15.08.2007

Swingerstrand Cap d’Agde

Sieben Tage "Schweinchenstrand" für Anfänger

Matthias und Heike haben die Gunst der Stunde genutzt, um sich erstmals ohne ihre Kinder in ein erotisches Urlaubsabenteuer zu stürzen. Zwar sind beide Profis, was die Freie Körperkultur anbelangt, aber sie sind absolute Neulinge, wenn es um's Swingen geht. Da ist es natürlich eine gewagte Entscheidung, gleich einen der bedeutendsten Swingerstrände Europas als Urlaubsziel zu wählen - das Cap d'Agde an der französischen Mittelmeerküste, auch bekannt als Schweinchenstrand. Lest hier ihren Bericht:

Zum ersten Mal ohne

Es begann mit der alljährlichen Urlaubsplanung, nur dass wir uns diesmal entschlossen hatten, die Kinder nicht mehr unbedingt mit zu nehmen. Vor die Wahl gestellt, mit uns zu Pfingsten an die Nordsee zu fahren, blickten sie erst etwas ungläubig, nutzten aber sogleich die neu gewonnene Freiheit und entschieden sich nacheinander für eine elternfreie Woche.

Kein Grund für Traurigkeit. Sobald die Kinder außer Sichtweite waren, zwinkert mir Matthias zu und meint lächelnd: "Dann müssen wir beide ja auch nicht mehr an die Nordsee fahren. Ich kümmere mich drum."

Er verschwindet in seinem Büro und macht sich daran, ein geeignetes Ziel für den Urlaub in Zweisamkeit zu finden. "Wie wäre es statt kühler Nordsee mit der Cote d'Azur?", fragt er mich schließlich am Abend, "Ich habe im JOYclub von einer Anlage in Cap d'Agde gelesen. Das müsste genau das Richtige für uns sein und ein Apartment habe ich auch schon gefunden", meint er stolz. FKK in Südfrankreich? Wunderbar!

Er drückt mir eine Internetadresse in die Hand, auf dass ich mir selbst einen Eindruck verschaffen kann und ich möchte mich bitte bis Dienstag entscheiden. Als ich mich am nächsten Tag an den PC setze, wird mir alles klar. Schweinchenstrand? Melrose Cafe? Abendlicher Dresscode für Damen? Da war mein Triebtäter wieder mal aktiv. Und schon kommen mir die ersten Zweifel: Ist das denn für uns auch wirklich das Richtige? Schließlich sind wir ja keine Swinger und werden wahrscheinlich auch niemals welche werden. Die Berichte in den verschiedenen Foren des JC sind ja alle eindeutig und für unsere Verhältnisse extrem. Als Matthias am Dienstagabend nach hause kommt, antworte ich auf seinen fragenden Blick nur knapp: "Du kannst buchen".

"Und tschüss..."

Als wir kurz nach fünf Uhr morgens ins Auto steigen, kommt unsere Älteste gerade von einer Party. Sie wünscht uns einen schönen Urlaub. "Tschüss dann" ruft Matthias noch, als er den Wagen startet. Cap d'Agde als Ziel in die Navigation eingegeben und los geht's.

Etwa zwölf Stunden später erreichen wir das Cap. Wir befahren das Gelände des Centre Naturisme und zahlen erst einmal 9 Euro Schrankengebühr und fast 20 Euro Kurtaxe. Auch mein erster Eindruck von der Anlage ist eher ernüchternd als euphorisch: Bausünde der frühen Siebziger, die ihre besten Tage schon hinter sich hat und nun als Instandhaltungs-Dauerbaustelle den Einwohnern Agde's den Lebensunterhalt sichert.

  • Swingerstrand Cap d’Agde
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Auch Matthias wirkt etwas verstimmt: "Heike, ich muss mich bei dir entschuldigen. Irgendwie habe ich die Suche nach der Unterkunft wohl etwas vernachlässigt und dieses Loch hier gebucht". Unser Zimmer bietet nicht mal ein Bett, sondern nur ein Schlafsofa, das uns für die nächste Woche als Schlaf- und Liebesstätte dienen soll. Bisher hatte Matthias gerade bei der Beschaffung von Übernachtungsmöglichkeiten oftmals sein Talent bewiesen, aber egal, wir sind schon 25 Jahre zusammen und werden auch das hier überleben.

Mit der Stimmung hat sich nun auch das Wetter verschlechtert: Es regnet bei frischen 10 Grad. Von wegen Nudistenanlage - hier laufen alle im Ostfriesen-Nerz herum. Nach einem kleinen Rundgang bleibt uns nur, recht früh unsere Klappcouch aufzusuchen.

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Der nächste Morgen beginnt allerdings mit einer Überraschung, da wir beide auf der Couch weit besser geschlafen haben, als auf unseren heimischen Nobelmatratzen. Wir bitten die Schlafcouch gedanklich um Verzeihungung und begeben uns gut gelaunt zum Frühstück. Nun lässt sich auch die Sonne blicken. Auf zum Schweinchenstrand!

Sommer, Sonne, Schweinchenstrand

Etwa 1 km von unserem Wohnsilo entfernt, finden wir den legendären Strand, wo sich die toleranten Paare aufhalten sollen. Es ist windig aber nicht kalt. Schnell eingecremt und ab in die Sonne. Bereits nach kurzer Zeit sieht man uns als mit feinem Sand paniertes Schnitzel in der Sonne braten.

Ich schaue mich um und bemerke etwa sieben Meter neben uns zwei Paare, die sich augenscheinlich auch einzucremen scheinen. Als das Cremen jedoch von gegenseitigen Küssen begleitet wird und sogar die Finger der Herren in der Muschi der Frau verschwinden, komme ich zu dem Schluss, dass es hier nicht um den Sonnenschutz geht. Das fällt nicht nur mir auf, da sich im geringen Abstand noch andere Paare und diverse Soloherren versammeln, um dem weiteren Verlauf der Aktion zu folgen. Als sich die Spannung durch einen kurzen Orgasmus löst und die Frauen sich abschließend mit einem Kuss gegenseitig bedanken, löst sich die Gruppe der Zuschauer auf.

Insbesondere die Einzelherren hatten während des Zuschauens intensiv an ihrem besten Freund gearbeitet und nicht wenige gingen stolz mit erigiertem Glied zurück an ihren Platz. Schnell durfte ich auch feststellen, dass gerade die Soloherren ständig auf der Suche nach einem lohnenden Objekt ihren Platz wechselten.

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So dauerte es nicht lange, bis sich einer dieser Herrn direkt vor mir niederlässt, so dass er einen direkten Einblick in meinen Schritt hat. Ungeniert stiert er mich und meine blanke Schnecke an und beginnt auch sofort mit einer Eigenmassage, die eine beachtliche Latte zur Folge hat. Gott sei Dank habe ich mir zuvor eine blickdichte Sonnenbrille zugelegt, so dass von außen nicht erkennbar ist, ob ich nun in der Sonne döse oder auf die Latte starre. Ansonsten reagiere ich darauf wie alle anderen Frauen auch: Gar nicht. Ich beschließe, ein Bad im Meer zu nehmen. Als Nordsee-erfahrene FKK’lerin können mir die 16 Grad Wassertemperatur nichts anhaben.

Tags darauf scheint die Sonne und am Schweinchenstrand haben sich eine Gruppe von Paaren und natürlich Einzelherren eingefunden. Wir legen uns neben ein gleichaltriges Paar und genießen die Sonne in vollen Zügen. Unweit von uns zieht eine dunkelhäutige Schönheit die Aufmerksamkeit auf sich. Sie war als Einzelfrau gekommen und hatte sofort die Aufmerksamkeit der Herren auf sich gezogen. Offensichtlich war sie der Aufforderung eines der Herren nachgekommen, ihn mit Sonnenöl einzureiben. Logischerweise konzentrierte sich die Ölung auf die sensitiven Stellen des Herrn. Sofort waren die zwei umringt von einigen aufmerksamen Zuschauern. Als der Gute letztendlich seinen Abgang hatte, widmete sich die Dame ohne zu Zögern dem nächsten Herren, was für die Anwesenden selbstverständlich ein gefundenes Fressen war.

Gegen 16:30 Uhr wird die Menschenmasse auf einmal irgendwie unruhig. Irgendetwas liegt in der Luft. Immer häufiger bilden sich Menschentrauben dort, wo unter genauer Beobachtung der umstehenden Zuschauer die Damen den Herren den Druck nehmen, indem munter drauflos geblasen wird oder per Handmassage ein spritziger Abgang bereitet wird. Dieses Ritual schien sich wie auf Kommando jeden Tag um halb fünf zu wiederholen. Dann leert sich schlagartig der Strand.

Allein am Strand...

Swingerstrand Cap d’Agde

Am nächsten Tag ist der Himmel reichlich bedeckt und es ist sehr windig. Wir sind zunächst allein am Strand und bauen vorsorglich unsere Strandmuschel auf. Doch schon bald treffen sukzessiv Einzelherren ein, die sich allesamt direkt vor meinen Füssen niederlassen, da ich ja die einzige Frau am Strand bin. Ich behalte die Strategie bei, mir nichts anmerken zu lassen. Ausgerechnet wir Anfänger sehen uns plötzlich in der Situation, das konzentrierte Interesse aller Anwesenden auf uns oder genauer gesagt auf mich zu ziehen. Da die Herren sehr mit sich selbst beschäftigt sind, ist ihnen die Freude meiner Anwesenheit sehr deutlich anzusehen. Ich mache mir den Spaß, meine Sitzposition dem Verlauf der Sonne nach zu verändern. Dezent aber sofort wechseln die Herren ihre Handtuchposition, um wieder den optimalen Blick zu erhalten. Dieses Spiel hält bis gegen Nachmittag an und ich frage mich langsam, wie die Herren es schaffen, über so einen langen Zeitraum ihre Begeisterung an mir aufrecht zu halten. Als wir Anzeichen machen, aufzubrechen, fangen drei Herren an, vor sich eine kleine Mulde im Sand zu graben, um es anschließend dem biblischen König Onan gleichzutun.

Swingerstrand Cap d’Agde

Für den Abend haben wir uns entschlossen das berühmte Melrose Cafe aufzusuchen. Aufgrund der angenehmeren Temperaturen fällt uns sofort auf, dass die Kleidung der Frauen jetzt sehr knapp bemessen ist. Selbst bis weit in die 60er trägt sie einen superkurzen Mini, meist halterlose Strümpfe und sonst nichts. Gegen 22:00 Uhr beginnt so allmählich der Betrieb im Melrose, das sich nur langsam füllt.
Allerdings sind die Kapazitäten im Naturistenbereich über Pfingsten nur zu etwa 20 Prozent ausgelasten, sodass sämtliche Versuche des DJ, die allseits gerühmte Melrose-Stimmung zu entfachen, scheitern.

Nichts als Regen

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Am folgenden Tag gab es nichts als Regen, sodass wir entschieden, dem Ort Le Cap d'Agde einen Besuch abzustatten - Ein typischer Urlaubsort mit riesigem Yachthafen. Am Abend besuchen wir erneut das Melrose Cafe. Zum Wochenende hin scheint die Stimmung besser zu werden. Tatsächlich schwingen sich nacheinander drei Damen auf den Tresen und legen einen Striptease hin, wobei eigentlich nur von einer Entblößung der Brüste gesprochen werden kann, da aufgrund der Rocklänge ohnehin alle Zuschauer schon die besten Einsichten auf die blanken Muschis haben.

Abschied vom Schweinchenstrand

An unserem letzten Tag hatte der Wettergott ein Einsehen mit uns und beschert uns zum Abschied einen Sonnentag, den wir nochmals in vollen Zügen genießen. Am heutigen Tag konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf ein Paar, ein über 60jähriger Mann in Begleitung einer 20jährigen Schönheit. Matthias tippt auf Chef und Sekretärin. Kurz nachdem sie Platz genommen haben, beginnt er sie einzuölen, wobei er sich gerade für den Bereich Bauchnabel bis Oberschenkel viel Zeit nimmt. Sie erleichtert ihm das Einölen, indem sie ihre Schenkel fast zum Spagat spreizt. Bei solchen Aussichten scharen sich die Herren mehrreihig um die Zwei.

Swingerstrand Cap d’Agde

Als wir am Abend zum letzten Mal Muscheln bestellen, will der Zufall es, dass die beiden an unserem Tisch Platz nehmen. Sie trägt ein kurzes Minikleid, das vorne geknöpft ist. Dann knöpft sie ihr Kleid vollständig auf und hängt es wie eine Jacke über die Stuhllehne. Sie sitzt nun nackt und nur mit einer Halskette bekleidet schräg vor Matthias. Jetzt muss die Gute auch noch auf die Toilette. Das macht sie so elegant, dass das gesamte Lokal ihren Edelstein-bestückten Clitring bewundern kann. Das raunende Gemurmel rund um uns zeugt davon, dass das ganze Lokal die Aufmerksamkeit auf ein Ziel fokussiert hat.

Fazit

Wir sind beide zur Ansicht gelangt, dass eine Woche Cap d’Agde eindeutig zu wenig ist, und dass ein Urlaub hier mindestens 14 Tage dauern sollte. An des Strandleben hatten wir uns bereits gewöhnt. Nirgendwo sonst haben wir so offene, ungezwungene und tolerante Menschen getroffen. Die Einzelherren waren zahlreich vertreten, haben sich aber nicht aufdringlich verhalten.

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Wir danken Matthias und Heike für Ihren erlebnisreichen Erfahrungsbericht.
Die beiden sind als thiasi hier im JOYclub zu finden.