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Tag der Eheleute

*******d18 Frau
6.103 Beiträge
Themenersteller 
Tag der Eheleute
Heute ist Tag der Eheleute.
Eigentlich aus den USA kommend „General Spouses Day“,hält er immer mehr Einzug in Deutschland.
Viele denken, die Ehe ist überholt und nicht mehr zeitgemäß. Und dennoch, die Scheidungsraten sind am Sinken.

Wie steht ihr zur „Institution“ der Ehe?
Und wenn ihr langfristig(er) verpartnert seid, was liebt ihr an eurem Partner, an eurer Partnerin? Was hält euch zusammen?


Lasst uns teilhaben an dem Schönen, was zwei (oder mehr) Menschen erleben können..
Das, was man Liebe nennen kann.
Egal, ob verheiratet oder nicht.
Bis dass der Tod euch scheidet?
Ich halte von solchen Tagen nichts. Ich liebe den Menschen an sich. Ich liebe das Gefühl, was wir haben, das unausgesprochene Verständnis. Obwohl ich diesbezüglich keinen Trauschein benötigt hätte, die Hochzeit war aus praktischen Gründen.
*********eldin Frau
5.646 Beiträge
Naja die Ehe ist eine "Institution" die die Verbundenheit offiziell macht. Dazu dienst sie auch der Absicherung und vereinfacht einiges. Ich war vor Jahren auf sehr vielen Hochzeiten und die Frage warum sie geheiratet haben wurde von den meisten Paaren damit beantwortet: Steuern *g* Die Paare waren alle gefestigt und das schon länger.. demnach war die Liebe eh schon besiegelt *smile*

Wenn ich mir zu 100% sicher bin dann bedarf es "eigentlich" keines Trauscheines und einer großen Hochzeit. Ich habe immer gesagt: Wenn ich heirate dann nur mit Kirche und wenn mein Papa mich zum Altar führt. Das ist leider nicht mehr möglich. Ich hab 12 Jahre mit meiner längsten Beziehung in "wilder Ehe" gelebt und wir hatten nie vor gehabt zu heiraten. Alles geschieht wie es geschehen soll demnach könnte ich mir schon vorstellen zu heiraten weil es seit anderthalb Jahren aber sowas von passt mit allem sei es Privat, mit seinen Jungs, dem gemeinsamen Beruflichem, dem Sexuellem und das Ganze quasi 24/7 was ich so harmonisch und produktiv/kreativ noch nie erlebt habe. Wir leben monogam und auch wenn wir heiraten würden würde sich an UNSERER Einstellung nichts ändern demnach ist derweil nichts geplant in punkto "EHE" und wenn wir es tun dann tatsächlich aus dem Grund der Absicherung im Alter *g*

Früher war das tatsächlich so: Wenn zwei zusammen kamen und ihr Leben zusammen genießen wollten dann stand man irgendwie in der Pflicht (der Familie) zu heiraten und wenn man Kinder haben wollte dann erst recht. Naja, davon sind sehr viele tatsächlich schon wieder geschieden oder getrennt lebend. Das schlimmste was ich dabei empfinde: Zwei Menschen sind verheiratet, einer ist unglücklich. Man bleibt wegen den Kindern und der Macht der Gewohnheit zusammen tjaaaaaaaaaaa und was machen die "Liebenden"?! Gehen fremd weil man sich trotz allem noch als Mensch fühlen möchte und auch Bedürfnisse hat. Dafür gibt es keine Entschuldigung wenn Menschen die Person die sie angeblich am meisten lieben hintergehen. Demnach ist die Ehe in meinen Augen noch eine Stufe höher gestellt in Bezug auf irgendwelche ausreden das es "Ausversehen" passiert ist *zwinker*

Für mich ist der ideale Partner der, der mit mir in die gleiche Richtung schaut -auch und vorallem dann wenn es mal schwierig und noch schwieriger wird. Kommunikation der Schlüssel zu allem was zwei Menschen zusammen bewegen kann. Das Leben ist zu kurz um unglücklich zu sein demnach ändert man sein Leben und gibt dem anderen auch die Chance glücklich werden zu dürfen *g*
*******d18 Frau
6.103 Beiträge
Themenersteller 
@*********eldin ,

Genauso war für uns der Grund zu heiraten nicht die Liebe zueinander. Aber auch nicht die Finanzen. Wie unromantisch. Ohne Ehepartner oder bevorstehender Eheschließung hätte ich nach meinem Studium niemals einen Arbeitsplatz in der Nähe meines partners bekommen. Die in der DDR aufgewachsen sind, wissen, wovon ich rede.

Wir wollten niemals heiraten. Nun sind daraus 37 1/2 glückliche Jahre geworden. Leinenhochzeit. Auch ohne den Ring wäre es so gekommen. Mit Liebe und dem Wissen und dem Willen, dass wir zusammengehören und uns gut tun.
*********eldin Frau
5.646 Beiträge
@*******d18 *hutab* dazu gehört vor allem eins MUT und das finde ich grossartig *g*
Steuerlich habe ich nur Nachteile, das ist auf Dauer kein gutes Motiv. 😃
Verheiratet zu sein, hat heute immer noch viele Vorteile. Wenn beide studieren z.B. Lehramt wird schon geschaut, dass das Ref. nicht weit weg ist. Oder aber auch, wenn ein Partner aus dem Ausland kommt, welches nicht EU ist, Familiennachzug wird das genannt.

Von früher kenne ich nur vom hören sagen, dass ledige keine gemeinsame Wohnung bekommen haben.
*********in365 Frau
1.319 Beiträge
Wenn man heiratet, sagt man einmal ja zueinander, wenn nicht, tut man es täglich.
Das ist mein Empfinden, dennoch schließe ich nicht aus, es noch einmal zu wagen ... vielleicht mit 60 ... wer weiß ... wäre doch schade, wenn ich meine Rente mit ins Grab nähme.
*******d18 Frau
6.103 Beiträge
Themenersteller 
@*********in365 ,
Das möchte ich so nicht stehen lassen. Auch Eheleute sagen täglich „Ja“ zueinander. Wenn sie es nicht mehr tun, entfernen sie sich voneinander.

Dieser Spruch ist in meinen Augen recht oberflächlich, denn er diffamiert die Liebe, die (auch) verheiratete Menschen füreinander empfinden und um die sie sich immerwährend -wenn auch nicht täglich- bemühen.
*********in365 Frau
1.319 Beiträge
So krass hatte ich das gar nicht gemeint.
Und keinesfalls wollte ich ausdrücken, dass Eheleute sich ihre Liebe nicht mehr bestätigen.
Eher, dass es leichter ist, ohne Trauschein zu gehen ...
Ich bin da ein gebranntes Kind, war verheiratet und habe hinterher bemerkt, dass wir uns vielmehr gebraucht, als geliebt haben.
Für mich ist es ein Trugschluss, dass es ohne Trauschein einfacher ist zu gehen. Finanziell gesehen, macht es keinen Unterschied mehr. Eine Scheidung ist oft teuer, dass stimmt, aber auch nur, weil die sich nicht im Guten trennen.
*******d18 Frau
6.103 Beiträge
Themenersteller 
Alles gut, @*********in365 .

Aber so konnte man diesen Satz auch verstehen. Natürlich steckt in dieser Aussage ebenso eine Wahrheit, aber nur eine Teilwahrheit.

In einer glücklichen Ehe steckt viel Beziehungsarbeit, also das tägliche „Ja“ zueinander.
Hört man auf, sich umeinander zu kümmern, füreinander zu sorgen, sagt man also nicht mehr täglich „Ja“ zueinander, ist die Ehe keine glückliche Ehe mehr, sondern im besten Fall nur noch eine Zweckgemeinschaft.
*******ika Frau
558 Beiträge
Für mich gibt es nichts Unnützeres und Überholteres als die Ehe.

Aber soll jeder so wie er meint.
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