Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
FETISCH FOTOGRAFIE
4910 Mitglieder
zur Gruppe
Models & Fotografen
1315 Mitglieder
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Foto-Mentor f.die Selbstständigkeit

Profilbild
*********Fotos Mann
100 Beiträge
Themenersteller 
Foto-Mentor f.die Selbstständigkeit
Hallo miteinander,

da hier ja alles Profis unterwegs sind, habe ich mir gedacht ich platziere folgenden Beitrag mal direkt bei euch.

Ich habe ein eigenes Fotostudio, habe mir die Fotografie autodidaktisch erschlossen und möchte ab sofort aus meiner bisherigen nebenberuflichen Selbstständigkeit eine Vollselbstständigkeit aufbauen.

Ich verfüge über fotografisches, technisches Wissen und weiß auch wie alles funktionieren kann und wird.

Dennoch würde ich mir eine Art Mentor wünschen, der mir Tipps und Tricks verrät, Fallstricke und vielleicht zur Seite steht mit Rat und Tat.

Vielleicht gibt es ja den ein oder anderen alten Hasen, der mir behilflich sein möchte und kann.

Für mich geht es dabei um Fragen der Preisgestaltung, Spezialisierung des Fotobereiches, erforderliche Kenntnisse usw.

Über eure Antworten bin ich sehr dankbar!
Messeoutfit
*****raf Mann
1.011 Beiträge
Machen wir es kurz: Vergiss es!
Steinfurt hat nun nicht das Einzugsgebiet von D, M, B o.ä.
Deine Fotos sind gut aber wo willst Du Deine Kunden finden?
Spezialisierung ist wichtig, verengt aber den Kundenkreis.
Wer war bisher bereit für Deine Fotos zu zahlen?
Davon brauchst Du dann SEHR viel mehr
Kollegiales Sorry
AlexX
Profilbild
*********Fotos Mann
100 Beiträge
Themenersteller 
Danke für die Blumen.
Als einziges Fotostudio vor Ort habe ich potentiell 80.000 Einwohner im Einzugsgebiet - Noch dazu die Grossstädte Münster und Osnabrück.
Es geht also schlechter.

In Berlin, München etc gibt es dazu eben auch noch mehr Konkurrenz.

Ich bin nun seit 2 Jahren nebenberuflich selbstständig und habe mir meine Gedanken gemacht. Nur kenne ich mich noch nicht mit Kundenaquisation, sinnvollem Marketing etc aus.

Über kurz oder lang lerne ich das sicherlich. Hier ist jedoch nach Erfahrungen gefragt und nicht nach "mach das bloß nicht".

Zudem ist die Fotografie bei mir nebst Bondage eine von 2 Selbstständigkeiten, die sich prima ergänzen
Messeoutfit
*****raf Mann
1.011 Beiträge
Alles Gute
**********_Mond Mann
300 Beiträge
Ich kann mal ein wenig aus dem nähkästchen plaudern. Von der Nebenselbstständigkeit zur Vollen.

Das Amt bietet Einiges für Existenzgründer an, Zuschuss für Technik oder Darlehens, musst mal schauen was du gebrauchen kannst.
Ich hatte einen Existenzgründer Kurs gemacht und den beliebten Business Plan. Man lernt auch viel was man nicht will.

Wichtig sind aber auch steuern, Rücklagen, Ausfall Konzepte, Workflow Optimierung, Datensicherung und Marekting.

Ich sehr Chancen statt Pessimismus,

Mietstudio, Workshops für bondage, und keine privat Kunden! Portfolio für mittelständische Betriebe machen.
Bondage und so macht Spaß aber wird eher Hobby bleiben.


Mobilität ist wichtig! Auto und Infrastruktur und Mitarbeiter oder Freie Dienstleister.

Das waren mal ein paar Strichpunkte,


So nun schaue ich mal was du schönes zauberst hab ja schon Lob gehört
**********_Mond Mann
300 Beiträge
So hab mal kurz geschaut,

Rein aus dem Bauch, mach es weiter nebenberuflich. Mit Privatkunden wirst du auf Dauer nicht glücklich.

Fotografisch leider sehr austauschbar, wenig einige Handschrift, künstlerisch fehlt es leider sehr. Sorry die Konkurrenz ist zu groß
Kürbissuppe und sein Kernöl
**********mpire Mann
468 Beiträge
FesselndeFotos,

Du scheinst sehr einseitig unterwegs zu sein. Nur mit "Titten- und Ärsche-Fotografie" (um einen Begriff aus alten Zeiten unter Kollegen zu verwenden) gewinnst Du heute weder Blumentöpfe noch sonstwas. Gerade im Erotikbereich gibt es auch zu viel (teils auch sehr gute) Hobby-/Amateuerfotofrequenz, sprich Konkurrenz.

Wer ein Studio/Atelier sein eigen nennt, sollte auch wissen, wie er es voll nutzen/auslasten kann. Biete Dich in Deiner Stadt/Region an mit Portraits für Jung und Alt, Tierfotografie, Produktfotografie u.v.a.m. Mache auf Dich aufmerksam, indem Du vielleicht auch auf Events von Firmen u.a. als Fotograf aktiv bist.

Die sattelfeste Beherrschung des Handwerks sollte dann aber auch sitzen.

Anfangen könntest Du mit einer gut für Dich werbenden Homepage, wo die erotischen Motive NICHT im Vordergrund stehen sollten, sondern Deine fotografische Vielfalt/Handschrift rüber kommt, damit Du für jedes Genre ein fotografische Option bist.

Schaffst Du das nicht, sollte die Räumlichkeit vllt. ganz anders genutzt werden. Als Kita, für Koch- oder Malkursekurse bzw. noch ganz anderes.

Du weißt, was jetzt gemeint ist?

Viel Glück und Geschick!
Profilbild
****el Mann
393 Beiträge
Sorry aber ich habe soeben mal google bedient. Es gibt nicht nur Dein Fotostudio, hätte mich auch gewundert, sondern es gibt auch weitere Fotografen. Die Konkurrenz ist groß.
Zumal Du eines nicht vergessen darfst: es gibt zahlreiche Fotografen, die das nebenberuflich machen und dementsprechend günstigere Preise anbieten können.
Solltest Du Dich trotzdem für den Versuch des Hauptberufes entscheiden:

1. überlege Dir gut, ob Du Dich wirklich als Fotograf oder aber als Fotodesigner anmeldest. Der Unterschied: als Fotograf bist Du Zwangsmitglied in der Handwerkskammer. Jährlicher Beitrag 150 -200 €, je nachdem. Außerdem darfst Du dann in die Berufsgenossenschaft. Jährlicher Beitrag: 250 €

2. Als Hauptberufler wirst Du zwangsläufig auch Umsatzsteuer zahlen müssen. Die Probleme die da auf Dich drauf zu kommen sind auch nicht ohne.

3. Wie meine Vorredner schon schrieben: Du hast Dich auf Akt festgelegt. Das wird schwierig, ohne Firmenkunden hast Du echt ein hohes Risiko. Rechne es Dir selbst aus:

Verdienst pro Tag: 200 € = Wocheneinnahmen 1000 €. Monatliches Einkommen: 4000 €.
Das würde sich dann lohnen. Aber hast Du täglich 200 € Fotoshootings?
Das wage ich bei 80000 Einwohnern arg bezweifeln.

4. Potenzial: die LowKey Aufnahmen sind jetzt nicht so der Burner. Wie ein Vorredner schon schrieb: austauschbar.

5. Technik: bei den Walimex Blitzen wirst Du nicht glücklich. Die Bowens sind schon mal gut. Dauerlicht in der Fotografie? Ich habe echt mit den Dingern einiges getestet und das Licht ist scheiße. Die Octoboxen: ziemlich klein, wenn Du vernünftige Fotos hinbekommen möchtest und diese von Kopf bis Fuß ausgeleuchtet werden sollen, benötigst Du hier auch mal 150 cm Durchmesser.

6. Du versuchst ziemlich viele Bereiche abzudecken, sowohl Mensch als auch Tier. Ich würde mich auf eines begrenzen. Tierfotografie ist nicht so easy.
**********_Mond Mann
300 Beiträge
Stimmt fast alles, bis auf Fotografen müssen nicht in der Kammer sein. Es gibt Freiberufler wie ich die als Künstler gelten und auch andere Umsatzsteuer einnehmen

Zitat von ****el:
Sorry aber ich habe soeben mal google bedient. Es gibt nicht nur Dein Fotostudio, hätte mich auch gewundert, sondern es gibt auch weitere Fotografen. Die Konkurrenz ist groß.
Zumal Du eines nicht vergessen darfst: es gibt zahlreiche Fotografen, die das nebenberuflich machen und dementsprechend günstigere Preise anbieten können.
Solltest Du Dich trotzdem für den Versuch des Hauptberufes entscheiden:

1. überlege Dir gut, ob Du Dich wirklich als Fotograf oder aber als Fotodesigner anmeldest. Der Unterschied: als Fotograf bist Du Zwangsmitglied in der Handwerkskammer. Jährlicher Beitrag 150 -200 €, je nachdem. Außerdem darfst Du dann in die Berufsgenossenschaft. Jährlicher Beitrag: 250 €

2. Als Hauptberufler wirst Du zwangsläufig auch Umsatzsteuer zahlen müssen. Die Probleme die da auf Dich drauf zu kommen sind auch nicht ohne.

3. Wie meine Vorredner schon schrieben: Du hast Dich auf Akt festgelegt. Das wird schwierig, ohne Firmenkunden hast Du echt ein hohes Risiko. Rechne es Dir selbst aus:

Verdienst pro Tag: 200 € = Wocheneinnahmen 1000 €. Monatliches Einkommen: 4000 €.
Das würde sich dann lohnen. Aber hast Du täglich 200 € Fotoshootings?
Das wage ich bei 80000 Einwohnern arg bezweifeln.

4. Potenzial: die LowKey Aufnahmen sind jetzt nicht so der Burner. Wie ein Vorredner schon schrieb: austauschbar.

5. Technik: bei den Walimex Blitzen wirst Du nicht glücklich. Die Bowens sind schon mal gut. Dauerlicht in der Fotografie? Ich habe echt mit den Dingern einiges getestet und das Licht ist scheiße. Die Octoboxen: ziemlich klein, wenn Du vernünftige Fotos hinbekommen möchtest und diese von Kopf bis Fuß ausgeleuchtet werden sollen, benötigst Du hier auch mal 150 cm Durchmesser.

6. Du versuchst ziemlich viele Bereiche abzudecken, sowohl Mensch als auch Tier. Ich würde mich auf eines begrenzen. Tierfotografie ist nicht so easy.

Profilbild
****el Mann
393 Beiträge
Zitat von **********_Mond:
Stimmt fast alles, bis auf Fotografen müssen nicht in der Kammer sein. Es gibt Freiberufler wie ich die als Künstler gelten und auch andere Umsatzsteuer einnehmen

Fotograf ist ein zulassungsfreies Handwerk gemäß der Anlage B Nr. 38 der Handwerksordnung und damit nach § 18 Handwerksordnung der Handwerkskammer anzuzeigen.
Darfst Du Dich frei Fotograf nennen, ohne, dass sich die Handwerkskammer bei Dir gemeldet hat? Ich habe mein Gewerbe als Fotograf angemeldet und hatte postwendend die Verpflichtung in der Handwerkskammer beizutreten im Briefkasten.
Wie hast Du denn Dein Gewerbe angemeldet?
**********_Mond Mann
300 Beiträge
Ich habe Werder ein Gewerbe angemeldet noch Handwerk.Ich zähle zu den Künstlern und bin auch in der KSK. Und somit recht entspannt.


Zitat von ****el:
Zitat von **********_Mond:
Stimmt fast alles, bis auf Fotografen müssen nicht in der Kammer sein. Es gibt Freiberufler wie ich die als Künstler gelten und auch andere Umsatzsteuer einnehmen

Fotograf ist ein zulassungsfreies Handwerk gemäß der Anlage B Nr. 38 der Handwerksordnung und damit nach § 18 Handwerksordnung der Handwerkskammer anzuzeigen.
Darfst Du Dich frei Fotograf nennen, ohne, dass sich die Handwerkskammer bei Dir gemeldet hat? Ich habe mein Gewerbe als Fotograf angemeldet und hatte postwendend die Verpflichtung in der Handwerkskammer beizutreten im Briefkasten.
Wie hast Du denn Dein Gewerbe angemeldet?

Profilbild
****el Mann
393 Beiträge
Verstehe.
Der Fotograf
*********jects Mann
438 Beiträge
Gruppen-Mod 
Es ist tatsächlich ein erster Schritt, die Selbstständigkeit als freischaffender Künstler zu starten. Man meldet kein Gewerbe an und arbeitet auf Rechnung. Wenn die Rechnung als Kleinunternehmer mit entsprechendem Hinweis erstellt wird braucht keine MwSt ausgewiesen werden.
Die Tätigkeit wird beim Finanzamt angezeigt und in der Einkommensteuererklärung wird mit einer Einnahme-Überschuss- Rechnung Gewinne und Verluste mit versteuert.
Mit angemeldetem Gewerbe wird es interessant, wenn du hohe Anschaffungskosten hast, da eventuell ein Vorsteuerabzug möglich ist.
Anmelden und mitreden
Du willst mitdiskutieren?
Werde kostenlos Mitglied, um mit anderen über heiße Themen zu diskutieren oder deine eigene Frage zu stellen.