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Interview mit Rajarshi Nandy zu traditionellem Tantra

*****urt Mann
341 Beiträge
Themenersteller 
Interview mit Rajarshi Nandy zu traditionellem Tantra
Wer wissen möchte, wie traditionelles Tantra ausschaut, hier ein längeres Interview mit Rajarshi Nandy.



Man darf das alles übrigens durchaus kritisch hinterfragen. Immerhin sollte beim Schauen bald klar werden, dass das alles so gut wie gar nichts mit dem zu tun hat, was hier im JC dauernd unter dem Begriff "Tantra" diskutiert wird. Von "Achtsamkeit" oder "Massage" ist in dem Video überhaupt nicht die Rede.
********Meer Paar
147 Beiträge
Danke für den Tipp - da schaue ich sehr gern mal rein 🙏
********1023 Frau
7 Beiträge
Zitat von *****urt:
Interview mit Rajarshi Nandy zu traditionellem Tantra
Wer wissen möchte, wie traditionelles Tantra ausschaut, hier ein längeres Interview mit Rajarshi Nandy.


Ich schaue mir das Video an und freue mich auf qualifizierte Eindrücke.
Eines weiß ich jedoch sowieso und ist meine persönliche Meinung:
Wer kann sich anmaßen Tantra zu verstehen.
Selbst die höchsten Gelernt in Indien sehen Unterschiedliches darin.
... und jeder Mensch trägt seine Brille.
Ich nehme mir die Freiheit und Pickel mir passende Inhalte heraus. Mein Zugang ist das Massieren und den Dingen die sich tief in mir zeigen .
Für mich ist der Begriff Tantra lediglich ein Hinweis, wohin ich schauen könnte, wenn ich tiefer gehen wollte um in die Geschichte einzutauchen.
Ich hatte mir schon überlegt, ob ich statt Tantra Massage mit Achtung sagen könnte.
Mit Achtung massiert aber auch ein medizinischer Masseure....
Ich sage weiter Tantra, kommt auch besser bei den Schulungen an.
Beste Frühlingsgrüße und himmlischen Gefühle, am besten bei Allem.
Namast'e *blumenwiese*








Man darf das alles übrigens durchaus kritisch hinterfragen. Immerhin sollte beim Schauen bald klar werden, dass das alles so gut wie gar nichts mit dem zu tun hat, was hier im JC dauernd unter dem Begriff "Tantra" diskutiert wird. Von "Achtsamkeit" oder "Massage" ist in dem Video überhaupt nicht die Rede.

*****urt Mann
341 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ********1023:

Ich nehme mir die Freiheit und Pickel mir passende Inhalte heraus.
Ist das nicht eigentlich die exakte Definition von Hedonismus?
******RGA Mann
930 Beiträge
Interview mit Rajarshi Nandy zu traditionellem Tantra
Wer wissen möchte, wie traditionelles Tantra ausschaut, hier ein längeres Interview mit Rajarshi Nandy.


Man darf das alles übrigens durchaus kritisch hinterfragen. Immerhin sollte beim Schauen bald klar werden, dass das alles so gut wie gar nichts mit dem zu tun hat, was hier im JC dauernd unter dem Begriff "Tantra" diskutiert wird. Von "Achtsamkeit" oder "Massage" ist in dem Video überhaupt nicht die Rede.

Namaste नमस्ते !

Es ist eine objektivierbare Tatsache und Binse, für jeden halbwegs "echten" Tantriker auf historischen Grundlagen, dass jede Form eines echten historischen Tantras und Tantrismus, NICHTS mit dem hier üblichen Neo-"Tantra" (ohne tantrische Inhalte, dafür mit Slowsex und/oder erotisch-"therapeutischen" Inhalten oder Massagen) zu tun hat. Das ist eine kommerzielle völlige Neuerfindung zum überschaubaren sexuellen Selbstweck, der vielen guttut.
Der dort etablierte Osho-Bhagwan-"Sprachgebrauch" ist ebenfalls nur in einigen Worthülsen gekapert und hat auch in nichts mit dem historisch tantrischen Sprachgebrauch zu tun. Von den objektiv in aller "Bandbreite" überschaubaren "Inhalten" ganz zu schweigen.

Dies ist keinerlei Wertung für das eine oder andere, sondern nur objektivierte Tatsache, nachprüfbar auch auf wissenschaftlichen Grundlagen.

Darüber hinaus wird in dem Interview weitgehend, "halbwegs" nur zutreffend die Sicht des Religiösen Tantrismus Dakshina Marga दक्षिणमार्ग ausschließlich auf sich selbst!:Dakshina Marga दक्षिणमार्ग beschrieben.

Die im Interview gemachten Aussagen zu Vamamarga वाममार्ग / Vamacara वामाचार (Geheimer und öffentlich nirgends zugänglicher Tantrismus/Tantra innerhalb der Echten östlichen Geheimlehren und Adepten-Wege) sind lediglich falsche "Aber"/- Glaubens-Lehren, Annahmen, Projektionen und Vorurteile des Dakshina Marga ÜBER Vamacara/Vamachara/Vamamarga, in die KEIN Dakshina Marga Vertreter Einblick jemals bekam/bekommt.

Dakshina Marga nimmt, mangels Decodierungsmöglichkeit, Sanskrit Texte falsch wörtlich.

Innerhalb der "spirituellen Sprache" des Hinduismus, Sanskrit gibt es jedoch im Kern intern eine weitere völlig anders verschlüsselte Geheimsprache in der Geheimsprache (sandhāya-basa), deren Bezeichnung allein schon meist falsch mit Zwielichtsprache angegeben wird.

Die richtige Bezeichnung/Übersetzung ist Sprache der Absicht.
Wir (Vamamarga/Vamacara was dasselbe ist) haben dies Mircea Eliade damals nähergebracht, ohne die Inhalte zu entschlüsseln.

Die Aussagen über Vamacara/Vamamarga in dem Interview sind lediglich geglaubter Projektions-Unsinn des religiösen Tantrismus über die weder ihnen, und auch allen anderen, nicht zugänglichen Geheimlehren des nicht religiösen Tantrismus Vamamarga/Vamacara
Im Grunde wird dies von außenstehenden als ein "Magisches System" betrachtet (was überwiegend infantile Projektionen sind).

Mit den Geheimtexten des Tantrismus, verhält es sich ähnlich wie mit den Geheimtexten der Kabbalah und auch der westlichen Hermetik.

Wenn man es wörtlich nimmt, ohne die äußerlich scheinbar banalen Texte dechiffrieren zu können, kommt dabei der öffentlich zugängliche und verbreitet praktizierte Unsinn heraus.

Das war, ist und bleibt auch völlig Absicht.

Nicht nur in der Sanskrit-Sprache (verschlüsselt innerhalb von Sanskrit-Texten) der Absicht: Sandhāya-basa, die auch kein universitärer Sanskrit-Gelehrter von Weltrang, außerhalb der öffentlich nirgends zugänglichen Geheimlehre Vamacara/Vamamarga, zu etwas sinnvollen und funktionierenden entschlüsseln kann.

Um es für Laien verständlicher zu machen:
Alles Ausformungen des Dakshina Marga, sowohl im Hinduismus, als auch in Teilen des primär tibetischen Buddhismus mit teilweise Ur-Bön-Bezug, sind tantrisch-religiöse spirituelle Glaubenspraxis.

Mit dem hier üblichen kommerziell-sexuellen Neo-"Tantra", dass in Neuzeit von Bhagwan/Osho für Westler völlig neu erfunden wurde oder dessen Massagen, hat es nichts zu tun.

Der Unterschied zwischen Daksinamarga und Vamamarga/Vamacara die den gesamten Tantrismus in zwei völlig unterschiedliche Welten teilt, ist dann vergleichsweise noch um Dimensionen größer, als der Unterschied zwischen dem religiösen Tantrismus und dem hier praktizierten Neo-"Tantra" (was objektiviert Neo-"Kamsutra heißen müsste).

Zu Vamamarga/Vamacara gibt es ausschließlich, und leider meist auch destruktiven unzutreffenden Unsinn, in infantilen Büchlein und im Netz.

Davon abgesehen, ist es für lebenslang Vollzeit in Alltag eingebundene
Menschen kaum lebbar.

Die im Interview angesprochenen 5 M's (die angeblich im Vamacara/Vamamarga praktiziert werden sollen), sind für Vamamargas infantiler Unsinn.
Das sind religiöse Tabus, die nur von Daksina Margas selbst gebrochen/genutzt werden können (auch "Sündigen").

Im Grunde verhält es sich da bei den Daksina Margas grob vergleichbar so ähnlich, wie ein geweihter westlicher Priester (was Voraussetzung für jede infantile sog. "Schwarze Messe" wäre) in einem sexualisierten Theater ein "Ritual" einer sog. "Schwarzen Messe" zelebriert.
Für Vamamargas/Vamacaras ist dies, in West wie Ost, glaubensbasierter Unsinn.

Kurz-Fazit:
Überall verbreitetes sexuelles Neo-"Tantra" hat mit echtem historischen Tantrismus und Tantra (weder von den Inhalten, noch den Methoden, oder Zielen) etwas zu tun.
Es ist nur eine kommerzielle Begriffs-Aneignung.

Tantra teilt sich in zwei völlig unterschiedliche Welten:
Die religiöse öffentlich zugängliche Dakshinamarga und die nicht-religiöse nicht-zugängliche Vamamarga.

Jeder öffentlich zugängliche Tantrismus und Tantra ist Religion mit religiösen Zielen.

Vamamarga nichts davon.

Die einzige Gemeinsamkeit zwischen Neo-"Tantra" und Vamamarga/Vamacara Tantra (dem Nicht!-Religiösen sondern weitgehend agnostischen, atheistischen, wissenschaftsbasierten, objektivierenden Tantrismus) ist, dass bei beiden Sex vorkommen kann.
Im Vamamarga, wenn ggf. in viel größerer Bandbreite und mit völlig anderen Zielen.

Bei uns im Vamamarga/Vamacara jedoch nicht zum Selbstzweck, sondern lediglich als eines von unzähligen Werkzeugen zur objektivierbarer Weiterentwicklung und Bewusstseinserweiterung.

Wer tantrische Religion sucht, geht zur hinduistischen oder tibetisch-buddhistischen (Dakshina Marga) Religion/Weltanschauung.
Dies ist jeweils eine verhältnismäßig kleinere Gruppe innerhalb der Rest-Religion.
Aghori sind KEINE! Vamacaras/Vamamargas, sondern religiöse Dakshina Margas und Shivaisten die sich als "furchtlose" Kapalika Nachfolger sehen, die eben die o.g. religiösen 5M Tabus brechen (nur weil der Unsinn so auch oft verbreitet wird).
(U.E. völlig sinnlose "Tabubrüche" die zu nichts vernünftigen, funktionierenden führen.)

Wer alltagstauglich Slow-Sex mit westlich-"indischen" Touristen-Vorstellungen zu Räucherstäbchen und ggf. etwas Eso-Vorstellungen, mit oder ohne Massagen, leben will, bleibt am Besten bei der hier überall angebotenen Variante.

Vamamarga ist nichts davon.
Es ist für die meisten Menschen mit einem üblichen Leben und Bedürfnissen kaum lebbar.
Zugang erhalten nur geeignete und geprüfte.
Dies sind weltweit meist weniger als 1% aller ernsthaften Bewerber.
Es gibt da weltweit keine Bezahlkurse und Seminare.
Mentor*innen setzen hier kostenlos ihre Freizeit, Lebenszeit und so ziemlich alles, für die Ausbildung von Geeigneten ein, die bereit und Fähig sind an ihrer Weiterentwicklung zu arbeiten.
Das ist also nicht der Vergleich "westliche Äpfel mit indischen Birnen", sondern der unsinnige Vergleich "westliche Äpfel mit Universum".

Sexuelle Methoden und Werkzeuge können dazugehören, müssen es aber nicht.
Allein für den Selbstzweck erweiterte Sexualität, erhält niemand Zugang zu uns.
Privat lebt jeder von uns auch völlig unterschiedlich, das was sie/er will, auch sexuell.

Überschaubarer Sex von...bis... , nur zum Selbstzweck der sexuellen Befriedigung, ist u.E. völlig überbewertet und nettes erwachsenes Freizeitvergnügen.

Echte objektivierbare Weiterentwicklung ist zeitintensive Arbeit über Jahre, lebenslang. Sex steht dabei nicht im Mittelpunkt.

Es ist also kein großes Wunder, dass sich auch Neo-"Tantra"-Ausbilder, Seminaranbieter kaum "irgendwie", mit echtem Tantra- und Tantrismus auseinandersetzen.

Dies ist schlichtweg dem geschuldet, dass es "nicht viel" miteinander zu tun hat.
Zudem wäre dies entweder Religionsausübung, oder wie bei uns langjährige Arbeit primär ohne den Selbstzweck Sex und/oder Geld damit zu verdienen.

Sowohl der religöse "rechtshändige" Tantrismus Dakshina Marga (Religion weitgehend ohne Sexanteil) und der nicht-religiöse "linkshändige" Tantrismus Vama Marga (unbezahlte) Arbeit an sich und ggf. für nachkommende Schüler über Jahre mit dem alles unterordnenden Ziel Weiterentwicklung, und wenn Sex, dann als Werkszeug für andere "höhere" oder wichtigere Ziele, als nur dem Selbstzweck), dürften aus völlig unterschiedlichen Gründen, kein Weg für alltagsorientierte Westler mit primär "hedonistisch" sexuellen Zielen sein.

Von dem abgesehen bin ich auch hin und wieder für begrenzte Zeit Freizeit-Hedonist, wenn ich nichts wichtigeres zu tun habe.

Suum cuique..."jedem das seine"...ob nun als panem et circenses..."Brot und Zirkusspiele"...für... ora et labora..."Beten bzw. alles glauben und dienstbar arbeiten" (...der "Lohn" eines jeden konditionierten und programmierten "Wahrnehmungs-Sklaven"...nicht nur in Platons sog. Höhle...).

Linkshändiger Tantrismus Vamamarga befreit nicht nur davon...
in eine unbequeme völlig selbstverantwortliche Freiheit...und teilweise auch andere Wirklichkeit, die allgemein nur Wirk-Lichkeit heißt, da sie konditioniert und programmiert wirkt.

"Sex" allein hat da keinerlei "Befreiungs-Potential", das ist nur "panem et circenses" in einem gewöhnlichen "Wirklichkeits"-Zirkus...aus dem es für 99,9...% kein Entkommen gibt.

Das bisschen Freizeitvergnügen, Urlaub, Luxus, Wellness, Wichtigkeit, Liebe, Besitz und Sex...ist meist der emotionale und physiologische Kit in einem Leben und Sterben in "Platons hermetisch geschlossener Wahrnehmungs-Höhle", in der es sehr unwirtlich unbequeme und luxuriös komfortable Ecken gibt.

Wir sind seit langem...völlig aus allem draußen...und nur hin und wieder in "Alltagswirklichkeiten",
bei Milliarden netter "Homo Sapiens" "Höhlenbewohner" zu Besuch.
Bei uns lernen Anfänger die Komplexität jeder Wahrnehmungswelt und den möglichen Ausgang... erstmals wahrzunehmen und objektivieren, verifizieren, falsifizieren...
Selbst gehen lernen, müssen sie selbst...mit Unterstützung.

Allein dafür leben und sterben wir...absolute Freiheit.
Mit den üblichen menschlichen konditioniert-programmierten Selbstzweck-Bedürfnissen, hat dies "wenig" zu tun.
Richtig guter Sex ist ggf. trotzdem "nett".

Das ist das praktisch reale Ziel dieses Tantrismus...in diesem realen Leben, Jetzt. All die religiös tantrischen Glaubens-Projektionen funktionieren wie "viele andere" objektiviert nicht.
Es gibt nur das Jetzt, Hier und Heute und nur eine einzige echte reale Chance...
wer die verpasst...glauben an was auch immer... vertröstet immer...
der Rest wird vom jeweiligen Belohnungszentrum konditioniert und programmiert gepampert und gepimpert...bis zur Umbettung.


"Ich" bin dann mal weg... *wink* *hutab*


Tashi Delek བཀྲ་ཤིས་བདེ་ལེགས། !

Vamamarga

(u.a. für Vamamarga वाममार्ग / Vamacara वामाचार Intl. - was alles dasselbe ist - sprechend)
*****urt Mann
341 Beiträge
Themenersteller 
Da hier niemand was schreibt (ausser die üblichen ellenlangen Texte von Vamamarga), schreib ich einfach mal selbst was.

Was in dem Beitrag auffällt, ist die stete Wiederholung von Mantra- und Meditationspraxis und irgendwelche Gottheiten. Es gibt in der tantrischen Praxis den schönen Spruch:

Das, worauf du meditierst, zu dem wirst du.

Im traditionellen Tantra wird nicht einfach so getan, als ob man nun Shiva oder Shakti sei. Sondern man praktiziert solange, bis man die Qualitäten von Shiva oder Shakti in sich realisiert. Und zwar so weit, dass dies den Alltag zu prägen beginnt. Im Endergebnis sind Shiva und Shakti in sexueller Vereinigung einfach nur die Vereinigung von Glückseligkeit und leerem Gewahrsein. Die ganze Welt wird zum Energiespiel.

Das ist mehr als blosses Geschwätz. Der Selbsttest ist ziemlich einfach. Stress am Arbeitsplatz, Israel-Gaza Krieg, die Bahn mal wieder zu spät: Erfahre ich diese Dinge als die Vereinigung von Glückseligkeit und leerem Gewahrsein? Falls ja, gratuliere, du benötigst keine weitere Praxis mehr. Falls nein, dann gibt's noch Arbeit zu tun.

Diese Arbeit besteht nun nach den Ansichten traditionellen Tantras nicht primär darin, besonders achtsam zu sein. Achtsamkeit ist ein Begriff, der primär im Sutra Buddhismus verwendet wird, also gar kein Tantra. Ein achtsamer Umgang mit sich und der Welt ist quasi Primarschule, wo erstmal die Basics gelernt werden müssen. Sexuelles Tantra sollte Achtsamkeit mit sich und der Welt soweit voraussetzen, dass es nicht mehr thematisiert werden muss, sondern als gegeben vorausgesetzt werden kann. Muss Achtsamkeit erst thematisiert werden, so sind ganz offensichtlich die Voraussetzungen für diese Art von Arbeit an sich und mit sich nicht gegeben, und es ist ratsam, mit solchen Personen kein Tantra zu praktizieren.

Aber Achtsamkeit bringt einen nicht wahnsinnig weit. Es gibt eine ganze Menge an neurotischem Material, welches in unserem Körper gespeichert ist und bleibt, und welches beim besten Willen mittels blosser Achtsamkeit nicht weggeht.

Tantramassage oder auch Faszienmassage oder auch Hatha Yoga können da helfen, greifen aber ebenfalls meist zuwenig weit. Die besagten Neurosen liegen tiefer, sie sind traditionellerweise als "Knoten" im Energiesystem dargestellt, die es zu lösen gelte.

Diese Knoten sind physisch-energetisch-emotional-intellektuell-seelische Blockaden. Sie wirken sich auf allen Ebenen des Menschseins aus. Gewisse Gedanken, die wir potentiell gefährlich finden oder ablehnen. Gewisse Gefühle, die wir nicht haben wollen. Gewisse Körperregionen, die relativ energielos bleiben, bis hin zu muskulären Verspannungen. In der Psychoanalyse würden wir von "Komplexen" sprechen.

Sexuelles Tantra arbeitet nun mit diesen Komplexen auf verschiedene Weisen. Und zwar, das ist das geniale, mit einem/r Partner/in. Die Erfahrung zeigt, dass man sehr lange alleine auf einem Meditationskissen sitzen kann, ohne dass man gewisse Komplexe in sich konfrontieren muss. Erst im Kontakt mit anderen Menschen zeigen sich gewisse Seiten an sich selbst. Insofern bedeutet sexuelles Tantra immer auch den Willen, mit einer Person an sich selbst zu arbeiten, und der Gegenpartei die Chance zu geben, an sich zu arbeiten.

Und genau aus diesem Grunde ist bezahlte Tantramassage zwar nett und schön, aber nicht geeignet um sich auf diese Art von Arbeit einzulassen. Das beginnt bereits beim Setting: Man bucht sich zwei Stunden, kommt, und geht wieder. Der ganze Rahmen ist stark ritualisiert, hauptsächlich zum Schutz beider Parteien. (Von der notwendigen Bezahlung wollen wir gar nicht erst sprechen.) Da gibt es kein Sich-aufeinander-Einlassen, weil das eine Beziehung erfordert, die nicht in zwei Stunden aufgebaut werden kann. Die Beziehung braucht nicht 24/7 zu sein, aber sie muss eben erst aufgebaut werden. Es geht hier noch nicht einmal um eine besonders angenehme Beziehung, aber sie muss eben im gegenseitigen Verständnisrahmen plaziert sein, dass man eben miteinander an sich auf tantrische Weise arbeiten will. Das geht, wie gesagt, weit über Achtsamkeit hinaus.
*****urt Mann
341 Beiträge
Themenersteller 
Die Mittel, die traditionelles sexuelles Tantra anwendet, beinhalten erst mal viel Meditation, Mantra-Rezitation, Visualisation und Atemübungen. Das klingt etwas technisch, und wenn man heutigen buddhistischen Lehrern zuhört, wie sie über das Thema sprechen, dann könnte man meinen, es gehe hauptsächlich darum, bestimmte Tasten eines Computers in der richtigen Reihenfolge zu drücken. Meines Erachtens geht das völlig an der Sache vorbei. Wir erinnern uns: Das Ziel dieser Praxis ist, die ganze Welt als ein Energiespiel nicht nur einmal zu erfahren, sondern dies zu einem dauerhaften Erleben der Welt zu machen.

Und dazu gehört nun mal auch der eigene Körper, und folglich auch die eigene Sexualität. Die Gefahr, bei der Meditation, sich selbst irgendwie einzubilden, es gebe das Ideal eines "entkörperten Geistes" da draussen (irgendein seltsames Nirvana), welches anzustreben sei, ist ziemlich real. Da wird dann diskutiert, ob Buddha überhaupt Nirvana wirklich erreichen konnte, solange er einen Körper hat.

Im sexuellen Tantra wird der Körper auf neue Weise erfahren. Es geht nicht unbedingt um die Erfahrung von sexueller Lust, sondern die sexuelle Lust ist eher ein Mittel, um eben über die Erfahrung von Festigkeit des Körpers hinauszugehen. Dies erfordert gewisse Technikan, die in einer bestimmten Art auszuführen sind. Ohne diese Techniken passiert schlicht und ergreifend nicht allzu viel (ausser, dass man eben auf diese Weise besonders achtsamen Sex haben kann). Oder aber, und darüber wird eher wenig gesprochen, es kann zu unangenehmen energetischen Effeken kommen. Dies geschieht in erster Linie dann, wenn über längere Zeit systematisch falsche Energietchniken ausgeführt werden. Als Beispiel diene hier die oft zitierte Übung, auf das 3. Auge zu meditieren. Das ist eine ziemlich dumme Idee, die sich hartnäckig hält. Keine Ahnung, ob das nun von Blavatsky oder sonst jemandem propagiert wurde, es ist jedenfalls für die allermeisten Menschen in den allermeisten Situationen nicht empfehlenswert.
*********rgara Frau
7.151 Beiträge
Gruppen-Mod 
@*****urt

Klasse Beiträge! Danke!
*****urt Mann
341 Beiträge
Themenersteller 
Eine wesentliche Technik ist eben die Meditation über die tantrische Gottheit mittels Visualisation und Mantra. Also das, was in Neo-Tantra-Kursen eigentlich nicht gelehrt wird. Diese Meditation ist nicht einfach Beigemüse, sie ist wesentlich. Und zwar deswegen, weil sie das Körper-Energie-Emotions-Intellekt-Seelen-System überhaupt erst vorbereitet, damit es in der Lage ist, später stärkere Energien aufzunehmen, welche dann über früher oder später die bereits genannten Knoten zu lösen beginnen. Diese Meditation macht etwas mit uns, und zwar nicht, wenn wir das Mantra dreimal hinterinander aussprechen. Dafür ist schon ein wenig mehr Fokus, Konzentration und Ausdauer nötig. Es geht hier nicht darum, dass wir nun unseren männlichen Partner als "Shiva" bezeichnen und die weibliche Partnerin als "Shakti", und den Penis als "Lingam" und die Vulva als "Yoni". Durch den Austausch von Begriffen ist noch herzlich wenig gewonnen. Die Meditation über die Gottheit geht bedeutend tiefer. Sie lässt uns unsere Identität nicht nur neu denken, sondern ein Stück weit neu erfahren. Das passiert aber nicht sogleich, sondern eben erst nach längerer Praxis. Und genau deswegn ist sexuelles Tantra eben auch eine Praxis, und nicht eine einmalige Angelegenheit, und schon gar nicht eine einmalige Bezahlmassage: es gilt hier, Ziele zu erreichen, indem man Energie reinsteckt.

Nebst der Gottheitenmeditation kommen dann verschiedene mögliche andere Praktiken dazu. Wie bereits gesagt lesen sich manche Autoren in dieser Hinsicht, als ob es hier um reine Mechanik ginge. Quasi, als ob der Mensch eine Art Maschine sei, die einfach funktioniert. Aber ja, gewisse Praktiken sollten zumindest ansatzweise einer gewissen Ordnung folgen, damit sie ideal funktionieren. So wie man sich im Sport eben erstmal aufwärmen sollte, bevor man zum Beispiel Gewichte stemmt. Klar, es geht auch ohne, aber es ist nun mal für die allermeisten Menschen empfehlenswert, diese Reihenfolge einzuhalten.

Die berühmtesten zwei Techniken sind jene des "Atemkreisens" und jene der "Flöte". Diese Techniken wurde aber leider entkontextualisiert und dann von (einigen wenigen) neotantrischen Schulen ohne den Kontext gelehrt aus welchem sie stammen. Das ist so ein wenig wie Pizza ohne Tomaten und Käse. Kann man machen, aber ist das dann noch Pizza? Aus meiner Sicht machen diese entkontextualisierten Techniken eher wenig Sinn. Sie funktionieren vermutlich sogar, aber was soll denn damit überhaupt erreicht werden, wenn die Basis, auf welcher sie angewendet wird, nicht das Gottheitenyoga sondern die eigene herkömmliche Identität als Lieselotte und Joachim Müller ist? Ich hatte weiter oben gesagt, dass es unter anderem um eine Verschiebung der Identität gehe. Und zwar um eine nachhaltige, bleibende. Solange ich mich weiterhin aus der Basis meines gewöhnlichen Ichs erfahre, werde ich über gewisse Komplexe nicht hinausgehen können, weil sozusagen kein Freiraum geschaffen wurde, innerhalb welchem sich der Komplex überhaupt bewegen könnte. Das bräuchte eine längere Diskussion, die ich hier nicht führen will, aber meines Erachtens sind genau aus diesem Grund selbst die neotantrischen Schulen wie z.B. Margot Anand so halb am Ziel vorbeigeschossen. Und sie gehört immer noch zu den besten mir bekannten Neo-Tantra-Lehrerinnen. Das ist so ein bisschen, als würde man eine Psychoanalyse machen, einfach um sich mal selbst ein wenig anders zu erfahren, aber ohne den Anspruch, dadurch tatsächlich echte Komplexe in sich zu bearbeiten und zu lösen. Irgendwie unbefriedigend, meiner Ansicht nach.

Insofern bin ich auch mit dem Interview, das ich verlinkt hatte, nicht vollständig glücklich. Dort wird die Sache meines Erachtens wiederum zu traditionell und mechanisch dargestellt. Es fehlt die Offenheit, eine neue Sprache zu suchen und zu finden. Es muss heute niemand auf einem indischen Leichenfriedhof herumsitzen, um diese Praktiken in sich zu realisieren. (Obschon das eine durchaus interessante Erfahrung darstellen kann: Als ich vor längerer Zeit auf einer Indienreise einige Tage in Varanasi verbrachte, sass ich stundenlang an einem der Ghats und beobachtete, wie eine halb verbrannte Leiche nach der anderen in den armen, verdreckten aber immerhin heiligen Fluss verschifft wurde.) Die Inder sehen überhaupt Tantra als eine Art Schwarzmagie, was der Sache vermutlich noch weniger gerecht wird, als die westliche Vorstellung, es gäbe weisses, rotes und schwarzes Tantra. (Was völliger Käse ist und ganz genau die Sache absolut verfehlt.)

Eigentlich hätte ich mir gehofft, im JC mehr Menschen zu begegnen, die sich eben für diese Art von Praxis begeistern können, was nicht exakt eingetreten ist. Vielleicht kann ich ja mit einem solchen Beitrag die eine oder andere Person dazu begeistern, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen.
******RGA Mann
930 Beiträge
Da hier niemand was schreibt (ausser die üblichen ellenlangen Texte von Vamamarga), schreib ich einfach mal selbst was.

Was in dem Beitrag auffällt, ist die stete Wiederholung von Mantra- und Meditationspraxis und irgendwelche Gottheiten. Es gibt in der tantrischen Praxis den schönen Spruch:

Das, worauf du meditierst, zu dem wirst du.

Im traditionellen Tantra wird nicht einfach so getan, als ob man nun Shiva oder Shakti sei. Sondern man praktiziert solange, bis man die Qualitäten von Shiva oder Shakti in sich realisiert. Und zwar so weit, dass dies den Alltag zu prägen beginnt. Im Endergebnis sind Shiva und Shakti in sexueller Vereinigung einfach nur die Vereinigung von Glückseligkeit und leerem Gewahrsein. Die ganze Welt wird zum Energiespiel.

Das ist mehr als blosses Geschwätz. Der Selbsttest ist ziemlich einfach. Stress am Arbeitsplatz, Israel-Gaza Krieg, die Bahn mal wieder zu spät: Erfahre ich diese Dinge als die Vereinigung von Glückseligkeit und leerem Gewahrsein? Falls ja, gratuliere, du benötigst keine weitere Praxis mehr. Falls nein, dann gibt's noch Arbeit zu tun.

Diese Arbeit besteht nun nach den Ansichten traditionellen Tantras nicht primär darin, besonders achtsam zu sein. Achtsamkeit ist ein Begriff, der primär im Sutra Buddhismus verwendet wird, also gar kein Tantra. Ein achtsamer Umgang mit sich und der Welt ist quasi Primarschule, wo erstmal die Basics gelernt werden müssen. Sexuelles Tantra sollte Achtsamkeit mit sich und der Welt soweit voraussetzen, dass es nicht mehr thematisiert werden muss, sondern als gegeben vorausgesetzt werden kann. Muss Achtsamkeit erst thematisiert werden, so sind ganz offensichtlich die Voraussetzungen für diese Art von Arbeit an sich und mit sich nicht gegeben, und es ist ratsam, mit solchen Personen kein Tantra zu praktizieren.

Aber Achtsamkeit bringt einen nicht wahnsinnig weit. Es gibt eine ganze Menge an neurotischem Material, welches in unserem Körper gespeichert ist und bleibt, und welches beim besten Willen mittels blosser Achtsamkeit nicht weggeht.

Tantramassage oder auch Faszienmassage oder auch Hatha Yoga können da helfen, greifen aber ebenfalls meist zuwenig weit. Die besagten Neurosen liegen tiefer, sie sind traditionellerweise als "Knoten" im Energiesystem dargestellt, die es zu lösen gelte.

Diese Knoten sind physisch-energetisch-emotional-intellektuell-seelische Blockaden. Sie wirken sich auf allen Ebenen des Menschseins aus. Gewisse Gedanken, die wir potentiell gefährlich finden oder ablehnen. Gewisse Gefühle, die wir nicht haben wollen. Gewisse Körperregionen, die relativ energielos bleiben, bis hin zu muskulären Verspannungen. In der Psychoanalyse würden wir von "Komplexen" sprechen.

Sexuelles Tantra arbeitet nun mit diesen Komplexen auf verschiedene Weisen. Und zwar, das ist das geniale, mit einem/r Partner/in. Die Erfahrung zeigt, dass man sehr lange alleine auf einem Meditationskissen sitzen kann, ohne dass man gewisse Komplexe in sich konfrontieren muss. Erst im Kontakt mit anderen Menschen zeigen sich gewisse Seiten an sich selbst. Insofern bedeutet sexuelles Tantra immer auch den Willen, mit einer Person an sich selbst zu arbeiten, und der Gegenpartei die Chance zu geben, an sich zu arbeiten.

Und genau aus diesem Grunde ist bezahlte Tantramassage zwar nett und schön, aber nicht geeignet um sich auf diese Art von Arbeit einzulassen. Das beginnt bereits beim Setting: Man bucht sich zwei Stunden, kommt, und geht wieder. Der ganze Rahmen ist stark ritualisiert, hauptsächlich zum Schutz beider Parteien. (Von der notwendigen Bezahlung wollen wir gar nicht erst sprechen.) Da gibt es kein Sich-aufeinander-Einlassen, weil das eine Beziehung erfordert, die nicht in zwei Stunden aufgebaut werden kann. Die Beziehung braucht nicht 24/7 zu sein, aber sie muss eben erst aufgebaut werden. Es geht hier noch nicht einmal um eine besonders angenehme Beziehung, aber sie muss eben im gegenseitigen Verständnisrahmen plaziert sein, dass man eben miteinander an sich auf tantrische Weise arbeiten will. Das geht, wie gesagt, weit über Achtsamkeit hinaus.DankeBeitrag schreibenZitat

Das ist die Haltung in der Bandbreite des religiösen Tantrismus ohne oder mit Sexualität.
Klar ist dies schon um vieles mehr als das westliche Getue mit teilweise überschaubarer Wirkung.
Für ein "normales" Leben in Teilen durchaus zweckdienlich.
Aber selbst dies ist für den westlich-weltlichen "User" zu viel Aufwand.

Jedoch ist es noch nicht einmal der Anfang von etwas um Dimensionen größeres und völlig anderes. Auch mit völlig anderen Zielen.

Der Unterschied zwischen westlichen Neo-"Tantra" zu östlich zugänglichen Tantra ist schon groß.
Der Unterschied von dem von dir angerissenen östlichen Variante zu der geheimen immens.

Mein Privat-Lehrer (tibetischer Geshe und Rinpoche, ehem. Führungsmitglied der sog. Schwarzen Hand, Bön-Geshe und Vamamarga Geshe) und meine indische Lehrerin und frühere Leiterin des Vama Marga Indiens, hatten/hätten bei all dem hier viel Vergnügen.
Sie hatten schon viel Spaß "an so manchem spirituellen und sexuellen Kindergarten", in Ost wie West.

Das ist aber ein völlig anderes 24/7 Vollzeit-Leben und wenig Alltags-Kompatibel.

Unbenommen ist das, was Du beschreibst eine gute Möglichkeit für Menschen mit üblichen Bedürfnissen.
Die hilfreich für den psychisch-emotionalen und sexuellen Menschen mit seinen Bedürfnissen und Problemen sein können.
Der Vergleich zu anders "praktisch" angegangener Psychoanalyse und -therapie ist dabei auch nicht falsch. Ebenso zu Freud, Jung, Reich, Lowen etc.

Uns interessieren diese Bereiche jedoch in nichts mehr für uns selbst.
Im Grunde hatten fast alle Psycho-Logen, -Theapeuten und -Analytiker, die zu uns gefunden hatten ihren Beruf an den Nagel gehängt oder betrieben dies als Brotjob weiter.

All dies ist für ein integriertes Alltagsleben mit Bedürfnissen ggf. hilfreich und bereichernd.

Wir gehen völlig andere Wege mit völlig anderen Zielen.

Es werden sich "hier" schon wenige finden, die sich auf Deine tantrischen Wege auf dieser realen Grundlage, wirklich einlassen wollen und können.
Das kann ein gemeinsamer Body-Body-Soul-Soul Entwicklungsprozess auch mit grandioser tiefgehender Sexualität sein, den ich auch praktisch lebte, bevor ich von meinem Weg gefunden wurde.
Würde ich noch ein normales Leben wie vor Jahrzehnten leben, wäre es dies wohl geblieben.


Da Dir das, ein für mich rein privat immer noch nachvollziehbares Anliegen scheint, wünsche ich, dass sich Geeignete finden und bei Dir melden.

Bei uns sind die Eingangshürden und der nachfolgende Ausleseprozesse aufwendig und für Menschen bei weiterer Ausbildung mit ggf. noch bestehenden Therapiebedarf und/oder noch vorhandenen psychischen Problemen nur schwer lebbar/überlebbar (echte Kontra-Indikation).
******RGA Mann
930 Beiträge
Zitat von *****urt:
Insofern bin ich auch mit dem Interview, das ich verlinkt hatte, nicht vollständig glücklich.

Ich, zumindest was seine infantilen Glaubens-Aussagen ÜBER Vama Cara oder Vama Marga betrifft, überhaupt in nichts. 👎
Aber das ist Dakshina Marga Standart.

Was den anderen Bereich des Tantrismus betrifft, den ich/wir in nichts mehr so teilen und leben und etwas völlig anderes ist,
wünsche ich Dir hier herzlich viel Erfolg!

Es hat zumindest etwas mehr Potential als das übliche Neo "Tantra" Getue ohne Grundlagen und funktionierende Methoden.

Die Inder sehen überhaupt Tantra als eine Art Schwarzmagie, was der Sache vermutlich noch weniger gerecht wird, als die westliche Vorstellung, es gäbe weisses, rotes und schwarzes Tantra. (Was völliger Käse ist und ganz genau die Sache absolut verfehlt.)
👍*haumichwech*

Das ist genau der Käse, für den sie uns angeblichen "Magier" halten.
Du hast noch rosa und gelbes "Tantra" vergessen... und die restlichen 99,0% aller westlichen und östlich reimportierten "Tantra"-Märchen...*haumichwech*

Dakshina Marga hat primär spirituelle Anteile. Sexuelle kommen je nach Gruppierung ggf. noch "etwas" dazu.

Dies als "Weißes" oder "Rotes" "Tantra" *rotekarte*zu bezeichnen, ist im Ursprung verwestlichter Glaubens-Unsinn, der auf Oshos/Bhagwans "Mist" gewachsen ist... und hier wie alle Märchen zum Selbstläufer und Identifizierungs-Selbstzweck ohne echte Grundlagen gemacht wurde.
******RGA Mann
930 Beiträge
Zitat von *****urt:
Eigentlich hätte ich mir gehofft, im JC mehr Menschen zu begegnen, die sich eben für diese Art von Praxis begeistern können, was nicht exakt eingetreten ist. Vielleicht kann ich ja mit einem solchen Beitrag die eine oder andere Person dazu begeistern, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen.

Das sollte hier eigentlich klappen.

Es gibt hier viele die sich bei mir melden (nachdem sie die überschaubare Begrenztheit von Neo-"Tantra" zu Ende gelebt hatten), die so etwas suchen, aber für unsere Wege, leider aus verschiedenen Gründen nicht geeignet sind. Darunter sind u.a. auch nicht wenige langjährige Neo-"Tantra" Ausbilder und Seminarleiter, die finanziell hauptberuflich davon leben.

Wenn Du magst, kann ich ggf. auf Dein Profil aufmerksam machen und ihr seht ob es passt.

(Anm. :Vielleicht würde es helfen Deine tantrischen Anteile im Profil mehr in den Vordergrund zu stellen)
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