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Cutting und Nadeln

Cutting und Nadeln
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Cutting und Nadeln.

Wer praktiziert es?
Was kickt Sub dabei und was kickt Dom dabei?

Mich kickt zunächst mal die schöne, warme rote Farbe des Blutes, auch der Geschmack.
Dann natürlich die Tatsache, dass sie es zulässt und genießt.
Dann dieser Blick…grrrrr
Dann diese absolute Intimität, welche durch diese Art der Penetration entsteht.
Dann, was man besonders mit Nadeln alles Schönes machen kann…
Das sie absolut still hält, keinen Regung macht, kein Wort sagt, sondern absolut ge- und entspannt zugleich die Schmerzen aufnimmt und dann Stolz wie Oskar ist, wenn „das Werk“ vollbracht ist.

LG Krolock
******ose Frau
2.159 Beiträge
SORRY;
aber das ist mir; für mich eine spur zu heftig!
Alles was "unter" die Haut geht, kann ich mir weder aktiv noch passiv vorstellen.
Rope Retreat 2019 (I)
*********side Mann
619 Beiträge
Mit Cutting kann ich nicht so viel anfangen, aber bei Nadeln interessiert mich vor allem die Ästhetik, die ich damit ins Bild setzen kann. Beim Model ist die Situation noch etwas anders - die hat den Kick durch die Endorphinfreisetzung bei ausreichend vielen Nadeln. Begriffe wie "fliegen" oder "schweben" höre ich hinterher öfters...
Unser Ding ist es auch nicht. Gibt gerade bei Nadeln wirklich tolle Muster und Ideen... aber das geht uns zuweit...

Dominor & Serva M.
finde
ich beides sehr interessant - bin aber noch nicht in den genuss gekommen...

Wie läuft das bei euch ab?? Vorallem das cutting - mit was ritzt ihr? Welche desinfektion usw....

leider kenn ich mich da nicht wirklich sonderlich gut aus... und ich lese immer lieber erfahrungsberichte als zu googlen ^^
nein
das ist nichts für uns.
*****h66 Frau
64 Beiträge
Hallo,

ich habe bisher nur genadelt.
Habe ein befreundetes Pärchen, die Cutting machen, von denen wollte ich mir das mal zeigen lassen, war aber bisher wegen der räumlichen Distanz noch nicht möglich, aber ich bin schon gespannt.

Werde berichten...

Gruss Lilith
Ich verwende Einmalskalpelle zum "anstechen" und "schneiden", wobei ich da auch die mit den Spitzen Klingen (nicht die mit den bauchigen Klingen) bevorzuge, weil man damit meines Erachtens präziser und punktgenau "arbeiten" kann (Klingenform FIG 11)

Zur Desinfektion nehmen wir handelsübliche Hautdesinfektionslösung. Bitte keine Desinfektionsmittel für Flächen oder Hände verwenden, da diese sehr scharf sind und brennen können. ( *gruebel* *nachdenk* obwoooohl... jetzt wo ich es schreibe....wieso eigentlich nicht...*gg*)

Ansonsten... gut ist was beiden gefällt! Da wir jedoch beide nicht wollen das Narben bleiben, sind diese Schnitte auch recht "oberflächlich", nicht zu groß und an Stellen, die unbedenklich und nicht für jeden sofort sichtbar sind.

Vom Ablauf her ist es ebenso schwierig zu beschreiben wie wenn ich beschreiben müsste, WIE ich mit dem Rohrstock haue... Auf jeden Fall viel Zeit und Ruhe mitbringen und gaaanz langsam herantasten. Wundnachversorgung darf natürlich auch nicht vergessen werden. Da gibt es ja dann handelsübliche Mittelchen....oder man hat ein ganz bestimmtes Pflaster welches mein Vater erfunden hat... Infos dazu gerne über CM (will ja keine Werbung machen) *floet*
Dieses Pflaster verhindert größtenteils Narbenbildung und die offene Wunde muss nur wenige Minuten damit kompressiert werden um die Blutung zu stillen und die Wunde zu verschließen.

Zu den Nadeln: Da verwende ich steril verpackte Injektionsnadeln. Diese gibt es in verschiedenen Längen und Stärken. Wobei für den Anfang minimal invasive Nadeln ausreichen sollten. (Sehr dünne Nadeln welche für Kinder oder für Neuraltherapie verwendet werden)

Dann kommt es dann wohl auf Subbi an, wo man damit anfängt, ob sie nun zusehen will oder nicht zusehen kann. Dann natürlich auch darauf, wo die schmerzempfindichen Stellen sind. Finger (Nadeln) weg von gut durchbluteten Stellen und Gelenken.

Ansonsten gilt auch hier gut ist was beiden gefällt und vor allem keine bleibenden Schäden hinterlässt.

Alle nötigen Utensilien gibt es für ein paar Euro im 100er Pack bei dem Onlinehändler mit dem A.... oder in jeder Apotheke etwas teurer.

So zum zum Schluss noch... was war zu Beginn.... Sarah ist examinierte Krankenschwester und ich habe mir im laufe der Zeit vieles angeeignet. Will damit sagen, nicht einfach so damit anfangen! Informieren oder lernen bzw. lehren lassen.

LG Krolock
****ag Frau
224 Beiträge
Cutting kenne ich an mir selber nicht. Wüsste also nicht, wie das für mich ist.

Nadeln gibt mir persönlich gar nichts. Ich liege da und warte, dass er fertig ist. Ab und an gucke ich mal was er für ein Muster gemacht hat. Aber das kickt mich überhaupt nicht.

Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass ich überhaupt keine Angst vor Spritzen oder Blutabnehmen beim Arzt habe. Komme selber aus einem medizinischen Beruf und bin von daher den Umgang mit Nadeln auch gewohnt.

Wäre vielleicht mal interessant zu wissen wie das jemand sieht, der schon generell stiften geht wenn es um eine Spritze oder ums Blutabnehmen geht. *gruebel*
Nadeln
Ich bin gerade dabei das Nadeln zum Lustgewinn zu entdecken für mich. Aus meiner Vorgeschichte zeichnet sich eindeutig die Vorliebe dazu ab, nun bin ich dabei meine Grenzen auszutesten und Neues zu erleben.

Meinen ersten richtigen Versuch kann man hier

http://www.joyclub.de/my/fotoalbum/1263491-205028.quendel.html

sehen, aber das ist noch sehr ausbaufähig, wie gesagt der erste Versuch.

Ich mag dabei genau das Gefühl, jemanden unter meine Haut zu lassen. Ich muß dabei ganz still sitzen, sonst kann es unter Umständen zu heftigen Schmerzen führen. Es liegt also auch in meiner Verantwortung das Ganze sicher zu halten.
Am liebsten habe ich es ganz ohne Fesseln, eben nur durch meinen Willen und meine Beherrschung ruhig zu bleiben.
Besonders faszinierend empfinde ich den fast meditativen Character, den das Spiel mit den Nadeln für mich hat. Keine große Aktion, nichts Lautes außer ab und zu mal eine Schmerzäusserung von mir. Ruhige Konzentriertheit und absolutes Vertrauen.
Ich gerate dabei in eine Art Trancezustand und ich liebe es mein eigenes Blut zu sehen.
Gerne würde ich auch mal Cutting ausprobieren, na mal sehen was noch kommt.

lg
Quendel
Dann zeigen wir doch auch mal was...
...gaaanz neues.

http://www.joyclub.de/my/1263491.quendel.html hat es sehr schön beschrieben!

Es entsteht eine fast magische Ruhe, schon bei den Vorbereitungen und spätestens wenn ich zum ersten Stich ansetze, dann ist es Ruhe, Entspannung, Anspannung, Intimität, Verbundenheit, Vertrauen, Hingabe und Beherrschung pur!

Einfach "sau geil"!!!

Und wenn "das Werk" dann fertig ist, dann kommt noch irrsinniger Stolz hinzu. Subbi ist stolz, dass sie es ohne jede Bewegung hinnhemen konnte und durfte und Top ist stolz auf seine Subbi und sein Werk.

Hier die Bilder dazu...

LG Krolock u. Sarah
Bild ist FSK18
Bild ist FSK18
Bild ist FSK18
Das sieht wunderschön aus und es löst bei mir ein Kribbeln aus. Ich will auch mal wieder!

lg
Quendel
Rope Retreat 2019 (I)
*********side Mann
619 Beiträge
Nun, dazu habe ich auch noch einen aktuellen Beitrag. Das erste Bild ist von mir nur fotografiert, gestochen hat es http://www.joyclub.de/my/1867326.dee_solutio.html.

Das zweite Bild ist von mir sowohl gestochen als auch fotografiert.
Bild ist FSK18
Bild ist FSK18
Rope Retreat 2019 (I)
*********side Mann
619 Beiträge
Wie schon einmal erwähnt - beim Stechen ist es die Konzentration, um ein möglichst schönes Werk zu schaffen, und gleichzeitig die Reaktion des "Opfers" zu beobachten, die dabei scheinbar in ganz andere Sphären abgleitet...
Wie schön die Fotos sind, es macht wirklich Lust auf mehr.

lg
Renate
Oh ja, sehr schöne Bilder!

Vor allem kann man anhand der bisherigen Bilder auch sehen wie vielseitig und breit gefächert dieses Thema doch sein kann.

*top*

LG Krolock
nadeln ja - cutting nein
was mich am nadeln reizt ist der gesichtsausdruck meines gegenübers.
ausserdem kann man sich damit auch kreativ betätigen und diverse muster gestalten.

auch in diesem falle gilt wie jedem spiel, es muss beiden spass machen.
cutting ist für mich was ganz persönliches und kommt nur in ganz besonderen momenten zum einsatz...zb. als belohnung

genadelt hab ich schon seit jahren nicht mehr... irgendwie hats für mich den reiz verloren, seitdem es zu "kommerz"-lastig wurde, sprich zu viele damit befasten....
*********Ebene Mann
3.372 Beiträge
Übers Piercen zum Nadeln
Bei mir hat es sehr lange gedauert, bis ich zum Nadeln gekommen bin.
Ich habe mit dem Piercen angefangen. Damals noch ohne Internet und mit Literatur aus den Schmuddelecken der Pornoshops. Alleine die Frage an die damals noch ausschliessliche männlichen Bedienungen, ob sie wohl etwas über Intimschmuck haben kostete mich grosse Überwindung.
Lange Jahre habe ich mich mit dem Piercen beschäftigt und in "Fachgesprächen", damals in West-Berlin, in der aufkommenden Scene, haben mich umständlich weitergebracht. Das kann sich Heute kaum noch jemand vorstellen, in Zeiten wo Google mir alles über alle Themen nach Sekundenbruchteilen rausspukt.

Informationen zu sammeln war damals sehr mühsam. Deshalb war mein Interesse noch ein Thema, z.B. Nadeln, aufzumachen gering.

Irgendwann kamm dann auch Internet und damit der Joy. Hier im Forum und im Chat habe ich dann näher Kontakt mit dem Nadelthema bekommen.
Und "Hey" es lag ja gar nicht so weit weg von meiner Piercingerfahrung. Es gab Nadeln, wie die Kanülen beim Piercen und die Technik war sehr ähnlich.Also habe ich in langen Gesprächen mit einer guten Freundin ausgemacht es mal zu probieren.
Hier war für mich das Nadeln geboren.

Im Gegensatz zum Piercen, wo das Loch eine Bedeutung von Dauer hat, ist nach dem Nadeln, bis auf kleine Spuren der Ein-Ausstichsstellen nur kurzzeitig sicht- und spürbar.
Der Hintergrund ist das Spiel mit der Angst, die sich in Lust wandelt und der Stolz wenn es geschafft ist und sie das Kunstwerk betrachten kann. Ich nadel ausschliesslich Frauen, da ich damit Lust verbinde und ich diese Lust durch einen Mann nicht bekommen kann. Sollte ich sagen noch nicht?

Das Leben ist viel zu interessant um das auszuschliessen, oder?


LG N_E
******n90 Frau
616 Beiträge
mh...
Also ich habe leider bei meiner ersten Erfahrung im SM sehr negative Seiten beim Cutting erlebt, so das es seitdem absolut auf die Tabu-Liste gehört. Auch wenn der Dom absolute Beherrschung und auch Ahnung dafür hat, könnte ich darin nie wieder das Vertauen dazu aufbauen..

Für die, die Nadeln betreiben, finde ich es echt interessant.. besonders: wie fühlt sich daei der Schmerz an?

lg sklavin90 *g*
@sklavin90
Wie der Schmerz sich wirklich anfühlt hängt von sehr vielen Faktoren ab…

Mit was wird gestochen, wo wird gestochen, wie wird gestochen, welche Erfahrung (Technik) hat der Stechende, wie ist die Tagesform von Sub…

Eines ist auf jeden Fall fast immer gleich, dass bei etwas tieferen Stichen der „Austrittstich“, (also jener, wenn die Nadel wieder von innen nach außen durch die Haut gestochen wird), etwas mehr schmerzt als der Einstich.

Ansonsten ist es im gesamten eher so, (je nachdem wo gestochen wird), dass der Schmerz mit jedem Stich etwas nachlässt und eher ein wohliges Piksen ist, da mit jedem Stich mehr Hormone ausgeschüttet werden.

Da dies auch nichts ist, was man mal eben auf die Schnelle macht, sondern eher zelebriert wird und mit der Desinfektion und der Vorbereitung der Utensilien beginnt, und auch mit Hingabe, Konzentration und sehr viel Ruhe durchgeführt wird, kommt es wohl eher einem stetig steigendem Pegel oder „Rausch“ gleich und man eben mit jedem Stich etwas mehr „berauscht“ ist.

So meine Erfahrungen…

LG Krolock
Sehr schön beschrieben Krolock. *top*
//
*****rys
2.874 Beiträge
@****ock hat das sehr gut beschrieben.

Und genau darum geht es.
Auch ich lege eine Nadelsession auf die Gabe und Gewinnung eines Lustschmerzes aus. Und dafür ist die Grundstimmung mehr als entscheidend. Natürlich gibt es auch Subs, denen Nadel helfen, abzuschalten und abzutauchen bzw. vom Alltag abzulenken.
Darum geht es mir aber nicht.

In der Hauptsache geht es mir, um die Berauschung der Sinne und die damit einher gehende Befriedigung, ja, auch meiner sadistischen Neigung.

Für mich steht ein "Kunstwerk" zu erschaffen nicht im Vordergrund, wobei mich Ästhetik und Symmetrie schon tangieren.
Mein Augenmerk liegt vielmehr auf dem Ergebnis und dem Weg selbiges zu erreichen. Ich spüre gern mit der Sub und nehme jedwede Körperreaktion verarbeitend auf, um sie in mein weiteres Handeln einfließen zu lassen.

Auch ich "zelebriere" eine solche Session, wie Krolock so schön schrieb.
Dabei lasse ich die Mädchen meist zuschauen, wie ich alles vorbereite, die Utensilien zurecht lege, alles ordne und desinfiziere. Mit bedachter Ruhe, in einem gut vorgewärmten Raum und dem Augenmerk auf ein sicheres Arbeiten. Das schafft Vertrauen und bietet die notwendige Sicherheit und Zuverlässigkeit, die dafür elementar sind.

Wenn man dann beginnt, die Nadeln zu setzen und die vielen Schmerzpunkte zu einem Schmerzfeld zusammenwachsen, schürt man die körpereigenen Substanzen und fördert somit das Hinübergleiten in einen Rauschzustand durch einen allmählichen Fluß der Endorphine und des Adrenalins.

Ich mag es sehr!

Beste Grüße
Sir Aurys
Bild ist FSK18
@*****rys
Das Kompliment gebe ich doch gerne zurück.

Sehr gut nachvollziehbar und schön beschrieben…
und mit einem schönen Bild untermauert.
*top*

LG Krolock
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