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Homeschooling

*****nja Frau
30.384 Beiträge
Themenersteller 
Homeschooling
Wie kommt Ihr den so zurecht mit dem Homeschooling ?

Bei uns klappt es zu Hause nicht !

Das Internet will als nicht so wie wir möchten und stürzt öfters ab, auch die Lernplattform funktioniert auch nicht immer und scheint öfters überlastet zu sein. Manche Links dort lassen sich nicht öffnen oder es poppt ein Fenster nach dem anderen auf, sodass man den Browser wieder schließen muss.
Und als ob das nicht schon alles genug wäre, verweigert mein Sohn 12 (ADHS, LRS, Lehrnbehindert, etc.) die Hausaufgaben und mogelt sich so durch, macht nur das nötigste und das in einer Sauklaue die man kaum lesen kann, was uns schon einen anschieß der Klassenlehrerin eingebracht hat.
Macht alles echt kein Spaß mehr ... na aber zum Glück kann er mit Rücksprache der Schulleitung ab Montag wieder die Schule besuchen.

Bin ich den die einigste die hier so Probleme hat ?
********Bert Paar
1.461 Beiträge
Huhu 🙂
Wir haben fünf Kinder im Alter von 22, 19, fast 17, 7 und 4 Jahren.
Jedes Kind ein Unikat!

Mittlerweile kümmern sich die Großen eigenständig um ihre jeweiligen Abschlüsse. Die Große hat letzten Sommer ihre Ausbildung inkl. Fachabi gepackt, die 19jährige hat bald Abiprüfung 🙈 und der fast 17jährige wird nicht über Hauptschulabschluss nach Kl 10 hinauskommen!
Die 7jährige ist im Sommer eingeschult worden.
Im Großen und Ganzen kann ich nicht klagen.
Internet funktioniert gut, obwohl Dominik auch Homeoffice hat .... vier bis fünf Leute sind am Pc und Handy. Wir wohnen auf dem platten Land ohne Glasfaser etc.
Aber es geht!

Die Schulen und Lehrer*innen kümmern sich unterschiedlich gut, aber wie gesagt es langt alles.

Die Kleine kommt super mit. Ihr Lehrer ist sehr engagiert und hält spitze den Kontakt!

Ich bestärke/belohne sie zudem wöchentlich mit einer kl Aufmerksamkeit. Das spornt enorm an.



Allerdings ist es so, dass ADS, ADHS und andere diagnostizierbare Herausforderungen das Lernen im Allgemeinen sehr erschweren kann. Eltern kommen da oft an die Grenzen des Machbaren.
Wenn dann noch Vorwürfe seitens der Schule dazukommen, zermürbt das noch mehr.

Ich weiß wovon ich rede, denn zwei der Großen hatten ähnliche Probleme. Allerdings ohne zusätzliches Corona.

Ihr betroffen Eltern müsst da gut auf Euch aufpassen zurzeit!
Geht nicht täglich über Eure Grenzen! Das hilft niemandem! Kinder, Haushalt, Schule, Arbeit, evtl finanzielle Probleme, evtl gesundheitliche Probleme, Partnerschaft,.... alles ist nicht gleich gut zu schaffen! Also nötigen Ballast abwerfen, vorallem schmerzende Äußerungen von Lehrkräften die nicht weiterhelfen!

Man muss lernen sich abzugrenzen. Auch wenn es schwer fällt und man in Sorge um die eigenen Kinder ist.
Was nicht schaffbar ist, lasst es liegen...nachholen kann man immer noch.
Es ist ja so, dass von der Pandemie alle betroffen sind, nicht nur einzelne Kinder.
Ich bin der felsenfesten Meinung, dass es dauern wird aber alle Kinder zu guten Abschlüssen kommen können.
Angst der Eltern hilft den Kindern nicht!

Ich arbeite täglich im Kindergarten und sehe, dass Kinder vor allem eines brauchen: wenigstens ein mutiges authentisches Elternteil, das Verlässlichkeit gibt und Hoffnung ausstrahlt, egal wie prekär die Situation auch sein mag!


Lg Juli
******ius Mann
925 Beiträge
Also bei uns hat das Homeschooling recht gut geklappt.
Unser Zwerg ist 7 und jetz gleich im ersten Jahr so ein Theater waren natürlich ne Herausforderung, aber wir haben uns ziemlich schnell eingespielt. Allerdings macht seine Lehrerin das auch wirklich gut und ist mit der entsprechenden Technik auch wirklich fit. Ich denke da steht und fällt ganz viel mit der Lehrkraft.
****a83 Frau
787 Beiträge
Wir haben vor ein paar Wochen angefangen, jeden Tag einen genauen Stundenplan darüber zu schreiben, was der Große wann machen muss. Neben den Schulaufgaben des Tages auch inklusive Pausenzeiten, netflixen, Schoki naschen, aufräumen usw. Seitdem läuft es ziemlich gut, weil er Sicherheit hat und wir keinen Streß kriegen, weil er alle 5 Minuten in mein Meeting platzt und fernsehen will, obwohl die Hausaufgaben nicht fertig sind. Und er fühlt sich eingebunden in die Planung, weil wir zusammen festlegen, in welcher Reihenfolge er was macht.
Unsere Tochter ist sehr Tagesform- abhängig. Manchmal geht quasi nichts, manchmal ist um 10:15 das Tagespensum geschafft.
Wenn's gut läuft, arbeiten wir einen halben Tag vor, als Puffer für schlechte Tage.

Wir haben aber immer den Stoff für eine Woche da.
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