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Was ist für Euch der wichtigste Punkt einer Partnerschaft

****656 Mann
6.732 Beiträge
Radikale Ehrlichkeit
Vertrauen(svorschuß)
Empathie
*******is01 Frau
3.559 Beiträge
Ehrlichkeit und Vertrauen (Beispiel: sein Handy klingelt und ich darf dran gehen, selbstverständlich auch anders rum)
Humor
Loyalität



Das oben genannte Beispiel, ist in meinem Umfeld seltener geworden seit dem es das Internet gibt.
*****r77 Mann
3.677 Beiträge
@****ke
So siehts aus und Du hast vollkommen recht und bin der gleichen Ansicht *top* *spitze* beschrieben
****ga Frau
1.031 Beiträge
Zitat von ****ke:
Und ich muss leider dazu sagen, es sind meistens die Männer 🙈 … Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel 😂👍🏻
Darf ich diesen Aspekt von dir @****ke etwas in meinem Sinne differenzieren?
Wenn das zuträfe (und es spricht vieles dafür), dann hieße das ja nichts anderes, als dass viele beziehungswillige Frauen mit beziehungsunwilligen Männern verbandelt sind.

Ich frage mich dann immer, ob es nicht eine Frage des jeweiligen "Liebes-Systems" ist.
Die Frauen suchen sich ja i.d.R. ihre Männer -für was auch immer- selbst aus, führen die Beziehung mit ihnen, gehen nicht, bleiben.

Mir fallen dann ein, zwei Gründe ein, die für einen Mann sprechen könnten - so am Anfang, ANSTATTseiner Beziehungsfähigkeit und - willigkeit.

1. Er benimmt sich in ihren Augen männlich, sprich "einsamer Wolf", "cooler Typ", "legerer Macho" , die ich nicht unbedingt als besonders geeignet für innige Liebesbeziehungen einschätze.

2. Status, Geld, Macht usw..., die der Mann hat/ausstrahlt, nehmen für ihn ein.

Gegen beziehungsunwillige Männer gibt´s deshalb für mich eine gute Lösung: mit ihnen keine Beziehung mehr zu führen.
Ein Vorteil wäre dann, dass sie noch mehr Zeit für das hätten, was sie lieber tun, als mit ihrer Partnerin eine Beziehung zu führen.

Aber beziehungswillig, heißt noch lange nicht (und da nehme ich mich nicht aus) beziehungsfähig. Auch das muss bei allen Geschlechtern berücksicht werden.

Ich habe es etwas überspitzt und vereinfacht ausgedrückt, hoffe, es wird klar, was ich meine.
Kritik an den oben aufgezählten Männertypen wollte ich keinesfalls üben. *blume*

@*********_2022 Entschuldige bitte mein Abschweifen vom eigentlichen Thema. *cocktail*
****ke Frau
1.849 Beiträge
@****ga

Was du schreibst ist sind sicher zutreffende Aspekte. Beziehungswillig heißt nicht beziehungsfähig *lol*

Ich möchte jetzt auch nicht ausschweifen 🙈 aber gerne noch etwas dazu sagen.

Ich vermute folgendes:

Heutzutage treffen Frauen auf Männer die (noch) primär einen Versorger wollen/suchen (Heirat Kinder Häusle)

UND

Dann widerum gibt es Frauen, die sich in diesem starren Rollenbild nicht wiederfinden und die trotzdem (Heirat Kinder Häusle) erwerbstätig bzw Karriere machen wollen. Oder die nach einer Trennung das bereits hinter sich haben.
Und da sie wahrscheinlich stärker emanzipiert sind und sich nicht nur als (Mutter) Ehefrau/Hausfrau sehen wollen.

Und das ist ein Wandel innerhalb von Paarbeziehungen der sich in den letzten 40 bis 60 Jahren bei Einigen vollzogen hat.

Für Männer haben sich diese Frage/n (meistens) grundsätzlich nie gestellt, er wollte/musste erwerbstätig sein um eine Familie zu ernähren. So wollte es die Gesellschaft bzw so wurde er oftmals in einem/seinem Männerbild erzogen.

Und ich vermute einfach dass viele Männer mit der Emanzipation ein Problem haben, weil die Rollenbilder nicht mehr klar definiert sind. Oftmals sind sie dann (verständlicher Weise) überfordert… sehen sich mit Diskussionen konfrontiert die sie von ihren Eltern nicht kannten, können damit nicht umgehen… UND das finde ich entscheidend… wenn sie dann nicht die Bereitschaft haben auf Augenhöhe zu kommunizieren, Standpunkte zu diskutieren … dann wird es schwierig
(Meine Erfahrung)

Deshalb glaube ich, dass man sagen kann, Männer machen eher dicht und sind weniger Diskussionsbereit wenn es darum geht Zugeständnisse beim Rollenbild zu machen, ABER.. es ist für Männer auch schwer, sich in ein neues und womöglich geteiltes Rollenbild, einzufinden. Ihnen fehlen schlichtweg die Vorbilder, … denn auch das ist ein Prozess den Männern erst durchlaufen müssen…( so wie Frauen die Emanzipation).

Und wie gesagt, Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel… in den jüngeren Generationen hat sich da ja schon einiges bewegt.
****656 Mann
6.732 Beiträge
@****ke

bei deinem letzten Satz stimme ich dir voll zu und bin froh darüber, dass da soviel in Bewegung ist. Es kommt der Familie und damit auch der Beziehung zugute...

Ich stamme noch aus der Generation, die das von Hause aus nicht mitbekommen hat. Das was du ansprichst, "durfte" ich mir mit der Zeit selber aneignen. Ich spreche mal die Vermutung aus, dass es unter den Joy'lern einige gibt, die diesen Weg ebenso gegangen sind...
Die haben sich dann wohl auch gefragt, was ist mir eigentlich wichtig im Leben, damit ich "glücklich alt" werden kann...

Vorbilder habe ich für diesen Weg nicht gebraucht, sondern nur den Blick nach Innen.

Aus meiner Sicht wird nicht nur Augehöhe, Diskussionfreudigkeit von "den Frauen" gewünscht, sondern noch einiges mehr, damit eine Beziehung auf Dauer funktionieren kann. Und grundsätzlich muss ich ihnen da aus heutiger Sicht Recht geben.... *g*

*my2cents*
*******ere Frau
1.105 Beiträge
Was ist für mich der wichtigste Punkt in einer Beziehung / Partnerschaft wichtig ?
Andere Frage : was ist überhaupt wichtig in einer Partnerschaft ohne auf das Aussehen bezogen ?

Mir war mal wichtig sich gegenseitig zu respektieren
so wie man ist aber nach vielen enttäuschten Fehlbeziehungen verabscheue ich
eine Partnerschaft auch wenn es traurig klingt lieber ist man Single
als ständig verarscht zu werden. Sorry aber ich hab da keine bessere Aussage als diese
denn man versucht ständig den Partner oder Partnerin zu erklären das man trotz ein oder mehrere
Handicap's trotzdem ein Mensch ist und jedesmal kommen diese Sätze wie : Ich nehme dich so wie du bist
oder dein Handicap ist mir egal. Es ist nicht egal es ist immer das gleiche
das Aussehen muss passen der Charakter ist egal .

Was ich damit sagen will ist, das Aussehen ist mir egal ich brauche keine Barbie
denn aus dem Alter bin ich längst raus mir sind die innere Werte bei eine Frau wichtig
als das perfekte Aussehen oder ob sie Geld hat das interessiert mich nicht.

Ich möchte mit meine Partnerin lachen können
und mich nicht langweilen

Ich möchte eine Partnerin die mich so akzeptiert
so wie ich bin

Ich möchte eine Partnerin nach ihren Inneren Werten
lieben und nicht zählen Wieviel Make-up sie sich auf ihren Gesicht drauf klatscht.

Ich möchte mit meine Partnerin unsere gemeinsame sexuelle Fantasie ausleben
und auch zusammen teilen.
*******uch Frau
170 Beiträge
Früher war das Leben sehr rau, daher war es oft notgedrungen ein wir !!! Glaube besonders schwer war es für Frauen alleine und auch nicht üblich.
Nicht jeder war Glücklich damit man hat oft den schein Gewahrt, weil sonst auch das Ansehen beschmutzt wurde und Gesellschaftliche verachtung auf sich zog. Mit der Kirche noch dazu ....
Das hat sich einfach lange über Jahre hinweg so gehalten, weil man wohl die nächste Generationen so aufzog. Die Gesellschaft ist sehr im wandel, die Kirche verliert an bedeutung und Mitglieder. Frauen sind ohne Männer, lebensfähig und unabhängig.
An einen Binden ist der falsche Ansatz !!!
Werde mit dir Glücklich und finde ein Mensch der sich auch selbst glücklich machen kann. Wenn man sich dann schätzt, gefühle da sind ... sich ergänzt ist es ideal und dann Dinge zusammen unternimmt ist es der richtige Ansatz.
*********in365 Frau
1.320 Beiträge
"In einer Partnerschaft löst man gemeinsam Probleme, welche man alleine nicht hätte"

Diesen Satz habe ich mal gelesen und glaube, da ist was dran.

Da braucht es schon eine positive Motivation, um sich diesem "Mehr an Schwierigkeiten" stellen zu wollen.

Ich denke, in der Summe sollte Einem eine Partnerschaft bereichern, das heißt, nicht nur die Probleme sollten sich mehren, sondern eben auch Glücksmomente, durch all das, was alleine weniger schön ist.

Bleibt die Bilanz positiv, so ist Partnerschaft ein Gewinn.

Dazu brauche ich gemeinsame Werte, Ziele und Wachstum, Verständnis und Annahme der Unterschiedlichkeit, Vertrauen, Wohlwollen und Beistand, Lust, Freiraum und Bindung ...

Die Liste ist lang, wichtig finde ich, dass mir bewusst ist, dass nicht alleine mein Partner dafür verantwortlich ist, dass all dies in unserer Partnerschaft entsteht und gedeiht, sondern dass wir gemeinsam und jeder für sich, Verantwortung dafür übernehmen.

Das bedarf immer wieder Offenheit und Kommunikation, denn wir verändern uns stetig, genau wie die Umstände um uns herum.
Wenn ich nicht achtsam für diese Entwicklungen bin und glaube, mich und mein gegenüber zu kennen, nicht mehr hinsehe, zuhöre, nachdenke ... dann verpasse ich womöglich den Anschluß und bemerke irgendwann, wie weit wir uns voneinander entfernt haben.

Somit würde ich die Achtsamkeit als wichtigsten Punkt hervorheben wollen, dicht gefolgt von einer guten Kommunikation.
********aika Frau
1.474 Beiträge
Eine Partnerschaft darf mir unterm Strich nicht mehr Energie rauben, als sie mir gibt.

(Spreche da leider aus Erfahrung...)
****ga Frau
1.031 Beiträge
Ich könnte unter keine "Verbindung" einen Strich ziehen und alles miteinander verrechnen, aber ich verstehe, was die vorherigen Posts ausdrücken möchten.

Wenn ich, mal theoretisch überlegt, immer darauf achte, ein auf meine Bedürfnisse bezogenes Leben zu leben und die andere Person lediglich als Bereicherung betrachte, die jederzeit wieder wegfallen könnte und dürfte ( was ja an sich recht "reif" klingt), bedeutete das dann nicht, dass das ICH immer mehr wert ist als das WIR ?

Und mein zweiter spontaner Gedanke betrifft Herausforderungen.
Alleine hätte ich nie DAS stemmen können, was wir zu zweit gewuppt haben und das noch mit dem Gefühl von Glück.
Monatelange auszehrende Babyphasen z.B. fühlen sich erst im Nachhinein sinnvoll an.
Krankheitsphasen, Lebenskrisen, Kehrtwenden im Leben können zu zweit der Beziehung eine Tiefe schenken, die sich unglaublich toll anfühlt. Wenn beide das WIR wollen und achtsam , danke @*********in365 , mit sich und miteinander umgehen.

Der Berg braucht das Tal, wenn nicht eine gewisse sichere Mittellage gelebt werden soll. 🌄
***_U Mann
611 Beiträge
OFFENHEIT

Spürbar.
In jedem Moment.
Und gleichzeitiger Ehrlichkeit.
DAS fördert das Vertrauen.
UR - Vertrauen.

Das bei vielen Menschen durch Ereignisse....Enttäuschungen....oft " verkümmert ".
In den Hintergrund tritt.

ABER mit Selbstreflektion die Basis für eine Partnerschaft ist.
My opinion.
****ga Frau
1.031 Beiträge
Zitat von ***_U:
OFFENHEIT

Spürbar.
In jedem Moment.
Und gleichzeitiger Ehrlichkeit.
DAS fördert das Vertrauen.
UR - Vertrauen.

Das bei vielen Menschen durch Ereignisse....Enttäuschungen....oft " verkümmert ".
In den Hintergrund tritt.

ABER mit Selbstreflektion die Basis für eine Partnerschaft ist.
My opinion.
Letztlich verbietet die von dir erwähnte Offenheit @***_U alle "Anforderungslisten" und Vorstellungen schon beim Daten, speziell dem Online-Dating. *sonne*
Im weiteren Verlauf, wenn eine Beziehung entstand, ein paar Jahre währte, sich alles ein bisschen eingefahren hat, empfinde ich diese große Offenheit als etwas mitunter sehr Schweres und gleichzeitig immens Wichtiges, auch wenn das Wort so leicht daherkommt.
***_U Mann
611 Beiträge
@****ga
JAP - Erwartungshaltung....NO.
UND zum Bestand einer auch nach Jahren noch genau so spürbaren - immer im Jetzt befindlichen Partnerschaft gehört die Weiterentwicklung beider PARTNER.
AUCH diese Weiterentwicklung lebt von der OFFENHEIT - wirklicher NÄHE (der SEELE ) und Gelassenheit.

DASS das immer Energie - " Einsatz " bedeutet - is klar.
TÄGLICH.
ABER das Wohlfühl - Ergebnis für BEIDE sollte das bei Weitem überwiegen.
*****sin Mann
8.367 Beiträge
Zum Punkt Emanzipation fällt mir nur eines ein (liegt aber am Trigger und meinen Erfahrungen)

Wenn Unsicherheit, dann eher wegen schlechter Kommunikation.

Und wenn ich sage "Kommunikation" meine ich nicht, Signale senden und erwarten, dass das Gegenüber die versteht und dann sauer/zickig/schnippisch/passivaggressiv oder aggressiv werden, wenn das nicht der Fall ist, sondern reden undzwar Klar reden und wertschätzend.

Und aus meiner Erfahrung machen die meisten Frauen das nicht so. Nörgeln oder zicken aus irgendeiner Enttäuschung heraus, weil deren Erwartungen (die sie vorher nicht klar formuliert haben) nicht erfüllt wurden.

Dann wurden aufgrund Emanzipation oder so der Spieß umgedreht: Es gibt Frauen, die sexistisch werden, oder sogar richtig Männerfeindlich, weil sie pauschalisieren.

Ich hinterfrage Rollenbilder schon seit ich klein bin, komme teilweise auch zum Schluss, wie die meisten, aber nicht immer. Denn für mich ist Gleichberechtigung (Die damit einhergeht mit Emanzipation) auch voller Widersprüche. Nämlich dass immer noch dem einen Geschlecht Rechte vorenthalten werden, die allem zustehen (Gilt übrigens für alle Geschlechter, nicht nur für Männer oder Frauen oder Diverse)

Dass da auf allen(!) Seiten Verletzungen entstanden sind im Kampf um Gleichberechtigung, die hätten nicht sein müssen, wenn man anders vorgegangen wäre...

Wenn ich eine Paarbindung eingegangen war, war aus Vertrauen heraus und einer Art Zuneigung (die ich aufgrund von Unverständnis meinerseits was menschliche Gefühle angeht, ungerne Liebe nenne) Und nicht, wegen Abhängigkeit. Die kommt dann ohnehin, wenn man die Verbindung eingegangen ist.

Ist ohnehin ein schwieriges Thema...
****ke Frau
1.849 Beiträge
@*****sin

Mit der Annahme dass Frauen gerne pauschalisieren (in Bezug auf Männer) und sexistisch werden…

Naja, da wäre ich vorsichtig. Immerhin sind/waren viele Frauen in ihrer jeweiligen Generation (geboren vor den 70ern) noch einer sehr starken patriarchal geprägten Männer Generation „ausgeliefert“..

Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.

Ihre Rolle/n waren meistens vorgegeben (Paarbeziehung und Ehen) und es war ein ständiger Kampf gegen Windmühlen… viele Männer fühlen sich Frauen überlegen und betrachteten sie als ihr Eigentum.
Auch heute erkennt man diese Tendenzen eindeutig zB auch noch im Joy (bei vielen Männern).

Deshalb würde ich eher sagen, bestimmte Erfahrungen/Wunden sind nicht geheilt… vor allem bei Frauen die aus o.g. Gründen schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Beim Thema Kommunikation gebe ich dir recht… allerdings glaube ich dass sich Frauen (oftmals) viel schwerer tun über ihre Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen, weil sie es nicht gewohnt sind darüber zu reden, ihnen peinlich ist, sie sich nicht gesehen fühlen…o.ä.

Und ja… kommunizieren ist der Schlüssel dazu… aber bitte mit Geduld und offenen Ohren und nicht als Vorwurf von Zickigkeit!
*****sin Mann
8.367 Beiträge
@****ke

Was den Anfang angeht: Kenn diese Sachen schon. Und weiß wie das früher war und wieso weshalb warum, brauchte dafür keine Erklärung, danke. Und: Ich hab das auch erlebt - nur eben andersrum... (Sexismus , Anfeindung, Verachtung, Gewalt nur eben von Seiten von Frauen) Brauch da nicht vorsichtig sein. Ich beschreibe meine Erfahrungen und das, was ich so mitbekomme.

Und bei allem Verständnis, was ich für Frauen habe, die das was du sagst betrifft: Nur weil die eine Seite bis in die 70er (mit Recht) auf die Barrikaden gegangen ist, gibt das denen noch lange kein Recht, den Spieß so umzudrehen wie bei mir! Und kein Recht, dann für ihr Leid dann Männer zu verletzen und sie vorzuverurteilen!
*********in365 Frau
1.320 Beiträge
@*****sin
Du wünschst dir eine wertschätzende und achtsame Kommunikation, was ich sehr gut nachvollziehen kann ...
Bist du selbst immer in der Lage dazu?

Als Frau fühle ich mich beim Lesen deiner Beiträge jedenfalls weniger wertgeschätzt, denn vorverurteilt.

Nur mal so, als Feedback ...
****ke Frau
1.849 Beiträge
@*****sin

Es mag ja durchaus auch Fälle geben in denen es genau umgekehrt ist/war…

Trotzdem verstehe ich nicht, wenn dir das alles so bekannt ist, warum du dann nicht etwas differenzierter schreibst 🤷‍♀️?

Ich kann verstehen, wenn du persönlich sehr schlechte Erfahrungen gemacht hast, dass man dann subjektiv argumentiert…

Aber zu sagen, „Frauen auf die Barrikaden gehen“… wird der Gesamt-Thematik (bis heute) wohl kaum gerecht!

Denn das RECHT zu haben, sich zu wehren, haben Frauen fast ausschließlich nur in westlichen Ländern und das auch erst seit ein paar Jahren… gegenüber von 2.000 Jahren Patriarchat!

Ich bin auch keine super Feministin, denn alles was zu extrem wird trennt- und vereint nicht.

Aber deine Zeilen hören sich für mich nach Frust an… und auch ich habe schon so manchen A… überstanden 😂… aber was können all die tollen Männer dafür dass ich mir irgendwelche Deppen (sorry) ausgesucht habe?

Heißt im Umkehrschluss ja nur dass ich selbst ein depp bin, weil ich nichts draus gelernt habe 🤷‍♀️
*****sin Mann
8.367 Beiträge
Ich schreibe so differenziert es mir möglich ist. Aber ehrlich: Bei den Rückmeldungen von euch beiden fühl ich mich eher von euch unverstanden. Ich fühl mich eher an die Wand gedrückt, weils so ausschaut, als würden nur meine Worte auf die Goldwaage gelegt und irgendwie verfälscht... Trotz dessen, dass ihr euch nicht im Ton vergriffen habt. (Und ja, ich kann die "guten" von den "schlechten" unterscheiden - es sind nur so verdammt wenige...)

Und mehr als die Einschränkung auf "viele", "manche", "einige" oder "oft" anstatt es auf alle zu beziehen, kann ich echt nicht mehr machen sprachlich. Da muss ich mir echt nix von Vorurteilen, mangelnder Wertschätzung oder Pauschalisierung sagen lassen. Das hat mir die Laune arg verdorben. Echt jetzt!

Ich muss auch nicht verstehen, wozu ich von dir so einen Haufen Erklärungen zum Thema Emanzipation bekomme. Hab mich schon wie gesagt als Kind damit auseinandersetzen müssen, wobei ich die leider noch gängigen Rollenbilder und Klischees und Handlungsweisen der Menschen oft hinterfrage, weil sie einfach zum Gruseln sind. Und da hätte ich gern anderes stattdessen erlebt... (Und was da weltweit in dem Zusammenhang passiert oder in der Zeit zurückgeblickt, sind mir mehr als bewusst... Und da reg ich mich auch echt genug auf und schäme mich im Grunde nicht nur für Männer, für Frauen, sondern für die Menschheit... Ich möchte dazu auch keine weiteren Erklärung haben, danke.)

Ich hätt mir gewünscht, ihr beiden hättet meine Aussagen einfach mal stehen gelassen, statt da noch nachzubohren oder diese so zu analysieren. Denn so holt ihr bei mir noch mehr Zeug raus, was ich eigentlich nicht weiter lostreten wollte... Denn das Thema Emanzipation und Gleichberechtigung, beziehungsweise was draus gemacht wurde, löst unglaublich viel bei mir aus, was mir eher wie ein Horrorfilm vorkommt... (Stichpunkt Trigger!)

Und mein Vertrauen ist sowohl rein zwischenmenschlich als auch in Beziehungsebene zu oft nachhaltig kaputt gemacht worden. Mangels Respekt vor mir, mangels Empathie, mangels einer für mich artgerechten Kommunikationsweise und mangels Verständnis. So viel noch dazu von mir...

Möchte kein Feedback mehr dazu! Von niemandem!
*********in365 Frau
1.320 Beiträge
Fühlt sich für mich nicht ganz fair an, aber ich respektiere das Einbahnstraßen-Schild.
****Alf Mann
8.616 Beiträge
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