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Tantra - Offene Beziehung und Polyamor

*******Muc Mann
500 Beiträge
Themenersteller 
Tantra - Offene Beziehung und Polyamor
Hallo liebe Tantragemeinde

vielleicht täusche ich mich oder es sind wirklich Zufälle. Bei mir erweckt sich das Gefühl, dass sich im Bereich Tantra ziemlich verbreitet polyamore Personen oder Personen in offenen Beziehungen bewegen. Ich habe auch schon Paare gelesen, die wohl selbst in einer festen Beziehung leben. Aber das scheint mir die Minderheit zu sein. Ja. Und es gibt auch Singles - ich weiß.

Woher kommt das? Geht es hier um „Wir haben uns alle lieb?“ (und das meine ich wirklich nicht sarkastisch!) Oder ist es eine Grundhaltung, nach der man sich auf EINEN Partner nicht festlegen kann/will?

Und wie (tief) verliebt ist man, wenn man polyamor lebt - ich habe das leider bei einer eigenen „Beziehung“ nicht wirklich klären können. Aber das gehört dann vielleicht in eine andere Gruppe. Dann bitte ich um Verzeihung. Und bitte beschränkt dann eure Kommentare dann lieber auf den ersten Teil meines Threads.

Herzlichen Dank schon mal für eure (ernst gemeinten) Rückmeldungen 💕
Vielen Dank für das Thema! Ich bin mir da selber für mich unsicher?
********2015 Frau
744 Beiträge
Danke für das Thema
Ich beobachte und erlebe das auch schon eine Weile und habe mir diese Frage ebenfalls schon öfters gestellt. Bin auf die Antworten gespannt *g*
Ich habe mit Tantra und Poly zweimal schlechte Erfahrungen gemacht.
Beide Male waren kennenlernen auf Seminaren Auslöser für eine anschließende Trennung.
Und in der einen wahrscheinlich auch der Grund.
Hat für mich zur Folge das Tantra, zumindest erstmal, ausschließlich auf Partnerschaftlicher Ebene stattfinden wird.
Mono, poly oder was auch immer
Hi.

In meinem tantrischen Umfeld würde ich sagen sind überdurchschnittlich viele in einer polyamoren oder offenen Beziehung. Es gibt aber auch Paare die ganz klassisch monogam leben.

Ich war und bin es vielleicht auch noch heute sehr durch meine Umgebung, Gesellschaft, Freunde und Familie geprägt und das is damit auch sehr christlich. Frühere Beziehungen, bevor es bei mir mit dem Tantra began, waren auch eher etwas verschlossen und ich für mich war der Focus ganz klar auf einer Partnerin.

Mit dem Tantra habe ich als Singel begonnen und damit fand eine bisher nicht endende Transformation statt. Dinge die für mich undenkbar waren, wie z.b einen anderen Mann zu berühren, oder mit einer unbekannten Skanti im Yabyum intensiv zu atmen und das fast nackt aber ohne Vereinigung oder eine Shakti zu berühren und zu verwöhnen die deutlich älter als ich selbst ist oder sich nackt im Öl mit 24 anderen zu bewegen und glitschen. Oder sich einfach nur ganz offen über Wünsche und Sehnsüchte in einem Sharing auszutauschen, sich ganz offen, nackt und verletzlich zeigen. Sich selbst vor anderen zu berühren und zu verwöhnen. Slow Sex oder wilden animalischen Sex zu haben, Ausgeliefert zu sein, die Augen verbunden zu haben, Dirty Talk und alles das mal zu probieren was für mich bisher als Tabu galt.

All das hat dazu geführt das ich heute offen sagen kann was ich liebe und wenn ich auf ein Polyamores Paar treffen würde wo die Chemie stimmt dann wäre für mich auch heute die Form der Beziehung kein Tabu mehr. So lange alle mit offenem Herzen sich begegnen ist das vermutlich auch eine wunderschöne Bereicherung. Aber dazu braucht es wie in jeder Beziehung Vertrauen und Ehrlichkeit und eine offene gewaltfreie Kommunikation.
****mar Paar
2.113 Beiträge
Wir denken, dass die tantrischen Erfahrungen "nur" offener macht, man hat gelernt, sich mit Achtsamkeit und Respekt zu begegnen und findet daher leichter zum Anderen.

Ob sich Liebe entwickelt, hängt natürlich immer vom Einzelfall ab, und ob die gegenseitigen Gefühle sich weiterentwickeln und zu einer polyamoren Beziehung führen, das kann niemand im Voraus sagen.

Wir vermuten, dass tantrische Erfahrungen es einfacher machen, zueinander zu finden, aber mehr auch nicht.
*********lebee Mann
1.236 Beiträge
Wenn Du auf Krücken gehst, siehst Du vermehrt . . .
. . . Menschen, die auch auf Krücken gehen. Dein Bios reflektiert, was Du besonders wahr nimmst.

Ich sehe es trotzdem ähnlich wie Du. Habe allerdings mit einem ähnlichen Thema in der fb-Poly-Gruppe für heftige Kontroversen bei den Beziehungsanarchisten gesorgt, die in ihrer Extremform mit Tantra ziemlich wenig am Hut haben.

Deswegen habe ich meinen Regionalverteiler auch bewusst 'Tantra-Poly-Regionalverteiler' genannt, damit bei den gelegentlichen Treffen die Themen eher unter diesen Aspekten beleuchtet werden.

Und dass es da genug gibt, zeigt der Beitrag von https://www.joyclub.de/profile/2378260.zaubersonne.html weiter oben.

Beim Glück-ist-jetzt-Festival letzten Samstag habe ich etliche kennengelernt, die entweder poly und/oder tantrisch (inklusive des indianischen Tantras) und/oder offen (mit eigener Lebensgemeinschaft in Portugal) unterwegs waren.

Unabhängig davon . . . auch (momentane) Singles können polyamor sein - it's a matter of mindset . . . just sayin' . . .
weißweiß
*****han Frau
723 Beiträge
Ich habe den Eindruck, dein Eindruck täuscht dich nicht
Polyamorie...
Interessant, wie sehr dieses Thema die Gemüter beschäftigt. In meiner Welt ist Polyamorie die beste und ehrlichste Lebensweise im Umgang miteinander. Warum sollte ich nicht mehrere Frau lieben dürfen, selbst in monogamen Beziehungen kommt es immer wieder vor, dass sich der eine, oder andere Partner verliebt, fremdgeht, eine geheime Daueraffäre startet, oder es eben aus schlechtem Gewissen unterdrückt, es aber im Kopf schon längst passiert ist. Wahre Liebe lässt frei, und Besitzansprüche passen in eine Partnerschaft meiner Ansicht nach nicht. Eifersucht basiert meistens nur auf einem zu geringen Selbstwert und Verlustängste genauso. Die polyamoren und offenen Paare, die ich kenne bereichern Ihre gemeinsame Entwicklung eher dadurch und das Vertrauen ist deutlich größer.

Bei Fuck Forward dem 1 Live Podcast gab es vor kurzem übrigens einen gut gemachten Beitrag dazu.

Liebe Grüße - Jon
Finde
allgemein die Auswahl sehr beschränkt, bin nicht wirklich polyamore,da ich unterscheide zwischen Liebe und Verbindung, promisk auch nicht, weil die Verbindungen langfristig bestehen und offen für egal🤣
*********atale Frau
45 Beiträge
Bonjour!!!
Sehr interessanter Anstoß..

Ich denke es kommt oft drauf an wie offen man selbst ist und vor allem frei für solche bezieungs - konsterlationen

Als mich mein Lebensweg in diese Ecke geführt hatte habe ich mindestens 5 "paare" kennen gelernt die so leben und lieben..
War sehr interessant.. dann habe ich mich damit auseinander gesetzt und die buchempfehlung bekommen:

*schlampen mit Moral *

Also wen es interessiert kann ich nur empfehlen...

Lg Madame Monique *kuss2*
**********ucher Mann
4.510 Beiträge
Ich sehe auch Parallelen zwischen einer tantrischen und einer polyamoren Grundhaltung. Tantra lehrt mich, offen zu sein für mein Gegenüber, Liebe in einem weiten, universellen Sinne zuzulassen, ganz unabhängig von Beziehung. Meine polyamore Einstellung und Fühlweise hat deswegen immer auch etwas Tantrisches. Ich denke die Polyamorie geht in dem Punkt über Tantra hinaus bzw. unterscheidet sich dort, wo (feste) Beziehungen oder ein Beziehungsgeflecht entstehen. Dann kann zwar Tantra immer noch Bestandteil der Beziehungen sein, aber der Fokus liegt mehr in der Beziehungsebene.
*******a_DD Paar
553 Beiträge
Offene Umgang mit Sexualität ist selten "monogam"
Man kann nicht "ein bishen Schwanger sein". Wenn man offen mit Sexualität umgeht, was für einen Tantriker selbstverständlich sein soll, ist man offen für sexuelle Begegnungen im allgemein, auch mit andere Personen als eigene Partner.

Dabei ist völlig zweitrangig, ob man mit andere Personen Sex im klassischen Definition hat, oder "nur" gegenseitige sexuelle Energie bei einer Tantra-Massage spürt.

Man kann sich natürlich künstlich einschränken und tantrische Berührungen nur mit eigenem Partner zulassen, ist aber bei Tantriker doch eher eine Ausnahme.
Wenn man offen mit Sexualität umgeht, was für einen Tantriker selbstverständlich sein soll, ist man offen für sexuelle Begegnungen im allgemein, auch mit andere Personen als eigene Partner.

Das sehe ich nur bedingt so.
Einerseits wird mir damit Tantra zu sehr sexualisiert. Andererseits liest es sich für mich, nicht nur in diesem Beitrag so, als wäre kaum noch jemand auf dem Weg, sondern bereits am Ziel.
Zudem muss ich, nur weil ich meine Sexualität öffne, nicht auch mit anderen aktiv werden. Ich denke da gibt es viele wo es lediglich um Horizonterweiterung, Stimmungsaufnahme etc. geht.

Und den „Drang“/die Möglichkeit, positive Energien immer auch in neue Beziehungen umzumünzen hat sich mir nie erschlossen.
Mal ganz davon ab, das das wahrscheinlich nicht der Sinn vom Tantra ist.

Das ist aber auch nur meine Meinung, die es mir ermöglicht gut zu selektieren.
******n68 Mann
3.447 Beiträge
Gruppen-Mod 
füreinander da sein
Für mich gehört zu einer echten Beziehung eine grosse Tiefe. Diese ist sowohl emotional, als auch sexuell. In meiner Single-Zeit hatte ich viele Begegnungen. Jede einzelne mit ihrer eigenen Qualität. Aber die Intensität, die ich beim Sex in der Partnerschaft erlebe, ist für mich einzigartig. Und selbstverständlich ist auch die persönliche Tiefe und Liebe innerhalb einer echten Beziehung eine andere, als in einer Affaire oder einem polyamourösen Netzwerk.

Ich kenne einige Menschen, die polyamore Versuche gestartet haben. In allen Fällen ist es schiefgegangen. Mal früher, mal später.

Richtig, Tantra bedeutet Öffnung. Zunächst einmal zu sich selbst. Auch für den Kontakt mit anderen. Viele aus der Tantra-szene wollen sich auch nicht festlegen. Lieber ausschliesslich nach innen auf sich selbst schauen und auf das Aussen (z.B. eine Partnerschaft) keine Rücksicht nehmen wollen. Nicht die grosse und Tiefe Verbindung eingehen, sondern dem momentanen Impuls des "Wir sind alle eins" folgen.

Es gab schon mal einen Thread zum Thema Tantra und Egoismus. Ich mag nur auf dem Handy nicht die Suchfunktion nutzen, um den Link einzustellen.

*my2cents*
*******iva Mann
406 Beiträge
Es ist egal, mit wem Du eine tantrischen Übung machst
Im Tantra ist es üblich, die Frau aus Shakti (also als weibliche Göttin) und den Mann als Shiva (als männlicher Gott) zu verehren. Jeder Frau ist eine Verkörperung der einen Shakti, jeder Mann des einen Shivas. Du siehst das Göttliche (das göttliche Weibliche/Männliche) im Anderen.
Deshalb ist es egal, wen Du innerhalb einer tantrischen Übung verehrst - es ist letztlich sowieso Shakti (bzw. Shiva).

Deshalb würde ich Deine Frage so beantworten, dass man durch die wechselnden Partner innerhalb der tantrischen Übungen mit der Zeit lernen kann, mit (fast!) jedem in einen liebenden Kontakt bzw. in die Liebe zu gehen - und diese Fähigkeit, mit mehreren Menschen in einen liebenden Austausch zu gehen ist die Parallele zu Polyamorie. Somit fällt es Polys leichter in einen tantrischen Raum einzutretten und Tantriker leichter, polyamore oder offene Beziehungen zu leben.

Unterschied zwischen Polyamorie und Tantra: Bei der Polyamorie ist (für mich!) der Fokus auf verbindliche Mehrfachbeziehungen gerichtet (Tantriker sind in ihrer Praxis eher unverbindlich da aufs Hier-und-Jetzt fokussiert); erfahrene Tantriker können dagegen bewusst mit einem x-beliebigen Menschen eine liebend Verbindung aufbauen (während es beim Poly vielleicht erst "funken" muss).
Es gibt aber auch Polys, die Tantriker sind und umgekehrt. Es schließt sich nicht aus.

Soviel zu meinen Gedanken

Namasté und alles Liebe

Klaus
****on Mann
15.999 Beiträge
Mein Weg zur Polyamorie führte zum Teil auch über Tantra. Zwar hatte ich vor meiner Teilnahme an einer regelmäßigen Tantragruppe schon eine Beziehung zu mehreren Frauen parallel, wir nannten es alle Freundschaft plus, jedoch Freundschaft plus mit großer Liebe. Wir lebten es transparent und verbindlich. Die Frauen waren untereinander ebenfalls befreundet. Heute würde ich es polyamor nennen, weil der Begriff auf unsere damalige Konstellation genau zutrifft. Unter Freundschaft plus verstehen die meisten offenbar etwas Unverbindliches (obwohl mir das nicht eingeht: Freunde sind nun einmal verbindlich, oft bis in den Tod).

Doch erst mit dem Beginn meiner Tantragruppe wurde mir bewusst: Liebe ist möglich, kollektive Liebe ist möglich, all die gesellschaftlichen Schranken wie der Glaube, dass es für jeden Menschen nur den einen Richtigen gebe, oder dass Sexualität und Liebe vor anderen verborgen gehalten werden müssten, und dass alle Aktion mit Mehreren christliche Werte verletze, all diese Schranken sind nicht real.

Und mit dieser Erkenntnis wurde mir deutlich, dass mein immer schon existierendes polyamores Fühlen richtig ist, und keine Marotte des exzentrischen Trigon. Tantra hat mir gezeigt, dass Polyamorie richtig ist.

Vielleicht geht es auch anderen so, und so wird sichtbar, dass Tantra und Polyamorie zur selben Gefühls- und Gedankenfamilie gehören.

Klar, Tantra und Polyamorie wird von manchen als Naschmarkt für unverbindlichen Sex genutzt. Was soll's? Muss keiner mitmachen. Wer Unverbindlichkeit mag *nixweiss* ...

(Unverbindlichen Sex kriegt man überall, dafür brauchts kein Tantra, und keine Polyamorie, sondern nur Swingerclubs, Swingerpartys, Festivals, Seminare, etc. ... von daher sehe ich in Unverbindlichkeitstendenzen keine Verbindung zwischen Polyamorie und Tantra... weil es die halt überall gibt.)
@****on
Klar, Tantra und Polyamorie wird von manchen als Naschmarkt für unverbindlichen Sex genutzt. Was soll's? Muss keiner mitmachen. Wer Unverbindlichkeit mag *nixweiss* ...

Es lässt sich unter dem Deckmantel nur schwer erkennen und der wird zumindest teilweise gerne genutzt.
****on Mann
15.999 Beiträge
*******onne:
Es lässt sich unter dem Deckmantel nur schwer erkennen und der wird zumindest teilweise gerne genutzt.

Lug und Trug... besonders beim Tantra und auch in der Poylamorie völlig unpassend, weil seelische Offenheit und Verletzlichkeit ebenso wie Transparenz und Ehrlichkeit gerade hier zuhause sind, sein sollten. Tauchen solche Betrüger auf, sollten sich die ernsthaften Tantriker und Polys untereinander informieren, finde ich.

Unsere regelmäßige Tantragruppe kennt sich - Lug und Trug fällt auf und wird entfernt.
Lug und Trug sind überall wo es um Liebe Beziehung geht völlig unpassend. Ganz unabhängig von der Beziehungsform.
Aber es gibt sie nunmal die Verschleierungskünstler. Und ich mache mir nicht die Illusion, das sie allesamt schnell zu erkennen wären. Schön wärs
**********ucher Mann
4.510 Beiträge
******n68:
Und selbstverständlich ist auch die persönliche Tiefe und Liebe innerhalb einer echten Beziehung eine andere, als in einer Affaire oder einem polyamourösen Netzwerk.

Ich denke, ein polyamores Netzwerk kann ohne weiteres auch die Qualität einer "echten Beziehung" erreichen.

Was ist denn eine echte Beziehung, was eine unechte?

Wer misst die Tiefe einer Beziehung, wer den Grad der Liebe?

Also ich weiß für mich, dass meine Liebe zu bestimmten Menschen ganz unabhängig von der Intensität der Beziehung sehr tief, sehr beständig und jederzeit sehr präsent ist.

Ich mag es nicht, hier - nach welchen Kriterien auch immer -
Qualitätsunterschiede zu konstruieren.
Tantra als Weg
führt heraus aus der Dualität. Wenn wir aufhören Tantra als eine Massagetechnik oder Gruppensexevent zu betrachten, sondern uns der eigentlichen Quelle zuwenden, kommen wir nicht daran vorbei, uns mit der All-Liebe, Mitgefühl und Bewusstheit auseinanderzusetzen.
Polyamor in diesem Sinne kommt aus dem tiefen Verständnis des tantrischen Buddhismus, der uns lehrt, in JEDEM Menschen das Göttliche zu sehen, Mitgefühl und Verbundenheit zu entwicklen.
Da hört das zwanghafte Festhalten an traditionellen Beziehungsmustern auf... nichts gehört mir...alles was entsteht, vergeht auch wieder...ist Erscheinung im Jetzt..

Gefühle, Liebe ...alles darf sein, wird angenommen, betrachtet & reflektiert.
Das hat nichts mit Beliebigkeit zu tun, sondern entsteht aus der Tiefe des Herzens....wenn wir uns öffnen.

Solange wir klammern, binden, festhalten, absichern,einsperren wollen... haben wir den Sinn von Tantra nicht verstanden... Mitgefühl, Herzensnähe und Verbundenheit führt uns oft zu polyamoren Beziehungen, weil jeder Mensch im Herzen liebevoll & schön ist...ein Ausdruck von Göttlichkeit-kein persönlicher Besitz.
Liebe ist ein Seins-Zustand- kein Garantieschein- den wir selbst entwickeln, indem wir uns selbst & jeden Menschen annehmen.
Was jedoch nicht bedeutet, dass wir jeden Menschen oder Partner gleich lieben... manche sind unserem Herzen näher als andere, teilen mit uns Lebenszeit, gehen mit uns einen gemeinsamen Weg..oder teilen bestimmte Themen.
Wenn wir das irgendwann verinnerlicht haben, kommen wir der Erleuchtung näher.
******ore Frau
4.480 Beiträge
In Tantraseminaren und Gruppen wird die sonst so strenge Linie zum körperlichen Miteinander (und sei es ein absichtsloses!) bewusst überschritten. Sexualität - je nach Ausrichtung des Seminars oder der Gruppe- mit einbezogen.
Dabei passiert natürlich viel mit den inneren Werten, Normen, Grenzen, der eigenen Moral.

Das, was DANN passiert, ist oft genug der Aufbruch in polyamore Gefilde.

Ob das dann aber gelingt, dazu brauchts offenbar deutlich mehr....

Ich bin nach einer sehr offenen Phase wieder zurückhaltend, was Mehrfachbeziehung angeht. Ich habe da eine Vision, aber ich überlatsche nicht mehr permanent eigene Grenzen, um mich ihr zu nähern.
poly amore
zu sein, da kannte ich den Begriff noch nicht, stellte sich für mich als ein Fühlen der seelischen Nähe ein, der innigen Verbundenheit. Und schockiert-konfrontiert mit der Erwartung (der anderen), dem auch innig-sexuell Ausdruck zu verleihen (müssen), wofür ich anfangs nicht bereit war, da ich fürchtete, andere damit zu verletzen. Die Lösung erschien im mono game neben dem poly amore. Aber die Befürchtung, andere zu verletzen, hat sich später als unbegründet erwiesen. Es dürfte eher meine Furcht vor dem Unkonventionellen gewesen sein. Und damit dann die Hinwendung zum Tantra - die unkonventionelle Hinzufügung auch der sexuellen Dimension zum poly amore. Indem es weniger um Sex als vielmehr um sexuelle Energie geht.

Ja, und danke an den NichtRaucher (sieht auf dem Bild ganz anders aus - noch eins von früher?), unabhängig, was und wie viel von Liebe, Tiefe, Intensität, inniger Beziehung 'draußen' zu sehen ist, die Qualität bestimmen die beiden, die vielen, die alle.
******n68 Mann
3.447 Beiträge
Gruppen-Mod 
**********ucher:
Wer misst die Tiefe einer Beziehung, wer den Grad der Liebe?

Im genannten Fall natürlich ich selbst. Wer sonst sollte die Tiefe meiner Gefühle und meiner Beziehung zu / mit einer anderen Person einschätzen?

Und natürlich sehe ich in jedem Menschen das Göttliche, die Einzigartigkeit jeder einzelnen Person, jeder Begegnung. Bedeutet das direkt mit jedem dieser wundervollen Wesen sofort eine (Paar-)Beziehung einzugehen?

In eine Paarbeziehung zu gehen ist für mich etwas ganz besonderes. Wenn ich auf diese Art Liebe, ist da kein Raum für eine gleichartige zweite Liebe. Das würde mich überfordern.

Zusatzfrage:
****on:
Unsere regelmäßige Tantragruppe kennt sich - Lug und Trug fällt auf und wird entfernt.
Darf diese Schwäche bei Teilnehmern nicht auch sein? Im tantrische Sinne liebevoll angenommen und geheilt werden?
Ich weiss, eine Frage mit ketzerischen Anteilen *zwinker*
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