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Jacobsweg

*****011 Frau
2.467 Beiträge
Jakobsweg
Vor ein paar Tagen gab es im Fernsehen ja das Filmepos "Die Pilgerin". Ich hatte keine Lust auf einen Mittelalterschinken, habe aber im Anschluss an die erste Folge die Dokumentation über den Jakobsweg gesehen. Ich denke schon einige Zeit darüber nach, diesen Weg mal zu gehen. Allerdings dachte ich bisher immer an die Pilgern-Light-Variante, wo man nur die landschaftlich reizvollen Abschnitte geht, in Hotels statt in Pilgerherbergen übernachtet und nur 14 Tage braucht. In dieser Sendung wurden solche Pilger "Hobbits" genannt. Wer will das schon sein? Was aber mehr noch den Ausschlag gab, doch den ganzen Weg von den Pyrenäen bis Santiago de Compostela anzupeilen, war das Glück in den Augen derer, die es geschafft hatten.

Ich weiß, dass man etwa sechs Wochen braucht, und bis ich mich für so lange am Stück freimachen kann, dauert es noch eineinhalb bis zwei Jahre. Genug Zeit, um zu trainieren, dass ich nicht bei jeder Steigung total atemlos werde *zwinker* .

Wer von euch ist den Jakobsweg denn schon gegangen? Würdet ihr eure Erfahrungen mit uns teilen?
wenn Du magst
besorge Dir vielleicht das Buch/Hörbuch von Hape Kerkeling - "ich bin dann mal weg", kann ich nur empfehlen ...
*****011 Frau
2.467 Beiträge
Das habe ich gelesen. Hatte das Vorurteil, dass ich es nach wenigen Seiten weglegen würde, weil ich Kerkeling nicht mag, war aber wider Willen fasziniert, und es war der erste Anstoß, übers Pilgern nachzudenken.
**********en_bw Paar
171 Beiträge
Weitere Lektüre
Möchtest Du sportlich sein oder spirituell die Sache angehen?

Ich werde den Weg nächstes Jahr gehen

Grüße
Hannes

Buch empfehlenswert manchmal auch mystisch
Paolo Choello "Auf dem Jacobsweg"
Hier eine Rezension so habe ich das Buch auch empfunden

Im Gegensatz zu den anderen Kritiken hat mich das Buch schwer beeindruckt. Das Buch handelt von Hindernissen und Problemen, die Jeder auf seinem Weg des Lebens überwinden muss, um sein ganz persönliches Glück zu finden. Die Entwicklung, die Coelho auf dem Weg durchlebt ähnelt der Entwicklung vom Jungen zum Mann. Durch verschiedene Aufgaben, die ihm sein Meister "Petrus" während der Wanderung stellt nimmt er seine Umwelt immer besser war, macht mystische, überweltliche Erfahrungen und erkennt was vorher noch tief in ihm verborgen lag. Der gesamte Jakobsweg steht hier symbolisch für einen wichtigen Lebensabschnitt der mit all seinen Bergen und Tälern begangen wird. Coelho verdeutlicht dabei auf beeindruckende Art, dass jeder Weg von A nach B auch ein Stück Weg zum eigenen Selbst ist, zum "sich kennen lernen" ist.
********lmar Paar
881 Beiträge
Für die sportliche Variante habe ich auch einen sensationellen Buchtip

"Auf dem jakobsweg mit dem Bike" .... von den Buschor Brüdern.
Nicht den eigentlichen Wanderweg, sondern eine parallele (MTB) Variante.

Sehr cool
*****011 Frau
2.467 Beiträge
Danke für den Tipp mit Coelho!

Meine Motivation ist zum größten Teil die, dass ich die Landschaften und Orte sehen will. Außerdem bin ich neugierig auf die Erfahrung Pilgern, was passiert mit mir auf so einer langen Wanderung und passiert tatsächlich etwas außer Blasen und schmerzenden Beinen?

Das Sportliche steht für mich im Hintergrund, aber es ist natürlich eine gewaltige körperliche Anstrengung, deshalb will ich mich ja auch vorbereiten. Andernfalls fürchte ich, nicht einmal bis Burgos zu kommen.
*****ahl Mann
843 Beiträge
Jeder muss selbst entscheiden, was er auf dem Jakobsweg sucht und auch wie er pilgert, ob im Ganzen, nach und nach oder nur bestimmte Abschnitte.
Es ist sicherlich eine Erfahrung, mal in einer Pilgerherberge zu übernachten und ein Pilgermenü zu essen. Wer aber meint, etwas komfortabler nächtigen und speisen zu wollen, der sollte das auch tun. An Landschaft und Seelenheil ändert das nichts und eine Einteilung in echte Pilger und schlechte Pilger braucht niemand.

Ich kenne viele Orte entlang des Wegs, bin ihn bisher aber noch nicht gegangen(Super-Hobbit?).
Landschaft/en, Ortschaften und Sehenswürdigkeiten können schon begeistern.

Es gibt im Fachhandel Kartenmaterial für Pilger in der Plastikmappe zum Umhängen.

Hier eine nett gemachte Webseite zum Jakobsweg:
http://www.liborius.de/wissen/jakobsweg/karte.html
*****011 Frau
2.467 Beiträge
Jetzt sind einige Monate vergangen, und die Pläne sind konkreter geworden. Ich werde im Sommer zur Probe den Bonifatiusweg von Mainz nach Fulda gehen, das ist ja praktisch vor meiner Haustür. Und nach Ostern nächstes Jahr geht es auf den Jakobsweg, auf den ich mich einerseits unheimlich freue, der mich andererseits aber auch einschüchtert.

@*****ahl: Danke für den Link, diese Seite ist supernützlich.
*****ahl Mann
843 Beiträge
Alternative
Eine Alternative zur meist gegangenen französischen Route ist der "Camino de la Costa" über Irun, San Sebastian/Donostia, Gernika, Bilbao, Santander, Aviléz.... Diesen Weg durchs Baskenland, Cantabrien und Asturien, d.h. durchs "grüne Spanien" nahm man in den Anfängen gerne im Winter, wenn es im Inland zu kalt war. Er führt mehr oder weniger immer an der Küste entlang und dürfte landschaftlich der schönere Weg sein.
*****011 Frau
2.467 Beiträge
*danke* für den Hinweis. Wenn man doch unendlich Zeit hätte ... Aber zunächst zieht es mich auf den "normalen" camino frances.
*****011 Frau
2.467 Beiträge
So der Rucksack ist gepackt, und morgen früh mache ich mich auf zur "Generalprobe" auf dem Bonifatiusweg. Ich bin ganz stolz, dass in meinem Rucksack noch jede Menge Luft ist für Dinge, die ich jetzt nicht brauche, die aber auf den Jakobsweg dann mitmüssen, wie Handtuch, Schlafsack ...

Wünscht mir Glück!
*****ahl Mann
843 Beiträge
Zum Üben ist das eine gute Idee, obwohl Klima und vor allem Temperaturen auf dem Camino de Santiago völlig anders sind.
Für den gibt es hier in Deutschland kleine Veranstalter, die Gruppen zusammenstellen und dann vor Ort das Hauptgepäck zum jeweils nächsten Etappenziel transportieren, Unterkünfte und Tische fürs Abendessen reservieren, Leute, die schlappmachen, einsammeln etc.. Insbesondere für die, die wenig oder kein Spanisch sprechen, ist das eine große Hilfe, auch wenn die "Eingeborenen" den Pelegrinos normalerweise helfen, wo sie können.
*****Kat Frau
49 Beiträge
äh doch den gab es!

wanderreise-cantabria.de

da der Besitzer der Website zufällig mein Vermieter ist, kann ich gerne mal fragen...

ansonsten geht der Urlaub den ich organisiere für nächstes Jahr ja auch in die Gegend um León wo der Camino ja auch durch geht. Um sich mit der Gegend vertraut zu machen zu empfehlen *zwinker*

Ansonsten alle die unterwegs sind oder bald loslaufen

buen camino y que dios os compañe
(Übersetzt von Partypaar48 *zwinker* )
****or Mann
319 Beiträge
Jacobsweg
Ich würde wirklich gern einmal diese Reise machen.
Mein Problem ist allerdings, dass ich nur sehr wenig Zeit habe. Zwei Wochen am Stück rauszuschlagen ist schon extrem schwierig.
Meine Frage daher: Wie lange braucht man in etwa dafür?
*******ar48 Paar
215 Beiträge
du kannst ja einige Etappen machen und dann im nächsten Jahr weiter!

Bei einem straffen Programm kann man es wohl in 6 Wochen schaffen, nach meinem Vater, der den Weg bereits 3 Mal gegangen ist.

Sollte es übereinstimmen und ich in der Heimat sein, während Du in Leon bist, zeige ich Dir auch gerne die Region!
Es geht um
Es geht doch darum sich selbst zu finden.
Und genau das Argument 'ich habe keine Zeit ' zu hinterfragen.
Eine Erkenntnis zu erlangen.
Da kann ich den Vorwand nicht nachvollziehen.
****or Mann
319 Beiträge
Der Hintergrund dieses "Vorwandes" ist, dass mein Chef sagt: "Du warst in Spanien? Na, dann such dir mal fix nen neuen Job..."
*******ar48 Paar
215 Beiträge
Worum es geht oder nicht, ist doch von jedem selbst zu definieren!

Vielleicht geht es auch für einige sich selbst zu quälen und in 30 km oder vielleicht auch längeren Gewaltmärschen seine Grenzen zu finden zu überschreiten.

Was dann auch wieder ein Weg wäre sich selbst zu finden!
sag ich doch
Es geht darum sich selber zu finden *zwinker*
Ob Grenzen oder sonst etwas.

In meiner obigen Antwort ging es mir auch darum darauf hinzuweisen, dass das nicht einfach so ein kleines Event ist wo man mal nebenbei hin geht.

Und auch die Antwort zeigt ein wenig auf wie der TE bereits in jungen Jahren in seinem Job gefangen ist.
Er lässt es zu und voraussichtlich ist er in spätestens 10 Jahren ausgebrannt. Ist eine Vermutung.
Mir ist auch klar, dass nicht jeder stark genug ist sich sein eigenes Leben aufzubauen, so wie er es will.
Bzw. oftmals auch nicht die Möglichkeiten hat.
****or Mann
319 Beiträge
Ich finde es langsam echt ermüdend, dass irgendwelche Leute, die mich nicht kennen immer am besten wissen, was mir fehlt und was ich brauche. Hätte ich auf nur einen einzigen gehört, stünde ich jetzt nicht da, wo ich bin.
Und ob ich irgendwo gefangen bin oder nicht, kannst du überhaupt nicht beurteilen. Es wäre also nett, wenn du aufhören würdest, unqualifiziert zu spekulieren und einfach sachbezogene Antworten auf meine Frage geben würdest.
Vielen Dank.
Habe ich
Wenn Du mit Antworten die Dir nicht passen nicht umgehen kannst dann poste einfach nicht ins Forums.
Ich hatte es in jungen Jahren auch immer nicht gemocht wenn man verglichen wurde.
Und trotzdem hast Du mit Deinen 26 Lenzen nun wirklich nicht die Lebenserfahrung wie ältere.
Das einzige was kommt ist eine Arroganz wo Du derzeit stehst.
Und nein ich kenne Dich nicht. Mir reicht aber schon das von Dir geschriebene um mir ein Urteil erlauben zu können.
*********41372 Mann
115 Beiträge
ich bin den weg mehr Mals gegangen, mal in Etappen und einige male ganz durch....und ich glaube das es nicht darauf ankommt wie lange man zeit hat, sondern das man sich auf den Camino findet , oder das man findet was man in sich sucht.....
Buen Camino...
*********41372 Mann
115 Beiträge
Camino
Der Weg....
****or Mann
319 Beiträge
Ich Gedanke mich erstmal bei Partypaar48 für die Auskunft.
****NCA Mann
800 Beiträge
Jacobsweg
sicher kannst Du auch nur eine oder 2 Wochen auf den Jacobsweg; es gibt Agenturen die das Anbieten. Dann kannst Du sagen: Ich war auch auf dem Jacobsweg. Ich habe solche Menschen auf dem Jacobsweg geführt, der Sinn blieb mir verschlossen. Vielleicht haben aber Vorredner doch recht, Deine ungehaltene Reaktion lässt dies vermuten!Komm z.B. zunächst nach Mallorca - gerade im Februar zur Mandelblüte hervorragend zum entspannen, und belege ein persönliches Coaching. Vielleicht erkennst Du dann Deinen weiteren Weg und die Chance für Dich, die vielleicht in einerm Cut und einer Neufindung auf Dich wartet. Denn wenn Du so erfolgreich bist, aber Dein Chef Dich wie ein Sklave hält, könnte etwas in Deiner eigenen (Be)-Wertung nicht stimmen.
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