Praxis für Entspannung

41366 Schwalmtal

Erzählung aus der Sicht einer Frau

Magische Hände

Ich habe TT mal wieder zu einer Tantramassage zu mir gebeten.
Ab und zu tue ich mir eben etwas richtig Gutes und jetzt ist es wieder so weit, dass beruflicher Stress und private Anspannung mir einfach zu viel werden und ich dringend entspannen und abschalten will.
Schon die ganzen Tage habe ich mich auf heute Nachmittag gefreut, aber heute bin ich schon mit einem Lächeln aufgewacht.
Für mich fängt die Massage schon damit an, dass ich mein Wohnzimmer dazu gemütlich, ja geradezu festlich herrichte: da schiebe ich nicht mal eben den Couchtisch zur Seite um Platz für das Massagelager zu machen, nein ich habe einen Strauß frischer Blumen besorgt und schmücke den Tisch damit geradezu festlich. Eine Duftlampe wird für verlockenden Wohlgeruch sorgen und ich verteile im ganzen Zimmer Kerzen, die die richtige Atmosphäre schaffen sollen. Im CD-Player wartet die Disc mit meiner Lieblings-Entspannungsmusik und ich drehe die Heizung hoch, damit mir nachher wohlig-warm ist.

TT erscheint pünktlich mit seinem ganzen Koffer voller Sachen, die er zum Massieren braucht.
Während ich ihm einen Kaffee aufgieße, bereitet er das Massagelager, stellt das Massageöl in den Flaschenwärmer und trifft die letzten Vorbereitungen.
Dann setzen wir uns erst einmal auf eine Tasse Kaffee zusammen und reden miteinander. Dabei erzähle ich ihm, wie es mir nach der letzten Massage gegangen ist, was mich im Moment beschäftigt und wie es mir allgemein geht.
Danach entkleiden wir uns für die Massage und binden einen Lunghi um, ein schönes Baumwolltuch aus Indien – er im Bad, ich hier im Wohnzimmer und nachdem ich noch einmal kurz zum Klo war, kann die Massage beginnen.
Schon wenn TT mich neben dem Lager stehend begrüßt, meine Hände in seinen, wenn er mich mit ruhiger Stimme auf die kommende Massage einstimmt, kann ich den Alltag hinter mir lassen und entspannen.
Schließlich lege ich mich nackt auf die bunten Decken und gebe mich ganz seinen „magischen Händen“ hin – und dem, was er mich sonst noch von seinem Körper spüren lässt (ich stehe ja eigentlich auf rasierte, enthaarte Männer, aber wenn er mich sanft mit seinem Brusthaar berührt, … wow!).
Ich bin ganz im Fühlen – andererseits driftet mein Geist immer wieder weg, ich falle immer wieder in einen leichten Schlummer, obwohl ich eigentlich keinen einzigen Augenblick der Massage verpassen möchte.
Warum laufen mir eben ein paar Tränen aus den Augen?
Ich weiß es nicht, aber ich fühle mich erleichtert und immer wieder überschwemmen mich Wellen der Lust.
TT scheint damit zu spielen: wenn ich gerade auf einem „Hoch“ bin, streicht er ruhig über meinen ganzen Körper, verteilt das Wohlgefühl.
Und wieder findet er eine andere Stelle, deren liebevolle Massage aufs Neue meinen Körper vor Erregung und Glück erschauern lässt.
Die Massage verwöhnt mich überall und schließlich gelangen die wohligen Berührungen zu meinem Intimbereich. Ich muss ehrlich sein: mein Geschlecht lechzt regelrecht danach, ich strecke mich seinen Händen entgegen, so sehr will ich die Berührung!
Aber auch hier lässt sich TT nicht aus der Ruhe bringen, bleibt weiter bei seinen langsamen, zärtlichen Massagen.
Voller Aufmerksamkeit und Hingabe liebkost er jedes Stückchen Haut, jede Falte und als ich endlich seinen Finger an meinem Eingang spüre, saugt meine Yoni ihn förmlich ein!
Die Empfindungen, die in meinem Inneren ausgelöst werden, lassen sich gar nicht in Worte fassen.
Ich nehme äußerst lustvoll Bereiche in mir wahr, von denen ich vor der ersten Tantramassage gar nicht wusste, dass ich sie fühlen kann.
Oftmals tut er vermeintlich gar nichts, hält mit der zarten Bewegung inne und lässt mich einfach spüren.
Ganz tief in mir drin scheint es eine Stelle zu geben, an der er nur ruhig seine Fingerspitze ansetzen muss, um mich vor Wonne stöhnen zu lassen.
Dann berührt er andere Bereiche in mir, die mich in Wallung bringen, nach dynamischer Zuwendung verlangen!
So wechseln sich lustvolle Ruhe und Ekstase miteinander ab.
Und immer wieder kommt das Wohlgefühl wie eine Welle über mich.

Schließlich bin ich völlig erledigt und überglücklich, seine Hände streichen jetzt über meinen gesamten Körper, geben mir das Gefühl, aus einem Stück zu sein, ganz zu sein.

Zärtlich deckt er mich zu und überlässt mich ganz meinen Empfindungen.
TT hat „magische Hände“! Ich weiß nicht, wie sonst das so geschehen konnte. Ich habe mich aufgelöst, bin ganz weit weg – aber gleichzeitig völlig bei mir.

Ich bitte ihn, sich an mich zu kuscheln und mich in seinem Arm zu halten.

Ich schwebe vor Glück.
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