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Kinderbetreuung

Kinderbetreuung
Hat von euch jemand Erfahrung mit Leihomas o.ä. ?

Ich wohne ohne jeglichen Familienanschluss in der Nähe von Saarlouis.
Das Jugendamt hilft selbst dann nicht, wenn das Kind krank ist und man eigentlioch weiter arbeiten müsste. Man hätte kein Personal in der Gegend. Ich müsste das Kind dann zu einer Tagesmutter bringen...krank..

Ich bin bald am verzweifeln, auch weil man so gut wie nie mal spontan abends weg gehen kann..oder nen Clubbesuch.
Auch kann ich nicht jede Arbeit annehmen, weil ich die kleine ja noch auf den Schulweg bringen muss...

Da ich ein zugereister Saarländer bin, kenne ich auch nicht so viele Leute. 99% der anderen Freundinnen meiner Tochter kommen aus der typischen Vorzeigefamilie mit Haus und Mann ....Da kommt man als Alleinerziehende auch nicht wirklich rein...

Ist hier jemand aus dem Raum SLS der Alternativen gefunden hat?
Mal frei
Ohje da ist jemand in der gleichen Situation wie ich auch!

Dachte immer bin der einzigste mit dem Problem niemand mal zum aufpassen zu haben.

Schade das wir so weit auseinander Wohnen den sonst hätte man sich mal gegenseitig helfen können.
*******fter Mann
1.322 Beiträge
Das ist wohl das Los recht vieler Alleinerziehender. Mir erging es lange Zeit genauso. Hier in Berlin ohne Familienanschluss und auch sonst nur sehr überschaubare Hilfen. Letztenendes habe ich einige Jahre wirklich absolut gar nichts unternommen, was irgendwie nach Ausgehen hätte aussehen können. Und auch bei mir ließen sich Kinder und Beruf lange nicht unter einen Hut bringen.

Eine besch… Situation, keine Frage.
Freundschaften bauen sich natürlich umso schlechter auf, je mehr man sich von seinem Umfeld unterscheidet. Auch – so ist mein Eindruck – wird das mit zunehmendem Alter schwieriger. Aber Kind/er kann man vielleicht irgendwann bei deren Freunden "parken", um dann abends loszuziehen. Dafür muss man nicht mit den Eltern befreundet sein.

Insofern, probiere es mal aus, wie es mit den "Leihomis" so ist. Wenn's nicht klappt, dann hast du ja auch nichts verloren. Falls doch, immerhin ein wenig Freizeit gewonnen. Ansonsten bleibt wohl nur Abwarten übrig. Die Kleinen werden größer und man gewinnt peu à peu mehr Freiheiten zurück.
ich hatte das 12 Jahre so ... noch dazu keine Besuchswochenenden, da ich alleiniges Sorgerecht hatte und der Vater kein Umgangsrecht

Von Ulm ins weit entfernte Leverkusen, keine Familie, keine Freunde direkt in der Nähe .. noch dazu waren die alle kinderlos und von daher wären sie mit 2 sehr aufgedrehten Kids sowieso überfordert gewesen. Meine 6 jährige Wochenendbeziehung war mir in der Zeit nur in sofern eine Hilfe, dass wir an den Wochenenden viel Kinder taugliches unternommen haben und ich so einen Ausgleich hatte.
Andere Menschen habe ich in der Zeit hier eher wenig kennen gelernt, weil ich zum einen sonst nur daheim und im Büro war .. und ich die lockere Art der Rheinländer zwar klasse finde, diese aber mit der doch eher zurückhaltenden Art der Schwäbin wenig anfangen können.
Aber die Zeit ist auch vorbei gegangen ...

Heute ist mein Sohn zurück in Bayern, meine Tochter 17 ... sie braucht keinen Babysitter mehr ... und ich könnte ausgehen wann immer ich möchte ... nur bei mir daheim bin ich nach wie vor eingeschränkt, da sie mit ihrem Freund fast nur bei uns ist.
*****eur Mann
211 Beiträge
Als Alleinerziehende/r arbeiten gehen...
...ist für Jugendamt und Familiengerichte anscheinend eines der schlimmsten Dinge, die man tun kann.

In meinem Fall wurde mir von Jugendamt und Familiengericht als negativ angelastet, daß ich ab September eine Umschulung beginnen möchte. Im Zuge meines Antrages auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht wurde mir vorgehalten, daß ich ja dann die Kinder nicht alleine betreuen könnte und deshalb die Kinder bei der Mutter besser aufgehoben wären, die ganztags Zeit hat. Daß die Mutter sich selber kaum und wenig engagiert um die Kinder kümmert, ist selbst von einer Gutachterin bescheinigt. Aktuell vorliegende Entwicklungsverzögerungen der Kinder sind bedingt durch Vernachlässigung in der mütterlichen Obhut - das alles spielt dabei keine Rolle...
Die Kinder möchten lieber bei ihren (Halb-)Geschwistern leben, ich müsste für zusätzliche Betreuung sorgen, also sind die Kinder der Mutter zugesprochen worden.

Fazit:
• Kindeswille = Kindeswohl - egal, was irgendwelche Fakten sagen
• Alleinerziehend und Arbeiten gehen = ganz schlecht für die Kinder

Kaum zu glauben, aber traurige Realität!
***ie Frau
7.328 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ich war als Alleinerziehende nahezu 10 Jahre lang Vollzeit berufstätig.
Und dadurch auch in ein soziales Leben eingebunden. Wenn ich nicht weg kann, lade ich mir Leute ein. Aber ja, die Zeiten wenn die Kinder klein sind, da muss wahrscheinlich jede (r) Alleinerziehende eine Weile zurück stecken. Blöd, aber wahrscheinlich nicht vermeidbar.

Leihomas finde ich gut. Probier es aus. Ein gutes soziales Netzwerk ist eh gut. Wenn man sich mit Eltern der Freunde der Kinder gut versteht ist das auch Gold wert. Andererseits verstehe ich gut, dass man in diese ländliche Familienidylle schlecht rein kommt. Wahrscheinlich ist es über die Kinder dann wieder leichter.

Adie
Wie ich das...
kenne. Auch wenn meine Familie unmittelbar in der Nähe wohnen funktioniert das nicht so. Meine Mutter ist auch noch meine Chefin , d. h. einer von uns MUSS dann arbeiten ergo auch nichts mit raus kommen, mein Vater ist krank und überfordert mit meinem autistischen Sohn.

Die Familie meines Exmannes kann man vollkommen in die Tonne treten: Mein Sohn ist ja vollkommen normal, Regeln und Struktur im Tagesablauf unnütz und 4 Leute erziehen an ihm rum.
Mein Exmann holt ihn nur wegen der "Pflicht" parkt ihn vor dem Fernseher und macht sonst nix, oder eben bei Oma die dem Kind dann alles erfüllt was es will...auch mal gerne seit 5 Wochen abgelsaufene Milchschnitten. Demnach hab ich dann 4 Tage lang einen Kampf meinen Sohn wieder in den gewohnten Rythmus zu bringen.
Meinen Sohn jemand fremden anvertrauen der mit dem Thema Autismus und Zwangsstörung nichts zu tun hat, fällt mir schwer.

Ergo bleib ich daheim. Nachvollziehen können das einige nicht ,diese streich ich dann direkt mal aus meinem Bekanntenkreis.
Andere sagen dann ok wirds halt ruhig schauen wir n Film oder spielen Gesellschaftsspiele.
Aber man lernt so eben auch keine neuen Leute kennen.

Ich werde dazu angehalten arbeiten zu gehen, Teilzeit anders ist mir das nicht möglich, da ich mit seinen Therapietagen die 163 Stunden eh nie voll kriegen würde...zwecks Vater findet der Mitarbeiter des Jugendamtes dass ich nichtmal wissen müsse wo mein Kind sich gerade aufhält oder an wen mein Exmann die Aufsicht abgibt<----sry aber gerade in dem Fall WILL ich das wissen wer mein Kind hat und daran rumdoktort.
******272 Mann
1.163 Beiträge
Dem kann ich nicht beipflichten !
Bei mir war das ganz ganz anders !
Meine Ex Frau hatte schon zwei Kinder ,wovon der Junge in einer Pflegefamilie lebte !
Und die Tochter beim Vater ,bis wir sie da raus geholt haben ,wegen körperlicher und Sexueller misshandlungen !
Das war mit vier Jahren und mit 7oder 8 meinte sie ich schaffe das das ich mit Mama alleine lebe !
Sie hat es leider nicht erkannt das sie lieber eine Therapie machen sollte ,als uns immer gegeneinander aus zu spielen !
Als dann 2009 bei unser ältesten gemeinsamen Tochter dan ein Gehndefekt und ADHS festgestellt wurde ist sie das erste mal auf suche eines neuen Mannes gegangen !
Was aber ein Flop war ,da er sie nur belogen hatte und ihr nichts bieten konnte !
Zum Wohle der Kinder habe ich dann gesagt das sie zurück kommen solle / dürfte !
Das ging dann bis 2014 mehr oder weniger gut !
Und im September 2014 ist sie dann abgehauen ohne Kinder ,wo ich im Krankenhaus lag !
Und sie meinte das sie leben wolle und nun langegenug Kinder aufgepasst hätte ( 22jahre ) .
Das Jugendamt und auch das Gericht haben meinen Antrag auf die Kinder sofort unterstützt und in medizinischen und schulischen Sachen das alleinige Sorgerecht zugesprochen !
Und das ich in Vollzeit ( baumaschienenführer und berufskraftfahrer ) arbeiten gehe
war überhaupt kein Problem !
Dann hat sie den Umgang eingeklagt auf 14 tätig und gleich das erste We war ein Besuch im Pott wichtiger wie die Kinder und damit hatte sie beim Jugendamt verspielt !
Seit gut einem Jahr geht es wieder Berg auf und die Kinder werden auch wieder besser in der Schule .
Auch ja und meine Eltern machen morgens die Kinder zur Schule und nehmen Sie mittags auch wieder in Empfang bis ich dann zu Hause bin !
Alles in allem läuft nun alles in geregelten Bahnen bei uns !
Soziales-Netz
Auf die Ämter sollte man sich nicht stützen. Besonders bei der Wahl einer passenden Betreuung, sind die menschlichen Werte ausschlaggebend und die Kosten hierfür, selbstverständlich nicht von der Hand zu weisen, doch eher zweitrangig.

Du wünscht Dir sicherlich, dass Dein Kind wohl behütet ist und die freie Zeit, auch ruhigen Gewissens genießen kannst. Ob eine ältere Dame, eine Schülerin, ein Schüler, und oder etc. suche sie dir selbst aus, fühle hinein und schaue wie das Kind auf diesen Menschen reagiert, denn das ist das Wichtigste. Verein, Schule, Kiga, Anzeige..div. Möglichkeiten.

Ich weiss, es ist nicht leicht. Höre oft, dass alleinstehende Mütter, von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, doch das sind alte Denkweisen und verbergen sich hinter dem Vorhang. Dafür können die Kinder jedoch nichts.

Bleibe weiterhin dran ! Das packst Du schon.
*********olock Frau
6.375 Beiträge
Ich kenne das Problem nur zu gut *ja* habe aber aus der "Not" eine "Tugend" gemacht:

Mich nervte es immer, wenn Freunde und Bekannte fragten ob ich zu Veranstaltungen mitkomme und ich nicht konnte, weil ich weder Kindersitter noch Verwandschaft hier habe *roll*

Irgendwann fragte ich mich: WAS kann ICH ändern??
WAS kann ICH tun, damit sich dieser Zustand ändert und auch ich mal wieder "leben" kann?? *nachdenk*

Da ich nicht die einzige Alleinerziehende in der Firma bin, und auch im Freundes- und Bekanntenkreis einige Alleinerziehende sind, sowie es auch hier im Ort (Kindergarten/Schule/Vereine) etliche gibt, habe ich mal rumgefragt wieviele denn alleinerziehend sind und das gleiche Problem haben *gruebel*

So entstand nach und nach die Idee einen "Betreuungskreis" zu organisieren, in dem jeder, der Hilfe zur Kinderbetreuung suchte oder anbot, seine Telefonnummer und Adresse hinterlassen konnte, alles freiwillig und unentgeldlich natürlich *ja*

Es dauerte nicht lange und das "Netzwerk" funktionierte super und tut es bis heute *ja*

Vielleicht wäre das ja auch eine Möglichkeit:

Selber die Initiative ergreifen, statt den Kopf in den Sand zu stecken und drauf zu hoffen, das Andere einem die "Arbeit" abnehmen *zwinker**dafuer*
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