es in meinen Augen dann, wenn ich das als Aktiver nicht mehr steuern kann, wenn ich z.B. in Ermangelung eines passenden masochistischen Gegenübers einfach das nächstbeste Lebewesen quäle, weil ich grad aktuell meine jetzt und gleich jemand quälen zu müssen.
*********_Typ Mann
3.965 Beiträge
Zitat von *******enig:
Ich verstehe nicht so recht, was der tiefere Sinn dieser Diskussion ist

Es geht um eine Hemmschwelle zu überwinden. Da es Sadisten gibt, die Schwierigkeiten haben, das Masotierchen "richtig lesen" zu können und dennoch nur Schmerz innerhalb der vom Gegenüber empfunden Schmerztoleranz-Grenze agieren wollen, ist dies ein durchaus diskussionsberechtigtes Thema.
***sN Mann
1.376 Beiträge
Zitat von *****i71:
Würdest du mir in mein Mund Pissen wenn ich dein Eigentum wären

Ist bei dir alles okay? Psychisch?
****000 Mann
18.891 Beiträge
Gruppen-Mod 
Zitat von *****i71:
Ich wollte doch nur pisse der Herrin trinken

@*****i71

Deine wahllos verstreuten Beiträge tragen in keiner Weise zur Diskussion bei, ganz im Gegenteil: sie stören nur.

Bitte unterlasse das ab sofort, sonst müssen wir Dich aus der Gruppe entfernen.

*gelbekarte*

HAL
Mod
*****i71 Mann
57 Beiträge
Ok
*******Frau Frau
5.738 Beiträge
Zitat von *********_Typ:

Es geht um eine Hemmschwelle zu überwinden. Da es Sadisten gibt, die Schwierigkeiten haben, das Masotierchen "richtig lesen" zu können und dennoch nur Schmerz innerhalb der vom Gegenüber empfunden Schmerztoleranz-Grenze agieren wollen, ist dies ein durchaus diskussionsberechtigtes Thema.

Um daran noch mal anzuknüpfen, geht es ja auch noch darum geht es rein um Schmerz zuzufügen, oder kommt da auch noch D/S dazu .. das heißt ist es halt auch erwünscht über die Schmerzgrenze zu gehen um den devoten Anteil in der Maso-Person zu kicken? Was natürlich nicht heißt, dass es nicht auch da Grenzen gibt. Ich habe das ja auch an mir selbst gemerkt.. Schmerz bis zu einer bestimmten Grenze = Lustkick... darüber hinaus bis zu einer weiteren Grenze war es nur noch Schmerz hat aber anders in mir befriedigt nämlich das für ihn "aushalten" und wenn es darüber hinaus ging und ich nicht mehr konnte habe ich auch das kommuniziert.

Für mich ist es so, dass Sadist (in Ermangelung einer anderen Bezeichnung) und Masochist (natürlich bei Beiden beiderlei Geschlechts) wie Zahnräder ineinander passen müssen wie Yin und Yang.
*******777 Mann
790 Beiträge
Sehe ich genauso wie der TE!
Alles andere ist begrifflicher Widerspruch.
********ious Mann
2.884 Beiträge
Nehmen wir an, ich befestige eine Kette am Boden, daran Sub mit Halsband. Das Halsband ist gerade lang genug, um halbwegs in die Hocke zu kommen. Mit dem Kopf höchstens 30cm. Also zum liegen verdonnert. Das tut nicht weh, ist aber auf Dauer sicher nicht angenehm. Nun weiß ich, dass es umso unangenehmer wird, je länger es dauert. Zumal dann auch noch Bedürfnisse hinzu kommen. Dann wird es peinlich und demütigend, vlt. sogar erniedrigend. Dabei mache ich gar nichts, ich schaue nur gespannt zu. Klingt sicher furchtbar langweilig, aber ich könnte da den ganzen Tag gebannt zuschauen und genießen. Auch am nächsten Tag...

Ist das sadistisch? Ich tu ja nix. Ist das D/s? Weil, ich mach ja nix. Ich bin absolut passiv und schaue nur zu. Eigentlich sogar nur Aussenstehender, der vlt hier und da mal anreicht. Mir selbst ist das passive zuschauen Unterhaltung genug. Also was ist es? Vlt bin ich auch einfach nur ein anspruchsloser Genießer?
****ima Frau
1.830 Beiträge
@********ious für mich ist das sadistisch und die Situation fände ich als Top auch äußerst reizvoll *grins*
*******rtin Mann
1.599 Beiträge
Zitat von ********ious:
Nehmen wir an, ich befestige eine Kette am Boden, daran Sub mit Halsband. Das Halsband ist gerade lang genug, um halbwegs in die Hocke zu kommen. Mit dem Kopf höchstens 30cm. Also zum liegen verdonnert. Das tut nicht weh, ist aber auf Dauer sicher nicht angenehm. Nun weiß ich, dass es umso unangenehmer wird, je länger es dauert. Zumal dann auch noch Bedürfnisse hinzu kommen. Dann wird es peinlich und demütigend, vlt. sogar erniedrigend. Dabei mache ich gar nichts, ich schaue nur gespannt zu. Klingt sicher furchtbar langweilig, aber ich könnte da den ganzen Tag gebannt zuschauen und genießen. Auch am nächsten Tag...

Ist das sadistisch? Ich tu ja nix. Ist das D/s? Weil, ich mach ja nix. Ich bin absolut passiv und schaue nur zu. Eigentlich sogar nur Aussenstehender, der vlt hier und da mal anreicht. Mir selbst ist das passive zuschauen Unterhaltung genug. Also was ist es? Vlt bin ich auch einfach nur ein anspruchsloser Genießer?

Na ja, „ich mach ja nichts“, trifft es natürlich gar nicht. Du hast eine Situation erschaffen und leistest konstant „unterlassene Hilfeleistung“. Aber mit der richtigen Sub/Maso natürlich sehr sexy. Definitiv sadistisch, wenn du dabei zuschaust, wie sie leidet.
Soll sie dabei jammern und klagen, weinen, ruhig sein, betteln, Erregung zeigen?
********ious Mann
2.884 Beiträge
Natürlich ist das sadistisch! Ich möchte damit nur aufzeigen, dass es nicht viel braucht und auch keinen Schmerz, um sadistisch zu sein. Im Grunde wird hier ja eine für beide völlig passive Situation geschaffen, allein die Zeit leitet das Spiel.

Zitat von *******rtin:

Soll sie dabei jammern und klagen, weinen, ruhig sein, betteln, Erregung zeigen?

Nein. Ich möchte mich lediglich an ihrem bemitleidenswerten Zustand weiden. Je unangenehmer es mit der Zeit wird, desto breiter wird mein Lächeln. Sadistisch sein ohne was zu tun- klasse! *mrgreen*
*********id39 Frau
2.664 Beiträge
Na klar ist das sadistisch, denke ich!!
Und du tust nix?
Du liegst doch auf der Lauer und wartest,
was da "passieren " wird.
Eine Art des GENUSSES; an dem ich auch Freude haben könnte.

Nur, angeblich devote Subs unterstellen einem dann,
wenn man solches andeutet,
man wüßte wohl nicht,
was erniedrigend demütigend devot sei!!!!
Verleidet mir jeden Spaß,
an solch lustvollem Tun.
L. Ingrid
******ock Paar
2.048 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ********n_84:
Der Grund könnte jenseits von pathologischem Sadismus ja folgender sein: Verständnis und Ergänzung des Masochisten und Wohlwollen.

Warum einer Person, die man schätzt und in ihren Kinks annehmen kann, nicht geben was sie will und braucht?

Ich halte die Idee eines wohlwollenden Sadismus nicht für paradox. Nicht in dem Sinne eines Dienstleisters oder eben dem Spielen in der Komfortzone. Aber im Verständnis für die Bedürfnisse des Masochisten. Und der mag und erotisiert ja Leid und/oder Schmerz.

Klar kann das als Grund genannt werden, wenn man außer Acht lässt, dass dann der Wille jemanden Schmerz zuzufügen nicht aus der zufügenden Person heraus folgt, sondern auf Wunsch oder aus einem Bedürfnis heraus des Partners.

Sadist ist man jedoch wenn dieser Wunsch und das Verlangen aus einem selbst kommt.

Eine Partnerin die mein Handeln und Wirken erotisieren kann gibt meinem Sadisten rein gar nichts! Anderen Persönlichkeiten in mir ja, aber das triggert absolut nicht den Sadisten in mir.

Zitat von ********n_84:
Ich würde schon sagen, dass ein Masochist leiden will.
Aber nicht jeder auf dieselbe Art und Weise und in unterschiedlicher Intensität und Dauer.

Dann müsste Maso ja auch den Zahnarztbesuch oder den Stoß des kleinen Zeh am Tischbein erotisieren können oder auch psychisch durch das Leid erotisiert werden, wenn Sub von Top verlassen wird oder Sub auf der Arbeit gemobbt wird.

Das ist wirklich Leiden...
...das was von Top kommt, ist Lustschmerz und eben kein Leid, ganz egal ob psychisch oder physisch...

Zitat von *******Frau:
Also für mich ist die Bezeichnung Sadist generell irreführend. Ja, ein Sadist fügt Schmerz zu und weidet sich daran. Dabei ist dann aber der pathologische Sadismus gemeint. Das geht dann so in die Richtung es bereitete der Person sadistische Freude die andere Person leiden zu sehen. Aber nicht im sexuellen Sinne eine Befriedigung, sondern die Person will sich austoben.. der Punkt der Einvernehmlichkeit fehlt dabei kolossal.

Da irrst du dich wohl gewaltig.
Ich kenne nicht wenige Sadisten, die ganz genau so wie ich rein durch die sadistischen Handlungen einen "Orgasmus" erfahren können und diese Handlungen können dadurch jegliche weitere sexuelle Handlung überflüssig machen.

Dennoch passiert alles im Einvernehmen!

Sadist sein hat doch zunächst mal wenig mit Einvernehmen oder Maso oder BDSM zu tun! Viel mehr ist es eine Neigung die einfach vorhanden ist und danach strebt zur Geltung und zum Ausleben zu kommen.

In meinen Augen besteht der einzige Unterschied zwischen einem pathologischen Sadisten und einem nicht pathologischen Sadisten darin, das die nicht pathologischen Sadisten genügend "Selbstbeherrschung", Kontrolle oder Erfahrung mit ihren eigenen Persönlichkeitsmerkmalen, und dem Sadisten eine straffreie Möglichkeit bieten sich auszuleben und zu entfalten.

Sadist wird nicht unterschieden in gut, böse, Reaktionsfetischist oder wohlwollender Sadismus. Es gibt im Prinzip nur die Unterscheidung, ob sich einer im Einvernehmen bewegt oder sich strafbar macht.

Der Krolock
*********iette Frau
4.488 Beiträge
Zitat von ******ock:

Dann müsste Maso ja auch den Zahnarztbesuch oder den Stoß des kleinen Zeh am Tischbein erotisieren können oder auch psychisch durch das Leid erotisiert werden, wenn Sub von Top verlassen wird oder Sub auf der Arbeit gemobbt wird.

Und das gibt es eben auch. Echtes Leid kann einige Masochisten ebenso erregen wie Lustschmerz.
***ii Frau
524 Beiträge
Derlei Fragen hab ich mir auch schon gestellt...für mich wären das keine Sadisten. Wäre mir auch zu wenig.
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