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Auf eigene Bedürfnisse achten

*********l2016 Frau
62 Beiträge
Themenersteller 
Auf eigene Bedürfnisse achten
Hallo zusammen,
ich bin seit kurzem wieder zum Thema Beziehungsanarchie zurück gekehrt. Eigentlich dachte ich muss eine monogame Beziehung finden um glücklich zu werden. Dann hatte ich aber ein Date mit einem süßen Typen, der (leider nur) eine Affäre wollte. Also "musste" ich mir mein Mindset irgendwie zurecht legen, damit ich ihn wieder treffen konnte. Und so kam ich wieder zur Beziehungsanarchie. Ich finde das Mindset im Grunde gut. Ich habe auch noch nie eine Hierachie in meinen Beziehungen sehen wollen. Zwischen "bester" Freundin und festem Freund, z.B.
Und ich mag die Idee auf Menschen offen zu zugehen und zu schauen wohin mich diese Beziehung führen wird. Also nicht die Beziehungsform zu suchen, sondern zu schauen, welche Menschen mir auf meinem Lebensweg begegnen.
Trotzdem habe ich Angst, wenn ich mich nun öffne auch für weniger committete Beziehungen, oder für polyamore Menschen, die bereits in einer Beziehung sind, dass ich dann nicht den Partner finde den ich brauche, oder meine zu brauchen. Ich möchte gerne mit jemandem Sonntags frühstücken, Geburtstage und Weihnachten feiern. Ich möchte das Gefühl von Familie mit diesem Partner teilen.
Versteht ihr wie ich das meine? Wie sind eure Gedanken dazu?
****cea Frau
25 Beiträge
Ein Begriff, der dafür häufig gebraucht wird ist "Nest-Partner". Also jemand mit dem man gemeinsam ein Nest baut, Fammiliengefühle hat und evtl. zusammen wohnt. Das wird jemand der nur eine Affäre will aber vermutlich nicht mit dir sein wollen.
Ich glaube um glücklich zu werden braucht man keine bestimmte Beziehung, sondern muss mit sich selbst im reinen sein. Wenn man eine Beziehung für Glück braucht ist das automatisch immer eine Abhängigkeit, die auf Dauer dann doch unglücklich macht.
****on Mann
16.001 Beiträge
Zitat von *********l2016:
Ich möchte gerne mit jemandem Sonntags frühstücken, Geburtstage und Weihnachten feiern. Ich möchte das Gefühl von Familie mit diesem Partner teilen.

Ich lebe polyamor und habe all das genau so. Mein Polykül ist meine Familie. Warum soll es bei Dir anders sein?

Zitat von ****cea:
Ein Begriff, der dafür häufig gebraucht wird ist "Nest-Partner". Also jemand mit dem man gemeinsam ein Nest baut

In meinem Polykül ist das ganze Polykül das Nest. Wozu dafür wieder eine Monokonstruktion nehmen?
****cea Frau
25 Beiträge
In meinem Polykül ist das ganze Polykül das Nest. Wozu dafür wieder eine Monokonstruktion nehmen?

Natürlich kann man mehrere Nest-Partner haben, aber Beziehungsanarchie heißt auch, das nicht jeder Nest-Partner sein muss. Hauptsache man ist ehrlich zueinander und hat eine schöne Zeit.
*****na3 Frau
2.936 Beiträge
Zitat von ****cea:
In meinem Polykül ist das ganze Polykül das Nest. Wozu dafür wieder eine Monokonstruktion nehmen?

Natürlich kann man mehrere Nest-Partner haben, aber Beziehungsanarchie heißt auch, das nicht jeder Nest-Partner sein muss. Hauptsache man ist ehrlich zueinander und hat eine schöne Zeit.


Mit dem Begriff Nest kann ich nicht viel anfangen. Als ich in jungen Jahren den mich erdrückenden Pulk meiner spiessigen Familie/Verwandtschaft verliess, war ich das Schwarze Schaf. Ich war für sie "ein Vogel, der aus dem Nest gefallen ist" ... dabei war es lediglich Zeit zu fliegen. Damals war der Begriff "Netz" noch nicht so belegt wie heute, und ich empfand mich als ein Bestandteil eines Netzes. Ein Netz von Menschen, die die "Freie Liebe" leben.
**********nigin Frau
185 Beiträge
I
Ich möchte gerne mit jemandem Sonntags frühstücken, Geburtstage und Weihnachten feiern. Ich möchte das Gefühl von Familie mit diesem Partner teilen.

Ich lebe mit zwei Partnern und habe mit beiden auch das. Natürlich muss man etwas aufteilen, es hängen ja noch zwei Familien mit dran.
Weihnachten/Neujahr sind immer etwas schwieriger.
Geburtstag z.B. Frühstück mit einem, Abendessen mit beiden, Übernachtung beim anderen. Oder so... Wer will findet Wege.
*******022 Mann
37 Beiträge
Das Nest habe ich aktuell, lebe mit Frau und zwei Kindern in einer offenen Beziehung. Ich kann mir sehr gut vorstellen, polyamor zu leben. Ich bin sehr offen dafür. Spüre eine große Lust mich neu zu verlieben. Denn Sexdates können sehr reizvoll sein, aber mir ist nicht nach einmaligen Dates oder reinen
Sexdates, sondern auch außerhalb der Ehe nach einer tiefen Vertrautheit.
Ich komme quasi aus dem Nest, dass du dir wünschst und mache mir dennoch ähnliche Gedanken. Mein Gedanke ist dann, was passiert, wenn ich mich nochmal verliebe, wenn aus einem Treffen eine weitere Beziehung erwächst, die ihren eigenen "Raum" braucht, zeitlich und räumlich. Insofern glaube ich deine Gedanken zu verstehen, denn ich könnte wohl nicht jeden Sonntag gemeinsam mit ihr frühstücken, nicht jedes Silvester ins neue Jahr reintanzen. Und wie erkläre ich es den Kindern, wenn ich noch öfter von der Arbeit nicht direkt nach Hause komme oder erst am Folgetag.
Und doch möchte ich es, wenn es denn passiert, geschehen lassen, offen sein für das was sich entwickelt. Eine Reise antreten ohne zu wissen wohin sie mich führt. Manchmal ist es wohl nicht so einfach auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Das was passiert verlangt uns unter Umständen ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft ab....
*****s42 Mann
11.806 Beiträge
Gruppen-Mod 
Zitat von ****on:
Ich lebe polyamor und habe all das genau so. Mein Polykül ist meine Familie. Warum soll es bei Dir anders sein?
Genau so sollte es sein.
Warum muss eine Familie nur aus Mann, Frau und ggf. den (eigenen) Kindern bestehen? Warum nicht zwei Frauen und drei Männer (wobei jeder auch noch seinen eigenen Freundes- und "Affairen"-Kteis haben kann, die sich dann vielleicht auch teilweise noch überscheiden)? Oder noch ganz anders?

So ein grundlegendes Konzept schließt ja Zweisamkeit (oder sogar das Single-Sein) nicht aus. Die Zweisamkeit in Einsamkeit wird halt nur nicht zum einzig glücklich machenden Ideal erhoben.
Und das macht halt vieles am Ende deutlich leichter (außer dass man sich halt immer wieder mit anerzogeneb Vorurteilen auseinander setzen muss - mitunter sogar im eigenen Kopf *zwinker* )
*****olf Mann
1.689 Beiträge
Freunde sind die Familie, die ich mir aussuche.

Ich habe ein wenig eine FirstNation-Affinität und spreche gerne von Tribe und Tent. Auch um die generelle Mobilität auszudrücken.
*********l2016 Frau
62 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****cea:
Ein Begriff, der dafür häufig gebraucht wird ist "Nest-Partner".

Danke für die Erinnerung. Das habe ich schonmal gehört. Ich denke, meine Sorge ist, dass wenn ich mich auf eine Affäre einlasse, die dieser Nestpartner nicht werden wird, dass ich nicht mehr offen bin jemand Neues kennen zu lernen, der das sein könnte.
Vielleicht kenne ich mich selbst noch nicht gut genug. Bei meinem letzten Versuch zwei Beziehungen aufzubauen (diese Nestbeziehung, und eine Spielbeziehung) konnte ich mich für den zweiten Mann nicht öffnen. Entweder, weil ich wusste, dass Partner 1 nicht so wirklich mit der Idee zurecht kam, sondern nur im Experiment-Modus mitgemacht hat. Oder der Mann hat einfach nicht zu mir gepasst.
Oder ich bin dann wirklich emotional bei nur einer Person?
Ich denke ich muss das für mich ausprobieren ...
*********l2016 Frau
62 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von ****on:


Ich lebe polyamor und habe all das genau so. Mein Polykül ist meine Familie. Warum soll es bei Dir anders sein?


Das hört sich sehr schön an. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ich mit mehreren Personen als Familie zusammen wachsen kann *g*
*********l2016 Frau
62 Beiträge
Themenersteller 
Zitat von *****olf:
Freunde sind die Familie, die ich mir aussuche.

Ich habe ein wenig eine FirstNation-Affinität und spreche gerne von Tribe und Tent. Auch um die generelle Mobilität auszudrücken.

Was genau meinst du damit?
****ost Mann
41 Beiträge
"Trotzdem habe ich Angst, wenn ich mich nun öffne auch für weniger committete Beziehungen, oder für polyamore Menschen, die bereits in einer Beziehung sind, dass ich dann nicht den Partner finde den ich brauche, oder meine zu brauchen. Ich möchte gerne mit jemandem Sonntags frühstücken, Geburtstage und Weihnachten feiern. Ich möchte das Gefühl von Familie mit diesem Partner teilen.
Versteht ihr wie ich das meine? Wie sind eure Gedanken dazu?"

Hast Du da schon mal in Dich hineingefühlt bzw. hinterfragt, warum Du diese Angst und diese Wünsche hast? "Warum macht mir das Angst?" "Warum möchte ich das?" "Was ist da in mir?" Sind das Glaubensätze, spricht da Dein inneres Kind usw. Vielleicht könnte Dir das helfen Deinen Weg zu finden?
*********l2016 Frau
62 Beiträge
Themenersteller 
Danke, Bifrost.
Eine gute Idee das Mal zu hinterfragen. Ich dachte irgendwie, das wünscht sich jeder. Aber man könnte ja auch froh sein, seine Ruhe zu haben 😅 und glücklich Single zu sein.

Oder so wie lilacea oben schrieb: man muss mit sich selbst im Reinen sein.

Dann ist alles was man mit anderen erlebt ein schöner Bonus, aber man weiß, dass man auch allein eine gute Zeit hat.
*****olf Mann
1.689 Beiträge
Zitat von *********l2016:
Zitat von *****olf:
Freunde sind die Familie, die ich mir aussuche.

Ich habe ein wenig eine FirstNation-Affinität und spreche gerne von Tribe und Tent. Auch um die generelle Mobilität auszudrücken.

Was genau meinst du damit?

Letzter Eintrag:
Homepage "Gutes Werkzeug" von PolyWolf
****ra Frau
2.521 Beiträge
Zitat von *********l2016:
... Ich denke, meine Sorge ist, dass wenn ich mich auf eine Affäre einlasse, die dieser Nestpartner nicht werden wird, dass ich nicht mehr offen bin jemand Neues kennen zu lernen, der das sein könnte ...

Du hast - vor Allem - Angst!
Angst vor einer Veränderung, die kommen könnte, scheint mir.
Versteck Dich nicht hinter Deiner Angst, geh offen auf Menschen zu! Vielleicht ist Dein potentieller Nest-Traumprinz sich ja noch gar nicht bewusst, daß er das sein könnte, merkt dann aber, daß er es mit Dir sein will? Oder ihr beide schart dann - wie @****on - einen Freundeskreis um Euch rum, der sich zum Familien-Polykül entwickelt oder Du merkst entsetzt, was es für ein unglaublicher Stress sein kann, ein Polykül terminlich zu koordinieren, ohne daß es zu Eifersucht/Verletzungen/Kränkungen kommt und bleibst lieber Single mit 1 (oder 2, 3, 4) Affäre?
*****na3 Frau
2.936 Beiträge
Online INFO-Abend zum Wheel of Consent®

Nur ein spontaner Tipp, bezogen auf
Zitat von *****olf:
Zitat von *********l2016:
Zitat von *****olf:
Freunde sind die Familie, die ich mir aussuche.

Ich habe ein wenig eine FirstNation-Affinität und spreche gerne von Tribe und Tent. Auch um die generelle Mobilität auszudrücken.

Was genau meinst du damit?

Letzter Eintrag:
Homepage "Gutes Werkzeug" von PolyWolf

****on Mann
16.001 Beiträge
Zitat von ****ra:
Oder ihr beide schart dann - wie @****on - einen Freundeskreis um Euch rum, der sich zum Familien-Polykül entwickelt oder Du merkst entsetzt, was es für ein unglaublicher Stress sein kann, ein Polykül terminlich zu koordinieren, ohne daß es zu Eifersucht/Verletzungen/Kränkungen kommt und bleibst lieber Single mit 1 (oder 2, 3, 4) Affäre?

Es war und ist eine schöne Erfahrung, dass sich mehrere in einem Kreis lieben können, und sie sich alle zu einer Liebesbeziehung untereinander verbinden können. Terminlich hilft uns moderne Kalenderführung a la Google Calendar (genau genommen verwenden wir einen eigenen Nextcloud-Kalender, wegen des Datenschutzes), und ansonsten sind wir gern alle zusammen gewesen. "Gewesen", weil sich bei uns allen in 2023 so viel persönliche Ereignisse überrollt haben, dass wir gerade mit den häufigen gemeinsamen Großtreffen pausieren. Eifersucht und Kränkungen kommen vor, aber dafür sind wir ja ein Polykül: Niemand wird damit allein gelassen, und wir legen Wert darauf, dass alle nötigen Bedürfnisse befriedigt werden, so dass sich Eifersucht und Kränkungen bisher wieder aufgelöst haben.
********Ding Paar
48 Beiträge
"Es war und ist eine schöne Erfahrung, dass sich mehrere in einem Kreis lieben können, und sie sich alle zu einer Liebesbeziehung untereinander verbinden können. Terminlich hilft uns moderne Kalenderführung a la Google Calendar (genau genommen verwenden wir einen eigenen Nextcloud-Kalender, wegen des Datenschutzes), und ansonsten sind wir gern alle zusammen gewesen. "Gewesen", weil sich bei uns allen in 2023 so viel persönliche Ereignisse überrollt haben, dass wir gerade mit den häufigen gemeinsamen Großtreffen pausieren. Eifersucht und Kränkungen kommen vor, aber dafür sind wir ja ein Polykül: Niemand wird damit allein gelassen, und wir legen Wert darauf, dass alle nötigen Bedürfnisse befriedigt werden, so dass sich Eifersucht und Kränkungen bisher wieder aufgelöst haben. "

Hm, mit Nextcloudcalendar experimentieren wir auch grade herum. Ich befürchte da allerdings etwas, dass das betrachten von schon ausgemachten Terminen mit Anderen Partner schnell dazu bringen kann sich benachteiligt zu fühlen. Es gibt ja auch eine Funktion um Verabredungen vorzuschlagen, da ich aber die schneller eskalierende negative Diskussionsentwicklung online ganz gut kenne, frage ich mich schon, wie die Entscheidungen bei teilweise weit auseinander lebenden Partnern am besten getroffen werden können. Sorry, etwas off topic, gern per pn oder mit nem eigenen thread antworten.
Zu Nestpartnereien: Bei mir kam die heutige Nestpartnerin zu einer bestehenden Fernbeziehung hinzu, insofern hat sich die Frage nie auf diese Art gestellt. Ich weiß aber, dass es gut funktionieren kann, man allerdings oft ganz schön aufpassen muss, dass für die*den Nestpartner nicht nur der graue Alltag übrigbleibt, während man selbst halbwegs hübsche Sachen außerhalb oder unterwegs erlebt. Andersrum ist es schwierig und braucht viel mehr langfristige Entwicklung um mit Partnern außerhalb des Nests auch so etwas wie zumindest anteiligen gemeinsamen Alltag aufzubauen. Mit Online kann man da etwas ausgleichen, aber längst nicht Alles.
****on Mann
16.001 Beiträge
Zitat von ********Ding:
Hm, mit Nextcloudcalendar experimentieren wir auch grade herum. Ich befürchte da allerdings etwas, dass das betrachten von schon ausgemachten Terminen mit Anderen Partner schnell dazu bringen kann sich benachteiligt zu fühlen.

Diesen Effekt haben wir noch nicht erlebt. Und wenn es so wäre, wäre eine Gesprächsrunde fällig, in der Wünsche verhandelt werden. Für uns ist der Kalender eine große Planungshilfe.

Bei Benachteiligungsgefühlen spielen oft Benachteiligungen in der Kindheit eine ursprüngliche Rolle. Diese hinterlassen nicht selten eine ewige Wunde. An dieser Stelle hinzuschauen kann dann auch helfen.
****li Frau
984 Beiträge
Zitat von ****on:

Diesen Effekt haben wir noch nicht erlebt. Und wenn es so wäre, wäre eine Gesprächsrunde fällig, in der Wünsche verhandelt werden. Für uns ist der Kalender eine große Planungshilfe.

Ich erlaube mir mal, hier zu widersprechen, lieber @****on , wie hatten vor zwei Jahren eine kurze Phase, in der im Zuge einer NRE durch einen Liebsten ohne vorherige Klärung mit den anderen Liebsten über Wochen hinaus Termine mit der neuen Partnerschaft verplant worden sind. Die Mächtigkeit dieser Terminplanung ist tatsächlich erst durch den Kalender schmerzhaft deutlich geworden. Allerdings - und das ist ein ganz wunderbarer Vorteil dieser gemeinschaftlich geführten Kalender - führte die Transparenz dieser Terminplanung dann auch zur klaren Äußerung der Bedürfnisse aller und Auflösung der damit verbundenen Verlustängste.
****le Mann
6 Beiträge
„Der Evolution ist ja egal, ob wir glücklich sind“ hab ich neulich gelesen und ich hab mir das als insofern befreiend eingeprägt, dass ich nicht etwas zimmern muss, um es zu sein oder zu werden. Wenn ich beim nächsten Regen über die Brücke geh und der Wind am Schirm zurrt, lass ich ihn los und schick ein Luftbussi hinterher.
*********ssisi Frau
44 Beiträge
@*********l2016
Ich glaube um glücklich zu werden braucht man keine bestimmte Beziehung, sondern muss mit sich selbst im reinen sein.

Sehr gut geschrieben.
Trifft den Kern der Sache.
Das ist ein Lernprozess, es dauert an,passiert nicht heute auf morgen.
Mehrere Partner hatte ich mein Leben lang.
Ich mochte jeden auf seine Weise. Jeder war anders. Manche blieben,manche gingen, gerade die, die mich besitzen wollten.

Vielleicht findest du deinen Weg.
Viel Erfolg
*****s42 Mann
11.806 Beiträge
Gruppen-Mod 
Zitat von *********ssisi:
Ich mochte jeden auf seine Weise. Jeder war anders. Manche blieben,manche gingen, gerade die, die mich besitzen wollten.
Du sprichst mir aus der Seele. *ja*

Und richtig, die, die mich besitzen wollen, lieben mich meinen Augen nicht (nicht nach meinem Verständnis von Liebe - sie lieben eher sich selbst). Da sie bei mir nicht bekommen, was sie wollen, sind sie wirklich nach kurzer Zeit wieder aus meinem Leben (wenn auch nicht immer aus meinen Gefühlen und Gedanken, vielleicht sind es auch nur die schönen Erinnerungen *zwinker*).

Das passiert automatisch, wenn man auf seine eigenen Bedürfnisse achtet und dies auch klar kommuniziert. Was da nicht (mehr) hinein passt, fällt von allein ab (oder positiv formuliert: ... macht sich frei für eigene, andere Wege).
Unterm Strich ein Gewinn für alle Beteiligten, idealer Weise ohne große Tragödien und Trennungsschmerz.

Oder der/die Andere(n) und auch man selbst passt sich durch neuen Input über geäußerte fremde Bedürfnisse aneinander an (entdeckt gemeinsam neue Wege). Auch das wäre eine Möglichkeit, durch entsprechende Achtsamkeit die Beziehung weiter zu gestalten - die möchte ich gar nicht ausklammern.
*********ssisi Frau
44 Beiträge
Früher in jungen Jahren musste man sich ordnen. Es gab niemanden. geschweige das Internet ,um herauszufinden wohin die Reise gehen würde. Austausch?
Ich finde es toll, dass es hier Möglichkeiten gibt, Menschen zu finden,die ähnlich ticken.
Das innere Gleichgewicht zu finden, bedeutet immer Arbeit.
Mit 18 Jahre...pahhhh.....
Habe nur offen darüber geredet,auch bei der Verliebtheit.
Ich bin im Grunde immer verliebt,lass aber alles offen.
Mein zweiter Mann ist jetzt im Auslandeinsatz, für 1 Jahr. Ich habe ihn gehen lassen. Wer weiss was später ist. Die Tür bleibt offen.
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