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Umfrage an die Doms und FemDoms

Achtung! 2 Fragen, mehrfach Auswahl möglich.

Dauerhafte Umfrage
*****n_N Mann
9.327 Beiträge
Themenersteller 
Umfrage an die Doms und FemDoms
Mich treibt mal wieder die Neugierde um, in wieweit einige Praktiken verbreitet sind.

Heute geht es um Ansprachen und den Sklavenvertrag und diesmal sogar nach Geschlecht unterteilt.
Denn iwi glaube ich, das FemDoms mehr Wert auf die Ansprache legen...das ist aber nur eine Theorie.
Beim Sklavenvertrag hab ich so gar keine Vorstellung inwieweit der Standardmäßig zum BDSM dazugehört.

Ich bin neugierig, wie das Ergebnis ausfällt und freue mich über eure Beteiligung!

Wünsche allen ein schönes Wochenende
*******ier Mann
113 Beiträge
Vielen Dank @*****n_N für diese Umfrage.

Auch ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Besonders gefällt mir der letzte Punkt "Ich will das Ergebnis sehen und finde den Linke nicht." *haumichwech*

Doch zurück zum Thema.

Bevor ich praktische Erfahrungen hatte, dachte ich, "Herr" gehört einfach dazu. Damals war es für mich auch nicht komisch, wenn man so angesprochen wurde, obwohl man sich nicht kannte oder gerade erst den Kontakt aufgenommen hat.

Im Laufe der Zeit kristallisierte sich bei mir die Idee heraus, dass ich gern einen respektvollen Ton, jedoch ohne diese spezielle Anrede wünsche. Leider hat sich das in der Praxis nicht als so praktikabel erwiesen, weil es die Kommunikation doch um einiges erschwert. Zudem denke ich, dass es auch auf mein Gegenüber ankommt. Wie wortgewandt ist sie, wie sehr muss sie ihre Ausdrucksweise verändern um meine Vorstellungen so umzusetzen, dass es nicht aufgesetzt oder künstlich klingt?

Aktuell bevorzuge ich die Anrede "Herr" wenn mein Gegenüber fragt. Ich denke, dass die Ansprache sich im Laufe der Zeit von selbst ergibt, wie bei Stino-Beziehungen auch. Aus diesem Grund arbeite ich darauf auch nicht hin.

Zum Thema "Sklavenvertrag" habe ich eine ähnliche Entwicklung gemacht. Früher dachte ich, dass sowas dazugehört, wenn man sich in diesem Bereich aufhält. Mittlerweile denke ich, dass es sicher Menschen gibt, die sowas für ihren Kopf oder fürs Gefühl brauchen. Ich persönlich freue mich sehr viel mehr über Hingabe, die ohne Vertrag funktioniert. Wenn eine Seite die Beziehung beenden will, nützt auch kein Vertrag und rechtlich bindend ist er sowieso nicht.
*********79_71 Paar
3.369 Beiträge
Ich vermisse die Kosenamen oder gewisse Ausdrücke wie "du Arsch" oder "Hexe" *lach*

Bin auch gespannt auf das Ergebnis *top*
*****n_N Mann
9.327 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******ier:
Auch ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Besonders gefällt mir der letzte Punkt "Ich will das Ergebnis sehen und finde den Linke nicht." *haumichwech*
Der wird aber auch jedes mal benutzt *lol*

Danke für deinen Beitrag.
Jemanden der komplett auf Sprache gegangen ist, ist mir auch noch nicht begegnet...verstehe aber das es problematisch ist...versuch heute mal einen Tag ohne englische Begriffe auszukommen.
Leicht ist das nicht.

Zitat von *********79_71:
Ich vermisse die Kosenamen oder gewisse Ausdrücke wie "du Arsch" oder "Hexe" *lach*
Mist, völlig vergessen! Wobei nur "du Arsch" ginge, "Hexe" wäre sexistisch. *lol*
****az Mann
4.347 Beiträge
In meiner ersten BDSM Beziehung habe ich auf Anrede als auch Vertrag wert gelegt. Tatsächlich, weil sich das in dieser Beziehung richtig angefühlt hat und sich dadurch das Gefälle noch etwas vergrößern lassen konnte. In den weiteren Beziehungen war das nicht mehr der Fall. Beides nicht. Wobei ich nicht ausschließen würde, dass es nochmal vorkommen kann, denn mir gefallen bei beiden Sachen gewisse Aspekte.
****SG Mann
164 Beiträge
Für mich passen die Auswahloptionen irgendwie nicht, aber ich habe die passensten ausgewählt.

Ich bin ein großer Freund von Anreden, aber jede Dom-Sub-Konstellation ist anders und ich könnte auch darauf verzichten. Ähnlich geht es mir mit einem Sklavenvertrag. Konstrukt mit festen Regeln mag ich. Aber Vertrag lässt immer durchklingen, dass eine Sub eine Wahl hätte. Das hat sie natürlich, sonst wäre ich ein psychopatischer Assi und kein dominanter BDSMler. Also der Begriff Sklavenvertrag ist einfach nicht meins.
****y4 Frau
1.412 Beiträge
Warum?
Ich möchte einfach nur verstehen, nicht werten.
Ist es nicht schöner, wenn sich der Bottom freiwillig hingibt, statt sich per Vertrag zu verpflichten?
Ist das Gefühl so viel anders/besser/besonders, wenn ich als Top mein Bottom verpflichte?
Die Frage umgekehrt stellt sich mir natürlich auch dem Bottom.
*********79_71 Paar
3.369 Beiträge
Zitat von *****n_N:
Mist, völlig vergessen! Wobei nur "du Arsch" ginge, "Hexe" wäre sexistisch. *lol*

Bei Hexe weiß ich, daß ich so richtig fies war...also alles gut *smile*
*********79_71 Paar
3.369 Beiträge
Zitat von ****y4:
Ist es nicht schöner, wenn sich der Bottom freiwillig hingibt, statt sich per Vertrag zu verpflichten?

Ich gehe zumindest bei den meisten Beziehungen davon aus, daß der devote Part nicht zu einem Sklavenvertrag gezwungen wird. Einvernehmlichkeit sollte die Voraussetzung sein für solche Beziehungen. Wenn zwei aufeinander treffen und einer steht absolut nicht auf solche Verträge, dann kann er/sie sich gegen eine Beziehung entschieden oder sich auch trennen.

Es ist doch eine Frage der Kompatibilität, ob zwei zueinander passen mit ihren Vorlieben/Neigungen oder nicht.

Der Satz ist zwar abgedroschen, aber BDSM ist so vielfältig und facettenreich, da ist für jeden was dabei.
*****olf Mann
1.738 Beiträge
Ich finde Skavenverträge, sic, nicht sinnvoll! *zwinker*
********ul46 Frau
258 Beiträge
Als ich noch recht neu im Entdecken und Ausleben meiner Neigungen war, gab mir solch ein Vertrag Orientierung.....

Heute, mit 10 Jahren an Erfahrung bewaffnet und reicher, fände ich solch einen Vertrag eher als befremdlich und sehr einengend.
********chaf Mann
7.445 Beiträge
JOY-Angels 
Meine Meinung, obwohl weder Dom, noch Femdom, zu Sklavenverträgen ist folgende:

Sie sind eine gute Orientierung. Wenn zwei damit arbeiten wollen, warum nicht? *g*
Sie sollten aber kein Dogma sein. Nichts der Sorte "Das haben wir da jetzt aber stehen, also musst du das jetzt auch genau so befolgen!", wenn Sub beispielsweise feststellt, dass sich Sub damit schlecht fühlt.

Genau deswegen, weil so etwas mit Sicherheit bei jedem Paar vorkommen wird, dass etwas angepasst werden muss, genau deswegen ist es ein wunderbares Mittel, um herauszufinden, wo beide zueinander passen. Und wo dann doch nicht.
*g*
*****i24 Frau
88 Beiträge
Ich hatte noch nie einen Sklavenvertrag

Aber auf die Anrede Madame bestehe ich im Spiel
Macht mich total an.
Ja Madame hört sich einfach nur toll an 😎😁
*********_dark Mann
284 Beiträge
Jeden das seine. Ob die Anrede Sir, Master oder Herr, ist nach Belieben, jeden selber überlassen. Ob Sklaven Vertrag oder nicht, ist im großen Ganzen belanglos. Weil der Sklaven Vertrag nicht bindend ist.
Hat aber, bei mir, ein gewisses etwas. Wieso alle Dinge im BDSM Kontext. Jede Kleinigkeit kann eine große Wirkung haben. Wenn sie nicht gerade idiotisch ist.
*********gista Mann
243 Beiträge
Sehr interessantes Ergebnis...danke für deine Umfrage!
*******ove Paar
1.317 Beiträge
@*********gista

Aber die prozentuale Ergebnisanzeige ist nicht aussagekräftig. Höchstens die Anzahl in der Klammer.

Beide Fragestellungen hätten getrennt werden sollen.
*********gista Mann
243 Beiträge
@*******ove

Das diese Umfrage nicht repräsentativ ist und man immer etwas besser machen kann, wird sicher jedem TN klar sein.....ändert aber nichts an dem interessanten Spiegel.

Danke an @*****n_N für die Formulierung und das Einstellen!
*******ove Paar
1.317 Beiträge
Es ging nicht darum, ob sie repräsentativ ist ... *g* aber macht nichts, wenn du das nicht verstehst, was ich meinte *zwinker*

@*********gista
*********gista Mann
243 Beiträge
@*******ove

Dann solltest du deine Beiträge doch so formulieren, dass selbst ein sooo dummer Mensch wie ich
sie verstehen kann..... *kopfklatsch*

Klare Kommunikation ist alles! *zwinker*
*******ove Paar
1.317 Beiträge
@*********gista

Mich hätte so eine Umfrage in der Tat interessiert.

Meine Anmerkung war korrekt formuliert. Das weiß jeder, der weiß, wie absolute und relative Häufigkeit dargestellt wird.
Keine Sache der Kommunikation, sondern der Mathematik *zwinker*

Aber es sei dir unbenommen, wenn du die Umfrage so wie sie ist, gut findest. *g*
*****n_N Mann
9.327 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *******ove:
Aber die prozentuale Ergebnisanzeige ist nicht aussagekräftig. Höchstens die Anzahl in der Klammer.

Beide Fragestellungen hätten getrennt werden sollen.
Ja, hätte man machen können...wollte jetzt aber nicht extra ein weiteres Thema eröffnen.

Aber für alle die Prozentrechnung nicht mehr auf dem Schirm haben...

36,5 % der Doms fordern Ansprachen ein, 63,5 % nicht.
Bei den FemDoms fordern es 38,1 % ein, im Gegensatz zu 61,9 % die es nicht einfordern.

Man kann also grob sagen, dass es jeder zweite bis dritte einfordert...was mich schon überrascht, hatte mit deutlich weniger gerechnet *ja*


Der Sklavenvertrag gehört für 13,1 % der Doms mit zu ihrem BDSM, was bei 86,9% nicht der Fall ist.
Bei den FemDoms nutzen ihn immer 11,4 % und für 88,6 % gehört er nicht zu ihrem BDSM.

Stand 24.01, 18Uhr


Interessant, wie nahe die beiden Praktiken geschlechterübergreifend vertreten sind.
Bei Ansprachen trennen die Geschlechter nur 1,6 % und beim Vertrag nur 1,7 %.
Damit hätte ich nicht gerechnet.

Zitat von *********_dark:
Weil der Sklaven Vertrag nicht bindend ist.
Rechtlich ist das zwar der Fall aber du vernachlässigst bei der Aussage die emotionale Bindung komplett.
Gerade die sollte man im BDSM aber nie vernachlässigen, denn von der hängt im Prinzip alles ab.
*******bbs Mann
157 Beiträge
Ich selbst brauche als dominanter Part keine erzwungene Ansprache oder Sklavenvertrag um uns allen die Rollenverteilung bewust zu machen. Es ist einfach eine Fragen meiner Authentizität im Auftreten und Handeln als das, was hier als DOM bezeichnet wird.
Ich hatte aber schon Fälle wo für meine Partner*innen ein Sklavenvertrag, bzw. die Anrede als "Herr" wichtig war um Ihnen die Sicherheit im Spiel, als auch die Legitimation der, bei Verletzung des Vertrages, daraus resultierenden erzieherischen Maßnahmen zu geben. Teilweise war dies dann auch die Rechtfertigung die sie benötigten um für sich aus ihrer Rollen als Sub den Lustgewinn ohne schlechtes Gewissen ziehen zu können. Da finde ich es auch ganz in Ordnung.

Generell ist bei einer neuen Beziehung mein Ansatz nicht Formalistisch, sondern ich versuche zu Erkennen was für unsere Beziehung am meisten bringt.
*******Shy Mann
20 Beiträge
Da mein Klientel Anfänger und Schüchterne sind finde ich es von Vorteil für beide Parteien einen Sklavenvertrag auszuarbeiten. Damit kann es der Sub eine gewisse Sicherheit und Struktur geben, was Sie erwartet, bzw. was von Ihr erwartet wird.
Ich selbst empfinde den Sklavenvertrag als wichtige Grundlage, wobei ich es nicht als Vertrag zwischen Dom und Sub ansehe, sondern vielmehr als Grundlinienvereinbarung. Ebenso lasse ich meine Subs auch ein Strafbuch führen, und je nach Fortschritt der Ausbildung und Ort ist die strikte Anrede als Master/Meister/Herr (sobald sie mich als diesen aktzeptiert hat), sowie das Verbot des direkten Ansehens des Doms und insbesondere anderen Herren ohne Erlaubnis verpflichtend.

Der Vertrag ist bekanntlicher Weise rechtlich unwirksam, und ohnehin nicht bindend, allerdings bietet er gerade einem Anfänger eine wichtige Grundlage, woran sie sich auf jeden Fall zu halten haben. Jeder Regelverstoss führt zur Strafe, welche von mir nicht angekündigt wird. Änderungen im Vertrag sind jederzeit vorbehalten, und jährlich wird der Vertrag neu augesetzt.

Ich habe es in der Vergangenheit mit einigen kompletten Anfängern zu tun gehabt, die erst durch den Vertrag eine gewisse Sicherheit erhalten haben, die allerdings eher rein emotional vorhanden war. Sie wussten somit worauf sie sich einliessen und konnten sich darauf vorbereiten (auch wenn einige dann doch nicht darauf vorbereitet waren, dass ich während der Session ein komplett anderer Mensch bin *zwinker* ).
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