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Die Suche nach dem psychischen Haus

*********stnut Frau
1.110 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Die Suche nach dem psychischen Haus
(Kein Diskussionsthema)

Gerade habe ich wieder knackige 25 Minuten gehört, dicht gepackt mit denkwürdigen Sätzen und Aha-Effekten. Ein neues Wort gelernt: "Identitätsdiffusion" — die passiert, wenn man sich selbst irgendwie abhanden kommt in herausfordernden Übergangsphasen der Persönlichkeitsentwicklung (Wer kennt es nicht...). Und warum ich immer so komisches Zeug träume, das scheinbar gar nichts mit mir zu tun hat... Mit welchen unbewussten Strategien wir versuchen festzuhalten, was wir im Begriff sind zu verlieren. Und warum wir uns mit dem versöhnen sollten, das wir nie sein werden.

Hört mal rein!
https://www.podcast.de/episode/627574093/was-uns-zu-dem-macht-wer-wir-sind-psychoanalyse-der-identitaet-88
***sN Mann
1.541 Beiträge
Ein guter podcast. Auch darin liegt evtl. ein Grund, warum es mir schwer fällt, zu einem Menschen -jc Frau- eine innere Bindung aufzubauen, wenn sie in einer völlig anderen Lebensphase ist (Erikson). Heißt junge Frauen. Freundschaften sind dann oft asymmetrisch, da ich mich erinnern ksnn, was in bestimmten Identitätsphasen in mir passierte, welche Krisen es zu lösen gab. Umgekehrt aber nicht. Asymmetrisch.
Auf jeden Fall ein schöner podcast. Danke!
*********stnut Frau
1.110 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
@***sN Asymmetrische Beziehungen — ganz eigenes spannendes Thema! 🙂
*******ndy Frau
75 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ja, die Assymetrie kommt mir bekannt vor. 😁
@***sN @*********stnut
***sN Mann
1.541 Beiträge
Zitat von *********stnut:
@***sN Asymmetrische Beziehungen — ganz eigenes spannendes Thema! 🙂

Ja- aber es hängt zum Teil mit Identitäten zusammen. Meine Identität als 40 jähriger Mann war weniger komplex als heute. Simpler, eindeutiger aber weniger „tief“. Heute ist mein ganzes Selbstreflektionsvermögen gefragt. Und ich glaube, hier unterscheiden sich weniger Mann und Frau als vielmehr Menschen in verschiedenen Lebensphasen.
Ohne Wertung.
******rin Mann
109 Beiträge
Du hast recht.....
*******2023 Mann
534 Beiträge
Das stimmt @***sN, wir fühlen immer komplexer als in früheren Jahren. Die Antennen sind immer sensibler für sich selbst, aber zur Wahrnehmung auch dem Anderen gegenüber. Blöd irgendwie *gruebel*
********2014 Mann
187 Beiträge
Danke für den Tipp. Hochinteressant.
Ev. deshalb so interessant, da ich mich auch gerade im 'Umbruch' befinde, bzw. mich so fühle.
'Identitätsdiffusion'
Eine Veränderung, ein Übergang in der Identität(?) Eine Entwicklung?
Sicher enorm schwer nachvollziehbar. Woran mache ich fest, was sich in mir geändert hat. - Ist ja fast so, als würde sich die Instanz, die das bewerte könnte, auch verändern. Da fehlt dann eine Konstante, mit der man vergleichen könnte.
*********stnut Frau
1.110 Beiträge
Themenersteller Gruppen-Mod 
Zitat von ********2014:
Danke für den Tipp. Hochinteressant.
Ev. deshalb so interessant, da ich mich auch gerade im 'Umbruch' befinde, bzw. mich so fühle.
'Identitätsdiffusion'
Eine Veränderung, ein Übergang in der Identität(?) Eine Entwicklung?
Sicher enorm schwer nachvollziehbar. Woran mache ich fest, was sich in mir geändert hat. - Ist ja fast so, als würde sich die Instanz, die das bewerte könnte, auch verändern. Da fehlt dann eine Konstante, mit der man vergleichen könnte.

Ich hatte schon öfter in meinem Leben kleinere und größere Identitätskrisen — mag ich gar nicht, solche Phasen. Plötzlich konnte ich nicht mehr mit Gewissheit sagen: 'Ich denke so und so', 'ich fühle dies und das', 'ich bin hier und da verortet in der Welt'... Ich war dann nicht verwurzelt in mir, nicht "eingeklinkt", mein Inneres kein sicherer Hafen. Was sich geändert hatte, konnte ich gar nicht so genau sagen. Nur dass ich mich gerade verändere, war unzweifelhaft. Wie fühlt sich eine Schlange kurz vor der Häutung?

Die beobachtende Instanz, unser Selbst, verändert sich dabei nicht. Das glaube ich.
Kontakt zu ihm zu bekommen und zu halten, ist eine Lebensaufgabe.
**MM Mann
9 Beiträge
Ein interessanter Podcast, den ich eben während der Autofahrt gehört habe.
Dabei wurden einige Themen angesprochen, die zum Nachdenken anregen.

Vielen Dank dafür. 🙂
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