
An der Intimrasur scheiden sich die Geister: Für viele Frauen und Männer ist sie selbstverständlich und gehört zu einem gepflegten Körper dazu. Andere lehnen sie mit dem Hinweis auf Unnatürlichkeit ab.
Die Entfernung der Schambehaarung, ganz oder teilweise, ist im 21. Jahrhundert größtenteils durch den USA beeinflusst worden. Dennoch gab es schon im Laufe der Menschheitsgeschichte immer wieder Epochen und Kulturen, in denen man der Rasur den Vorzug vor einer natürlichen Schambehaarung gegeben hat.
Intimrasur aus hygienischen Gründen
Die Haarentfernung im Intimbereich geschieht meist aus Gründen der Hygiene. Viele Frauen empfinden es gerade im Sommer als angenehm, die Behaarung zu entfernen, weil sie glauben, so weniger zu schwitzen bzw. weniger im Intimbereich nach Schweiß zu riechen. Es gibt jedoch keinerlei medizinische Notwendigkeit, die Schamhaare zu entfernen. Wer sich damit aber wohler fühlt, kann sich bedenkenlos rasieren.
Intimrasur aus ästhetischen Gründen
Ein weiterer Grund für die Rasur im Intimbereich sind vielfach ästhetische Aspekte. Viele Frauen und auch Männer empfinden einen unbehaarten Schambereich als attraktiv und modisch. Besonders bei knappen Bikinis und Tangas sieht es gepflegter aus, wenn keine Härchen am Stoffrand hervorschauen.
Auch in Sachen Sex und Erotik fühlen sich manche Leute behaart unwohl. Sie glauben, der Partner fände die Schambehaarung abstoßend oder würde sich an deren natürlichem Geruch stören. Zwar mag dies bei manchen durchaus der Fall sein, es gibt aber auch jene, die einen gepflegten Schambereich mit Behaarung attraktiv finden, während sie einen rasierten als kindlich und reizlos ansehen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten: Hier muss jeder seinen eigenen Weg finden.
Tipps und Tricks für die Intimrasur
Jeder erwachsene Mensch ist in der Regel von Natur aus behaart. Die Stärke der Schambehaarung ist genetisch bedingt. So berichten beispielsweise viele dunkelhaarige Frauen mit eher dunklem Hauttyp von einer stärkeren Schambehaarung. Die Art und Weise des Rasierens sollte sich nach der Beschaffenheit der Behaarung richten.
Wer keinen starken Haarwuchs hat und nicht alles wegrasieren möchte, kommt gut mit dem klassischen Nassrasierer zurecht. Dieser kann mit etwas Rasiergel unter der Dusche angewendet werden. Die Nassrasur geht schnell und ist schmerzlos. Nach zwei bis drei Tagen muss man allerdings wieder mit den ersten Stoppeln rechnen. Auch Reizungen sind möglich: Bei empfindlichen Hauttypen können Pickelchen und Rötungen auftreten. Es empfiehlt sich daher, die Scham abends zu rasieren und anschließend mit Babypuder zu versorgen. So kann die Haut sich während der Nacht erholen.
Wer eine stärkere Schambehaarung hat oder eine komplette Haarentfernung wünscht, sollte über Waxing nachdenken. Die Entfernung der Schamhaare durch Wachsstreifen ist nicht ganz schmerzfrei, geht aber schnell und man hat einige Wochen lang Ruhe. Man kann die Wachsstreifen selbst anwenden oder aber auch ein Waxing Studio besuchen. Das Epilieren wäre eine weitere Möglichkeit.







