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Liebe aus philosophisch-esoterischer Sicht, nicht romantisch67
Über Liebe zu philosophieren und zu reflektieren ist für mich ein…
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Esoterik/Hexenwesen

**********wings Frau
11.372 Beiträge
Themenersteller 
Esoterik/Hexenwesen
Wir haben ja in dem Thread

Weiße Hexen: Vegetarische Tierliebe

schon ein wenig darüber geschrieben, aber um sich intensiver mit dem Thema zu befassen, macht ein eigener Thread durchaus Sinn. Da du, lieber Antaghar es schon angesprochen hast und ich auch von anderen darauf angesprochen wurde, mache ich also diesen Thread auf.

Wie ist das mit den Hexen und Esoterikern?
Gibt es Unterschiede, wenn ja, welche?
Schliesst das Hexentum die Esoterik aus, oder kann ich eine Hexe sein und trotzdem esoterisch denken/handeln?

Was seht ihr das?

Neugierige Grüße
Wings
*******ueen Frau
17.931 Beiträge
Vielleicht sollten wir hierfür
erstmal klären, was Esoterik im eigentlichen Sinne ist.

Wikipedia weiß hierzu:

Esoterik (von griechisch ἐσωτερικός esōterikós ‚innerlich‘, ‚dem inneren Bereich zugehörig‘) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist. Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ und arkanes, althergebrachtes Wissen.


Weiterhin heißt es da, und jetzt wirds lustig:

Im heutigen populären und wissenschaftlichen Sprachgebrauch hat sich keine allgemein anerkannte Definition etabliert. In der Umgangssprache hat „esoterisch“ häufig die Bedeutung von „irrational“ oder „versponnen“. Die Religionswissenschaft und die Geschichtswissenschaft verwenden den Begriff ohne Wertung zur Bezeichnung diverser religiöser und kultureller Strömungen, insbesondere in der Neuzeit und im westlichen Kulturraum.


Genau das trifft für mich den Nagel auf den Kopf. Wie Antaghar schon schrieb, halte auch ich die Esoteriker für ein wenig "versplüscht"

Meine Erfahrung ist, dass der Unterschied zwischen *hexe* und Esoteriker darin liegt, dass wir *hexe* Rabenweiber, Lichtamazonen, etc. nicht den Bezug zur Realität und zur Ursprünglichkeit verlieren. Außerdem schließen wir gewisse Dinge (Wunder, Heilungen) nicht aus, weil wir uns bewusst sind, dass unser Geist (wenn auch offen und erweitert) doch begrenzt ist und viel mehr möglich ist, als wir uns vorzustellen in der Lage sind.

Bei den Esos ist es oft so, dass Alles, was grad nicht in deren Weltbild paßt, auch als FALSCH bezeichnet wird. Ich kenne auch einige, die regelrecht misanthrop sind, bzw. nur so lange esoterisch (Alles ist butzi bu und toll) solange Alles in ihrem Leben funktioniert. Wenn sich Schwierigkeiten auftun ist die ganze Esoterik im Eimer und alles ist gar nicht mehr so toll.

Wir hingegen suchen hinter Dingen immer den Grund, die Ursache. Versuchen zu verstehen, warum Dinge nun so laufen, oder schief gehen und ändern uns, bzw. die Umstände, damit wir wieder im Einklang sind.

Soviel mal dazu, was mir so spontan durch mein hübsches Köpfchen ging

Herzlichst

Shadowqueen *huebschmach*
**********wings Frau
11.372 Beiträge
Themenersteller 
Ok,
wenn ich also jetzt eher an den "alten" Weg glaube, schliesst das eine das andere nicht zwingend aus, oder?

Deinen Wiki-Beitrag zur Hilfe nehmend:

... Andere traditionelle Wortbedeutungen beziehen sich auf einen inneren, spirituellen Erkenntnisweg, etwa synonym mit Mystik, oder auf ein „höheres“, „absolutes“ und arkanes, althergebrachtes Wissen.

Ist es denn nicht das, was auch Hexen für sich "beanspruchen"?

Wenn ich das etwas "Verhuschte" Getue ausser Acht lasse?

Liebe Grüße
Wings
*******eben Mann
531 Beiträge
Der Religionswissenschafler Antoine Favre hat eine Definition der Esoterik gegeben, die sich in der heutigen Religionswissenschaft einiger Beliebtheit erfreut. Vielleicht hilft diese Definition, das Verhältnis von Hexentum und Esoterik zu konkretisieren. Nicht jedes „Symptom“ muss immer auftreten. Solche Definitionen sind immer nur Orientierungen.

1. Die Esoterik denkt in Entsprechungen (Makrokosmos-Mikrokosmos)
2. Die Esoterik geht von einer beseelten/belebten Natur aus.
3. Die Esoterik arbeitet mit Meditation und Imagination.
4. Esoterik verheißt die Erfahrung einer Transmutation/Verwandlung/Erleuchtung
5. Esoterik verkündet die Einheit zwischen äußerlich verschiedenen Tradionen (die sog. Konkordanz)
6. Esoterik vertritt die Notwendigkeit einer Initiation durch den Meister oder eine Traditionslinie.

Insbesondere letzterer Punkt zeigt, dass Favre unter „Esoterik“ nicht die Bahnhofsbuchhandlungs-Esoterik versteht, sondern die Traditionslinie vom Hermetismus, Paracelsus, Jakob Böhme, Okkultismus, Theosophie etc. Eine Initiation durch einen Meister ist eher in engeren Zirkeln, hermetischen Orden oder Gruppen mit buddhistisch/hinduistischen Hintergrund üblich … aber die sind nicht unbedingt gleich esoterisch.
*******ueen Frau
17.931 Beiträge
Mein Eindruck ist jedoch
*******eben:
Favre unter „Esoterik“ nicht die Bahnhofsbuchhandlungs-Esoterik


dass die breite Masse, genau DASS unter Esoterik versteht.


Denn wenn man den Ursprung nimmt, was es im eigentlichen Sinne bedeutet, sind die Hexen nicht wirklich weit weg in ihrem Leben und Denken.
*****har Paar
41.021 Beiträge
JOY-Team 
Soweit ich das weiß, schreibt Antoine Favre im Original nicht von Esoterik, sondern von Spiritualität. Und genau das ist meiner Meinung der im besten Fall verbindende oder im schlechtesten Fall trennende Punkt zwischen Esoterik und dem Hexenwesen: die Spiritualität.

Ich will in diesem Thread mal versuchen, nach und nach die entscheidenden Unterschiede deutlich zu machen, über die auch ich immer wieder stolpere und wegen derer ich ganz bewusst nicht in der Gruppe "Spiritualität" bin und mich ebenso bewusst von der esoterischen Szene fern halte.

Hier schon mal ein erster Punkt: Viele Esoteriker sind häufig (nicht immer!) unfassbar oberflächlich in ihrem Denken und Reden. Abgesehen davon, dass dort alles rosarot und plüschig, immer nur gut, lieb, sanft und lichtvoll sein muss (was der Realität um uns herum in keiner Weise entspricht), wird dort rasch mal eine angebliche Weisheit locker dahin geworfen, aber nicht einm einziges Mal bis zu Ende gründlich durchdacht.

Hier mal ein reales und aktuelles Beispiel, nämlich ein kürzlich hier im JC erlebter CM-Austausch mit einer angeblichen "Esoterikerin", die irgendwo etwas von bedingungsloser Liebe schrieb, doch wenige Zeilen später das bereits einschränkte mit den Worten: "... natürlich nur unter der Bedingung, dass auch er mich liebt."

Was soll man dazu sagen? Ich antwortete, dass bedingungslose Liebe nicht möglich ist, wenn man gleichzeitig Bedingungen stellt. Und sie schrieb:

Kennst du mich? Woher willst du wissen, dass ich nicht bedingungslos lieben kann? Ich überlege mir, mich über dich zu beschweren.

Ich konnte sie ein wenig beruhigen und hab mit Engelsgeduld noch mal erläutert, dass eine einzige Bedingung genügt, um eine Liebe nicht mehr bedingungslos sein zu lassen, dass "bedingungslos" nichts andere bedeutet als: "ohne jede Bedingung"! Und was kam als Antwort?

Ich sehe das ganz anders: Unter der von mir geschriebenen Bedingung kann ich bedingungslos lieben, auch wenn dir das nicht passt! Und damit breche ich unseren Kontakt ab, weil mir das zu blöd ist."

Aussagen in dieser Art finde ich in der esoterischen Szene zuhauf. Hexen dagegen sind sich der Realität unserer Welt und dieser Dimension und all unserer menschlichen Schwächen bewusst. Sie wissen, dass es nicht genügt, einfach mal ein paar nette Sprüche zu klopfen, sondern dass man das, was man redet, auch leben (oder es zumindest ernsthaft versuchen) sollte.

Und sie wissen, dass nicht alles lichtvoll und lieblich ist, sondern das wir alle auch dunkle Seiten in uns haben.

Oder etwas anders und provozierend, aber durchaus zutreffend ausgedrückt:

Esoterik und Religion sind beides ein Glauben für Leute, die Angst vor dem Dunklen haben, die an Engel glauben, aber nicht an Dämonen, die immer alles nur gut finden, weil sie sich fürchten, der Hölle in sich selbst zu begegnen.
Spiritualität und Hexenwesen sind dagegen kein Glauben, sondern Wissen. Und zwar für diejenigen, die unsere Wirklichkeit kennen und über die Dinge dahinter Bescheid wissen, denn sie sind längst durch ihre eigene Hölle gegangen.


(Der Antaghar)
****mar Paar
2.113 Beiträge
Glauben und Wissen
*****har:
Spiritualität und Hexenwesen sind dagegen kein Glauben, sondern Wissen.

Lieber Anthagar, Dein Zitat finde ich höchst interessant. Wenn man davon ausgeht, dass (individueller) Glaube eine Gesamtheit von Meinungen ist, die ein Individuum für richtig hält, ohne diese objektiv beweisen zu können, und dass Wissen im Gegensatz dazu objektiv beweisbar ist, dann ergeben sich doch daraus höchst bemerkenswerte Konsequenzen für Spiritualität und Hexenwesen, Konsequenzen, denen ich skeptisch gegenüber stehe.

Wäre folgende Aussage nicht akzeptabler?
"Spiritualität und Hexenwesen sind Meinungen und persönliche Erfahrungen, die wir mit heutigem Wissen nicht erklären können, die deswegen zu einem Teil zwar objektiv nicht beweisbar sind, die aber auch nicht objektiv widerlegt werden können."

Ich würde das im Gegensatz dazu sehen:
"Esoterik und Religion sind Gesamtheiten von Lehrmeinungen, die zum Teil nicht beweisbar sind, aber die zu einem anderen Teil in sich widersprüchlich oder gar objektiv widerlegbar sind."

LG, lilomar (m)
*******eben Mann
531 Beiträge
Ich denke, wir haben vielleicht unterschiedliche Esoterik-Begriffe. Ich denke bei der Esoterik an die antike Gnosis, Hermes Trismegistos, Mysterienkulte, Kabbala (die echte;-), Jakob Böhme, Rosenkreuzer, Anthroposophen etc. Die sog. Licht-und-Liebe-Esoterik ist sicher etwas anderes als die Theosophie, Anthroposophie oder der Golden Dawn ... alles Strömungen, die auch unter Esoterik verbucht werden.

Dass Popular-Esoterik das Negative leugnet geht darauf zurück, weil die heute populäre Esoterik ihren Ursprung in der amerikanischen New-Thought-Bewegung hat, die den monistischen Ansatz neuzeitlicher Esoterik auf die Spitze getrieben hat. ... mit der Folge, dass die Leute ihr eigenes Negative nicht mehr wahrnehmen und auf das Gegenüber projizieren. Ich bin - neben Evangelikalen - auf kaum so viel Hass gestoßen wie bei den Licht-und-Liebe-Esoterikern. Auch als Geschäftspartner habe ich da ganz schlechte Erfahrungen gemacht ... ich hatte mal einen Verlag. Die Zahlungsmoral esoterischer (und buddhistischer) Buchhandlungen war leider überdurchschnittlich negativ. Meiner Freundin hat eine Esoterikerin sogar mal die Rückgabe ausgeliehener Bücher verweigert mit der Begründung, sie spüre, es würde meiner Freundin guttun, wenn sie mal diese Erfahrung machen würde. Da haben wir es: Anstatt zur eigenen Gier zu stehen, wird sie geleugnet und der Diebstahl zur bewusstseinserweiternden Tat umdefiniert.


Dennoch will ich sagen, dass eigentlich die klassische Esoterik das Dämonische und Böse nicht leugnen muss. Man muss nur außerhalb dieser neuzeitlichen New-Thought-Esoterik suchen ... die aber mittlerweile sicher 99% des Eso-Buchmarktes und der Szene abdeckt. Ich würde da von verschiedenen Strömungen der Esoterik ausgehen. Im anthropsophischen Schulungsweg gibt es z.B. durchaus das Böse und die Konfrontation mit dem eigenen Schatten, dem sog. Doppelgänger.

Ich betrachte mich übrigens NICHT als Esoteriker. Ich sehe bei der Esoterik die Gefahr, dass über die Erfahrung und das Erleben des Menschen ein starres ideologisches Interpretationsmuster gelegt wird, was der Seele häufig nicht besonders guttut. Das ist nicht nur ein Problem der Licht-und-Liebe-Esoterik, sondern auch der asnderen esoterischen und religiösen Strömungen.

In der mir vorliegenden Buchausgabe von Favre und in der Rezeption bei Religionswissenschaftlern heißt es eigentlich immer "Esoterik". Da ich kein französisch kann, weiß ich natürlich nicht, was im Original steht.

Dieser Beitrag ist jetzt nicht als Widerspruch geschrieben worden, sondern nur, wieso ich mit dem Begriff "Esoterik" eine andere Assoziation als Du habe.
*******eben Mann
531 Beiträge
@lilomar
Im Prinzip stimme ich mit Deinem Beitrag überein ... bis auf diesen Satz:

Ich würde das im Gegensatz dazu sehen:
"Esoterik und Religion sind Gesamtheiten von Lehrmeinungen, die zum Teil nicht beweisbar sind, aber die zu einem anderen Teil in sich widersprüchlich oder gar objektiv widerlegbar sind.
"

Ich glaube, dass jede Weltanschauung in sich logisch ist und auch schwer objektiv zu widerlegen ist. Welche objektive Instanz definiert die objektiven Kriterien dafür?

Mein subjektiver Maßstab ist, wie heilsam sich eine Weltanschauung auf mich oder die Betreffenden oder auf die Umgebung auswirkt.

Ich muss jetzt leider weitermachen. Bitte nicht sauer sein, wenn ich gerade keine Muße für eine Antwort finde.
*****har Paar
41.021 Beiträge
JOY-Team 
Auch ich meine natürlich nicht die eigentliche ursprüngliche Esoterik, auch nicht Okkultimus etc., sondern das, was man heute landläufig als Esoterik bezeichnet, also die Populär-Esoterik.

*g*


Wenn man davon ausgeht, dass (individueller) Glaube eine Gesamtheit von Meinungen ist, die ein Individuum für richtig hält, ohne diese objektiv beweisen zu können, und dass Wissen im Gegensatz dazu objektiv beweisbar ist, dann ergeben sich doch daraus höchst bemerkenswerte Konsequenzen für Spiritualität und Hexenwesen ...

Eben. Genau das ist ja der Punkt, lieber lilomar.

Was Schamanen und Heilerinnen seit Jahrtausenden tun, ist durchaus beweisbar. Dass diese Beweise von den üblichen Naturwissenschaften, den Medien etc. teilweise ignoriert, geleugnet oder lächerlich gemacht werden, ändert nichts an den Tatsachen. Nicht ohne Grund wurden Hexen und Heiler gerade auch von kirchlichen Einrichtungen verfemt und gejagt - es wäre gar nicht nötig gewesen, hätte sie nicht weit mehr Erfolge aufzuweisen gehabt wie seinerzeit die Priester.

Erstaulich viele heute bekannte Arzneimittel wurden aus dem uralten Erfahrungsschatz südamerikanischer und sibirischer Heilerinnen und Schamanen gewonnen, nicht zuletzt z. B. das aus Pilzen gewonnene Penicillin, doch auch noch vieles andere. Nur ging es im Hexenwesen und Schamanentum noch niemals darum, Pflanzen etc. auseinander zu pflücken und ihre biochemischen und biologischen Einzelteile zu zerlegen, um irgendwie herauszufinden, was genau in ihnen heilsam wirkt. Es hat völlig genügt, dass sie wirken! Und es hat Jahrtausende lang gewirkt - und das war entscheidend. Das ist für mich Wissen aus Erfahrung und Erleben und alles andere als Glaube.

Das gilt ebenso für schamanische Trance u. dgl.! Ich selbst hab erst im letzten Jahr an einem aufregenden Experiment teilgenommen, mit welchem das Reisen in Trance (auch Astralreise) genannt und vergleichbar mit dem sogenannten schamanischen Reisen in die sogenannten Anderswelt, aber trotzdem etwas anders, sehr ernsthaft auf die Probe gestellt werden sollte:

In diesem Projekt hatten die Teilnehmer aus fünf Kontinenten und alle mit viel schamanischer Erfahrung (teilweise übrigens offiziell in Kliniken als 'Heiler' angestellt!) eine lustige Aufgabe: Sie sollten nur außerkörperlich, also während ihr Körper in einem anderen Raum eingeschlossen und festgeschnallt und total von zahllosen Kameras überwacht wurde, einen hermetisch abgeriegelten Raum "betreten", in welchem ein dort deponierter Computer mittels Zufallsgenerator und Projektor fünfstellige Zahlen an die Wand warf. Sobald man den Raum "betreten" hatte, sollte man sich diese Zahl merken und den Raum wieder verlassen, um die Zahl zu notieren. Die durchschnittliche Trefferqote aller Teilnehmer insgesamt nach mehreren Durchgängen lag immerhin bei knapp über 88%, also weit über einem Ergebnis, das man nur als Zufall oder Glück abtun könnte - sehr zur Verblüffung der beteiligten Wissenschaftler.

Ich selbst hatte bei fünf Versuchen durchschnittlich vier völlig korrekte Treffer, die fünfte Zahl hatte ich jeweils nicht wiedergeben können, die hatte ich schlicht und ergreifend einfach nur vergessen, warum auch immer. Eine Erklärung dafür, warum ich mir nur stets vier Zahlen merken konnte, wurde nicht gefunden und weiß ich bis heute nicht. Andere waren da erfolgreicher - manche hatten jedes Mal alle Zahlen korrekt notiert, wieder andere hatten auch mal Aussetzer und von fünf nur zwei Zahlen korrekt in Erinnerung ...

Das Ergebnis finde ich dennoch mehr als bemerkenswert, vor allem, weil es mehrfach wiederholt worden ist und nicht nur auf Glück beruht. Von den Wissenschaftlern dort wurde das auch sehr ernst genommen und eindeutig als Beweis gewertet, den sie so nicht erwartet hatten (eigentlich sollte da etwas eindeutig widerlegt und nicht etwa bewiesen werden).

Ähnliche Versuche, teilweise mit einem fast identischen Ablauf, gab es übrigens bereits in Russland (finanziert vom Militär und teilweise unter dem Codewort "Station 8" an die Öffentlichkeit gelangt) - und später dann auch in den USA (dort finanziert von einem Großindustriellen, der zu seinem "Entsetzen" festgestellt hat, dass er manchmal spontan seinen Körper verlässt und "auf Reisen geht" - und der es dann genau wissen wollte).

Diese und andere Forschungen und Versuche werden nun u. a. hier in Deutschland fortgeführt, und zwar mit etwas mehr technischen Möglichkeiten als bisher; die Experimente in den USA sind schon einige Jahre her, und die Technik entwickelt sich immer weiter und bietet immer fantastischere (und manchmal leider auch fast schon beängstigende) Möglichkeiten.

Für mich ist das, ewas ich dort erlebt habe, schlicht und ergreifend Wissen und nicht Glaube.

*g*

Ein ziemlich bekannter und hochrangiger Kernphysiker arbeitet da seit geraumer Zeit mit und hat einen Teil dieser Versuche und Forschungen in einem spannenden und umwerfend guten Buch teilweise beschrieben:

Thomas Campbell: Meine große Theorie von allem

Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, ähnlich wie den erstaunlichen Bestseller des Neurochirurgen Dr. Eben Alexander mit dem Titel "Blick in die Ewigkeit", der lange m Koma lag und als hirntot galt, doch nach seinem spontanen Erwachen kurz bevor die lebenserhaltenden Geräte abgeschaltet werden sollten, feststellen musste, dass er alles, was während seines Komas bzw. Hirntodes um ihn herum geschehen ist, exakt berichten konnte - was natürlich seinem bisherigen Weltbild und all seinen wissenschaftlichen Überzeugungen als Neuochirurg so sehr widersprach, dass er zutefst erschüttert war.

Um jedoch die Unterschiede herauszuarbeiten zwischen dem, was man Esoterik nennt, und dem, was seit langer Zeit als Hexenwesen (Wicca) gilt, würde eine Debatte über diese Thematik nun doch zu weit führen. Ich kann gerne noch von einer ganzen Reihe entsprechender Erfahrungen, Erlebnisse und Forschungen berichten, die durchaus als handfeste Beweise herhalten können und zu denen ich jederzeit stehen und die ich teilweise auch jederzeit wiederholen kann (und im Rahmen der oben beschriebenen Forschungen auch noch mehrmals wiederholen werde), doch das würde das Thema hier dann doch sprengen.

(Der Antaghar)
****mar Paar
2.113 Beiträge
Gemeinsames Finden
*******eben:
Ich muss jetzt leider weitermachen. Bitte nicht sauer sein, wenn ich gerade keine Muße für eine Antwort finde.

Aber natürlich bin nicht sauer, ich freue mich im Gegenteil, dass Du die Zeit zum Antworten gefunden hast.

Ich wollte meinen Definitionsversuch auch eher als einen ersten (oder zweiten) Versuch sehen, zusammen mit Euch (und für mich) zu einer Klärung zu kommen. Lieber Anthagar, selbstverständlich auch unter Einbeziehung Deiner Erfahrungen.

Im Zusammenhang mit Euren Zitaten habe ich mal ein bischen in der französischen Wikipedia gestöbert. Dort heißt es:

Antoine Faivre : Le mot 'ésotérisme' revêt quatre significations différentes. (...)

Das heißt auf deutsch in etwa: Antoine Faivre: Das Wort "Esoterik" (eigentlich Esoterismus) deckt vier verschiedene Bedeutungen ab...

Mein Französisch ist inzwischen stark eingerostet. Leider ist der entsprechende deutsche Wikipedia-Eintrag interpretierender Natur, er entspricht leider nicht der Übersetzung des französischen Textes, den vielleicht jemand, der besser französisch kann als ich, unter
http://fr.wikipedia.org/wiki/Ésotérisme#cite_note-:0-16
im Abschnitt "Quelques définitions" unter "Antoine Faivre" (i im Namen nicht vergesse) findet und vielleicht für uns aufbereiten kann..
*****har Paar
41.021 Beiträge
JOY-Team 
Und in meinen Notizen finde ich dazu die Erläuterung, dass der Autor das Wort in diesem Falle mehr im Sinne von Spiritualität gebraucht haben soll.

Letztlich ist es aber völlig egal, denn ich meine, hier sollte es nicht um eine verkopfte und rein intellektuell-philosophische Debatte gehen.

Einigen wir uns doch einfach darauf, dass mit dem Begriff "Esoterik" die grassierende Popkultur der Esoterik gemeint ist und keineswegs all das, was HautErleben völlig richtig angemerkt hat. Einverstanden?

(Der Antaghar)
****mar Paar
2.113 Beiträge
Zum Thema beweisen
Lieber Anthagar,

Ich komme mit dem Schreiben gar nicht so schnell nach, wie hier die Antworten eingehen.

Dein beschriebenes Experiment ist aufregend. Für mich ist das genau, was ich zu diesem Thema suche: eine empirisch gestützte, seriöse Untersuchung, welche zunächst einmal Tatsachen aufzeichnet.

Das Ganze steht aber nicht im Widerspruch zu meinem Definitionsversuch des Hexenwesens/Schamanismus: Erklären können wir das von Dir beschriebene Phänomen mit heutigem Wissen nicht, aber eben auch nicht widerlegen, weil es ja Euer Experiment gibt.

Ich denke, wir sind da auf einem Stand, den wir mit dem Stand der Physik des ausgehenden 16. Jahrhunderts hatten. Damals wurden viele Experimente gemacht, eine zufriedenstellende Erklärung kam dann erst später, mit Newton, Leibniz und anderen.

Und ja, natürlich bin ich damit einverstanden mehr über Eure/Deine Erfahrungen zu hören, nur so kann ich meine Blickwinkel verbreitern.
*****har Paar
41.021 Beiträge
JOY-Team 
Da kann und will ich Dir nur zustimmen, lieber lilomar.

Und ich bin ziemlich sicher, dass in vielleicht zwanzig oder dreißig Jahren sehr vieles, das uns heute noch rätselhaft und ungalubwürdig erscheint, durchaus wissenschaftlich erklärbar sein dürfte.

Zum Glück gibt es ja auch immer mher Wissenschaftler, die sich öffnen und all die Dinge mal etwas genauer unter die Lupe nehmen, die auf den ersten Blick seltsam erscheinen mögen - und sie fördern dabei Erstaunliches zutage.

(Der Antaghar)
*******ueen Frau
17.931 Beiträge
****mar:
Dein beschriebenes Experiment ist aufregend. Für mich ist das genau, was ich zu diesem Thema suche: eine empirisch gestützte, seriöse Untersuchung, welche zunächst einmal Tatsachen aufzeichnet.


Warum muss man immer alles beweisen? Natürlich ist man neugierig und sucht nach Erklärungen, aber Alles kann man halt nunmal nicht BEWEISEN.

Das hat für mich immer den Geschmack von: Was ich nicht sehe, gibt es auch nicht, bzw. glaub ich nicht.

Was ist mit Wind? Was ist mit Strom? Was ist mit Radioaktivität?

Das kannst du auch nicht sehen, lediglich spüren und sehen, WAS es macht. Aber SEHEN kannst du nichts von den dreien *zwinker*


Im Übrigen gibt es ganz einfache kinesologische Handgriffe, mit denen man dir sofort die Wirkung zeigen kann.



Antaghar Dein "Reisebericht" ist faszinierend. Danke hierfür und auch von mir ein klares JA, was das Weiter erzählen angeht.
Nummerologie... meine Erfahrungen
seit ca. einem Jahr beschäftige ich mich mit Nummerologie nach dem Denkansatz von Dan Millman im Buch
Die Lebenszahl als Lebensweg... auf dem Klappentext heißt es:

--------

Die Lebenszahl enthüllt den verborgenen Sinn hinter den »Zufällen« des Lebens. Dan Millman erschließt eine alte, auf pythagoräischer Weisheit beruhende Methode für das Leben von heute und zeigt, wie Sie damit Ihrem Alltag eine neue Bedeutung und Richtung geben können.
Jeder Mensch hat eine persönliche Lebenszahl, die den verborgenen Sinn hinter den »Zufällen« des Lebens enthüllt. Sie hilft uns, angeborene Begabungen neu zu entdecken, Brücken zu anderen Menschen zu schlagen, die Gesundheit zu verbessern und den beruflichen und finanziellen Bereich neu zu ordnen. Jeder kann wieder Frieden mit seinen Lebensumständen schließen und aus der neugewonnenen inneren Freiheit heraus im Einklang mit sich selbst und der Welt leben.

Zu jeder Lebenszahl und für jeden Lebensweg gibt das Buch Richtlinien und Empfehlungen. Es stellt hilfreiche Fragen und weist auf die großen geistigen Gesetze hin, die für jede individuelle Lebenssituation Gültigkeit haben. Diese helfen, die Vergangenheit zu verstehen, die Gegenwart klarer zu sehen und die Zukunft glücklicher zu gestalten. Ein Register mit den Lebenszahlen von einigen hundert bekannten Persönlichkeiten ermöglicht es, deren Lebenswege beispielhaft mitzuverfolgen und zu begreifen.

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Ich bin von der Bedeutung meiner eigenen Lebenszahl 28/10 begeistert, da die Beschreibung dieser Zahlen auf mein jetziges Leben sehr gut anwendbar ist und mir viele interessante Aspekte zu meinem Leben und zu meinen Aufgaben gezeigt worden sind.

Interessant ist auch, wie es zu dieser Zahl kommt, wie sie sich errechnet. Es ist ganz einfach und simpel ich bin am 13.4.1973 geboren und die einzelnen Ziffern dieses Geburtsdatums werden einfach zusammengerechnet 1+3+4+1+9+7+3= 28. Nun werden die einzelnen Ziffern 2 und 8 zusammen gerechnet dies ergibt 10...

Durch unser Geburtsdatum ist unveränderbar festgelegt in welche Zeit wir hinein geboren werden und dies prägt die Existenz - unser Schicksal. Und es ist alles vorbestimmt in unseren Genen: Talente, die Grundvoraussetzungen unseres Charakters und das spirituelle, emotionale und körperliche Potenzial.

Seitdem ich mich mit dieser Lehre beschäftige, stelle ich interessante Zusammenhänge fest. Ich bewerte jegliche Kontakte und Freunde und vor allem Partnerschaften nach diesem System.

So habe ich für mich herausgefunden, dass wenn ich eine Partnerin beispielsweise mit der Zahl 22/4 kennen lerne, es sehr wahrscheinlich ist, dass ich kurz darauf noch eine Partnerin mit ebenfalls der Zahl 22/4 kennen lerne. Scheinbar ist es für mich in manchen Phasen meines Lebens dran, mich mit ganz bestimmten Menschen auseinander zusetzen, die ganz bestimmten Lebensaufgaben folgen.... Daraus resultiert sicherlich auch meine eigene Aufgabe, die ich zu bearbeiten habe. (So meine bisherigen Schlussfolgerungen)
Wenn ich mich im Rahmen meiner Partnerschaften verliebe, kann ich fast davon ausgehen, dass es sich um eine Frau mit der Lebenszahl 32/5 oder 23/5 handelt....

Da ich nicht an Zufälle glaube liegt diesem System, oder vielleicht auch grundsätzlich dem System unserer Welt, unseres Daseins unseres Grundes warum wir dieses Leben führen irgend ein Mechanismus zu Grunde, den ich ergründen möchte um ihn offen zu legen und nutzen zu können.

Ich wünsche mir gleich gesinnte auf diesem Weg zu finden, die sich ebenfalls schon mit diesem Thema beschäftigt haben vielleicht sogar schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben und mir sagen können, wie es zu diesen Phänomenen kommen kann.

(Ich weiß nicht ob ich diese Anfrage oder diesen Beitrag in der richtigen Kategorie platziert habe, wenn dies nicht der Fall sein sollte bitte ich den Moderator darum den Beitrag in die vorgesehene Kategorie zu schieben) vielen Dank *g*
****mar Paar
2.113 Beiträge
@shadowqueen
*******ueen:
Was ist mit Wind? Was ist mit Strom? Was ist mit Radioaktivität?

Das kannst du auch nicht sehen, lediglich spüren und sehen, WAS es macht. Aber SEHEN kannst du nichts von den dreien

Wenn Du meinen Beitrag noch einmal liest, dann rede ich auch nicht von "sehen" sondern von "beweisen".

Man kann alle drei, Wind, Strom und Radioaktivität messen, und zwar so, dass unter gleichen Bedingungen unterschiedliche Experimentatoren an unterschiedlichen Orten im Rahmen der Messgenauigkeit zum gleichen Resultat kommen:

Man kann sie (sogar quantifizierbar) nachweisen und in diesem Sinne beweisen.

Und wenn Du Deine Stromrechnung bezahlst, dann deswegen, weil Dein Versorger Dir mit dem Zähler nachweist, dass und wieviel Du verbraucht hast.

Warum beweisen? Weil das nun einmal ein wesentlicher Pfeiler unserer Kultur ist. Ohne dieses Vorgehen hätten wir unsere Kultur nicht entwickeln können und würden heute noch mit der Hacke Feldarbeit leisten, regelmäßig Hungersnöte erleiden, und vielen Krankheiten schutzlos gegenüber stehen.

Dass das nicht der allein selig machende Weg ist, und dass er auch mit vielen Nachteilen erkauft wurde, ist mir auch klar, sonst wäre ich nicht in dieser Gruppe.

Ich bin im übrigen Naturwissenschaftler. Wenn Du mir mein Bedürnis, den Dingen auf den Grund zu gehen, absprechen willst, dann ist das so, als wolle ich Dir Dein Bedürfnis absprechen, Dein Hexenwesen aus zu leben. Beides wollen wir beide doch nicht, oder?
****ca Mann
6.140 Beiträge
Eingangsfrage war:
Wie ist das mit den Hexen und Esoterikern?
Gibt es Unterschiede, wenn ja, welche?
Schliesst das Hexentum die Esoterik aus, oder kann ich eine Hexe sein und trotzdem esoterisch denken/handeln?

Jetzt geht es spannend weiter, in eine andere Richtung *huch* interessant !!!!

Das hat für mich immer den Geschmack von: Was ich nicht sehe, gibt es auch nicht, bzw. glaub ich nicht.

Mir persönlich ist es egal ob bewiesen, oder nicht.

Es reicht mir zu wissen, und ich will, oder brauche es niemandem beweisen. *omm*
.... was es auch sein mag
*******ueen Frau
17.931 Beiträge
****mar:
Ich bin im übrigen Naturwissenschaftler. Wenn Du mir mein Bedürnis, den Dingen auf den Grund zu gehen, absprechen willst, dann ist das so, als wolle ich Dir Dein Bedürfnis absprechen, Dein Hexenwesen aus zu leben. Beides wollen wir beide doch nicht, oder?

Das ist immer die Krux mit dem Schreiben *zwinker*. Wenn man einander dann auch nicht persönlich kennt, wird es noch schwieriger und schwupps ist ein Mißverständnis da.

Ich spreche NIEMANDEM ... NICHTS ab *smile* soviel hierzu. Ich frage mich halt, und das ist ein Phänomen, dass mir bei naturwissenschaftlich aufgestellten Menschen öfter begegnet, warum "die" immer Beweise wollen?

Reicht es nicht zu WISSEN? (was auch immer) Danke hierfür an aprica *knuddel*

Es gibt ein Sprichwort, dass da lautet: Mußt du dir Gott erst beweisen? Zündet man eine Fackel an, um die Sonne zu sehen ... (oder so ähnlich)

Ich will jetzt nicht über Gott diskutieren, sondern mir geht es um die Metapher. Zugegebener Maßen ist das Beispiel mit Strom und Wind etwas unglücklich gewählt.

Aber wie erklärst du dir Liebe? Dieses Gefühl, dass in dir drin ist, diese magische Anziehungskraft, du weißt selber, was ich meine. Die finde ich nicht auf einer Rechnung und ich kann sie nicht messen.

Alles was ich kann, ist: Sie fühlen. Und wer Liebe schon mal gefühlt hat oder fühlt, der weiß, wie unglaublich groß dieses Gefühl ist und zu was sie fähig ist. Unter Anderem zum heilen.





****ca:
Mir persönlich ist es egal ob bewiesen, oder nicht.

Es reicht mir zu wissen, und ich will, oder brauche es niemandem beweisen. *omm*

Dito *omm*
kurz vor dem Einzug in meine neue Wohnung
*****har Paar
41.021 Beiträge
JOY-Team 
Und ich bin in der schwierigen Situation, einerseits naturwissenschaftlich interessiert und ausgebildet zu sein (und auch noch Physiker, Quantenphysiker etc. in meinem Freundeskreis zu haben) - und andererseits zu wissen, dass vieles gar nicht bewiesen oder erklärt, sondern erfahren, gespürt und erlebt werden muss. Und dann benötigt man keinerlei Beweise mehr. Wozu auch?

Statt mit dem Kopf immer nur im Wenn und Aber zu verharren, bin ich lieber mit Körper, Geist und Seele im Hier und Jetzt, bleibe aber für naturwissenschaftlich denkende Zweifler aufgeschlossen.

Trotzdem möchte ich mich den Vorschreiberinnen mal anschließen:

Wenn ich zu heftiges Fieber habe und dagegen Meisterwurz zu mir nehme und das Fieber vergeht, dann genügt mir das.

Wenn ich zutiefst meditiere und dabei Erfahrungen mache, die jegliche Fähigkeit meines Verstandes übersteigen, dann kann ich die ohnehin nicht beweisen, aber ich hab's erlebt.

Wenn ich liebe, brauche ich dann einen Beweis dafür, dass ich liebe? Und wenn ich einen Wahnsinns-Orgasmus habe, muss ich dann nach einem Beweis dafür suchen? Ja, ich weiß, es gibt Skeptiker, die besonders hellhörig werden, wenn ich erzähle, dass ich eben fünf grandiose Orgasmen ohne jede Ejakulation hintereinander hatte (mit Ejakulation könnte ich sowieso nur ein Mal und bräuchte dann erst mal einue lange Pause) - und sie fragen mich dann wissenschaftlich aus und wollen Erklärungen etc. - ganz ehrlich: was interessieren mich dann noch Beweise?

Ich hab's erlebt und gespürt und bin glücklich. Was dahinter stecken mag (nämlich die deutlich erhöhte Ausschüttung von DMT durch meine Zirbeldrüse sowie das Aufsteigen der Kundalini-Schlange aus meiner Sakraldrüse), das kann ich dann gerne ein anderes Mal bei einem Glas Wein erläutern, wenn mir offen und ohne Angst sowie ohne Scheuklappen zugehört wird.

Wissenschaftliches Interesse und Neugierde kann ich deshalb zwar gut verstehen, doch weit wichtiger ist nach wie vor das eigene Erleben und Erfahren - und das benötigt dann keine Erklärung und keinen Beweis mehr. Und das ist oftmals die Krux (und das große Mißverständnis) zwischen wirklich spirituellen Menschen und Naturwissenschaftlern ...

Ich werde dennoch noch ein paar Erklärungen und Erlebnisse hier einstreuen, doch jetzt würde ich gerne wieder zum eigentlichen Thema dieses Threads zurückkehren - zumal ich gestern dazu wieder eine bemerkenswerte Erfahrung machen durfte, von der ich später erzähle.

(Der Antaghar)
**********gel04 Frau
3.771 Beiträge
Hi, leider hatte ich noch nicht die Möglichkeit, die bisherigen Beiträge zu lesen.Folgt aber noch.*lächel
An dieser Stelle möchte ich mich kurz anschließen:

Bei meinen Behandlungen geschehen immer Dinge. Mal kleinerer, mal größere. Die Person erlebt andere Erfahrungen. Sie sind wirklich spürbar.

Wofür brauche ich da noch Beweise? Es wäre doch fatal, wenn ich meiner eigenen Wahrnehmung im Fühlen, Sehen usw. misstrauen würde!

Sorry, hier sehe ich das "den Beweis haben zu wollen" als Blockierung an. Es ist eine Einschränkung, die nichtalltägliches oder vielleicht doch Alltag?, ausschließt!

Das ist so,wie mancher feststellt! Mit diesem Wort, (welche ja eine starke Kraft haben), stellt eine Person sein Denken, seine Sichtweise fest.*ohoh

L.G., Sun *sonne*
**********gel04 Frau
3.771 Beiträge
lilomar
Hi.....nun habe ich alles gelesen.
Soweit ich informiert bin, kann die Hertzzahl beim Menschen,Pflanzen und Tieren gemessen werden. Durch Kaffee trinken oder rauchen , als Besipsiel, sinkt diese. Ist eine Person in einer höheren Schwingungsebene lässt sich das auch messen.

Nun meine Frage an Dich/Euch:
Ist das für Dich als Wissenschaftler nicht Beweis genug, dass es andere Ebenen und Vorgänge gibt?

Bin auf Deine Sichtweise gespannt!

L.G., Sun *sonne*
*******iele Mann
103 Beiträge
Beweise oder Wissen
Hallo zusammen,

auch ich bin naturwissenschaftlich ausgebildet. Allerdings habe ich mir abgewöhnt, alles beweisen zu wollen. Ich weiß mittlerweile dass oft das Wissen reicht.

Ein relativ neutrales Beispiel hierzu ist mein Wegschicken von Wespen beim Grillen.

Wir sind beim Grillen, es kommt eine Wespe, ich schicke diese weg, in der nächsten halben Stunde kommt keine mehr.

Mein Sohn - ein absoluter Wespenpaniker - hat sich früher beim Auftauchen der ersten Wespe ins Esszimmer verabschiedet. Mittlerweile sagt er nur noch "Papa mach!"

Natürlich kann niemand beweisen, dass ich es bin, der die Wespen wegschickt, meinem Sohn aber reicht das Wissen, dass ich es kann. Ds ist der sogenannte Beweis des ersten Augenscheins, bei dem sollten wir es viel öfter belassen und nicht immer alles zu genau hinterfragen.

Übrigens: Das Wegschicken von Wespen beim Grillen an sich, ist das jetzt esoterisch oder ein kleines Hexenwerk, das würde mich interessieren, wie Ihr das seht?

Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters, ich denke die Übergänge zwischen Hexerei und Esoterik sind fliessend, wie die meisten Übergänge.

Theoretisch unterscheiden sich Theorie und Praxis nicht.

In diesem Sinne

Eric
****mar Paar
2.113 Beiträge
Auf der Suche
Zunächst einmal danke dafür, dass Ihr auf mich eingeht.

Warum ich so schreibe, wie ich das hier getan habe, möchte ich Euch an einem persönlichen Erlebnis aufzeigen, dass ich während einer Trance-Dance-Session erlebt habe.

--
Ganz kurz, viel zu kurz habe ich eine Erscheinung gehabt. Ich habe mich zutiefst berührt, geliebt, aufgenommen gefühlt. Ich möchte gar nicht weiter in die Einzelheiten gehen, um dieses wundervolle Erlebnis nicht zu zerreden.

Und dann ist diese Erscheinung wie in einem Nebel verschwunden. Zurück blieb ein tiefes Gefühle der Sehnsucht, und der Trauer um einen unermesslichen Verlust.
--

Kurz gesagt: Ich brauche keinen Beweis dafür, DASS es Dinge gibt, die wir (noch) nicht wissenschatlich erklären können. Das war nicht mein Punkt. Wenn ich das nicht so akzeptieren würde, wäre ich nicht in diesem Forum. Zu leicht wäre es sonst, das Alles als Unsinn abzutun.

Genau deswegen aber suche ich nach tieferer Erkenntnis. Dabei möchte ich von Menschen lernen, von denen ich annehme, dass sie diesen Weg ernsthaft begleiten können und nicht nur, weil es "in" ist, oder weil sie Macht ausüben wollen.

Und damit sind wir wieder bei der Frage: Wie unterscheide ich Seriöses von Anderem?

Faivre hat in Ansätzen versucht einen (damligen) Ist-Zustand zu beschreiben. Er sagte sinngemäß von diversen Zirkeln, die da existierten und zum Teil auch heute noch existieren, dass es einen inneren Kreis der "Wissenden" und einen äußeren Kreis der "Unwissenden" gebe. Der innere Kreis ist das, was er als esoterisch (Inneres) bezeichnete.

Nun gibt es für die Bildung solcher innerer Zirkel aber verschieden Gründe.

Verfolgung durch Andersdenkende ist ein solcher Grund, gerade Hexen haben Viel durch Verfolgung leiden müssen. Das ist ein gut verständlicher Grund.

Ein anderer Grund ist der, Ängste oder Begierde von Menschen auszunutzen: "Wir geben Dir ein wenig von unserem Wissen, dafür musst Du dies und jenes tun". Eine moderne Form dieser Handlungsweise wird von den Scientologen ausgeübt, die dadurch neben wirtschaftlicher Macht auch politischen Einfluss gewonnen haben (jedenfalls in den USA). Andere Formen haben rein wirtschaftliche Gründe. Keine Gründe, die ich für mich akzeptieren kann.

Ein dritter Grund wäre, dass durch unbedachte Anwendung von Halbwissen Gefahren ausgehen können. Psychische Destabilisierung etwa. Das wiederum ist ein sehr ernsthafter Grund.

Aber als erwachsener Mensch mit einiger Lebenserfahrung kann ich ein Verbot ohne nachvollziehbare Erklärung nicht akzeptieren, weil ich nämlich davon ausgehe, dass ich hier scientology-like am Nasenring herum geführt werden soll.

Das ist der Grund, warum ich es gerne hätte, dass AUSSAGEN aus inneren Kreisen auf Korrektheit überprüft werden, wenn es denn möglich ist (Es geht um Aussagen, nicht um Gefühle!). Mir ist auch klar, dass es viele Aussagen gibt, die man nicht als "wahr" oder "falsch" deklarieren kann, weil einem die Beweismöglichkeiten fehlen. Aber wenn man es kann, warum tut man es nicht, oder verhindert es gar?

Dafür sehe ich nur wenige Gründe: Gleichgültigkeit ist einer. Auch wirtschaftliche Gründe mögen eine Rolle spielen. Vielleicht ist da auch die Angst, man könne sich lächerlich machen. Und vielleicht ist da auch ein wenig die Angst, es könne einem gehen wie bei dem Zauberer von Oz.

Nein, ich bin mir sicher, da IST ETWAS. Aber ich bevorzuge Aufklärung, statt Unterwerfung, und deswegen ist mir an einer Unterscheidung zwischen seriösen und unseriösen inneren Kreisen gelegen.
********fner Frau
350 Beiträge
neuer Thread
liebe/r Lilomar,
da machst du grad ein Fass auf, um das ich auch seit geraumer Zeit rum schleiche ... Dein Einverständnis vorausgesetzt, mach ich zu "wie unterscheide ich seriös von anderem?" einen neuen Thread auf ...
wenn du magst - kopier doch deinen Text rüber ...
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