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Was machen, wenn man jemanden hat...

******ara Frau
4.308 Beiträge
Themenersteller 
Was machen, wenn man jemanden hat...
der es nicht gut mit einem meint?

Der einen runterzieht und von wem man sich trotzdem nicht so einfach lösen kann?

Angelehnt an das Thema: BDSM Brandenburg-Berlin: Bisschen was zum nachdenken suchen wir nach Lösungansätzen, wie man möglichst unbeschadet aus so einer Beziehung hinaus kommt ohne das man dadran am Ende selber zerbricht.
*********sody Frau
1.320 Beiträge
Unbeschadet kommt man aus solchen Beziehungen nie.
Mir halfen Gespräche mit Freunden und Bekannten und die Erinnerung wie es vor der Beziehung war. Das half mir mich zu trennen und mit die Folgen zu verarbeiten.
*********el82 Frau
136 Beiträge
Wenns wirklich nicht geht , dann gibt es immer den Weg der Trennung, dieser ist nie schön und einfach , aber manchmal notwendig , um sich selbst nicht zu verlieren und daran zu zerbrechen.

Wenn ich immer höre .....

Ich kann mich nicht trennen weil .....

Ich liebe sie doch aber
Wir haben ein Haus
mein schönes Auto ist dann aber weg
Wir haben Kinder, ein Kredit oder anderes

Jammern können sie alle , den Mut etwas zu ändern , haben nur wenige , weil es ja Veränderung , Stress und Arbeit für ein selbst bedeutet ..... plötzlich nach zb. 20 Ehepaaren , allein da zu stehen.

Wo Gewohnheit und Sicherheit war, kehrt erstmal Leere ein.

Es ist die Lücke , die viele nicht füllen können , das macht vielen Angst , Sie beginnen an sich selbst zu zweifeln , machen sich Vorwürfe , ob es richtig oder falsch ist , für das einzustehen was man für sich selbst braucht /sich wünscht .

Alle erhoffen sich die wahre Erfüllung und sind nicht all zu selten von sich selbst enttäuscht , weil sie den Schritt der Trennung nicht gefangen sind, oder erst viel zu spät und dann am ewigen Zweifel doch schon längst zerbrochen sind , bevor sie leben können , was ihr Leben lang ihre Sehnsucht war /ist.

Wenn der Partner nicht offen und tollerant genug für sein so geliebten Gegenpart ist , dann bringt es nicht sich die Welt schön zu reden , wer nicht Kompromissbereit und freiheitsgebend ist , schadet mehr im Leben eines anderen als das er nützt , einem selbst gut tut .

Ns_ *engel*
******tar Frau
4.645 Beiträge
Ich merke mein Umfeld aus Gleichgesinnten ist eine große Hilfe.

Und auch, dass ich mehrere Weggefährten habe, die mittragen und lindern, denn, wer kennt die Situation nicht?
Es kann immer passieren, Freunde etc. sind da ein guter Anker *g*
********rlin Frau
1.344 Beiträge
Deine Seele wird ehrlich zu Dir sein...
An dieser wirklich wichtigen Stelle der Erkenntnis MUSS man auf seine innere Stimme lauschen, denn diese ist IMMER ehrlich.

Ihre Interesse gelten Deinem innersten Kern, Deinem Seelenschatz.

Auch ich hatte schon diesen Punkt, an dem ich merkte, dass ich nur noch ca. 10% meiner Selbst war; geschwächt, verunsichert, herabgewürdigt von einem, der sein eigenes „Spiel der zerstörenden Macht“ in meinem Leben fortsetzte.

Mir wurde klar, dass ich mein letztes Kontingent an Kraft aufwenden musste, um JETZT zu gehen, denn danach hätte ich es nicht mehr gekonnt.

Ja, alle Verbindungen gekappt, Spuren verwischt - und „abgetaucht“ in eine andere Stadt.

Alles verloren, was noch übrig war (da ja auch wahre Freunde Dich irgendwann fallen lassen (müssen)) - und SO VIEL MEHR zurück gewonnen, in anderer Währung jedoch.

Diese Befreiung gab ganz viel Kraft, Selbstrespekt und Klarheit. Alles, was mich lähmte war weg, Kraft war Stück für Stück zurück gekehrt.

Wie stark (trotz aller Verletzungen) man aus solch einer Trennung hervorgehen kann, weiss nur Jemand, der es mal miterlebt hat. Bei sich selbst oder einen engen Freund.

Ach, und zum Thema Freunde:

„Ein Freund ist ein Mensch, der die Melodie deines Herzen kennt und sie dir vorspielt, wenn du sie vergessen hast.“

• Einstein -
*********igste Frau
282 Beiträge
...auf den Punkt!!!
Ein wundervoller Beitrag!
Herzlichste Dank dafür... *hutab*
Bei jedem Wort: tiefste innerste Zustimmung, tiefstes nicken...
Ja, wunderbar geschrieben, ohne Theatralik, ohne Bitterkeit.
Gratulation und: Willkommen im Leben! *wink*

Beste Grüße
Die Gnaedigste
*hutab*
****a73 Frau
347 Beiträge
Ich habe häppchenweise Grenzen gesetzt und wieder meine eigene Meinung gesagt.
Das ging ihm gegen den Strich. Das kannte er nicht mehr von mir.

Das ging aber erst, als ich nach ein paar Fortbildungen wieder gelernt hatte, was meine Bedürfnisse und Wünsche sind. Ich habe durch die Kommunikationsschulungen erkannt, was mein Partner mit mir macht und wie er es macht .

Erst als ich meine Bedürfnisse konkret benennen konnte, konnte ich diese wieder schützen und nicht mit den Füßen treten lassen - im übertragenen Sinn.

Innerlich habe ich dann eine Liste geführt, was ich nicht mehr will und was er mit mir trotzdem tut.

letztendlich hatte ich genug zusammen, um mich trotz Kind - oder besser gesagt genau wegen unserem Kind - von ihm zu trennen.
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