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Mono-Poly-Beziehungen?

*******015 Mann
663 Beiträge
Mono-Poly-Beziehungen?
Ausgelagert aus dem Thread Herzmenschen: Muss Monogamie vereinbart werden?, weil neues Thema. Von @*****olf

Mir fällt da noch eine Konstellation ein wo man evlt drüber reden sollte ob Monogam oder nicht - nämlich genau dann wenn einer der Partner Monogam ist und der andere ein anderes Beziehungsmodell lebt. Ich weiß allerdings nicht ob so eine Verbindung zustande kommen kann/klappt

Dann wäre es ratsam mal zu klären wie man sich das so vorstellt.
*******er66 Mann
2.915 Beiträge
Zitat von *******015:
Mir fällt da noch eine Konstellation ein wo man evlt drüber reden sollte ob Monogam oder nicht - nämlich genau dann wenn einer der Partner Monogam ist und der andere ein anderes Beziehungsmodell lebt. Ich weiß allerdings nicht ob so eine Verbindung zustande kommen kann/klappt

Dann wäre es ratsam mal zu klären wie man sich das so vorstellt.

Ich kenne im Bekanntenkreis ein Paar die das genau so leben. Er bezeichnet sich als Monogam und will für sich keine weiteren Beziehungen. Sie ist Poly und hat einen weiteren Mann. Er trägt das mit und für ihn ist das kein Problem. Bei denen funktioniert das sehr gut. Allerings nur mit funktionierender Kommunkation. Reden, reden, reden.
Zitat von *******015:
Mir fällt da noch eine Konstellation ein wo man evlt drüber reden sollte ob Monogam oder nicht - nämlich genau dann wenn einer der Partner Monogam ist und der andere ein anderes Beziehungsmodell lebt. Ich weiß allerdings nicht ob so eine Verbindung zustande kommen kann/klappt

Dann wäre es ratsam mal zu klären wie man sich das so vorstellt.

Interessantes Thema. Ich hatte sowas 2 x in DS-Konstellationen. Er - beide - poly und ich nicht. Es war nicht schön für mich. Ein drittes Mal wird es nicht geben.
*******015 Mann
663 Beiträge
Für mich persönlich könnte ich mir das auch nicht vorstellen (oder strebe so eine Verbindung an) aber ich habs ehrlich gesagt auch nicht gehabt bisher deswegen ist das im Moment nur eine "gefühlte Aussage" *ggg*
*********illon Frau
849 Beiträge
In einer früheren Beziehung habe ich es auch mal in Erwägung gezogen, selbst monogam zu leben und meinem Partner seine Freiheiten zu lassen, weil ich merkte, dass unsere sexuellen Bedürfnisse zu verschieden waren und ich bereit war weiterhin komplett auf Sex zu verzichten, während ich ihm alles Glück der Welt gönnte. Ein verzweifelter Versuch, eine Beziehung zu retten, die eh keinen Sinn mehr machte.

Leider kenne ich inzwischen einige aufopferungsbereite Menschen, die sich für diese Option entschieden. Man kann sicher so leben, nur ob es wirklich für beide Parteien ein glückliches Leben ist, ist für mich noch sehr fraglich. Freiheiten lassen hin oder her, aber wenn der Partner mehrere Abende in der Woche Dates hat, sich in Clubs austobt und stetig nach dem nächsten Abenteuer sucht, während der andere zuhause sitzt und die Kinder hütet, finde ich nicht sehr schön und fair.
*********Mara Frau
208 Beiträge
Monogamie kann nach meiner Meinung nur von beiden gelebt werden, oder beide sind offen für andere. Sonst leidet einer.

Ich kann und möchte nur monogam, und wenn mein Partner das nicht kann oder will, wird es nicht mein Partner.
*******dDay Frau
4.626 Beiträge
Zitat von ********Noir:
... aber wenn der Partner mehrere Abende in der Woche Dates hat, sich in Clubs austobt und stetig nach dem nächsten Abenteuer sucht, während der andere zuhause sitzt und die Kinder hütet, finde ich nicht sehr schön und fair.

Naja, man kann monopoly auch fair leben.

Das monogame Partny kann sich entsprechend viel Zeit für sich nehmen, während das Polypartny auf die Kinder aufpasst.

Also, das von Dir Beschriebene ist keine Monopoly-Problematik.

Dass ein Partny ständig weggeht (Kegelclub, Doppelkopf, Boldern, was auch immer) und das andere Partny zu Hause sitzt, gibt sicher wesentlich häufiger.
**********silon
5.767 Beiträge
ja, gibt es und es geht auch. nennt sich poly-tolerant. so jedenfalls habe ich das damals bei einer damaligen freundin kennengelernt. sie ist poly. ihr einer partner nicht. der andere partner jedoch wiederum auch. sie lebt mit beiden männern in einem festen polykonstrukt. zumindest war das damals so. ist schon einige jahre her.

das geht aber nur, wenn alle gut miteinander kommunizieren können, gut reflektiert sind, in sich gefestigt sind und den jeweils anderen nicht als seelischen krückstock missbrauchen.
*********_2022 Mann
622 Beiträge
Für mich wäre eine solche Konstellation auch nichts bzw. nur sehr schwer denkbar, da ich selbst monogam veranlagt bin. Ich glaube aber auch, dass es sicherlich Beziehungen gibt, die genau in solchen Rahmenbedingungen glücklich miteinander leben, da sie hier ihre maximale Freiheit ausleben/genießen können. Mir selbst würde hierbei ein Stück Exklusivität am Partner verloren gehen.
*********illon Frau
849 Beiträge
Wie gesagt, es geht ja alles und ich kann auch nachvollziehen, weshalb man diesen Weg wählt. Um die Harmonie in der Beziehung zu wahren, evtl. wenn gemeinsame Kinder im Spiel sind. Weil man den Partner sehr liebt und nicht gehen lassen möchte oder tatsächlich merkt, man lebt lieber asexuell, möchte seinem Partner aber nicht zumuten auf Sexualität zu verzichten. Die Konstellation gibt es sogar sehr oft. Es ist auch schön, wenn das Vertrauen so groß ist, dass Eifersucht und Verlustangst kein Thema ist.

Aber die Gefahr, dass man sich dadurch auseinanderlebt, ist halt riesig.
Der Ex Partner, dem ich diese Freiheit mehrfach gewährt habe, sagte zwar zu mir, dass er dies nie in Anspruch nehmen wird. Aber in Laufe der Zeit war er immer häufiger weg auf Dienstreisen. Wenn ich nach körperlicher Nähe suchte, blockte er immer mehr ab, war teilweise genervt. Dann habe ich mich getrennt, weil ich mir etwas Anderes für mein Leben wünschte. Kurz danach hatte er eine neue Partnerin. In seiner neuen Wohnung hing ein Bild, Geschenk von seiner Freundin. Darunter ein Datum. Das Datum war in einer Zeit, wo wir noch ein Paar waren.
Da war ich schon sehr enttäuscht, dass er mich so lange angelogen hat. Dabei brauchte er es nicht.

Letzten Endes bin ich nach der Trennung aufgeblüht, wie noch nie. Auf meinen jetzigen Sex will nie mehr verzichten. Da mein Partner und ich die selben Leidenschaften und Bedürfnisse haben und es nie langweilig wird, brauchen wir auf nichts verzichten. Entsprechend ist von beiden Seiten klar, wir brauchen einfach niemand Anderen, um sexuell glücklich zu sein. Es gibt einfach kein Bedarf. Und ganz ehrlich, könnte ich es auch nicht. Ich benötige beim Sex Emotionen und das Gefühl tiefer Vertrautheit. Das kann ich nur mit ihm haben und nicht gleichzeitig mit jemanden anderem. Ihm geht es genauso. Deshalb ist für uns der beidseitige monogame Weg der Richtige. Und ja, wir sind dadurch sehr viel zusammen, gehen uns aber trotzdem nicht auf den Sack. Nur manchmal *zwinker*
**********ede56 Mann
6.010 Beiträge
Ich lebe Poly , kann aber auch monogam sein. Da ich weiß, dass ich keiner Partnerin alles geben kann, habe ich mit ihrer Polyamori null Probleme. Wenn jemand anderes sie auch glücklich macht, ist das für mich eine Bereicherung.
Viele tun sich damit schwer, was ich durchaus nachvollziehen kann.
Jeder muß für sich den Weg zum Glück finden.
*******ika Frau
558 Beiträge
Ich stelle mir nur die Frage, woher all die Menschen Zeit haben für zwei Partner.
Ich hätte nicht mal genug Zeit, einem Menschen gerecht zu werden.
*******d18 Frau
6.114 Beiträge
@*******ika ,
Wie meinst du das, du hättest nicht mal genug Zeit, einem Menschen gerecht zu werden?
Bist du ständig um ihn, räumst du sein Leben auf, lässt du ihm keine freie Minute?

Auch in einer Partnerschaft seid ihr zwei (oder mehr) eigenständige Persönlichkeiten.
*******ika Frau
558 Beiträge
Äh. Ich lebe alleine, weil ich keine Zeit habe für einen Partner.
**********silon
5.767 Beiträge
Stimmt. Ich denke auch, dass der Zeitfaktor nicht zu unterschätzen ist. Wenn du n eingefleischter Single bist und zeitintensiven Hobbies und einem Job, der stressig ist, fragt man sich schon, wo abknappsen, wo teilen, wo gemeinsame zeit, wo ist es dann zu viel, zu nah, zu ...??? Wie oft will ich ihn/sie sehen? Und ist das dann mit den Bedürfnissen meines Gegenübers vereinbar? Ab wann vergesse ich mich selbst?

Ich denke dieser Tage - aus aktuellem Anlass - tatsächlich darüber nach, ob ich polytolerant bin und erlebe mit einer bisher langjährigen (unsexuellen) Freundin Aspekte an uns / in uns, die ich bis vor Kurzem sooo nicht wahrgenommen hatte, vielleicht auch abgeblockt hatte. (sexueller / körperlicher Natur)

Aber mich beschäftigt eben auch die Frage: Wie oft möchte ich sie sehen? (Bei mir gehts im Prinzip zur Zeit nur an den Wochenden. Da ich in der Woche 8 h Schule habe und danch i.d.R. echt platt bin und meine Ruhe will. Brauche ich jedes Wochenende ein treffen? Und wenn nein, ist dass dann mit ihren Bedürfnissen kompatibel?

ich war echt auch erstaunt und vielleicht auch n bissi "beängstigt", dass sie schon nach dem 2. Treffen (mit körperlicher Annäherung) meinte, sie sehne sich nach mir. Und ich stellte in mir fest, dass das sooo bei mir grad nicht der Fall ist. Also zumindest nicht so intensiv, glaube ich jedenfalls.

Sie ist verknallt, vermute ich. Und ich? Naja, ich mag sie sehr und reagiere körperlich stark auf sie. (War früher nie so - bis vor Kurzem.)

Kennt ihr den Song: "Tausend Mal berührt und tausend mal ist nix passiert"? Genau so. *lol* Ich kenne sie seit Jahren ... ^^
Ich lebe das ein bisschen so momentan. Ein bisschen, weil wir vorher beide offen gelebt haben. Nun kann ich keinen Sex mehr haben und ich weiß auch nicht ob ich das noch will wenn ich wieder gesund bin. Ich habe schon 1 Jahr enthaltsam gelebt ohne Sex mit meinem Partner und er hat eine Freundin mit der er jedes Wochenende verbringt.
Ich verliere in langjährigen Beziehungen ohnehin immer das sexuelle Interesse am Partner und mit anderen kann ich nicht, weil ich ansteckend bin. Keine Ahnung was die Zukunft bringt.
*********illon Frau
849 Beiträge
Ist man eigentlich schon poly, wenn man selbst nur einen Partner braucht, aber bereit wäre, ihn mit Anderen zu teilen? Zumindest für das rein Sexuelle?

Ich sehe mich trotzdem als monogam, weil ich selbst nicht das Bedürfnis nach mehr Liebschaften verspüre.
*******er66 Mann
2.915 Beiträge
Zitat von ********Noir:
Ist man eigentlich schon poly, wenn man selbst nur einen Partner braucht, aber bereit wäre, ihn mit Anderen zu teilen? Zumindest für das rein Sexuelle?

Ich sehe mich trotzdem als monogam, weil ich selbst nicht das Bedürfnis nach mehr Liebschaften verspüre.

Polyamor bezieht sich zunächst Mal nur auf die (romantische) Lieben und hat erst Mal nichts mit Sex zu tun.

Wenn du mehrere Menschen romantisch lieben kannst bist du Polyamor. Wenn du deinem Partner weitere romantische Lieben von Herzen gönnen kannst (selber aber nicht willst) bist zu zumindest "polykompatibel". Bei vielen Menschen geht mit romantischer Liebe auch der Wunsch nach gemeinsamer Sexualität einher. Aber um Polyamor zu sein ist Sex erst Mal nicht relevant.

Ich selber bezeichne mich daher auch als Beziehungsanarchist. Das heißt ich kann verschiedene Beziehungen mit oder ohne sexuellen Kontext bzw mit oder ohne "die große Liebe" gleichzeitig leben. Auch eine gute Freundschaft Plus ist für mich etwas positives. Für mich stehen diese Beziehungen nicht in Konkurrenz zueinander. Liebe und Sexualität ist nicht endlich und nutzt sich bei "gebrauch" auch nicht ab. Das einzige was diesbezüglich endlich ist, ist Zeit. Das limitiert dann auch die Anzahl gleichzeitiger Beziehungen. Daher ist auch Offenheit im Umgang miteinander und Zeitmanagement so wichtig bei solchen Konstellation. Wenn man da was verheimlichen muss ist das keine Bereicherung sondern irgendwann nur noch Stress.
********in75 Frau
7.300 Beiträge
Da ich in einer Partnerschaft keinen Blick für andere Männer habe bzw. Lust auf fremde Haut bin ich wohl monogam. Ich könnte, würde meinen Partner sexuelle Kontakte zugestehen aber niemals eine Freundin mit der er quasi alles schöne macht außer Alltag. Ich kann mir gut vorstellen, das dies ein Bonus ist bei Poly Beziehungen welche nicht zusammen leben. Die Vorstellung ( hatte mal ne Doku dazu gesehen ) ein Mann und zwei Frauen, dazu Kinder. Und an einem Abend geht er zur Hilde und am anderen zur Agathe und die jeweils andere liegt im Nebenzimmer und …. Und beide Frauen sagten, das da schon Eifersucht und Neid eine Rolle spielen. Aber sie lieben ihn und er sie. Ich glaube da gibt es so viele verschiedene Varianten.
********_Bee Frau
148 Beiträge
Ich bin offen für einiges, aber da ich sehr lang schon Single bin und Monogamie für mich gerade nicht lebbar, würde ich mir eine neue Beziehung dann zunächst doch für eine Zeitlang erstmal monogam wünschen. Sollte Partnertausch/Swingen oder Neben-Beziehung dann irgendwann wieder Thema werden (für einen der Partner), sollte man vorher darüber sprechen und klären, was man sich wie vorstellt, und wie die eigene Beziehung dabei weiter funktionieren kann. Unbedingt darüber reden!
*******nder Mann
2.103 Beiträge
Spannendes Thema, weil es auch mich in gewissem Sinne betrifft, zumindest zurzeit gedanklich. Im letzten halben Jahr hat sich in meiner Beziehung etwas geändert, das es quasi notwendig macht, dass ich für bestimmte Dinge "aushäusig tätig werde". Und da ich Intimität der körperlichen Art viel eher mit jemandem kann, zu dem oder der ich auch eine emotionale Verbindung habe, stellt sich mir derzeit tatsächlich die Frage, womit ich da am glücklichsten sein kann. Da sich noch niemand passendes gefunden hat, ist das zurzeit allerdings nur ein theoretisches Gedankenspiel. Aber dieses ist definitiv immer wieder am laufen.
*******ony Frau
297 Beiträge
Ich denke, wenn sich beide einig sind, kann es funktionieren.

Dass es durchaus schwierig ist, kann man sicher daran erkennen, dass sich so viele Partner hier eine/n Geliebte/n suchen, OHNE, dass dieser davon weiß!
Ansonsten müsste man ja nur miteinander reden, und zugeben, dass man noch einen, oder auch mehrere andere Sexpartner braucht.
Ob das dann der andere monogame Part akzeptieren würde ..... es bestehen meinerseits Zweifel.

Für mich wäre es ein klares NEIN!
Dann würde ich mich lieber trennen, oder den Kontakt beenden!
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