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Einvernehmlich - unromantisch oder ein individueller Weg ?

****Gut Mann
198 Beiträge
Für mich ist vieles ein Frage der Geste. Wenn ich einer älteren Frau die Tür aufhalte, ist ja wohl klar, dass ich eine Hilfestellung anbiete (und ich mich trotzdem durch meine Haltung vergewissere, ob sie es annimmt - etwa durch ein "Bitteschön"). Bei einer jüngeren hübschen Frau zählt die Geste umso mehr, weil durch einen Blickkontakt schnell geklärt ist, ob sie es annimmst oder nicht. Dieser Blickkontakt kann in etwa vermitteln "Du siehst toll aus und ich tu das jetzt gerne, weil ich Deine Schönheit bewundere" oder gegenteilig (übergriffig) "Na komm du mal hier vorbei, dann kann ich dir auch auf den Po gucken".
Eine Geste kommt für mich aus dem eigenen Inneren und kann nur dann überzeugen, wenn man auch sich selbst "ok" findet.
Der Trend ist doch "nur", dass wir uns diesen "Kleinigkeiten" gegenüber bewusster geworden sind.
******una Frau
7.029 Beiträge
Oh man . ich halte jemandem die Türe auf, wenn es sich ergibt..

Vollkommen unabhängig von Alter, Geschlecht, Schönheit, oder dem individuell empfundenen Mangel an Schönheit, Hautfarbe, Nationalität..

DAS ist vielleicht mit ein Teil der Krux!
**********ede56 Mann
5.898 Beiträge
@****ke
Lieber @*********arry …

Wäre dann deiner Meinung nach, das Erfragen einer BH-Größe, bei einer Frau mit der man in keiner engeren Beziehung steht, auch übergriffig?

In der Tat wäre das für mich übergriffig. Auf die Idee würde ich gar nicht kommen. Frauen habe ich mir noch nie nach ihrer BH Größe ausgesucht.
Für mich sind andere nicht körperliche Dinge wichtiger. Natürlich muss ich die Gesamterscheinung sympathisch finden, aber ohne die anderen Dinge passiert da nix.
****ke Frau
1.849 Beiträge
Zitat von *********arry:
@****ke
Lieber @*********arry …

Wäre dann deiner Meinung nach, das Erfragen einer BH-Größe, bei einer Frau mit der man in keiner engeren Beziehung steht, auch übergriffig?

In der Tat wäre das für mich übergriffig. Auf die Idee würde ich gar nicht kommen. Frauen habe ich mir noch nie nach ihrer BH Größe ausgesucht.
Für mich sind andere nicht körperliche Dinge wichtiger. Natürlich muss ich die Gesamterscheinung sympathisch finden, aber ohne die anderen Dinge passiert da nix.

Vielen Dank für deine Antwort…

Drum hüte sich, wer den ersten Stein wirft … man kann Dinge auch glatt mal vergessen *hutab*
*********_Typ Mann
4.037 Beiträge
Es geht mir so auf den Sack!

Aus Mücken Elefanten machen.

Einvernehmlich.

Echt jetzt, dieses auf alle und jeden Rücksicht nehmen, sich keinen albernen Scherz erlauben und sich auch noch merken müssen wer mit Du, Sie, Ihr, ihm, sie, es Euch und Euer angesprochen werden will.

Ich darf einfach nicht mehr Ich sein.
Auch ich gehöre in die Fraktion der Türaufhalter. Ich will freundlich sein. Mein Antrieb ist wohlwollend. Wird das nicht respektiert? Was ist mit meinem Bedürfnis Höflich zu Fremden, Kollegen oder Nachbarn zu sein.
Muss ich das personenbezogen individuell anpassen?

Scheiß drauf. Wenn mich die BH Größe interessiert, frage ich danach. Allerdings nicht ohne meine Frage zu begründen.
Ein bisschen Eier hab ich schon um evtl Missverständnisse zu klären.

Und in meinen Augen ist das ist alles nicht übergriffig.

Wohlwollen, Respekt, Toleranz und ein bisschen Führsorge dürfen nicht eingleisig sein. Wer kooperativ ist und halbwegs sachlich kommuniziert findet dann auch Akzeptanz, wenn es erstmal vermeintlich nicht einvernehmlich erscheint.

Sollte dies nicht möglich sein, ist mindestens einer der Parteien starrsinnig und weit weg von Toleranz.
*********_Typ Mann
4.037 Beiträge
@*********arry ich schätze dich sehr und will deine Haltung zum Thema BH nicht angreifen.
Nur meine Meinung kundtun.
**********ede56 Mann
5.898 Beiträge
@*********_Typ

Nö alles gut, so eng sehe ich das nicht. Habe da unbewusst missverständlich auch mal etwas in die Richtung kommuniziert.
Ich finde den Busen einer Frau hocherotisch, nur habe ich wenig Ahnung von den Größen. Deswegen sind die für mich auch nicht so wichtig.
****ga Frau
1.031 Beiträge
Themenersteller 
@*********_Typ
Konntest du im Laufe deines Lebens schon mal mehr du selbst sein ?
Wenn ja, warum?

Mir fielen dazu spontan zwei Aspekte ein.
1. "Früher" gab es mehr gesellschaftliche Normen, mehr Verpflichtungen, Regeln u.ä.., was hieße, dass du heute eigentlich größere Freiheiten hättest.

2. Schreibe ich später, um erst einmal deine Antwort abzuwarten. *zwinker*
*******er66 Mann
2.915 Beiträge
Zitat von ****ga:

1. "Früher" gab es mehr gesellschaftliche Normen, mehr Verpflichtungen, Regeln u.ä.., was hieße, dass du heute eigentlich größere Freiheiten hättest.

Das glaube ich eher nicht. Die Regeln und gesellschaftliche Normen haben sich nur verändert. Es sind aber nicht weniger sondern eher mehr geworden. Die Chance heute etwas "falsch" zu machen und einen Shitstrom zu erleben sind heute viel höher geworden. Wir leben im Zeitalter des "Emphörismus". Ich fand das Leben in den 1980ern deutlich freier als heute.
*********_Typ Mann
4.037 Beiträge
@*******er66 hat schon ganz gut auch meine Gedanken dazu geäußert.
****ga Frau
1.031 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *********_Typ:
@*******er66 hat schon ganz gut auch meine Gedanken dazu geäußert.
Ich dachte, da du oben schriebst, genug Eier für die Klärung von Missverständnissen zu haben, dass das auch für die Erläuterung deiner Meinung gilt.

@*******er66
Das ist genau die Sache, auf die ich hinauswollte.
Was ist persönliches Empfinden aus anderen Lebensphasen und was sind wirkliche Verbesserungen oder Verschlechterungen im Laufe der Zeit ?
In der Jugend und in die Zeit bis -sagen wir- 35-40 Jahren herrscht ja bei vielen das Gefühl vor, ihnen stünde die Welt offen. Man ist in der Paarfindungsphase, heiratet vielleicht, bekommt vielleicht Kinder, beruflich geht´s voran oder ist es zumindest erträglich bis interessant.
Wenn Menschen dann älter werden, scheitern vielleicht Beziehungen, ändert sich die Einstellung zum Beruf oder die Bedingungen, dreht sich die Welt einfach weiter.
Wer heute noch das Gefühl hatte, mitten im Leben zu stehen, technisch alles zu verstehen, sich sicher im gesellschaftlichen Leben bewegen zu können, wird ganz sicher in 20 Jahren feststellen, dass sich alles ein bisschen oder sehr stark (je nach persönlicher Wahrnehmung) verändert hat. Natürlich meistens gefühlt nicht zum Besseren.

Shitstorm ist wohl eher nur möglich, wenn man/frau mit seiner Meinung an die Öffentlichkeit tritt oder gesellschaftliche Regeln übertritt.
Da die sich immer verändern, die Regeln, müsste man ein bisschen flexibel bleiben oder eben den Gegenwind aushalten können.

Auffällig ist, dass z.B. meine Altersgruppe größtenteils problemlos die Vorteile der digitalen Kommunikation in Anspruch nimmt, aber für manche die Nachteile zu dem Ausspruch "früher war´s irgendwie einfacher" führen.

Was aber auf jeden Fall sich nicht nur subjektiv verändert hat, sondern eben auch messbar objektiv ist, sind die Lebensumstände von Frauen hier in unserem Land. Da ist m.M.n. noch viel Luft nach oben. Aber trotzdem schreitet die Selbstermächtigung von Frauen voran.
Mann darf sich so einiges nicht mehr erlauben, was früher hingenommen oder sogar als normal betrachtet wurde.
Ganz grob gesagt wird den Männern etwas vom gewohnten Verhaltensreportoire genommen und die Frauen gewinnen an Möglichkeiten.
Umgekehrt aber könnten Männer sich auch zunehmend von der traditionellen Männerrolle emanzipieren und eine neue Formen des Mannseins entwickeln.
Um dann eben zu schauen, welches Gegenüber denn passt.
Und ja, das ist nicht einfach im Sinne von "einmal gelernt, 50 Jahre praktiziert", aber ich finde es herrlich, auch als Ü50-Mensch noch so viel Neues mit anderen Menschen ausprobieren zu können... einvernehmlich natürlich. *sonne*
*********_Typ Mann
4.037 Beiträge
Zitat von ****ga:
von Ein_08_15_Typ:„@*******er66 hat schon ganz gut auch meine Gedanken dazu geäußert.Ich dachte, da du oben schriebst, genug Eier für die Klärung von Missverständnissen zu haben, dass das auch für die Erläuterung deiner Meinung gilt.

Oha. Findest du nicht, das nicht übergriffig ist? Darüberhinaus provokant.
Ich schon.
Ich kann dir auch genau erklären warum: weil du es nicht mir überlässt wie ich mich zu Deinen Fragen äußere. Du erwartest Antworten.
Einvernehmlich bedeutet für mich, wenn beide darüber reden wollen, müssen beide gegebenfalls mit den Antworten des anderen klar kommen.
Und wenn einer von beiden sagt: für mir ist alles gesagt und das Thema ist erledigt, ist es nicht mehr einvernehmlich, wenn bei dem anderen Redebedarf ist.

Das ist paradox.
Sokrates würde sich an dem Thema reiben bis ihm die Ohren glühen.

Also ich beantworte völlig eierlos Deine Frage, dafür würde ich mich freuen, wenn du mir folgende, weniger provokant beantwortest:
Erzähl mir Mal warum ich ein genanntes Argument wiederholen soll?
Reicht es nicht, wenn ich sage: stimmt?

Die "Regeln" haben sich teilweise geändert. Und sie sind mehr geworden.
Bis jetzt ist das nur ne Feststellung ohne Wertung.
Darum geht es doch, die eigene Meinung zu Positionieren und nicht irgendwenn zu überzeugen.
****ga Frau
1.031 Beiträge
Themenersteller 
Ich möchte noch einmal anführen, dass ich das Thema eröffnet hatte, um ein bisschen mit anderen über den Aspekt der "Einvernehmlichkeit" zu schreiben. Es ist interessant, für mich zu erfahren, wie andere damit umgehen. *blume*

@*********_Typ
Erzähl mir Mal warum ich ein genanntes Argument wiederholen soll?
Reicht es nicht, wenn ich sage: stimmt?


Dafür gibt es keinen Grund. Das kann man so machen, klar.
Manche Menschen erläutern aber ihre Argumente, Beweggründe u.ä. gern in einer Diskussion, wenn jemand nachfragt.

.......................
Mich fasziniert die Tatsache, dass es, je älter die Menschen werden, immer gleichaltrige Menschen gibt, die mit Spaß, Lust und Neugierde leben, Neues beginnen, mühelos mit neuen Normen umgehen lernen, Altes abwerfen (sofern entbehrlich, was ja Interpretationssache ist), während es wiederum viele Menschen gibt, die sich "früher" wohler fühlten und mit den "modernen Zeiten" fremdeln.
Wenn man mal von Gründen wie schwerer Krankheit, Armut, Schicksalsschlägen u.ä. absieht, ist es oftmals eine innere Gestimmtheit, die nach außen dringt.
Das war jetzt OT, aber eben ein Aspekt, der mit der Forderung nach Einvernehmlichkeit einhergeht.
Akzeptiere ich diese Forderung überhaupt oder finde ich sie doof oder überflüssig, aufgebauscht oder "unromantisch".
DENN die traditionelle Beziehungsanbahnung, ja früher auch die Ehe an sich, geht mit einer klaren Führungsposition des Mannes einher - etwas, das die Männer hier im Joy in vielen Themen beklagen.

Ich möchte das Thema aber nicht überstrapazieren. *sonne*
*********_Typ Mann
4.037 Beiträge
Dein Thema ist dann wohl eher Anpassung an Wertschätzung und persönliche Entwicklungsfreiheit?
****ga Frau
1.031 Beiträge
Themenersteller 
Ich habe mein Thema absichtlich recht offen formuliert, um viel Freiraum für mögliche Sichtweisen zu lassen.
****ke Frau
1.849 Beiträge
Liebe @****ga

Wenn ich deinen Beitrag lese, und richtig verstanden habe, dann würde ich behaupten wollen dass es einfach ALLES mit einer persönlichen Entwicklung und Bewusstseinsstufe zu tun hat.

Wir sind über die Jahrhunderte sehr patriarchal geprägt worden. In festen Bahnen und Vorgaben einzementiert.

Das gab Sicherheit in Bezug auf Verhaltenskodex, gab Männern freie Ressourcen, Frauen ihren Platz und ließ gleichzeitig keinen bis wenig Raum für persönliche Entfaltungsmöglichkeiten.

In Summe (heutzutage) vermute ich, hängen all die von dir aufgeführten Dinge vom Individuum ab. Nicht mehr so stark von gesellschaftlichen Dogmen.

Bin ich Kritikfähig? Bin ich mehr im ICH oder mehr im WIR unterwegs?

Habe ich die Bereitschaft mich zu ändern oder bzw mein Mindsetting zu überdenken und zu verändern…?

Bin ich grundsätzlich Offen für Neues, oder hafte ich lieber am Alten, mir vertrautem fest?

Diese individuellen Eigenschaften spiegeln sich dann auch in meinen Beziehungen wieder…

Wenn ich im alten Muster bleibe, dann ist das bequem, gibt Sicherheit und ich kann mein Umfeld besser einordnen nach gut/schlecht… richtig/ falsch etc..

Offen zu bleiben, andere Sichtweisen zu respektieren oder im Idealfall auch mal zu überdenken… ist anstrengend, bedeutet ständige Arbeit an sich selbst…

Zusammengefasst, in Bezug auf Beziehungen, würde ich sagen…eine wahrhafte Beziehung in völligem Einklang und auf Augenhöhe zu führen (fern von gesellschaftlichen Normen vom Rollenverständnis Mann/Frau) ist äußerst anstrengend und viel Austausch, Arbeit, Diskussionen etc

Das bindet sehr viel private Zeit und Energie…

Daraus kann dann zwar langfristig persönliches Wachstum entstehen (Siehe Erich Fromm.. die Kunst des Liebens , und Vom Haben und Sein)…

Ist das aber von Jedermann wirklich gewollt? Ist Jeder dazu in der Lage?

Ich glaube nein..

Wenn Jemand diese allumfassende Beziehung auf Augenhöhe haben möchte, dann darf man nicht mehr im Ich verhaftet sein… das übergeordnete muss dann immer das Wir sein. Immer!

Ansonsten streitet und zankt man sich wahrscheinlich bis zum letzten Tag.
****Gut Mann
198 Beiträge
Zitat von ******una:
Oh man . ich halte jemandem die Türe auf, wenn es sich ergibt..

Vollkommen unabhängig von Alter, Geschlecht, Schönheit, oder dem individuell empfundenen Mangel an Schönheit, Hautfarbe, Nationalität..

DAS ist vielleicht mit ein Teil der Krux!

Das mach ich auch so. Mir ging im es Betrag um die Geste dabei. Hier war ja schon die Rede davon, dass es teilweise als übergriffig angesehen wird. Verstehst Du?
*********_Typ Mann
4.037 Beiträge
Zitat von ****ke:

Wenn Jemand diese allumfassende Beziehung auf Augenhöhe haben möchte, dann darf man nicht mehr im Ich verhaftet sein… das übergeordnete muss dann immer das Wir sein. Immer!

In vielen stimme ich dir bei.
Aber ohne ein Du und ein ich kein wir.
Für mich sind alle drei gleichzeitig wichtig und wertig.
Nicht kontinuierlich sondern eher schwankend.
Mal das eine, Mal das andere.

Ich möchte gemeinsam mit meiner Partnerin partnerschaftlich und kooperativ im wir sein. Und wenn einer von uns Wünsche oder Bedürfnisse hat die der andere weder erfüllen kann, noch möchte, dann darf sich derjenige auch aus dem wir begeben um seine Wünsche/Befürfnisse alleine zu erleben.
Meine Partnerin würde sagen, dass wir auf Augenhöhe sind. Ich habe allerdings schon mit dem Begriff ein Problem.
Wir können uns diesbezüglich nicht auf eine Definition einigen. Aber das müssen wir auch nicht um im wir zu sein. Jeder darf und soll auch in seinem Ich bleiben. Und es für sich so definieren wie er es sieht.

So wie du es beschreibst bekomme ich ein Bild von einer harmonischen Symbiose, zwischen zwei Menschen.
Und ich freue und staune jedesmal wenn ich solch Symbiose als Paar begegne.

Aber ich könnte es nicht. Mir ist sowohl meine als auch ihre Freiheit und Autonomie sehr wichtig.
Um das zuzulassen muss man auch viel reden. Und verstehen.
****ke Frau
1.849 Beiträge
@*********_Typ

Wir sprachen ja von Beziehungen.

Auch wenn ich eine Beziehung habe, gibt es Bereiche die ich vornehmlich nur im ICH lebe…

Z. B. meinen Job, ein bestimmtes Hobby, etc.

Aber es ging ja um das gemeinsame Leben… und da hingegen ist die Frage, in wie weit ich auch innerhalb einer Paarbeziehung überhaupt in der Lage bin, mein ICH-zentriertes Denken und Handeln abzulegen, und im WIR zu denken und zu agieren.

M.M.n. (Und ich muss ja nicht Recht haben) ist eine Paarbeziehung auf Augenhöhe und Wachstum nur möglich, indem beide Partner das WIR in den Vordergrund stellen .

Und das tun im allumfassenden Maße vermutlich die Wenigsten…

ansonsten würden in unserer Gesellschaft Paarbeziehungen besser viel besser gelingen und es gäbe weniger Scheidungen 🤷‍♀️

Eine Symbiose ist nicht erstrebenswert. Eine Symbiose ist ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis indem man die Defizite des anderen bedient.

Beispiel: ein Narzisst hat eine sehr mütterliche Partnerin. Sie verzeiht im ALLES wie die Mutter dem Kind. Sie wird quasi zum Mutterersatz. Das ist eine Symbiose.

Oder der väterliche Mann und die kindliche Frau… das sind klassische symbiotische Beziehungen.

Solche Konstellationen funktionieren durchaus sehr sehr gut. Allerdings ist in solchen Beziehungen kein Wachstum möglich. Weil Jeder nur sein Defizit in der emotionalen Reife gefüttert haben will. Man spricht von Verstrickung.

@****ga , wenn ich sie richtig verstanden habe, zielt aber auf Beziehungen ab, in denen Wachstum möglich ist. Und ab wann, bzw ab welchem Punkt man das erreicht und wann es eventuell kippt.
*********_Typ Mann
4.037 Beiträge
Ich denke auch in einer Symbiose ist Wachstum möglich, wenn man von einander lernt. Beziehungsweise lernen und sich entwickeln will.

Ich möchte das nicht pauschal als Wachstumsbremse deklarieren.

Volker Schmidt in der Augenhöhe hat bezüglich Partnerschaft folgende Idee und Vorstellung: kooperative Partnerschaft.
Er argumentiert, dass in Partnerschaften jeder seine Interessen hat die er durchsetzten will. Das können belanglose Interessen sein, aber auch grundsätzliche. Meist setzt sich einer von beiden durch und der andere "verliert" oder es werden "Geschäfte" gemacht. Egal wie, in dieser Form bekommt im besten Fall nur einer Zufriedenheit.
In seinem Kooperativen Model wird solange nach Möglichkeit gesucht bis beide zufrieden sind. Dabei ist auch stets das das Ziel. Zufriedenheit und Glück auf beiden Seiten und nicht das durchsetzten der eigenen Interessen.
Das kann anstrengend sein. Meiner Meinung und Erfahrung nach ist es es aber nur zu Beginn, je besser man sich kennt um so einfacher wird es.

https://liebe-auf-augenhoehe.de/beziehung-oder-partnerschaft/

Er beschreibt das sehr einfach und präzise.
****ke Frau
1.849 Beiträge
@*********_Typ

Bitte google den Begriff „Symbiosen“ in seiner Definition in Bezug auf Paarbeziehung/en

Das ist wissenschaftlich gestützt und nicht Grundlage einer „Disskussion“ in Bezug auf …. „aber ich finde schon…“

Bitte nicht persönlich nehmen, du hast natürlich das Recht auf deine Meinung

Vermutlich ist das Thema auch einfach zu komplex( ohne Vorkenntnisse) 🤷‍♀️.
*******dDay Frau
4.626 Beiträge
Zitat von ****ga:
Einvernehmlich - unromantisch oder ein individueller Weg ?


...


Alles müsste zärtlicher, fragender, behutsamer vonstatten gehen.

Wie seht ihr das?
Ist es für euch unromantisch, da eben transparent und auch abgesprochen?
Oder findet ihr es schön, so ganz anders miteinander umzugehen?

Ich freue mich auf eure Meinungen. *cocktail*

Ich hatte mal eine Nacht mit einem jungen Mann, der völlig unverkrampft immer zwischendurch, fließend beim Sex fragte, ob er dieses machen darf, ob ich jenes mag...das war so absolut im Flow, dass ich es total sexy fand.

Nicht unromantisch, sondern auf eine erotische Art respektvoll.
*******x_01 Frau
7.964 Beiträge
Absolut wünschenswert, top *top*

So mag ich das auch. *ja*
****ga Frau
1.031 Beiträge
Themenersteller 
@*******dDay
Genau so hatte ich das Thema gemeint.
Danke, dass du es mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht hast.
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