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Kontrolliert Ihr die Handys?

**********rnity Paar
4.272 Beiträge
Themenersteller 
Kontrolliert Ihr die Handys?
Beim Elternabend in der Schule (5. Klassse) ging es seitens der Schule unter anderem um den Umgang mit sozialen Medien, Facebook, Instagram, WhatsApp & Co.

Ja, die Nutzungsbedingungen sagen, dass der Nutzer mindestens 16 Jahre alt sein muss. Trotzdem haben (zumindest scheint es so) auch in der 5. Klasse schon alle ein Smartphone mit WhatsApp und nutzen dies auch ausgiebig.
Die Schulleitung hat die Eltern aufgefordert, diese Handys und insbesondere Chatverläufe und Gruppen bei WhatsApp regelmäßig zu kontrollieren. Von den Eltern kam teilweise Zustimmung, größtenteils keine ersichtliche Reaktion.

Ich bin etwas irritiert... ICH würde mich schlecht dabei fühlen, die Chatverläufe meiner Kinder im Alter von fast 12 und fast 11 regelmäßig zu kontrollieren und so in ihre Privatspäre einzudringen - insbesondere vor dem Hintergrund, dass sie ja nun seit einem Jahr bei mir wohnen und darüber auch Kontakt zu ihrer Mutter und deren riesigen Familie haben.
Wir hatten schon mehrere Gespräche darüber, wie sie mit ihrem Handy und den sozialen Netzwerken umgehen sollen und wann sie mich über eventuelle Vorkommnisse informieren und/oder zu Rate ziehen sollen - dazu ermutige ich sie immer wieder. Sie erzählen mir auch, wenn sie irgendwo etwas mit Beleidigungen, Mobbing oder sogar Drohungen mitbekommen und wir sprechen darüber und ich gebe ihnen Tipps.
Ich denke, dass wir das auf einer gegenseitigen Vertrauensbasis gut hinbekommen und die Kinder auch so einen Schritt in die Selbständigkeit gebracht werden. Würde ich da im gegenseitigen Vertrauen nicht viel zu viel kaputtmachen, wenn ich regelmäßig die Chatverläufe kontrolliere?

Wie seht und handhabt Ihr das?

Liebe Grüße,
(Joanna &) Lars!
Ich sehe das ähnlich
Ich halte es auch so, daß ich da nicht alles nachschaue. Ich spreche mit ihnen und Frage auch nach was sie sich da anschauen oder schreiben. Und helfe ihnen bei den einstelllungenbder Privatsphäre. Aber ich möchte sie nicht nur kontrollieren
*******fter Mann
1.300 Beiträge
Meine Kinder sind ja nun schon etwas älter, weswegen ich aus Erfahrung sagen kann: Wie man's macht, man macht es verkehrt.

Als mein jüngeres Kind auf die weiterführende Schule kam (in Beriln nach der 6. Klasse), hatten wir auf einem Elternabend auch Diskussionen um Whatsapp. Aus der Erfahrung der Grundschule wusste ich, dass das bei den Kiddies ganz schnell eskalieren kann – sowohl quantitativ, wenn mehr als 1.000 oder gar 2.000 Nachrichten am Tag eintrudeln (99% davon hatte gar keinen Inhalt), als auch qualitativ. Es liefen mehrere Mobbing-Attacken, gegen einzelne Schüler, die teils unglaublich heftig waren. Denn was man in diversen Foren erlebt, wie sehr sich Menschen – auch wegen Nichtigkeiten – angehen, das kann da genauso passieren.
Das führte dazu, dass Anreden wie "Du alte Hure" oder "Wixxer" als völlig normal angesehen wurden. Als ich das zufällig mitbekommen habe, meinte mein Kind nur, dass wäre doch normal und gar nicht so gemeint.

Mit dieser Erfahrung, die ich auch geschildert habe, bin ich an der Folgeschule auf taube Ohren gestoßen. Man einigte sich darauf, die Klassensprecher sollten die Gruppenchats "überwachen."
Das erwies sich dann in mehrfacher Hinsicht als naiv. Nicht nur, dass gerne spontan Gruppenchats aufgemacht weden, in denen einzelne ausgeschlossen werden. Es wird damit auch eine Verantwortung auf zwei Kinder übertragen, die diese nicht ausfüllen können. Mehr als an die Vernunft appelieren oder bei Erwachsenen "petzen" können die doch auch nicht. Und beides würde kaum Gehör in einer sich gegenseitig anstachelnden Gruppe finden (von den Eltern mal ganz zu schweigen). Abgesehen davon hatte dann auch einer der beiden Klassensprecher nicht einmal ein Handy.

Da auch mein Kind mal als Opfer auserkoren wurde, weiß ich, wie machtlos man dem gegenübersteht. Das Verständnis von anderen Eltern ist zum Teil arg begrenzt. Und wenn es darum geht, dass sie ihren Kindern Grenzen aufzeigen, tendiert es gegen Null. Mein Kind war übrigens nicht nur Opfer, sondern zu meinem Entsetzen durchaus auch mal Teil des Mobs.
Ich finde deswegen Kontrollen gar nicht so schlecht. Ich glaube einfach, wenn wir Eltern sehen, was und wie da alles kommuniziert wird, sehen wir zum einen bittere Wahrheiten (auch über unser Kind!), die wir oft nicht sehen wollen. Und zum anderen dürfte das Wissen um erwachsene Mitleser einen mäßigenden Einfluss auf den Austausch der Kinder untereinander haben.
Die Alternative, Whatsapp kollektiv zu verbannen, finde ich übrigens nicht schlecht. Ich weiß aber auch, wie unrealistisch das ist.

Das mit der gegenseitigen Vertrauensbasis ist zwar gut gemeint, jedoch ziemlich naiv. Denn in Klassenchats gibt es häufig einen Gruppendruck, dem sich wohl kaum ein Kind entziehen kann. Egal, was wir ihnen sagen.
*******ce68 Frau
3.007 Beiträge
Das Thema ist ein sehr hitziges, Kontolle ja oder nein.

In erster Linie sollte man Vertrauen, da aber in der Schule, durch die Mitschüler, bei vielen Medien so ein enormer Druck entsteht, versucht auch mein Kleiner (11) irgendwie in die Portale, an die Medien ran zu kommen.

Ich habe meinem Sohn anfangs nicht erlaubt WhatsApp zu installieren. Er sollte erstmal ohne dieses Medium auskommen. Er konnte SMS schreiben oder anrufen, wenn was wichtiges vorgefallen war.

Nun haben sie eine Klassengruppe gegründet sowohl von den Eltern (untereinander) und auch von den Kids aus.

War auch in der Elterngruppe, was ich da mitbekommen habe, was echt schlimm, Intrigen und Gemobbe. Da habe ich mich gefragt wie deren Kinder damit umgehen, wenn die Eltern schon so ein schlechtes Beispiel abgeben.

Mit meinem Sohn habe ich vereinbart, dass ich sein Handy regelmäßig kontrolliere. Sowohl auf Spiele und Medien, die er sich runtergeladen hat (sollte mit mir normal vorher abgesprochen sein) und ich kontrolliere die Klassegruppe. Er war einverstanden. Ich bin von Glauben abgefallen was da schon ab geht. Es sollte um Informationsaustausch, Hausis, Klassenarbeiten, Unterrichtsstoff gehen. Was aber nicht der Fall ist. Mittlerweile schreibt mein Sohn in der Gruppe nur noch, wenn es um diese oben genannten Themen geht und meldt sich nicht mehr zu Wort bei den anderen Themen.

Man muss sich vorstellen (mein Sohn hat nur zu Hause WLAN, keine mobilen Daten unterwegs), in der Zeit zwischen 6,15 Uhr und 6,45 Uhr kommen 70 Nachrichten in der Gruppe, da wird sogar berichtet wenn sie auf Toilette gehen und und und..... Pranks, Mobbing und Verarschungen sind da an der Tagesordnung, denn die Kinder schaukeln sich gegenseitig auf und sowas passiert, wenn die meisten Eltern nicht kontrollieren.

Ich weiß nicht was ich dir BelovedEternity raten kann. Vielleicht, dass du nur die normalen WhatsApps mit ihnen zusammen durchsiehst und diese von der ExFrau und deren Familie eben nicht.

Aber ich denke ganz ehrlich, Selbstkontrolle funktionier in diesem Allter einfach noch nicht.
***ie Frau
7.310 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich kontrolliere nicht.

Mittlerweile ist das "Kind" 16 und ziemlich souverän im Umgang mit den ganzen social media Dingern.

Früher hat er mir von sich aus Chatverläufe gezeigt. Und ich muss sagen, ich war doch auch fassungslos, wie und was da teilweise zum besten gegeben wurde.
Ich weiß noch dass ich ihm mehr als ein mal den Rat gegeben habe, sein Handy einfach auszumachen.
Jetzt mit 16 gibt es diese 100 Nachrichten pro halbe Stunde nicht mehr. Mir scheint WhatsApp wird jetzt tatsächlich für Infoaustausch genutzt, aus dem Alter aller Welt gute Nacht zu sagen sind sie wohl raus.

*******fter:
zum anderen dürfte das Wissen um erwachsene Mitleser einen mäßigenden Einfluss auf den Austausch der Kinder untereinander haben.
Das hat was; muss ja nicht bedeuten, dass man es tatsächlich macht; aber wenn die Kids denken, die Eltern könnten das ebenfalls lesen, wird es vielleicht etwas gesitteter?

Ansonsten finde ich WhatsApp eine geniale Form der Kommunikation; es wäre jammerschade, wenn wegen ein paar Teenie-Vollpfosten, die sich nicht benehmen können, die Möglichkeit allen genommen wird.
Ich kann die Eltern verstehen die Kontrollieren. Und sicher ist es auch besser. Ich bin immer hin und hergerissen, zwischen vertrauen und Kontrolle . Bei meiner großen (13) ist es schwierig sie zu kontrollieren, da sie auf Grund einer Depression im Wohnheim zur Zeit lebt.
*******dem Mann
43 Beiträge
Nicht zu kontrollieren ist in meinen Augen völlig verantwortungslos!
*******na57 Frau
22.183 Beiträge
JOY-Angels Gruppen-Mod 
Es kommt ja wirklich auf das Alter an und bei Fünftklässlern ist das etwas Anderes als bei älteren Jugendlichen.

Und bei jüngeren Kindern muss man ein Auge drauf haben. Auf die Nutzungszeiten und notfalls auch auf den Klassenchat. Ist jedenfalls meine Meinung - und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Kinder manchmal überfordert sind mit Situationen und froh, wenn die Eltern sich als "Eltern" benehmen, die kontrollieren und im Endeffekt auch schützen.

Natürlich muss man im Laufe der Zeit sein Verhalten immer wieder dem Alter und Reifegrad anpassen.
so auch schon im Privatbereich der Eltern von Pubertierenden: Kontrolliert Ihr die Handys? geschrieben

ganz klar
Vertrauensbasis sollte sein, vorher gäbe es auch keinerlei Smarty oder Internetzugang
mein Großer kam 2010 ins Internat, kurz vorher gab es ein ganz einfaches Mobil
Internet gab es daheim, erst gemeinsam, dann mit Absprachen und gegenseitigem Vertrauen
bei der Kleenen ebenso, als wir 2013 nach *nrw* zogen wollte ich ihr damit anderen Freiraum und etwas Sicherheit geben
Smarty gab es erst später und auch sie bekam Hilfen und Unterstützung, forderte diese aber auch eigenständig ein und jetzt, sie ist jetzt 16, geht sie lieber daheim ins Netz, in Ruhe und am Läppy, statt unterwegs dazu nur einen kleinen Bildschirm zu nutzen

ja, ich kann die Schulen verstehen, wenn sie keinerlei Hilfen aus den Elternhäusern erhalten,
aber in ihren Häusern jegliches Mobbing nicht als WAHR akzeptieren, sondern auch dazu keinerlei Hilfen für die Schüler und Eltern geben

meine Kleene ist seit August in einer anderen Schule, klein, übersichtlich, für sie sehr viel besser
die Gesamtschule hat es bis heute nicht gerafft, sprich, sie befindet sich dort immer noch in der Klassenliste
das nur mal am Rande zu unseren staatlichen LEERanstalten
*****e_3 Frau
2.065 Beiträge
Jein.
Ich habe 3 Kinder (2 Jungs, 1 Mädchen).
2 sind inzwischen erwachsen.

Ich habe nie grundlos kontrolliert, aber es gab bei meinem Ältesten einen Anlass zur Sorge und bei meinem Jüngsten war das sogar zwei mal der Fall.
Beim Älteren war es ein Verdacht, der mich sogar veranlasste das Handy heimlich zu kontrollieren - und das war tatsächlich gut so. Das ist nun ca 8 Jahre her. Klar, man "macht sowas eigentlich nicht", aber ich bin extrem froh, es damals gemacht zu haben.

Bei meinem Jüngsten bemerkte ich eine Veränderung im Verhalten - extremer Rückzug und ständiges Lesen am Handy - und dazu kamen Äußerungen in politischen Diskussionen, die ich keinesfalls so stehenlassen konnte.
Ich habe mit ihm gemeinsam nachgeguckt, wogegen er natürlich massiv protestierte, aber schon beim Lesen wirkte mein Sohn erleichtert, wir konnten danach reden und ich muss sagen, ich war geschockt, wer da Kinder ködert und zu beeinflussen versucht.
Es hat gedauert, bis ich wirklich sicher war, dass der Kontakt abgebrochen wurde. Allerdings habe ich meinem Sohn erlaubt, dort mit einer Notlüge zu gehen.
Ich kann nur sagrn:
Das, was in der Schule geraten wird, ist nicht unberechtigt.

Als ich von einem "krassen Mobbingfall" in der Klassen-Gruppe erfuhr (an dem mein Sohn unbeteiligt war) ließ mein Sohn mich von sich aus den Verlauf lesen, damit wir Eltern handeln konnten.

Meine Kinder bekamen ihre Handys jeweils beim Wechsel in die weiterführende Schule.
Man sollte Vertrauen haben, aber es gibt Situationen, wo Kinder Hilfe brauchen - man sie nicht alleine damit lassen kann.
Ohne wirklichen Grund würde ich nicht kontrollieren, aber im Einzelfall kann das durchaus nötig sein.
Das zu unterscheiden ist echt nicht leicht.
*****a_E Frau
168 Beiträge
Meine Kids
haben eine entsprechende App installiert, die ihnen eine Stunde pro Tag erlaubt zu spielen. Ab 21 Uhr ist das Handy passiv und können mur noch telefonieren.
Meine Kinder wissen, das wir Eltern ab und an die Nachrichten durch sehen, damit kein Unfug gemacht wird.
Das Internet ist somit auch kindersicher, was ich für unverzichtbar halte.
Ich finde das eine tolle Sache, erspart uns unnötige Diskusionen.
Grüsse
*********allow Frau
1.806 Beiträge
Meine haben beide zu Beginn der 5. Klasse ein Smartphone bekommen. Ohne dass ich vorher gefragt wurde. Die haben sie als Geschenk bekommen. War für mich okay, da sie teilweise mit dem Bus 1 Stunde unterwegs waren (und heute noch sind).
Allerdings hatte ich da vollen Zugang und volle Kontrolle. Mit Einverständnis meiner Kinder.
Ich hab mich dann nach und nach immer mehr raus gehalten.
Mittlerweile sind die beiden 15 und 16 und sehr selbstständig und gehen kompetent mit sociale Media um. Allerdings haben sie auch das Vertrauen, das Wissen und die Sicherheit, dass sie jederzeit mit ihren kkeinen und grossen Problemen zu mir kommen können.
*******Sara Frau
5.173 Beiträge
Gruppen-Mod 
Mein Sohn hat erst mit 15 ein Smartphone bekommen ! Ich hab sein Handy nicht kontrolliert ,aber ich habe vorher schon betreffs Internet viele Gespräche mit ihm geführt , und ihn vor allem auch darauf hingewiesen , sehr gut zu bedenken , was er zb bei Facebook usw postet , vor allem öffentlich !
Denn das ist in meinen Augen , ein sehr wichtiger Punkt 🙄
das den Kindern klar gemacht wird , das das Internet nichts vergisst und man mit seinen Informationen und Bildern usw sehr sensibel umgehen sollte .
Denn es ist nun mal Fakt , das in unserer digitalen Zeit , sich Personalchefs usw , auch im Internet über Bewerber informieren
und das kann dann sehr unangenehm werden und nicht wieder gutzumachende Folgen haben .

Mobbingvorfälle betreffs Whatsapp und Internet .. da kann ich mich an 2 Vorfälle erinnern ,
In einem war mein Sohn , in der 6. Klasse , involviert ,
und zwar deswegen , weil er in einem üblen Mobbingvorfall , in dem er zwar nicht involviert war , aber halt wusste , wer dahinter steckt,
dem Direktor die Wahrheit sagte und somit half , das Ganze aufzudecken !
Ich erinnere mich da so gut dran , weil mein Sohn anschließend von den betreffenden Schülern fertig gemacht wurde , weil er die Wahrheit gesagt hat
und das Allerschlimmste war , das die Eltern dieser Schüler ,
noch die Frechheit hatten ,
mich anzurufen ,
und sich zu beschweren , warum mein Sohn nicht gelogen hat und das ihre Söhne jetzt solchen Ärger wegen ihm hätten und evtl von der Schule verwiesen werden .
Ich fand es unfassbar , das sie das Fehlverhalten ihrer Kinder so verteidigten 😡
Tja , sie hätten wohl besser mal vorher kontrolliert , was ihre lieben Kinder im Net so treiben .

Ich habe das Internetverhalten meines Sohnes , als er mit 11, einen Computer bekam , kontrolliert und dazu stehe ich auch !
Vertrauen ist gut , aber Kontrolle ist besser 😉
das aber nur solange , bis ich sicher war , das er keinen Unsinn anstellt !
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