Mehr brandheiße Inhalte
zur Gruppe
AngelofFantasy & friends
4718 Mitglieder
zum Thema
Dildo-Sattel42
Seit langem beschäftige ich mit dem Thema Dildo-Sattel.
Tipps für Erotik- und Sex-Partys
Das Thema ist für dich interessant? Jetzt JOYclub entdecken

Sattel-Neuling

**57 Mann
8.924 Beiträge
Themenersteller 
Sattel-Neuling
Hallo zusammen,

ich bin ja nur „Hobbyfahrer“, also immer mal wieder als Aushelfer, wenn Not am Truck ist.

*augenzu* Bisher hatte ich in meinem Leben nur Hängerzüge und Solofahrten, und damals vor langer Zeit in der Fahrschule war's auch ein Hängerzug.

Nun soll ich im April mehrmals mit einem 18m-Sattel auf Tour gehen, und da habe ich jetzt meinen „Hänger“: Ich habe so ein Ding noch nie an- oder abgesattelt, bin noch keinen Meter damit gefahren. (Hab' zweimal eine Zugmaschine solo überführt und weiß, daß die auch ohne Auflieger beim Bremsen nicht nach vorne umkippt, aber damit endet mein Fachwissen auch schon.)

Nun werde ich mir in einer Fahrschule ein paar Stunden mit dem neuen „Fahrgefühl“ gönnen, hab' im Moment noch etwas Bammel.

Habt Ihr als Er-*fahr*-ene nützliche Tips für mich, die ich beachten sollte, um etwas sattelfester zu werden?

*danke*
*****h85 Mann
28 Beiträge
Locker bleiben. *g* Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Da du mit nem Sattel ja einen sehr langen und Steifen Auflieger hast, gilt da auf jeden Fall, dass du weit genug ausholst, weil der Auflieger schon weit nach innen zieht.
Und die Stirnwand kommt auch weit raus.
Bin aber guter Dinge, dass dir dein Fahrlehrer das vernünftig zeigen wird.
*******paar Paar
2.536 Beiträge
Gruppen-Mod 
Ja genau, dran denken, dass er weiter innen läuft, an die vordere Aufliegerecke denken, und auch an den evtl. weiter ausschwenkenden "Arsch".
Bei mehreren Fahrspuren auch gerne die Spurmarkierungen ignorieren und Dich etwas breiter machen, als Du bist, um zu vermeiden, dass sich doch noch PKWs dazwischenquetschen.
Es gibt aber auch Leute die mitdenken und von sich aus Platz halten.
****64 Mann
907 Beiträge
Aus eigener Erfahrung kann ich dir erstmal den Tipp geben schau immer nach der Sattelkupplung ob die richtig verriegelt hat. Alles andere ist übung und bis Du den Hängerzug aus dem Kopf hast verzweifelst Du noch einige Male an Dir selber 😀
Grundsätzlich beim rangieren langsam Rollen schnell lenken umso schneller du fährst desto schneller must lenken . Und lieber einmal mehr aussteigen und schauen als das bekannte paßt schon . Ist aber keine Hexerrei
*****aer Mann
572 Beiträge
Also wenn Du bereit bist in der Fahrschule ein paar Stündchen zu investieren mach ich mir da überhaupt keine Gedanken drum daß Du das nicht hinbekommst.
Die Kollegen haben soweit schon alles gesagt, beim Rückwärts rangieren oder fahren musst Du nur was das Lenken angeht genau das Gegenteil beim Lenkeeinschlag machen wie beim Gliederzug um den Anhänger genau so hin zu bekommen wie den Drehschemel den du hast ja nur einen Knickpunkt.
Die Kollegen haben ja schon alles gesagt . Hauptsache mit dem Kopf dabei dann klappt das.
**57 Mann
8.924 Beiträge
Themenersteller 
Vielen Dank, das sind schon mal gute Tips.
Dann bin ich auf die erste Fahrstunde gespannt. Vorteil: Ich hab' (hoffentlich) am Schluß keine Prüfung. *schock*
Außer ich stelle mich so an, daß mir als Ergebnis die Klasse CE entzogen wird... *umfall*

"So, wir haben heute als Gast noch einen Prüfer dabei; schadet ja nicht, wenn man mal wieder objektiv beurteilt wird, gell..."
**57 Mann
8.924 Beiträge
Themenersteller 
Oha, da fehlt ja noch der Nachtrag.

Mit der Fahrschule wurde es leider nichts, da die allermeisten Fahrschulen durch die zweistufige C+E-Ausbildung nur noch Hängerzüge fahren, da man auch mit der Zugmaschine alleine unterrichten kann. Eine leere Sattelzugmaschine ist für Fahrschulen nutzlos, habe ich gelernt.
Der Fahrlehrer hatte einige Klimmzüge unternommen, um einen Sattel von einer Spedition oder der Berufsgenossenschaft auszuleihen, aber es war nichts zu bekommen, alle Maschinen im Einsatz, keine entbehrlich. So habe ich mir im Internet einige Lehrvideos angeschaut, und er hat mir dazu noch den einen oder anderen Tip mit auf den Weg gegeben und vor allem auf die Weitwinkelspiegel zu achten.

Das war auch gut so, denn als ich das Teil dann abgeholt habe, stand der Auflieger in einer Halle und die Zugmaschine irgendwo draußen auf einem Parkplatz. Also erst mal den Actros (1843) vom Parkplatz in die Halle fahren und an den Auflieger rangieren. Zum Glück hatte ich mir angeschaut, wie man absenkt und wie der Sattelzapfen einrasten muß und die Stützen eingefahren und gesichert werden. Für die Bremseinstellung am Auflieger lag eine Anleitung im Fahrerhaus. Leitungen dran, Abfahrtkontrolle (das Hallenpersonal war behilflich und hat hauthals angesagt, welche Lichter hinten geleuchtet haben), und dann ging es durch das Tor, welches kaum breiter als der Zug war, nach draußen. Laut Papieren ist der Zug insgesamt sogar 19,70m lang und hat dafür eine Ausnahmegenehmigung.

Mit den beiden Fahrten lief alles gut, die meiste Strecke auf Landstraßen, und manche Kreisverkehre waren schon interessant, vor allem, wenn Verkehrszeichen auf der Mittelinsel fast in die Fahrbahn geragt sind. Aber das Heck hat sie alle verfehlt *g* und der Auftraggeber war zufrieden.

Und so habe ich meine ersten Sattel-Erfahrungen gemacht. *fahr*
Da wurde es nochmal eng.
Angekommen. Alle waren glücklich.
Tausch dich mit der Community zu heißen Themen aus oder starte selbst eine Diskussion.
Jetzt kostenlos anmelden