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Lebenspartnerschaft

***ge Mann
335 Beiträge
@ coosie
Ja das stimmt natürlich. Es sollte jedoch egal sein wie groß der Kreis ist wenn Du Du selber sein kannst.

LG Tiage
*holmes*
*****s42 Mann
11.836 Beiträge
Gruppen-Mod 
Genau darum geht es doch in der BA: die Beziehungen zu anderen Menschen nicht in ein "Korsett" zu stecken und ständig daran zu arbeiten, dass es weiterhin passt *ja*

Die Alternative, die statt dessen hier angeboten wird: Lebe jede Beziehung so, wie sie ist! Nimm jeden Partner, wie er ist!

Natürlich gehört auch dazu, diese Beziehungen zu pflegen, aber dazu muss ich mich nicht mühen oder gar "verbiegen". Wäre das so, sollte ich die Beziehung überdenken.
******XXL Mann
3.802 Beiträge
****ie:
was ich ausdrücken wollte.. wenn es schon zu zweit des andauernden verhandelns und bemühens bedarf (wir verändern uns ja, wachsen, entwickeln uns..), wie schwierig ist es dann, wenn der kreis der sich in beizehung befindlichen größer als 2 ist.

Du zeichnest das Bild, das ich die "harte Polyamorie" nenne. Das ist letztendlich die Romantische Zweierbeziehung (RZB) nur zu mehrt. Das ist für mich die schrecklichste Horrorvorstellung, die ich mir überhaupt vorstellen kann.

Der Kern des Horrors ist für mich das Element der Partnerschaft, das Teil der RZB ist, mit mehreren gleichzeitig leben zu wollen. Das führt nämlich genau zu dem von dir - zu Recht - befürchteten Szenario.

Es ist für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse der Polyamorie (Beziehungsanarchie ist für mich ein Teil des polyamoren Formenkreises), dass eben nicht jede Liebesbeziehung mit Partnerschaft verknüpft sein muss. Ich lebe z.B. viele Liebesbeziehungen, jedoch keine Partnerschaft. Und ich habe keine Abstimmungsprobleme. Ich wohne alleine und habe häufig (intensiven *floet*) Besuch und besuche andere. Einfach ideal *spitze*!


Liebe Grüße
Stefan
Etikette(n)..
https://ze.tt/freundschaft-p … ehung-eigene-regeln-verdient

ich fand dies heute..
lesenswert *les*
*****s42 Mann
11.836 Beiträge
Gruppen-Mod 
Wow *top2*

Was für ein schöner Artikel - der genau das beschreibt, was letztlich auch eine Motivation zur ursprünglichen Idee der "Beziehungsanarchie" war:
"Etikettierung der Beziehungen weglassen. Es ist wie es ist - und wenn es gut ist, dann lass es; wenn nicht, verändere es (oder dich *zwinker* )."

Gute Freundschaften kranken auch, wenn man mit einer Freundschaft Forderungen oder Erwartungshaltungen verbindet. Das ist der Unterschied zwischen "Freunde sind füreinander da" und "Freunde müssen füreinander da sein" (was man auch genau so auf Partner, Liebende usw. übertragen kann).

Ich muss für keinen anderen Menschen da sein (von der Beziehung zwischen Kindern und Eltern mal abgesehen, da ergeben sich aus dieser direkten verwandschaftlichen Beziehung bestimmte Abhängigkeiten). Nur ob ich es will (oder auch nicht), ist für meine sozialen Beziehungen von Bedeutung. *ja*
******ang Mann
76 Beiträge
Lebensmensch und Kontinuität
Wie wohl Viele hier bin ich in einem nahezu rein monogamen und überwiegend heterosexuellen Umfeld aufgewachsen, und meine frühere Lebensplanung ergab sich naturgemäß aus diesen vorgelebten Vorbildern. Als ich mich für andere Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung zu interessieren begann, kam immer ein Verlustgefühl auf, da ich mir damals vorstellte, dass in einem alternativen Beziehungskonzept eine jahrzehntelange Kontinuität und eine gemeinsame Geschichte und Familienkultur oder -identität nicht möglich sei.
Inzwischen habe ich für mich entdeckt, dass ja gerade in frei gestaltbaren Beziehungen man nicht nur nicht alles auf einen Partner projizieren und von ihm/ihr erwarten muss, sondern auch eine lebenslange Beziehung, Geschichte, miteinander alt werden, später im Pflegeheim sich an gemeinsame Erlebnisse erinnern, junge Generationen mit gutgemeinten Lebensweisheiten nerven - all das kann man mit einem Lebenspartner teilen, der ein platonischer Partner oder Freund ist, oder, wie Thomas Bernhard es nannte: Lebensmensch.
Dieser Begriff, aber auch der hier genannte "Gefährte/Gefährtin", gefällt mir ausserordentlich gut. Die lebenslange Beziehung muss nicht gleichzeitig eine sexuelle sein. Zumindest kann ich mir das im Augenblick gut für mich vorstellen.
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