Praxis für Entspannung

41366 Schwalmtal

Erzählung aus der Sicht eines Mannes

Wunderbar männlich!

Ich hatte mich endlich getraut!
Ich hatte eine Tantramassage gebucht.
Bei TT, einem Mann!

Ich bin doch nicht schwul! Ich stehe eher auf harten Sex, und zwar mit Frauen!

Aber irgendwie hatte es mich dann doch gereizt, mir diese spezielle Massage von einem Mann geben zu lassen.
Wie sonst, wo sonst könnte ich denn noch erfahren, wie sich die sinnliche Berührung von einem Mann anfühlt.

Und wie war ich aufgeregt, als der verabredete Tag endlich kam.
Ich habe ein Gästezimmer mit Schrank und Schlafcouch, das ließ sich einfach freiräumen. Kerzen und indirektes Licht einer Stehlampe waren vorhanden, nur sanfte Musik hatte ich nicht.
Aber TT hatte angekündigt, alles Nötige mitzubringen und innerhalb einer Viertelstunde hatte er den Raum in einen warmen, liebevollen Tantraraum verwandelt: ein orange-buntes Lager, ein paar exotische Accessoires, entspannende Musik und ein sinnlicher Duft sorgten zusammen mit seiner ganz speziellen Präsenz für diese neue Qualität.

Wir tranken dann erst einmal einen Kaffee und unterhielten uns – das nahm mir etwas die Spannung und gab TT die Informationen über mich, die er für seine Massage brauchte.

Zum Beginn der Massage ein kribbeliges erotisches Gefühl: wir hatten zwar beide ein indisches Tuch um die Lenden geschlungen, aber mir war schon bewusst, dass ich darunter nackt war – und er auch.
Mit ruhiger Stimme sprach er mich an und leitete damit das Massageritual ein. Sanft strich er vom Kopf bis zu den Füßen über meinen ganzen Körper und ich fühlte mich sicher und wohlig. Als er schließlich mein Tuch öffnete und ich mit geschlossenen Augen nackt im Raum stand, fühlte sich das ganz natürlich an. Er nahm mich von hinten in die Arme und hielt mich. Dabei bemerkte ich, dass auch er inzwischen sein Tuch abgelegt hatte: ab jetzt waren wir beide nackt!
Während der Massage berührte er mich am ganzen Körper und so wie wir das vorher abgesprochen hatten: mit seinem ganzen Körper. Mal kneteten seine Hände kräftig meine Pobacken oder die Rückenstrecker, mal strich er nur ganz zart über meine Haut. Da, wo ich behaart bin, berührte er oftmals nur die Haare und das war ein ganz besonders zartes, fast elektrisches Gefühl. Irgendwann berührte er mich mit seiner Brust, streichelte mich mit seinen Brusthaaren, dann wieder fasste er kräftiger zu und brachte mich so in ein wohliges entspanntes Gefühl, in dem ich jeden Teil meines Körpers angenehm wahrnehmen konnte. Zwischendurch legte er sich auch mit seinem nackten Körper auf meinem ab – auch das fühlte sich so gut an, ich fühlte mich sicher gehalten. Und die ersten Male, wenn ich seinen Lingam während der Massage auf meiner nackten Haut spürte, war es ganz kurz ein ungewohntes Gefühl, das mir aber nur weil es ungewohnt war, seltsam vorkam, dann war es ganz natürlich in die sinnlichen Empfindungen der Massage eingebettet.
So fühlten sich seine kräftigen, aber einfühlsamen Männerhände gut auf meiner Haut an. Anders als die Berührungen einer Frau, aber sehr schön. Und es hatte überhaupt nichts peinliches, von einem Mann so sinnlich berührt zu werden.
Als dann der Moment kam, an dem die eigentliche Lingammassage begann, war ich schon so daran gewöhnt, von TT auch zärtlich gestreichelt zu werden, dass ich mir gar keinen Kopf mehr machte, sondern einfach nur genießen konnte.
Ein Mann weiß offensichtlich doch am besten, wie ein Mann an seinem Lingam angefasst werden möchte.
Da gab es die richtige Variation von kräftigem Zupacken und zartestem Streicheln! Und Griffe mit denen mein bestes Stück bis jetzt noch nie verwöhnt worden war!
TT ließ mich wie auf einer Welle der Erregung dahingleiten, mal forsch fordernd, so dass sich die Lust aufbaute, dann wieder sanft und erregend, dass die Spannung etwas nachließ, der Genuss aber blieb.
Ich hätte nie gedacht, dass mir ein Mann einmal einen Orgasmus bereiten würde, aber als ich dann kam, wurde ich geradezu von Glück überrollt!
Und das fühlte sich alles so richtig und natürlich an.

Schließlich strich TT mir noch in sanft gleitenden Bewegungen über meinen gesamten Körper, von den Füßen bis zum Kopf und den Händen und ich fühlte mich ganz und gar wunderbar.

Es ist mir fasst peinlich, aber ich hatte nasse Augen, als ich in das kuschelige Tuch gehüllt einige Zeit für mich dalag und meinen Gefühlen nachspürte.
Aber auch das fühlte sich gut und richtig an.

Jetzt ist ein Tag seit der Massage vergangen, aber ich fühle mich immer noch wunderbar!
Wunderbar männlich.
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