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Schmerz und Kontext - Frage an die Tops

*********id39 Frau
2.667 Beiträge
Korrektur, nicht = eine =
sondern natürlich = keine = Option! L. Ingrid
***th Mann
155 Beiträge
mischien ben ik ouderwets ? maar ik vind als sub het normaal dat ik machteloos naakt vastgebonden vernederd word ,zweepslagen krijg & mishandeld word & natuurlijk in mijn geval geneukt word *smile* & ik kan daar intens van genieten mits de vooropgestelde grenzen gerespecteerd worden . dus ,ja ieder zijn ding he *g*
*********l_82 Frau
380 Beiträge
Strafen alleine ist für mich halt nur Stafen. Es ist fast ein wenig "langweilig" für mich als Sadistin (gehöre ja nicht zur pathologischen Kategorie von Sadisten)
Wenn ich sonst Schmerz zufüge, kann man damit so viel mehr machen: Lust spenden, Zerstreuung, Hingabe beim Sub, an Grenzen bringen, beschämen, Stimmungen erzeugen...
Beim reinen Bestrafen fehlt dies alles für mich und es erzeugt keine Lust auf meiner Seite. Beim Sub eh nicht *lol*
*********id39 Frau
2.667 Beiträge
Zitat von *******ll82:
Strafen alleine ist für mich halt nur Stafen. Es ist fast ein wenig "langweilig" für mich als Sadistin (gehöre ja nicht zur pathologischen Kategorie von Sadisten)
Wenn ich sonst Schmerz zufüge, kann man damit so viel mehr machen: Lust spenden, Zerstreuung, Hingabe beim Sub, an Grenzen bringen, beschämen, Stimmungen erzeugen...
Beim reinen Bestrafen fehlt dies alles für mich und es erzeugt keine Lust auf meiner Seite. Beim Sub eh nicht *lol*


Ich bin ganz nah bei dir!
Sehe ich genauso! L. Ingri
Zitat von **********hmerz:
Macht das eine oder andere mehr Freude? Ist es egal?

Egal, ich sage, an sie folgt. Spiele nach meiner Lust und Tagesform. Einen besonderen Anlass benötige ich dazu nicht.

*my2cents*
*******rtin Mann
1.599 Beiträge
Zitat von *******h_68:
Es muss in den Kontext passen. Schmerz mit Lust zum Genuss führt viel weiter.
Schmerz im Rahmen von Strafe ist selten lustbehaftet.

Das kann einfach eine andere Firm der Lust sein, die an der Erziehung, Formung, Konsequenz.
****ody Mann
11.283 Beiträge
Mein Kontext ist mentaler und physischer Sadismus in Form von Erniedrigung, die nichts mit Erziehung oder Bestrafung zutun hat. Schmerz, Worte, Gesten und andere erniedrigende Handlungen, die ineinander fließen. Keine Rolle, echte Anteile von mir.

Und dann trösten, auffangen, liebhaben, starke Nähe und unbedingt wieder Augenhöhe. Auch das sind meine Anteile.
********er79 Mann
108 Beiträge
Also ..

Zunächst mal:
Strafe durch Schmerz geht natürlich nur mit dem Einverständnis des Partners / der Partnerin.

Beim Strafen durch Schmerz versetze ich mich selbst dann aber auch in ein völlig anderes Mindset, als beim Spiel mit Schmerz:
Beim Strafen kommt der Steinbock in mir durch: Kalt, gefühllos, grausam präzise. Ich strafe - Du leidest. Ende.
Bei Spiel ist Schmerz ja "nur" ein Teil des Spieles - mit einem ausgelieferten Körper lässt sich so viel mehr anstellen, als "nur" Schmerzen ...... *engel*
*******h_68 Mann
85 Beiträge
@***en: das Einverständnis ist immer erforderlich, sonst ist es strafbare Körperverletzung.
Also mindestens Metakonsens...
*******one Mann
16 Beiträge
Mir macht es generell Spaß sadistisch zu sein. Allerdings bereitet es mir die größte Freude, wenn Sub den Schmerz genießt und die Lust dabei gesteigert werden kann (möglicherweise bis zum Höhepunkt)
Schmerzhaft kann es allerdings auch sein, dadurch die Lust zu kontrollieren und entsprechenden Höhepunkt hinauszögern oder ggf. ganz zu verwehren 🤔
Allerdings erzeuge ich auch Schmerz (zur Strafe) durch unangenehme Positionen die für eine gewisse Zeit Gehalten werden. Dies tat ich bei meiner letzten Spielgefährtin, da diese sehr auf Schmerz (schlagen etc. ) stand, unangenehme Positionen allerdings mochte sie gar nicht 😁
**********tchen Frau
3.386 Beiträge
Eine durchaus interessante Fragestellung, sodass ich die Sichtweise meines Herren in der noch jungen Verbindung hierzu erfahren wollte:
Eine Strafzüchtigung bedeutet für ihn in der Regel eher "Arbeit", um z.B. durch präzise Wortwahl und Aufforderung an mich, Bekenntnisse zu wiederholen, ein Bezug zum Vergehen herzustellen. Das erfordert seinerseits Konzentration und stört eher den genussvollen Flow des "Sadisten".
Wenn er jedoch den verbalen Anteil einer Strafe reduziert und die Schmerzintensität steigert, dann kann auch er eine Strafe sehr genießen. Also er erfreut sich dann an dem mir zugefügten Leid, auch wenn dieser keinen Lustschmerz beinhaltet.

Das führt mich zu der Annahme, dass es hier wohl einen nicht unbedeutenden Unterschied im Erleben zwischen "Reaktionsfetischisten", die sich nicht im "Sadismus" verorten, und den "Sadisten" gibt.
****ody Mann
11.283 Beiträge
Und unzählige Unterschiede zwischen den Sadisten.
*******h_68 Mann
85 Beiträge
@****ody von den unzägligen Unterschieden bei den Masochisten mal abgesehen.
****ody Mann
11.283 Beiträge
Und den Reaktionsfetischisten mit merkbar sadistischen Anteilen.
Ich denke das Sadisten immer Reaktionsfetidchisten sind.
Der Unterschied für mich liegt darin
Find ich es geil jemandem weh zu tun dem weh getan werden will, oder tue ich nur jemandem weh der darauf abfährt das man ihm weh tut weil dieser das von mir erwartet.

Ich gehe mal davon aus das nicht jeder der sich als sadistisch ausgibt das aua machen auch sexuell oder zumindest Mental kickt. Der ein oder andere tut es um zu gefallen und weil er kann.

Wenn diese dann nicht die Reaktion bekommen um die es für sie geht nämlich sexualisierter sadismus sondern mitunter auch auf Ablehnung des von ihm zugefügten Schmerzes kommt es schon mal zu einem interessenkonflikt mit sich selber.

Ich würde sagen, wer Strafen als Mittel einsetzt der sollte sich im Vorfeld mal Gedanken machen ob er selber dann auch damit klarkommt.
Denn eine Strafe die beim betraftrn Lust auf mehr macht wäre wohl nicht wirklich tauglich als Maßnahme.
*******a55 Frau
28 Beiträge
Ich bin da das komplette Gegenteil.....
Da ich auf Schmerzen stehe, sind solche Strafen bei mir eher kontraproduktiv. Wenn mein Herr mich bestrafen will, dann mit Nichtbeachtung und Verbot ihn zu kontaktieren.
****erz Mann
536 Beiträge
Zitat von *********id39:
Zitat von *******ress:
Mit Schmerzen "strafen" ist für mich derart negativ behaftet, dass ich es schlicht nicht tue. Es macht mir weder Spaß noch Freude. Also lasse ich es.
Also kann ich sagen: Ja, der Kontext trägt enorm zum Empfinden bei.


Mir geht es genauso!
Ich füge auch niemandem Schmerzen zu,
um ihn zu bestrafen!
Ist für mich eine Option! L. Ingrid
Ist in manchen BDSM Beziehungen aber Teil des Programms.
Muss nicht jeder mögen. Aber gehört in der Welt des BDSM nunmal dazu.
******x83 Frau
245 Beiträge
Ich kann, auch wenn ich als Masochist nicht angesprochen werde, sagen, dass bei gleichem Werkzeug, gleicher Intensität nur strafende Worte, mir es keinen Spaß mehr macht. Mental bin ich beschämt und fühle mich schlecht, so dass die Schläge ihren Zweck bei mir als Stafe erfüllen. Sorry für meine Meinung, obwohl die Sadisten angesprochen worden sind.
*******sign Mann
401 Beiträge
Zitat von ****erz:
Zitat von *******Kali:

Erwähnte ich bereits daß ich Reaktionsfetischistin bin und wahnsinnig verspielt?!

*peitsche*
Auf Deinem Profil erwähntest Du, dass Du eine käufliche Domina bist.
Habe ich das falsch verstanden?

Zur Erklärung: ich bin weder an Domina noch an Geld bezahlen interessiert.
Dieser Kommentar ist lediglich zur Klärung, was Du willst.

Was sie will kannst du nicht wissen..
Und du musst sie ja auch nicht Kontakten.
Aber auch Profis haben ein Privatleben, wohlmöglich auch ein sehr verspieltes.
*******Kali Frau
561 Beiträge
Ich bin bezahlbar, nicht käuflich!

Hier bin ich aber privat, denn ich bin Fetischistin und Dom.
Mich reizt der Austausch hier und den dazugehörigen Stammtischen, Parties, Events.

Den besten sub der Welt hab ich hier übrigens auch gefunden! 😘

Wer uns kennt weiß und schätzt unsere verspielte Art.
Ich liebe und respektiere @*******mgo viel zu sehr um ernsthaft mit schwarzer Pädagogik zum reellen Abstrafen daher zu kommen.

Schmerz ist individuell wie die Menschen, wie das jeweilige Werkzeug.
Ich nutze es teasernd, nicht fordernd.
**********hmerz Paar
109 Beiträge
Themenersteller 
Lethe schreibt

@*******Kali Danke für den interessanten Beitrag

Ich habe das einmal gesehen. Ein Paar, dessen Zusammentreffen so leicht (nicht im Sinne der Intensität), liebevoll und verspielt war. Das war wunderschön.
********chaf Mann
7.321 Beiträge
JOY-Angels 
Ich muss sagen, ich mag es, wenn Profis sich hier privat zeigen, sofern sie es gerne möchten.

Denn ich bin von Natur aus neugierig und bilde mir ein, dass Profis, egal um welchen Beruf es geht, erst recht Leidenschaft zeigen für das, was sie tun, wenn sie privat in demselben Spielfeld unterwegs sind. Denn selbstverständlich ist das nicht. *nein*

Kurzes Beispiel dazu: Wenn die Erzieherin nach der Kita sich für Kinder darüber hinaus engagiert, dann wird sie bei ihrem Engagement genau sagen können, warum sie es tut. Und man wird wissen, dass dieser Beruf für sie nicht nur ein Beruf ist, sondern Berufung.

So sehe ich es hier jetzt auch: Wenn eine Domina auch privat eine Femdom ist, dann zeigt es doch letztlich dasselbe. Dass ihr Job eine Berufung für sie ist und nicht "nur" ein Beruf.

Jene, für die es das ist (Berufung), haben normalerweise auch sehr viel und sehr Wertvolles dazu zu sagen. Weil erstens mit Fachwissen gesegnet, und zweitens mit Leidenschaft für das, was sie tun.
Win-Win! Für alle Beteiligten. *g*

---

Zum Thema selbst, in Seilen gebe ich manchmal auch Schmerzen, das aber nie im bestrafenden, sondern belohnenden Sinne. Ich tue es, wenn ich weiß, dass sie gerne Schmerzen empfängt. Das ist dann auch ein sehr intimer Moment, wir sind uns in diesem Moment sehr nahe, sie vertraut mir in dem Moment zu 100%, und das schätze ich sehr. *love*
****ni Frau
952 Beiträge
Direkt aufs EP bezogen

Ja der Kontext ist für mich relevant, der Grundstein für für ein gutes Spiel würd ich sogar sagen.
Die sadistin in mir geniesst das freiwillige leiden, ich quäle gerne um das wimmern, fluchen und verzweifeln meines Gegenübers zu spüren. Auch einem Flow oder der Lust aus Schmerzen kann ich sehr viel abgewinnen.

Mit Strafen hingegen habe ich keine Erfahrung, muss aber gestehn dass ich mir dies, im spielerischen Sinn, durchaus auch genussvoll vorstellen kann.
****aSw Frau
2.257 Beiträge
Ich bin ein Sadomasochistin und für mich Schmerz ist immer etwas Positives.
Ich muss keinen Grund suchen, meinen Partner den Schmerz zu fügen , außer der einzigen Motivation - wir beide mögen es.
Und ja - ich interessiere mich nicht für die Nachahmung von Schmerzen. Was ich gerne mache, ist wirklich schmerzhaft . So viel, wie mein bottom Partner aushalten kann .
Und ich, als Top, werde ihm dabei helfen, diesen Schmerz zu ertragen. Weil wir Spaß haben wollen.

Mein Vergnügen ist es, meinen Partner an seine Grenze zu bringen und noch ein wenig außer Grenze zu gehen. Ich nenne diese Zone „dunkelorange“. Ganz in der Nähe von Rot .
Aber natürlich ist dies nur mit vollem Konsens und Vertrauen möglich. Nicht nur Bottom muss mir vertrauen , ich muss ihm auch vertrauen. Extreme Praktiken erfordern ein maximales Vertrauen zwischen den Partnern. Ein Drop oder eine unterbrochene Sitzung bringt niemandem Freude. Ich werde lieber die Sitzung ablehnen, als einen Partner ins Spiel zu nehmen, der nicht bereit ist zu spielen.
Bestrafung sind überhaupt nicht mein Interessengebiet. Wenn ich Probleme mit einem Partner habe, lösen wir das mit Worten.

Wut auf einen Partner im Spiel ist für mich nicht zulässig. Abgesehen davon, dass ich glaube, dass es nicht richtig ist, denke ich, dass es esch und gefährlich ist und ich fürchte, dass ich die Kontrolle über mich im Spiel verlieren könnte. Es ist sehr leicht, eine Grenze zu überschreiten.

Aber als Rollenspiel, das meinem Partner hilft, mehr Schmerzen zu akzeptieren, kann ich ein solches Szenario für meinen Partner verstehen und vorschlagen. Ich bin für viel Sachen bereit um zum Vergnügen bekommen und geben 😅 *koenigin*
LG Алиса
*******sign Mann
401 Beiträge
Als Top der in Polystrukturen lebt..
Physisch Strafen bringt mir nichts. Im Gegenteil, ich würde es als Schwache fühlen, wenn ich physisch strafen müsste. Es ist auch nicht meine Intension, Partner zu erziehen oder zu verändern. Im Gegenteil.

Als bekennender Sadist macht es mir Freude und bringt mir Befriedigung, mein Gegenüber "für mich" Leiden zu sehen. Und das beginnt dort wo es seine Komfortzone verlässt.
Innerhalb letzterer, genieße ich einfach mit Ihm, seine Lust und forciere diese gerne und oft, für die im Metakonsens verankerte Bereitwilligkeit auch für mich zu leiden, wenn ich das möchte und brauche.

Es gibt auch Gegenüber die Strafen mögen und brauchen, weil das Gefühl neben dem Schmerz auf einer anderen Seite der Psyche einhakt. Gerne konstruiere ich, wenn ich das weis, hierfür realitätsnahe Möglichkeiten.
Doch für mich ist es halt konstruiert und keine Strafe, welche ich ausführe, auch wenn es von meinen Gegenüber so wahrgenommen werden kann.
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