Ein absolut guter und wichtiger Punkt!!!
Um ehrlich zu sein, wir haben uns im öffentlichen Raum noch nie große Gedanken gemacht, ob der Grund und Boden, auf dem wir standen, nicht etwa Privateigentum ist. Da sensibilisiert uns Dein Hinweis.
Beliebt sind als NiP-Locations ja z.B. Bahnhöfe (Grund und Boden ist Eigentum des Eisenbahn-Verkehrsunternehmens), Schlösser und Burgen oder Fabrikanlagen/Industrieruinen (letztere immer Privateigentum).
Sicherlich gibt es da einen Graubereich. Auf Bahnsteigen und in Zügen werden beispielsweise tagtäglich Millionen von Erinnerungsfotos geschossen, niemand fragt da um Erlaubnis. Und wenn bei solch einer Gelegenheit mal ein weiblicher Fahrgast rein zufällig ein bisschen weniger anhat als üblich und man diskret und ohne großen Bohei seine Bildchen macht, passiert höchstwahrscheinlich nix Schlimmes. Wenn jemand mit diesen Bildern aber in eine große kommerzielle Verwertung einsteigt und kein Property Release hat, dann kann es schnell passieren, dass die Grundstückeigentümer eine gepfefferte Rechnung schicken. Dasselbe gilt übrigens auch für Staatliche Schlösser und Gärten!
@***To Deine letzter Abschnitt bringt es auf den Punkt:
Am Ende ist es sicherlich eine Frage des Instinktes, was man sich wo zu fotografieren traut und was davon man gegebenenfalls hinterher wo veröffentlicht.
Richtig problematisch wird es übrigens, wenn mit den Fotos auf privatem Gelände auch noch Hausfriedensbruch verbunden ist. Einsteigen durch ein Loch im Zaun, Klettern über Mauern, Aufbrechen von Türen - dass das nicht rechtmäßig ist, weiß hoffentlich jeder. Da darf sich niemand wundern, wenn er sich eine Anzeige einfängt. Wobei die vom "Geschädigten" ausgehen muss, die Behörden werden da von sich aus nicht tätig.
Um ehrlich zu sein, wir haben uns im öffentlichen Raum noch nie große Gedanken gemacht, ob der Grund und Boden, auf dem wir standen, nicht etwa Privateigentum ist. Da sensibilisiert uns Dein Hinweis.
Beliebt sind als NiP-Locations ja z.B. Bahnhöfe (Grund und Boden ist Eigentum des Eisenbahn-Verkehrsunternehmens), Schlösser und Burgen oder Fabrikanlagen/Industrieruinen (letztere immer Privateigentum).
Sicherlich gibt es da einen Graubereich. Auf Bahnsteigen und in Zügen werden beispielsweise tagtäglich Millionen von Erinnerungsfotos geschossen, niemand fragt da um Erlaubnis. Und wenn bei solch einer Gelegenheit mal ein weiblicher Fahrgast rein zufällig ein bisschen weniger anhat als üblich und man diskret und ohne großen Bohei seine Bildchen macht, passiert höchstwahrscheinlich nix Schlimmes. Wenn jemand mit diesen Bildern aber in eine große kommerzielle Verwertung einsteigt und kein Property Release hat, dann kann es schnell passieren, dass die Grundstückeigentümer eine gepfefferte Rechnung schicken. Dasselbe gilt übrigens auch für Staatliche Schlösser und Gärten!
@***To Deine letzter Abschnitt bringt es auf den Punkt:
Ob man das Risiko eingehen will oder nicht, ist immer eine persönliche Sache. Ich finde nur wichtig, dass man das Risiko vorher kennt und es bewusst eingeht. Und nicht, dass man hinterher Stress bekommt, der es nicht Wert war.
Am Ende ist es sicherlich eine Frage des Instinktes, was man sich wo zu fotografieren traut und was davon man gegebenenfalls hinterher wo veröffentlicht.
Richtig problematisch wird es übrigens, wenn mit den Fotos auf privatem Gelände auch noch Hausfriedensbruch verbunden ist. Einsteigen durch ein Loch im Zaun, Klettern über Mauern, Aufbrechen von Türen - dass das nicht rechtmäßig ist, weiß hoffentlich jeder. Da darf sich niemand wundern, wenn er sich eine Anzeige einfängt. Wobei die vom "Geschädigten" ausgehen muss, die Behörden werden da von sich aus nicht tätig.