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Kampfkunst, Esoterik, Spiritualität und Energiearbeit

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*******ire Mann
1.617 Beiträge
Themenersteller 
Kampfkunst, Esoterik, Spiritualität und Energiearbeit
Verehrte Mitsportler und Kampfkünstler,

ich möchte hier was ansprechen, wovon ich glaube, dass jeder Kampfkünstler und auch so manch ein Kampfsportler früher oder später in seinen Werdegang drauf stößt.

Den Zusammenhang von Kampfkunst, Esoterik, Spiritualität und Energiearbeit.

Bevor ich allerdings zu viel vorweg nehme, möchte ich euch bitten, eure Erfahrungen in den Übergengen und Verknüpfungen mit mir zu teilen. Ich bin auf gemeinsame aber auch differierende Erfahrungen gespannt.

Besten Dank,

LF
***le Mann
332 Beiträge
Ich würde den Zusammenhang ausschließlich zwischen Kampfkunst und Spiritualität sehen: Allein wenn man an Kung Fu, Ninjutsu, Karate, Kobudo und Taekwondo denkt, fällt sofort auf, dass die Künste immer auch mit spirituellen Lehren weiter gegeben wurden.

Esoterik möchte ich kategorisch ausschließen. Leute, die sich mit nem Kristallquarz die Rückenschmerzen behandeln lassen oder mit Orgoniten (einfach mal googlen!) vor kosmischer Strahlung schützen wollen, betreiben in der Regel keine Kampfkunst, da das ja bedeuten würde, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. *ggg*

Energiearbeit kann man zumindest bei den inneren Kampfkünsten Qi Gong und Tai Chi gelten lassen. Wie definierst du die?
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*******ire Mann
1.617 Beiträge
Themenersteller 
Danke @***le !

Energiearbeit Praktiziere ich in Form von Reiki.
Ich glaube bei Esoterik haben wir einfach ein Definitionsproblem. Esoterik ist für mich, wenn der Blick nach innen gerichtet ist-oder man etwas von innen betrachtet. Das was du beschriebst, ist bei der "Breiten Masse" zwar verbreitet, genügt mir aber nicht. Für mich wird Esoterik gut erklärt, wenn man sich das Gegenteil, die Exoterik betrachtet.

Ich danke dir für die Zeit die du in deinen Beitrag gesteckt hast!
***le Mann
332 Beiträge
Ich verstehe noch nicht ganz, was du genau meinst. Aus folgenden Gründen:

Zitat von *******ire:
Für mich wird Esoterik gut erklärt, wenn man sich das Gegenteil, die Exoterik betrachtet.

Das ist allenfalls eine sog. Negativdefinition. Und damit wird gar nichts erklärt, weil es nur heißt "Es gibt geheimes Wissen, das nur einem bestimmten Kreis zugänglich ist". Das gilt auch für Geheimdienste. Würdest du Geheimdienste als esoterisch bezeichnen?

Zitat von *******ire:
Esoterik ist für mich, wenn der Blick nach innen gerichtet ist-oder man etwas von innen betrachtet.

D.h. Kontemplation und Meditation sind für dich Esoterik? Auch da möchte ich widersprechen.
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*******ire Mann
1.617 Beiträge
Themenersteller 
Nein, es ist heute tatsächlich jedem zugänglich der es lernen möchte. So hab ich es erfahren. Zumindest mir war es zugänglich.

Wozu zählst du Kontemplation und Meditation?
Ist es nicht möglich das hier mehrere Aspekte greifen?
***le Mann
332 Beiträge
Zitat von *******ire:
Nein, es ist heute tatsächlich jedem zugänglich der es lernen möchte. So hab ich es erfahren. Zumindest mir war es zugänglich.

Na siehst du. Also bringt uns die Definition mittels Eso- und Exoterik schon mal nicht weiter.

Zitat von *******ire:
Wozu zählst du Kontemplation und Meditation?

Wozu ich die zähle? Zu nichts. Die stehen für sich. Kennst du denn etwas der Meditation Ähnliches oder Vergleichbares, sodass man beides einer Kategorie zuordnen könnte?
********hand Mann
322 Beiträge
Gruppen-Mod 
Guten Abend ihr beiden *g*
Ich sehe, ihr habt schon gut angefangen und versucht, eine Definition von Esoterik dingfest zu machen. Gerne möchte ich meine zwei Cent Gedanken zur Eingangsfrage und zur Diskussion beitragen.

Ich musste mir auch erstmal Gedanken machen, wie ich Esoterik - speziell in Abgrenzung zur Spiritualität - verstehen will, um auf die von LF suggerierten vier Koordinaten zu kommen. Ich für mich arbeite jetzt erstmal mit:

"Spiritualität - auf eine höhere/tiefere Wahrheit/Weisheit und/oder Transzendentes ausgerichtete Lehrmeinung/Erklärung" (ggf. zu ergänzen mit "mit einem gewissen Wahrheitsanspruch"?) und
"Esoterik - Wissen/Inhalte, die 'extracurricular' bzw. 'nicht für jedermann' (zugänglich) sind".

Somit ist ersteres grundsätzlich erstmal etwas jedermann Zugängliches (jede große Religion, TCM ...), während zweiteres ganz normale Praxis fast aller (mir bekannter) Stile und Meister*innen ist (Stichwort "äußerer Schüler - innerer Schüler" oder auch "Masterclass", "Hacks" etc.). Mit einer Benennung von mittlerweile (!) zugänglichem Wissen als (historisch) esoterisches Wissen im Vergleich zu seit jeher (frei) zugänglichem Wissen kann ich also gut leben. Was haltet ihr von dem Vorschlag zum Weiterarbeiten?

Zur Eingangsfrage:
Ich komme aus der japanischen Richtung (Budo, Bugei) und wie fast alles Fernöstliche, ist auch die "Welt" aus der ich komme, ursprünglich mal dem Buddhismus, Konfuzianismus und Shinto (et. al.) über den Weg gelaufen bzw. in der modernen, deutschen Rezeption (ggf. unwissendlich) mit spirituellen Lehren bzw. Habitus ausgeschmückt worden. Für mich macht auch gerade die Frage nach Moral/Ethik, Haltung, Wert, Weltanschauung (etc.) einen zentralen Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst aus. (Disclaimer: ist meine Ansicht, will die Diskussion nicht in diese Richtung (Was ist KK/KS/SV...?) verschieben.)

'Extracurriculares' Wissen (im Sinne der Definition oben) ist mir auch schon oft begegnet (kommt in traditionellen (japanischen) Stilen häufiger vor (Stichwort: Lehrbücher/Maikimono, die "dem Feind" in die Hände fallen könnten und deswegen unvollständig oder absichtlich verfälscht sind), ist mir aber auch selbst in der Gestalt untergekommen, dass (Groß-) Meister*innen aus ihrem Leben, ihrer Erfahrung oder ihrem Beruf ergänzt haben (Osteopathie, Psychologie, Militär ...). Beides sehe ich soweit als normal an. Das Exkludierende, Esoterische daran ist dann die Tatsache, dass diese Infos nicht offiziell, 'hinter vorgehaltener Hand' (beim Seminar in großer Runde *xd* ), aber auch abends beim Bier oder wirklich in einer vier bis sechs Ohren Runde "nur" (!) den Anwesenden erzählt werden.
Spannender wird es in den Fällen, wo wir das Thema Energie(arbeit) berühren. Da wird für mich auch mitunter die Grenze zu Esoterik im umgangssprachlichen Sinne (als "nicht der aktuell dominanten, rational-wissenschaftlichen Lehrmeinung entsprechend oder mit dieser vereinbar") überschritten. Und das ist mir auch schon auf verschiedenen Kontineten bei verschiedenen Großmeister*innen verschiedener Stile passiert. Ging es um "Erfrischungsdrinks" durch Energieinfusion selber machen oder um beschleunigte Wundheilung durch Handauflegen oder auch Kappo/Kuatsu-Techniken als Erste-Hilfe-Maßnahmen. Von dem ganzen Bereich der Energiekampftechniken (Meridiane, Farben vorstellen, um Wirkung zu maximieren, verschiedene Kampfschreie) ganz zu schweigen.

Das für mich Interessante daran ist jedoch, dass ich bei einigen dieser Momente oder Erzählungen Effekte selbst gespürt habe, reproduzieren konnte oder mir "zusammenbasteln" konnte (inkl. nachträglicher Verifikation in anderen Kontexten, ohne dass ich gefragt oder es angesprochen hätte), die ich auch bei allem Abzug von (Auto-)Suggestion und anderen psycho-x Effekten nicht zufriedenstellend erkären kann.
Mittlerweile habe ich genug Versatzstücke und Erfahrungen gesammelt, um der Sache ontologisch agnostisch (im Sinne von: mir ist wurscht, ob es das gibt) und pragmatisch ("es hat (ausreichend oft) den prognstizierten Effekt, wenn ich es auf diese Art mache").
Tatsächlich biege ich gerade u.a. auf die Energie-Schiene ab, weil ich glaube, dass sie (selbst wenn es keine Energie im Sinne von Ki o.ä. gäbe) positive Effekte auf meine Techniken und mein Verständnis von Bewegung, Begegnung und Technik haben könnte.
Und wenn nicht, habe ich halt "nur" ein paar interessante (weniger Sci- als Fiction-) Bücher gelesen. *g*
********hand Mann
322 Beiträge
Gruppen-Mod 
@*******ion etc: Ich würde hier wohl mit LF gehen und sagen, es können mehrere Aspekte greifen. Setze ich mich erstmal hin und werde ruhig (mit oder ohne Atemtechnik, Visualisierung ...), würde ich es erstmal als meditative Praxis/Technik benennen. Nehme ich (dann) einen "Arbeitsauftrag" mit (Bibelzeile, Koan, Frage ans Universium) und lasse mein Hirn damit rumspielen, würde ich sagen, der Richtungspfeil zeigt auf Esoterik (im Sinne von LF) oder spiritueller/esoterischer Suche (im Sinne der von mir vorgeschlagenen Definition).

Spätestens wenn ich dir sage "Wenn du ausreichend lange und erfolgreich meditierst, wirst du die Alleinheit allen Seins erkennen", haben wir den Raum der Meditation als Teil/Technik/Instrument einer Spiritualität (im Sinne einer transzendenten Lehrmeinung) bzw. spirituellen Praxis erreicht.
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*******ire Mann
1.617 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ***le:
Zitat von *******ire:
Nein, es ist heute tatsächlich jedem zugänglich der es lernen möchte. So hab ich es erfahren. Zumindest mir war es zugänglich.

Na siehst du. Also bringt uns die Definition mittels Eso- und Exoterik schon mal nicht weiter.

Zitat von *******ire:
Wozu zählst du Kontemplation und Meditation?

Wozu ich die zähle? Zu nichts. Die stehen für sich. Kennst du denn etwas der Meditation Ähnliches oder Vergleichbares, sodass man beides einer Kategorie zuordnen könnte?
Sehr gut argumentiert!

Danke dir für deine Sichtweise! *top*
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*******ire Mann
1.617 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ********hand:
Guten Abend ihr beiden *g*
Ich sehe, ihr habt schon gut angefangen und versucht, eine Definition von Esoterik dingfest zu machen. Gerne möchte ich meine zwei Cent Gedanken zur Eingangsfrage und zur Diskussion beitragen.

Ich musste mir auch erstmal Gedanken machen, wie ich Esoterik - speziell in Abgrenzung zur Spiritualität - verstehen will, um auf die von LF suggerierten vier Koordinaten zu kommen. Ich für mich arbeite jetzt erstmal mit:

"Spiritualität - auf eine höhere/tiefere Wahrheit/Weisheit und/oder Transzendentes ausgerichtete Lehrmeinung/Erklärung" (ggf. zu ergänzen mit "mit einem gewissen Wahrheitsanspruch"?) und
"Esoterik - Wissen/Inhalte, die 'extracurricular' bzw. 'nicht für jedermann' (zugänglich) sind".

Somit ist ersteres grundsätzlich erstmal etwas jedermann Zugängliches (jede große Religion, TCM ...), während zweiteres ganz normale Praxis fast aller (mir bekannter) Stile und Meister*innen ist (Stichwort "äußerer Schüler - innerer Schüler" oder auch "Masterclass", "Hacks" etc.). Mit einer Benennung von mittlerweile (!) zugänglichem Wissen als (historisch) esoterisches Wissen im Vergleich zu seit jeher (frei) zugänglichem Wissen kann ich also gut leben. Was haltet ihr von dem Vorschlag zum Weiterarbeiten?

Zur Eingangsfrage:
Ich komme aus der japanischen Richtung (Budo, Bugei) und wie fast alles Fernöstliche, ist auch die "Welt" aus der ich komme, ursprünglich mal dem Buddhismus, Konfuzianismus und Shinto (et. al.) über den Weg gelaufen bzw. in der modernen, deutschen Rezeption (ggf. unwissendlich) mit spirituellen Lehren bzw. Habitus ausgeschmückt worden. Für mich macht auch gerade die Frage nach Moral/Ethik, Haltung, Wert, Weltanschauung (etc.) einen zentralen Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst aus. (Disclaimer: ist meine Ansicht, will die Diskussion nicht in diese Richtung (Was ist KK/KS/SV...?) verschieben.)

'Extracurriculares' Wissen (im Sinne der Definition oben) ist mir auch schon oft begegnet (kommt in traditionellen (japanischen) Stilen häufiger vor (Stichwort: Lehrbücher/Maikimono, die "dem Feind" in die Hände fallen könnten und deswegen unvollständig oder absichtlich verfälscht sind), ist mir aber auch selbst in der Gestalt untergekommen, dass (Groß-) Meister*innen aus ihrem Leben, ihrer Erfahrung oder ihrem Beruf ergänzt haben (Osteopathie, Psychologie, Militär ...). Beides sehe ich soweit als normal an. Das Exkludierende, Esoterische daran ist dann die Tatsache, dass diese Infos nicht offiziell, 'hinter vorgehaltener Hand' (beim Seminar in großer Runde *xd* ), aber auch abends beim Bier oder wirklich in einer vier bis sechs Ohren Runde "nur" (!) den Anwesenden erzählt werden.
Spannender wird es in den Fällen, wo wir das Thema Energie(arbeit) berühren. Da wird für mich auch mitunter die Grenze zu Esoterik im umgangssprachlichen Sinne (als "nicht der aktuell dominanten, rational-wissenschaftlichen Lehrmeinung entsprechend oder mit dieser vereinbar") überschritten. Und das ist mir auch schon auf verschiedenen Kontineten bei verschiedenen Großmeister*innen verschiedener Stile passiert. Ging es um "Erfrischungsdrinks" durch Energieinfusion selber machen oder um beschleunigte Wundheilung durch Handauflegen oder auch Kappo/Kuatsu-Techniken als Erste-Hilfe-Maßnahmen. Von dem ganzen Bereich der Energiekampftechniken (Meridiane, Farben vorstellen, um Wirkung zu maximieren, verschiedene Kampfschreie) ganz zu schweigen.

Das für mich Interessante daran ist jedoch, dass ich bei einigen dieser Momente oder Erzählungen Effekte selbst gespürt habe, reproduzieren konnte oder mir "zusammenbasteln" konnte (inkl. nachträglicher Verifikation in anderen Kontexten, ohne dass ich gefragt oder es angesprochen hätte), die ich auch bei allem Abzug von (Auto-)Suggestion und anderen psycho-x Effekten nicht zufriedenstellend erkären kann.
Mittlerweile habe ich genug Versatzstücke und Erfahrungen gesammelt, um der Sache ontologisch agnostisch (im Sinne von: mir ist wurscht, ob es das gibt) und pragmatisch ("es hat (ausreichend oft) den prognstizierten Effekt, wenn ich es auf diese Art mache").
Tatsächlich biege ich gerade u.a. auf die Energie-Schiene ab, weil ich glaube, dass sie (selbst wenn es keine Energie im Sinne von Ki o.ä. gäbe) positive Effekte auf meine Techniken und mein Verständnis von Bewegung, Begegnung und Technik haben könnte.
Und wenn nicht, habe ich halt "nur" ein paar interessante (weniger Sci- als Fiction-) Bücher gelesen. *g*

WOW!!! -Vielen vielen Dank!
Soweit bin ich noch lang nicht. Auch wenn du dich hier sehr bescheiden gibst, -Danke sehr für diese Ausführung!
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*******ire Mann
1.617 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ********hand:
@*******ion etc: Ich würde hier wohl mit LF gehen und sagen, es können mehrere Aspekte greifen. Setze ich mich erstmal hin und werde ruhig (mit oder ohne Atemtechnik, Visualisierung ...), würde ich es erstmal als meditative Praxis/Technik benennen. Nehme ich (dann) einen "Arbeitsauftrag" mit (Bibelzeile, Koan, Frage ans Universium) und lasse mein Hirn damit rumspielen, würde ich sagen, der Richtungspfeil zeigt auf Esoterik (im Sinne von LF) oder spiritueller/esoterischer Suche (im Sinne der von mir vorgeschlagenen Definition).

Spätestens wenn ich dir sage "Wenn du ausreichend lange und erfolgreich meditierst, wirst du die Alleinheit allen Seins erkennen", haben wir den Raum der Meditation als Teil/Technik/Instrument einer Spiritualität (im Sinne einer transzendenten Lehrmeinung) bzw. spirituellen Praxis erreicht.

Es gibt soviel Beweggründe für Mediataionen wie es meditierende gibt.
Aber so ist es ja bei allem.

Ich mach mir auf jeden fall weiter Gedanken und fühle rein.

Ich meditiere viel um zu Visualiesieren und zu imaginieren. -Um Bewegungsabläufe abzuspeichern. Das ist dann sicher nicht mehr spirituell, sondern hat einen wissenschaftlichen Hintergrund. Aber dennoch ist alles in allem für mich miteinander verwand.
***le Mann
332 Beiträge
Ich glaube wir können uns darauf einigen, dass Kampfkünste Körper, Geist und Seele formen. Vielleicht kommt es gar nicht so sehr darauf an, das noch in spirituell, energetisch oder esoterisch einzuteilen.
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*******ire Mann
1.617 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ***le:
Ich glaube wir können uns darauf einigen, dass Kampfkünste Körper, Geist und Seele formen. Vielleicht kommt es gar nicht so sehr darauf an, das noch in spirituell, energetisch oder esoterisch einzuteilen.

Da hast du sicherlich Recht. Der Name wird zur Nebensache
***al Mann
52 Beiträge
Bei den asiatischen Kampfkünsten gehört die Energiearbeit (unter verschiedenen Namen) immer dazu.

Im Taiji Chuan wo ich herkomme, steckt das Chi schon im Namen. Wie ich mal gelernt habe, wird zwischen inneren und äußeren Kampfkünsten unterschieden. Bei den Inneren geht liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit der inneren Energie, bei den äußeren auf dem Training von Muskeln und Motorik.

Dass in unserem Körper außer Nerven, Blut- und Lymphgefässe auch noch andere Verbindungen existieren ist mittlerweile auch in der westlichen Medizin angekommen.

Bei Esoterik geht es nach meiner Auffassung darum, wie Energie von einem zum Anderen oder aus dem "Kosmos" auf den Körper übertragen wird. Wer daran glaubt, kann Erfahrungen machen, die bei anderen auf Unverständnis stoßen. Wie immer wenn es um Glauben geht: Man lässt dem Anderen seinen Glauben oder man versucht ihn zu "bekehren", was selten gut kommt.
********2014 Mann
1.250 Beiträge
Schön wau
****in Paar
161 Beiträge
Zitat von ***al:

Im Taiji Chuan wo ich herkomme, steckt das Chi schon im Namen.

Hallo Mikal,

dem Rest deines Beitrages kann ich absolut zustimmen, diese Aussage muss ich jedoch korrigieren. Im Namen Taijiquan 太极拳 steck Qi 氣 überhaupt nicht drin.

Dieser verbreitete Irrtum geht auf das veraltete und sehr unpräzise Transkriptssystem Wade-Giles zurück (dort: Tai Chi Chuan und Chi). Inzwischen wurde es durch andere, präzisere Transkriptionen wie Pinyin ersetzt (hier: Tàijíquán und Qì).
Es sind zwei völlig unterschiedliche Schriftzeichen, die unterschiedliche Bedeutungen haben und auch unterschiedlich ausgesprochen werden. *zwinker*

VG
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