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Polyamory
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Polyfriendly und kinky Professionals leichter finden

****hia Frau
478 Beiträge
Themenersteller 
Polyfriendly und kinky Professionals leichter finden
Ihr Lieben,

ich freue mich darüber, dass der polyamorie e.V. jetzt damit begonnen hat, eine Liste von polyfriendly Professionals zusammen zu stellen.

Ihr habt Empfehlungen oder arbeitet selbst in dem Bereich? Dann meldet euch gerne hier:

https://www.polyamorie-ev.de/.../polyfriendly-professionals/


für den Kinkbereich hat der SMart Rhein-Ruhr e.V. ähnliches gestartet, nachzulesen hier:
https://www.smart-ev.de/projekte/kink-friendly-professionals
****hia Frau
478 Beiträge
Themenersteller 
Es geht v.a. um Beratende - also Therapeuten, Coaches, Mediatoren usw. Ist mir beim Lesen jetzt nochmal aufgefallen, dass das evtl. etwas unklar ist.
*********Koala Paar
12.046 Beiträge
Ich bin eine Therapeutin in der Schweiz. Das wird wohl eher nicht interessieren, oder?

Sie
*******urig Paar
7.028 Beiträge
Ich habe in dem Bereich viele eigene Erfahrungen gemacht.

Sollte jemand an Gespräch Bedarf haben, dann kann sich diese Person gerne an mich wenden.
****hia Frau
478 Beiträge
Themenersteller 
Die Listen sind tatsächlich für Deutschland gedacht.

Zumindest für den kinkbereich gibt es für die Schweiz aber wohl ein Netzwerk: https://www.ig-bdsm.ch/kap/ (falls du das nicht eh schon kennst).
********er84 Mann
6.487 Beiträge
Danke für die Hinweise *g*

Ich werde mich mal mit den Leuten von "SMart Rhein-Ruhr e.V." in Verbindung setzen

Ich bereite mich gerade auf die HP Psychotherapie Prüfung 2024 vor und habe heute noch die Bestätigung / zusage für eine zusätzliche Weiterbildung Sexualtherapie bekommen.

Ich will nämlich genau in diese Richtungen agieren wobei ich aus eigener Betroffenheit bei dem ganzem noch das Thema Behinderungen mit inkludieren möchte / werde.
Yay! Ich finde super, dass es so eine Ressource gibt. Ich habe da schon ein paar gruselige Geschichten gehört - dass sich z.B. geweigert wurde, dass Thema zu besprechen, oder dass es einfach zum Teil einer Störung erklärt wurde.

Dazu eine Frage, wie es gedacht ist, bzw, auch, was anderen hier so wichtig ist: Geht speziell um Professionals, die sich wirklich mit dem Thema auskennen und schon sensibilisiert sind?

Manchmal reicht ja auch schon Offenheit, und die Einsicht, dass man seinen Job schlecht machen würde, wenn man der zu beratenden Person die eigenen Wertvorstellungen überstülpen will. Nur ist das halt auch oft nicht garantiert.

Mir persönlich war es damals völlig genug, dass die Therapeutin generell aufgeschlossen und respektvoll meinem Leben gegenüberstand, und so Dinge wie therapeutische Abstinenz oder Therapieauftrag ("ich behandle das Problem, das mir angetragen wird, nicht das, womit ich selbst ein Problem habe") ernst genommen hat. Dass das neu für sie war und sie manchmal sehr grundlegende Fragen stellen musste, hat mir z.B. nichts ausgemacht. Allerdings kam nur Polyamorie wirklich als Thema auf - ich hätte ja sonst gar nicht über mein Leben sprechen können. Kink bzw. Sexualität war einfach keine Baustelle...

Andererseits kann ich auch verstehen, wenn Leuten es wichtig ist, dass sie die ganzen Konzepte voraussetzen können, und nicht immer alles komplett erklären müssen.
****hia Frau
478 Beiträge
Themenersteller 
Ich kann hier nur für den Polyamorie e.V. sprechen, wir gehen jetzt mal davon aus, dass jemand, der sich als "polyfriendly" bezeichnen will, mindestens genau das mitbringt, was du beschreibst @****ny

Eigentlich sollten ja auch alle therapeutisch und beratend tätigen Menschen die von dir beschriebene Offenheit und den Respekt gegenüber den Lebensmodellen ihrer Klienten an den Tag legen. Der Klient ist der Experte für sein Problem - klientenzentriertes, lösungsorientiertes und systemisches Arbeiten halt.

Andererseits kann ich auch verstehen, wenn Leuten es wichtig ist, dass sie die ganzen Konzepte voraussetzen können, und nicht immer alles komplett erklären müssen.

Ein paar Fragen zwischendurch stören wohl auch die wenigsten. Aber wenn du eine ganze Stunde damit zubringst, zu erklären, wie Mehrfachbeziehungen funktionieren können oder was BDSM überhaupt ist, dann ist das schon nervig - erst recht als Selbstzahler.
********er84 Mann
6.487 Beiträge
Weil ich finde, das es gut hier her passt,

https://www.joyclub.de/groups/bdsm_seelische_leiden/

Denn genau wie jede andere Personen Gruppe gibt es auch bei den BDSMlern Menschen mit seelischen Leiden / psychischen Problemen und dabei spielt dann auch das Leben mit dem BDSM eine Rolle
*******lakt Frau
221 Beiträge
Da werde ich wohl morgen auch mal eine Nachricht verfassen. Ist genau das Gebiet wo ich mit meiner Ausbildung zur Paar- und Sexualtherapeutin Fuss fassen möchte. Es gibt einfach zu wenige in diesem Gebiet die verstehen welchen Herausforderungen man sich stellt wenn man polyamor lebt, seine Beziehung öffnet oder in anderen Beziehungsdynamiken ist.
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