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Der Abend der O im Schloss Milkersdorf

Der Abend der O im Schloss Milkersdorf
Die nachfolgende Geschichte hat sich exakt so zugetragen und beschreibt einen unvergesslichen Abend aus meiner persönlichen, weiblichen Sicht.

Der Wagen fuhr durch die tiefschwarze Nacht. Mein Trenchcoat überdeckte gerade so meine Gesäßbacken und meine nackten Oberschenkel berührten die Sitzflächen.
Kein Leder, dachte ich in Erinnerung an den Film „die Geschichte der O“ und musste still schmunzeln.
Hier saß ich nun... am Anfang eines Abenteuers, das ich selbst gewählt hatte und dennoch völlig unentschlossen, ob es die richtige Entscheidung gewesen war.
Der Film über die O hatte mich etwas ratlos zurück gelassen. Einzelne Szenen hatten mich entsetzt... ja, sogar tief verstört. Andere Szenen empfand ich auf eine ganz subtile Art hoch erotisch, so wie die nackte Haut auf den Ledersitzen. Oder war es die Art und Weise gewesen, wie entschlossen und dennoch ruhig Réne die Anweisung gegeben hatte, den Slip auszuziehen?

Schwarze Baumkronen zogen unentwegt vorüber. Immer weiter fuhren wir hinaus aufs Land.... hinaus ins gefühlte Niemandsland.
Im Kleinbus war es still. Ein Seitenblick zu meinem Partner verriet mir, dass er ebenso in Gedanken versunken war. Jedoch würde er am heutigen Abend den Verlauf mit seiner erwählten Gespielin zu jeder Zeit selbst bestimmen. Und ich... ich werde mich bestimmen lassen. Von fremden Personen.

Der Wagen bog in eine schmale Auffahrt. Kleine Fackeln umgaben das Gutshaus. Vor dem Eingang loderte eine Feuerschale.
Die Fahrzeugtür öffnete sich und gemeinsam mit den Insassen der Fahrzeuge vor und hinter uns, schwangen sich nun etliche Paare die Treppe zum Eingang empor.
Stirnrunzelnd betrachtete ich den Aluminiumkoffer, den der Herr vor mir mit sich trug. Und plötzlich wurde mir bewusst, welche Funktion er hatte: er bestand aus einem Arsenal an Peitschen und Flogger... womöglich Klemmen oder sonstige Utensilien, mit denen man Subs quälen konnte. Ich erschauerte unwillkürlich.
Eine masochistische Ader hatte ich nie gehabt. Schmerz war nichts Schönes für mich - ein Klaps in sexueller Erregung auf den Po hingegen... ja, das mochte ich...
Aus diesem Grunde hatte ich mich auch im Vorwege auf dem Profilbogen für masochistische Verfügung mit der geringsten Stärke ausgesprochen.
Ehrfürchtig schaute ich auf die diversen Koffer mehrerer Herren. Was zum Teufel wird hier heute Nacht geschehen?!
Ich redete mir ein, dass sich kein Herr den Umstand machen würde, so ein umfangreiches Equipment mitzuschleppen, um dann eine O wie mich auszusuchen, die quasi nichts abkann und höchstens leichte Po- Klapse will.

Es roch nach Räucherstäbchen. In der prunkvollen Diele hingen dicht an dicht in Gold gerahmte Gemälde, von denen vermutlich die Ahnen des Anwesens auf mich herabsahen. Was hätten sie wohl dazu gesagt, hätten sie ahnen können, was sich eines Tages in diesen Wänden abspielt?
Ehe ich mich versehen konnte, wurde ich von meinem Mann getrennt und während mein Partner den Aufenthaltsbereich im Erdgeschoss anvisierte wurde ich die schwere geschwungene Dielentreppe hinauf geschickt.

Auf der Empore wurden Sektgläser von einem Silbertablett gereicht. Mein Blick blieb bei einem mannshohen Holzkreuz mit Fesseln hängen. Auf den Weg ins große Spielezimmer streifte ich einen Strafbock und einen Tisch mit etlichen Spielutensilien.
Mich erwartete ein feines, kleines Buffet. Doch wer dachte jetzt schon ans Essen?
Der Raum war getaucht in gedämmt- warmes Licht und wahrlich prunkvoll hergerichtet. Ich lehnte mich an die runde Plüschwiese, stieß mit den anderen Frauen an und trank einen kräftigen Schluck.
So viele wunderschöne Damen in feierlich stilvoller Atmosphäre! Viele trugen Unterbrustkorsetts und teilgeöffnete, durchsichtige Röcke- die eine etwas mehr Stoff, die andere etwas weniger. Das Gleiche galt für die Üppigkeit ihrer Leiber. Einschließlich mir gab es hier vermutlich niemanden mit Modelmaßen, und dennoch hatte sich jede Einzelne so grandios schick gemacht.... alle Damen wirkten sexy und begehrenswert und strahlten dies auch aus.
Wir kamen sogleich miteinander ins Gespräch. Jede schien auf ihre Art nervös und aufgeregt zu sein, in jedem Falle voller Neugier.
Ich war erleichtert zu sehen, dass all diese O’s mir durchaus stark und selbstbewusst erschienen. Sexuell würden wir an diesem Abend unterwürfig sein, dies bedeutete aber offenbar nicht, dass wir nicht trotzdem gestandene Frauen sind. Irgendwie beruhigte mich diese Erkenntnis.
Und vielleicht waren wir sogar stärker als viele Frauen da draußen... denn wir waren mutig und würden das verwirklichen, wonach wir begehren... wir würden heute Nacht tun, was für andere ein Leben lang eine nicht ausgelebte Fantasie bleiben wird.

Der Zeremonienmeister kam und erhob die Stimme, um den weiteren Ablauf zu erklären. Er war groß und kräftig- seine Stimme und Haltung feierlich und dennoch ernst sachlich. Dieser Typ machte mich auf eine unerklärbare Weise nervös.
In Dreiergruppen sollten wir uns aufstellen und nach und nach die Treppe hinunter in den großen Saal geführt werden. Mucksmäuschenstill war es geworden.
Wild tobte die Aufregung in mir. Gleich würde ich den Herren vorgeführt werden. In mir schrie es: o Gott nein!, und Ja ich will!. Es schien ewig zu dauern, bis ich unten vor der Tür angekommen war.
Ich öffnete das kleine Silberkettchen meines tiefen Dekolleté- Ausschnittes, sodass der Stoff sich weit öffnete und zur Gänze meine Brüste freilegte.
„Du schaust die ganze Zeit nach unten!“, raunte mir eine Stimme ins Ohr. Ich nickte stumm. Meine Knie waren weich und ich spürte mein Herz in meinem Hals klopfen.
Und dann öffnete sich die Tür.

Rasch sank mein Blick und ich versuchte, trotz der Aufregung so langsam wie möglich in gebührendem Abstand meinen Gefährtinnen zu folgen.
Schuhe... ich sah frisch geputzte, glänzend schwarze Schuhe... überall, so weit ich eben den Boden überblickte. Dazwischen ein schmaler Weg. Ich versuchte, trotz gesenktem Kopf aufrecht und anmutig zu gehen. Aber die Vorstellung, dass gerade zig Augen auf mich starrten und vermutlich vollends mit ihren Blicken nackt auszogen, lähmte mich. Meine Wangen brannten, sicherlich sah man mir meine Aufregung an.
Aber noch etwas anderes nahm ich in diesem Moment wahr. Auch wenn ich die Herren nicht sehen konnte, so spürte ich die respektvolle Atmosphäre in diesem Raum.
In Stille wurde uns ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt, in Hochachtung wurden wir gefeiert. So empfand ich es jedenfalls. Und es machte mich etwas verlegen... aber das war kein Problem, da ich ja eh bereits auf den Boden sah.

Wir wurden angewiesen, uns mit dem Gesicht zur Bühne zu stellen und vorzubeugen.
Ich dachte erst an eine Art Verbeugung, was ja eigentlich keinen Sinn machen würde -vom Publikum weg... Zögerlich beugte ich mich vor und verharrte.
Der Zeremonienmeister rief: „Und jetzt wäre es doch schön, wenn sich die beiden äußeren O’s an der Mittleren orientieren würden und brav die Beine in Vorbeuge spreizen!“ Sofort schaute ich zu meiner Nachbarin. Breitbeinig und tief vorgebeugt stand sie bewegungslos da. Rasch machte ich es ihr nach. Mein knappes weißes Spitzenkleid würde jetzt meine gesamte Scham Preis geben.
Vierzig Augenpaare starrten gerade auf unsere Mösen und Ärsche... verglichen sie und malten sich in ihren Köpfen vielleicht gerade aus, diese alsbald ganz selbstverständlich zu benutzen.
Eigentlich war das, was ich da gerade mit mir machen ließ, ein absolutes no-go und für eine selbstbewusste Frau im 21. Jahrhundert geradezu hirnverbrannt! Und dennoch spürte ich dieses süße Ziehen von meinem Bauchnabel herab zu den inneren Schamlippen. Es erregte mich!

Wir durften uns aufrichten und der Zeremonienmeister führte uns auf die Bühne. Geschickt raffte er meinen Spitzenstoff, sodass neben den bereits freiliegenden Brüsten nun auch mein Brazilian- Cut Schamdreieck für jeden frei ersichtlich war. Den Rock der Nachbarin sollte ich ergreifen, damit sie ebenso vorgeführt werden konnte.
Selbst wenn ich gedurft hätte: niemand möchte so entblößt in die Augen eines wildfremden Herren schauen!
Dennoch mochte ich mich nicht entwürdigt fühlen... ganz im Gegenteil. In meiner Demut spürte ich die Macht, die wir Frauen hatten. Wie eine süße Frucht, die Fliegen hörig macht und letztlich somit die Fliegen beherrscht.

„Die Herren bitte!“, rief der Zeremonienmeister und ehe ich verstand, was damit gemeint war, sah ich die modernen Schuhe meines Mannes vor mir. Er steckte mir eine Karte an mein Kleid, auf der meine Vorlieben sowie meine Limits standen. Sanft hob er mein Kinn und küsste mich. Ich spürte, dass er auf mich stolz war... ich spürte, dass ihm das hier auch alles sehr viel Spaß machte und ich grinste breit.
Galant half mir der Zeremonienmeister von der Bühne und dann waren wir auch schon wieder aus dem Raum heraus.
Irgendwie bekam ich mein Grinsen nicht aus dem Gesicht... ich war voller Adrenalin und wäre am Liebsten gleich noch einmal hinein gegangen.

Oben angekommen wurden wir von einem Aufseher platziert. Das heißt, dass jede O eine gewisse Stelle zugewiesen wurde, auf dem sie sich herrichten und unbewegt verbleiben sollte.
Mein Platz war ein herrschaftlicher roter Sessel, der im Eingangsbereich aufgestellt war.
Gemütlich lümmelte ich mich darauf und erblickte meine Genossin, die mir gegenüber auf einem Sessel saß: Aufrecht, breitbeinig, mit gesenktem Gesicht und vollkommen unbewegt.
Eilig nahm ich ihre Haltung an. Der Stoff an meinen Oberschenkeln spannte etwas... für eine breite Beinhaltung war dieses Kleid nicht gedacht. Flugs zog ich den Saum über meine Hüfte, sodass meine Beine wie erwünscht positioniert werden konnten.

Meine innere Anspannung war zum Bersten! Ich wusste, dass die Herren erstmal nur für den visuellen Genuss eine Runde um uns herum machen würden. Wie gern hätte ich dieses überaus erotische Wachsfigurenkabinett selbst einmal in Gänze gesehen!
Vierzig reizende Frauen, verführerisch freizügig gekleidet, demütig ergeben, in wollüstiger Stellung wartend.
Der Aufseher trat an mich heran und drehte meine Handflächen nach oben, vermutlich sollte es Ergebenheit ausdrücken. Ich spürte meine Finger zittern und versuchte, sie zu kontrollieren. Nun schritt auch der Zeremonienmeister durch den Raum, offenbar zufrieden mit dem, was er sah.
Angestrengt versuchte ich zu horchen, ob bereits die Schritte der vierzig Herren wahrzunehmen war.
Nichts.
Nichts, außer den klassischen Tönen der Filmmusik zur Geschichte der O und meinem harten, viel zu schnellen Herzschlag.
Das Warten war eine Qual. So süß... so gnadenlos zerreißend.

Und dann war es soweit. Wortlos kamen die zahlreichen Schritte über die Treppe näher und näher. Die ersten Schuhe traten langsam an mich heran, blieben vor mir stehen, gingen weiter. Der nächste Herr beugte sich tief zu mir herab, leuchtete mit einer kleinen Taschenlampe auf meine Karte, las, strich mir fast beiläufig über mein Haar und ging weiter. Ich spürte Blicke über Blicke auf meiner Haut... wie Brenngläser. Es fiel mir schwer, in meiner Anspannung unbewegt zu bleiben.
Die Schuhe meines Herrn gingen vorüber.
Der nächste Herr las meine Karte und blieb dann lange vor mir mit fester Haltung stehen. Wie in Zeitlupe strich sein Zeigefinger sanft meinen Hals hinab über mein Brustbein. Mein Atem stockte. Tiefe Erregung erfasste mich. Dann ging er weiter.
Bleib hier!, hörte ich mich lautlos schreien, vergeblich.
Die nächste Taschenlampe ruhte auf meiner Karte. Ich sah eine schlanke, adrett bekleidete Beinsilhouette, die sich nicht von mir entfernte. Und dann stellte der Herr einen Aluminiumkoffer neben mir ab. Beklommenheit stieg in mir auf.
Gleichzeitig war der Andrang der Herren fast versiegt. Der Herr mit dem Koffer blieb hartnäckig stehen. Himmel! Der wird doch nicht etwas mich...?!
Im nächsten Moment zog er mich zu sich hoch in den Stand. Unbewegt blieb ich stehen und hielt meinen Blick gesenkt. Offenbar begutachtete er mich innig. Seine Hände umgriffen meine Brüste und kniffen heftig meine Knospen. Nur mit Mühe konnte ich einen Schrei verhindern, während er mein Kinn hob und mich küsste. Ich hielt meine Augenlider gesenkt, weil ich nicht recht wusste, ob ich meinen neuen Herrn nun anschauen durfte. Küssen konnte er. Ja, seine Küsse waren richtig gut! Im nächsten Moment kniffen seine Finger wieder in meine Nippel und unwillkürlich schossen meine Arme nach oben... und senkten sich sogleich, als er nachließ.
Stattdessen packte er mich und drehte mich herum. Vorgebeugt über den Sessel verharrte ich, als ich seinen festen Klaps auf meinem Hintern spürte. Der nächste Klaps... ich weiß nicht, ob ich vor Schmerz oder eher Überraschung zuckte. Seine Finger tasteten zwischen meinen Beinen. Ich weiß, was er wollte... er wollte fühlen, ob ich feucht war... ob ich erregt war.
Vielleicht wird er überrascht gewesen sein zu fühlen, wie nass ich bereits war!
Zum Dank gab es heftige Klapse auf die Pobacken. Sie waren nach meinem Empfinden grenzwertig, und sicherlich nicht für meine Erregung verantwortlich... aber die Gesamtsituation war so derart berauschend!
An meinem Lockenkopf zog er mich wieder herum und küsste mich wild, forderte, meine Beine weiter zu öffnen und stimulierte mich heftig. Ich stöhnte. Ich durfte nichts tun... musste mich ergeben... und vor allem brauchte ich nichts zu tun... ich durfte mich ergeben... mich treiben lassen.
Wieder positionierte er mich so, dass ich ihm meinem Po entgegen streckten musste und nun öffnete er seinen Koffer. Eine feine Peitsche zwirbelte auf meiner nackten Haut. Erst einmal... dann ein weiteres Mal.... und dann unentwegt in rhythmischen Bewegungen. Ich spürte, dass er genau wusste, was er da tat... wie fest er schlagen durfte und immer wieder neue Stellen auf meinem Po fand. Als er mich ein weiteres Mal am Schopfe herum zog, sah ich bereits seine feste Wölbung im Schritt und spürte seinen erregten Atem.
Seine Finger rutschen tief zwischen meine Beine und ließen mich dort nicht mehr los, bis ich heftig und unkontrolliert kam.
Er zog ein Gummi über seinen stark erigierten Penis und forderte mich auf die Knie. Tief und intensiv glitt sein Schwanz in meinen Mund und er bediente sich bei mir.
Plötzlich hielt er inne und zwang mich mit meinen Knien auf die Sitzfläche. Im nächsten Moment stieß er in mich hinein und nahm mich mit heftigen Stößen noch einmal mit auf seine Reise.
Sanfter als zuvor zog er mich zurück auf meine Füße und küsste mich ein letztes Mal. Er war nass geschwitzt und ich nahm seine tiefe Befriedigung wahr. Dann schloss er seinen Koffer und ging wortlos während ich erschöpft auf den Sessel sank.

Als mein Herr zu mir kam, machte er ebenfalls einen zutiefst befriedigten Eindruck.
Ich durfte auf der Empore etwas trinken. Neben mir stand ein Paar. Der Herr flüsterte seiner O etwas auf Französisch zu. Ich spürte, wie die O etwas zögerte, dann jedoch auf mich zukam und mich vorsichtig küsste. Sanft erwiderte ich ihren Kuss. Die Französin hatte ähnlich gelocktes Haar wie ich, jedoch statt blonder Farbe in Brünette. Der Herr an ihrer Seite zog uns beide in ein Séparée mit großflächiger Spielwiese.
Alle Hemmungen waren verflogen... intensiv liebkosten, streichelten und küssten wir Frauen uns. Sie war unglaublich sensitiv und erotisch! Langsam glitt meine Zunge zwischen ihre Beine. Sie roch atemberaubend gut nach sanft dosiert französischer Note! Ich ließ nicht ehe von ihr ab, bis sie in befreiter Lust kam.
Unsere Leidenschaft hatte bei ihrem Herrn nicht die Wirkung verfehlt. Sobald seine O gekommen war, durfte ich seine Lust empfangen. Doch in all seiner Gier bewegten sich seine Finger zwischen meinen Beinen geradezu künstlerisch und sinnlich. Genussvoll trug er mich langsam an meine Grenze, bis er sich das Kondom überstreifte und mich formvollendet in allmählicher Beschleunigung des Taktes nahm.
Mein Herr hatte lustvoll dem Akt beigewohnt... in diesem Falle allerdings nur visuell.
Ihm gefiel meine Hingabe.

Mein Herr führte mich die Treppe herab, Durst und Hunger drangen langsam aber mächtig in mein Bewusstsein. Ich durfte mich setzen, während mein Herr den Weg zur Bar einschlug, um Erfrischungsgetränke zu besorgen.
Aus dem Nichts tauchte eine Frau vor mir auf und kniete sich in leichtem Abstand vor mir nieder. Überrascht sah ich auf und unsere Blicke trafen sich. Was für ein zauberhafter Moment! Ihre äußere Erscheinung ließ mich an Erzählungen über Cleopatra ersinnen. Sie war ausgesprochen schlank, trug eine kurze (wenn auch blonde) Bob- Frisur und ihre Haltung war aufrecht und stolz. Das Magische an ihr waren zweifelslos ihre erstaunlich großen, tiefgründigen Augen, die mich so fest fixierten, dass ich deren Berührung in mir spürte. Ich war wie gefangen... ja, fast wie hypnotisiert. Hauchzart berührten wir unsere Gesichter mit den Fingerspitzen, geradeso als wollten wir eine zerbrechliche Kostbarkeit erforschen. Ihre Brüste waren zierlich und wohlgeformt, ihre Knospen klein und hart. Zögerlich ergründete ich ihre Haut und ihr Haar, während ihre breiten, herzförmigen Lippen sich auf meine senkten und wir uns innig küssten. Sie war voller Ruhe und intensiver Leidenschaft. Sie küsste so einfühlsam und gefühlvoll, wie es nur eine Frau kann.
Immer wieder wechselten wir hauchzarte Berührungen, sinnliche Küsse und tiefe, ernste Blicke. Irgendwann füllten sich ihre Augen mit Tränen, doch ihr Blick blieb standhaft. Sie war von dieser Magie ebenso gefangen wie ich, doch nun schienen unsere Gefühle gerade aus dem Ruder zu laufen. Sie ergriff die Hand ihres Herrn und ließ sich hinauf in den Stand ziehen. Unsere Herren standen neben uns und schienen ebenfalls fasziniert ergriffen von dem Zauber zu sein. Flüsternd unterhielten sie sich in Englisch miteinander. Das Paar war aus Dänemark angereist, wie ich später erfuhr.
Mein Herr reichte mir ein Glas Prosecco, dessen Eis bereits geschmolzen war, was wiederum belegte, wie ausufernd diese mystisch- emotionale Begegnung gewesen war.

Es war fast Mitternacht, als mich mein Herrn nun endlich zu einem opulenten Buffet führte. Ich bediente mich bereits das zweite Mal an den vorzüglichen Speisen, als eine Glocke wiederholt ertönte und ein Herr auf mich zutrat. „Du solltest jetzt oben sein, die zweite Runde beginnt!“, sagte er fordernd mit einem freundlichen Unterton. Ich blickte in ein sympathisches Gesicht, dabei wurde mir bewusst, dass ich an diesem Abend meinen Blick gesenkt zu halten habe. Ich neigte meinen Kopf und antwortete: „Mein Herr hat mir befohlen zu essen.“ Nun lachte der Mann vor mir. „Gut gekontert... sehr gut gekontert!“ Ich lächelte verschmitzt.

Die Köstlichkeiten schmecken köstlich. Dennoch überwog das Gefühl, in diesem Moment womöglich etwas zu verpassen. Auch bei meinem Herrn spürte ich das drängende Bedürfnis, das nächste Abenteuer anzuvisieren.
Als wir die herrschaftliche Holztreppe hinauf gestiegen waren, sah ich, dass das kollektive Liebesspiel bereits begonnen hatte. Eine O war an das Kreuz gefesselt worden, eine weitere O beugte sich weit über den Strafbock. Ich schaute herum... alle O’s trugen eine Augenbinde, sie alle waren eines Sinnes beraubt und ich versuchte mir vorzustellen, wie aufregend das sein musste.
Mein Herr hatte einen anderen Bereich aufgesucht und so stand ich etwas einsam da, als einzige O, die noch sehen konnte.
Ein Herr trat auf mich zu und rasch senkte ich mein Haupt. Ausführlich las er meine Karte und stellte sich dann in voller Größe vor mir auf. Sein Zeigefinger erhob mein Kinn. Ich richtete meinen Blick nach unten. Nun drückte er mein Kinn noch etwas weiter in die Höhe. Will er, dass ich ihn ansehe?Unschlüssig erwiderte ich seinen Blick. Still starrte er mich an. Der Herr war um einige Jahre älter als ich. Eine gefühlte Ewigkeit blieb er so vor mir stehen und ich wurde immer unsicherer, ob es richtig war, seinem Blick standzuhalten, oder nicht. Letztlich senkte ich meine Augenlider.
Jetzt nahm er meine Hand und führte mich zu einer O, die auf einem Stuhl saß, in der Haltung, wie es sich für eine folgsame O gehörte: Aufrecht, breitbeinig und mit offenen Händen. Auch ihre Augen waren verbunden. Er deutete mir, sie zu berühren. Meine Hand strich über ihren Oberarm. Erschrocken fuhr sie zusammen und ebenso rasch zog ich meine Hand zurück. Meine Berührung war viel zu überstürzt gekommen!
Mir wurde bewusst, wie intensiv die übrigen Sinne ohne das Augenlicht geschärft sind. Einfühlsam strich ich sanft über ihr Haar, hinab über ihren Hals und zeichnete dann ihre Gesichtszüge nach. Jetzt zuckte sie nicht mehr- jetzt nahm sie konzentriert wahr.
Sie tastete nach meinem Kleid, in ihrem Kopf rief sie vermutlich alle weiblichen Gespielinnen auf, die dazu passen könnten. Ich fand Gefallen daran, für mein Gegenüber die Geheimnisvolle zu sein.
Sie hatte große Brüste, die sich weich und voll anfühlten und wenn ich sie dort streichelte, öffneten sich ihre Lippen- geradeso, als könnte sie es nicht erwarten, geküsst zu werden. Der Herr, der mich an sie herangeführt hatte, raunte in mein Ohr: „Sie gehört jetzt dir. Mach mit ihr, was immer du willst. Ich werde mich jetzt entfernen.“
Das Spiel hatte sich gedreht... zumindest für diese Runde.
Ich lehnte mich ein wenig zurück und genoss ihren Anblick. Schutzlos saß sie vor mir. Ich spürte regelrecht ihre Anspannung, ihre geschärften Sinne und vielleicht den Hauch von Furcht.
Und dann begann ich, sie nach Strich und Faden zu verführen, zu streicheln, zu küssen und zu lecken, bis sie zuckend und stöhnend ihren Höhenpunkt nahm.
Als sie sich beruhigt hatte, küsste ich sie noch einmal auf den Mund und fragte: „Nun, weißt du, wer ich bin?“ Sie lächelte und befühlte noch einmal mein Kleid, als wolle sie sich überzeugen: „Ich denke schon!“ Sie nahm die Augenbinde ab und nickte wissend. Wir hatten uns am Anfang des Abends bereits sehr angeregt unterhalten.

Mein Herr führte mich in das Kaminzimmer. An der Wand hing ein Hirschgeweih, das offene Feuer loderte und tauchte die Umgebung in stimmungsvoll flackernde Schatten. Auf dem Kaminsims stand eine Auswahl an Whisky- Sorten und die gediegenen Sessel luden zum Verweilen ein. Auf einem niedrigen roten Samthocker kniete eine O vor ihrem Herrn. Eine weitere O wurde an einer feingliederigen Kette, die an ihrem Halsband befestigt war, in den Raum geführt. Devot hockte sie sich vor ihren Herrn nieder. In der Mitte des Raumes stand ein knapp deckenhoher Zylinder aus senkrecht herabhängenden Ketten. In der Mitte stand eine O, dessen Hände in Kopfhöhe gefesselt waren. Zwischen ihren gespreizten Beinen ragte eine Art Stalagmit hinauf, der tief in sie eingeführt war. Soweit die Zwangshaltung es zuließ, räkelte sie sich vor ihrem Herrn, der zurück gelehnt auf einem Sessel saß und das erotische Schauspiel genoss.
All diese Bilder waren so surreal... so grotesk... und dennoch ästhetisch.

Auf der Bühne im kleinen Saal vollführte ein Peitschenmeister seine Künste. Drei O’s stützten sich nebeneinander mit ihren Oberkörpern auf Stuhllehnen, während sie ihre blanken Hinterteile dem Meister entgegen reckten. Geschickt ließ er die Peitsche abwechselnd über die nackte Haut jeder einzelnen O streichen, mal sanft und dann wieder fester. Seine Bewegungen waren fast tänzerisch, seine Handführung präzise. Besonnen wechselte er die Gehrte gegen einen Flogger und verrichtete die gleiche Abfolge. Ab und an hörte man ein leichtes Stöhnen oder sah ein kurzes Zucken der Drei.
Der Meister tauschte sein Werkzeug gegen einen großen Strauß langstieliger weißer Rosen. Ich dachte noch, was für eine schöne Geste es sei, die drei O’s mit frischen Blumen zu entlohnen, als bereits die erste Rose hörbar durch die Luft sauste und der Stiel auf einen der drei Popo’s aufprallte. Die Blüten schwebten noch zu Boden, als die nächste Rose ihr Ziel fand. Nach und nach breitete sich ein Blütenmeer auf der Bühne aus.
Neugierig wie ich war, stellte ich mich ebenfalls dem Meister für eine „Rosentracht“ zur Verfügung. Sorgfältig legte er meinen Hintern frei, nahm sich etwas mehr Zeit, als es bedurft hätte und ließ dann die Blütenblätter einer dornenbehafteten Rose wie ein Funkensprühen über mich nieder.

Ein letztes Mal in dieser Nacht geleitete mich mein Herr zur Treppe hinauf. Die Flut der Eindrücke hatte sich in uns angestaut, wie eine gewaltige Sturzflut in der Schneeschmelze. Er packte mich auf das große Himmelbett... oder trieben wir es davor? Ich denke beides. Wenn die Erinnerung an Einzelheiten versiegt, ist es wohl ein Zeichen der intuitiven, gedankenlosen Hingabe. In jedem Falle verbrachten wir hier den Rest der Nacht, bis eine irreal wirkende Durchsage erklang: „Der letzte Shuttle fährt in 15 Minuten.“
Die Hand, die mich die Treppe hinunter geleitete, hatte soeben noch meinem Herrn gehört und war jetzt wieder mein Mann. Ein letztes Mal drehte ich mich zum Herrenhaus um. Prachtvoll lag es da.
Mögen die Wände schweigen... mein Kopf kann es nicht...
****an Mann
26 Beiträge
Das ist ja viel Text für ein Post. ;-)
Besser hätte ich diese Veranstaltung in Milkersdorf aber auch nicht beschreiben können.
Kompliment für die gute Beschreibung.
P.s. Schade dass wir uns dort nicht über den Weg gelaufen sind.
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