27.05.2011

Die Lust am Footjob
Was macht den Footjob so reizvoll?

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Beim sogenannten Footjob wird der Penis durch die Füße des Partners massiert, stimuliert und erregt. Der Begriff lehnt sich an die auch sehr geläufigen Ausdrücke Handjob und Blowjob an, bei dem die Stimulation mit der Hand bzw. dem Mund erfolgt.

Viele Männer freuen sich, wenn eine Frau sie in den Genuss eines Footjob bringt. Was genau so reizvoll und lustbringend an dieser sexuellen Praktik ist, verrät uns der Footjob-Lieber ErnestLouit.

Beim Footjob werden auch Füße ins Sexleben eingebaut.
Beim Footjob werden auch Füße ins Sexleben eingebaut.
 

Nichts tun und fallen lassen

Ein Footjob fühlt sich toll an, wenn die Frau schöne weiche Sohlen hat oder ihre Zehen besonders geschickt einzusetzen weiß. Ich finde es toll beim Footjob selbst nichts zu tun – nicht im Sinne von nicht zu "arbeiten", sondern mich einfach fallen zu lassen, mich hinzulegen, alle Viere von mir zu strecken, zuzusehen und zu stöhnen und genüsslich auf das Happy End zu warten.

Wie beim Handjob fühlt es sich für mich wahnsinnig gut an, am Ende "open air" abspritzen zu können und dabei zu spüren, wie alles hoch hinaus fliegt. Trotzdem glaube ich nicht, dass es allein das Gefühl ist, das mir beim Footjob den Kick gibt – das geht mit der Hand oder der Zunge noch viel variantenreicher…

Auch der Anblick beim Footjob verspricht Lust

Der Anblick schöner Frauenfüße ist für viele Männer beim Footjob sehr reizvoll.
Der Anblick schöner Frauenfüße ist für viele Männer beim Footjob sehr reizvoll.

Was mir Lust bringt, ist auch der Anblick. Ich sehe beim Footjob fast immer hin, ich hatte zwar schon manchmal Sex im Dunkeln, aber gerade bei einem Footjob macht auch das Visuelle das Besondere aus. Gepflegte, saubere Füße sind für mich einfach einer der schönsten Körperteile einer Frau. Es erregt mich, Frauenfüße in Bewegung zu sehen, zu sehen, wie der Fuß um das Fußgelenk kreist, wie die Füße auf- und ab wippen, wie sich die Zehen spreizen oder zusammenziehen.

Und wenn sich ein Paar schöner Füße zärtlich, neugierig und fantasievoll ausgerechnet mit meinem Schwanz beschäftigt, kann ich meine Blicke nicht losreißen. Ganz zu schweigen vom Ergebnis! Das geht vielleicht nicht allen Fußliebhabern so, aber ich persönlich sehe gerne mein Sperma auf ihren Füßen, ich will sehen, wo es hin gespritzt ist, wie es an ihren Füßen herunterläuft. Und gar zu sehen, wie sie – lächelnd – sorgfältig ihre Füße trocken wischt, hat beizeiten schon dazu geführt, dass ich gar keine längere Pause brauchte, sondern fast sofort eine neue Runde einläuten konnte.

Durch Augenkontakt Lust und Neugier zeigen

Außerdem ermöglicht ein Footjob – je nach Stellung – meist Augenkontakt. Und wer bekommt nicht gerne einen lieben Blick geschenkt? Bei meinen bisherigen Partnerinnen war beim Footjob manchmal auch etwas Unsicherheit bzw. Neugier oder Belustigung ob dieser "ungewöhnlichen" Praktik im Blick zu erkennen, aber das machte die Situation für mich eher noch aufregender.

Eine Frau schrieb mir mal, sie mag es, wenn dem Mann beim Sex vor Lust die Gesichtszüge entgleisen. Dies fällt mir beim Footjob besonders leicht, ich gebe gerne die Kontrolle ab, winde mich vielleicht unter ihren Füßen, lasse meine Gesichtsmuskeln tun und nicht tun, was sie wollen und zeige der Frau, wie sehr mir gefällt, was sie da mit mir tut. Ich sehe gerne Frauenfüße in Bewegung und auch meine Partnerin soll sehen, wenn sie mir Lust verschafft.

Der Reiz des Ungewöhnlichen am Footjob

Und dann ist da noch eine Sache: Es ist die schiere Spannung, die durch das "Außergewöhnliche" daran verursacht wird. Zwar ist der Footjob mit meiner letzten Partnerin zu einem normalen Teil unseres Sexlebens geworden. "Normal" in dem Sinne, dass es eben ab und zu vorkam, aber in einem für jeden ganz einleuchtenden Sinne ist er eben doch nichts "Normales". Für die biologische Reproduktion taugt er so wenig wie ein Blowjob, und auch im Aufklärungsunterricht oder in Zeitschriften wie "Bravo" hat man nie etwas davon gehört.

Ein Footjob bleibt für mich in dem Sinne etwas "Ungewöhnliches", dass ich ihn erst spät für mich entdeckt habe, dass ich mich im Laufe meiner Entwicklung dazu überwinden und den "Mut" zu dieser Fantasie aufbringen musste. Die Füße am Schwanz? Was soll das denn?? Wer macht denn so etwas, und warum??? Wie viele Male ich wohl mit anderen, "normaleren" Filmen im Kopfkino onaniert hatte, bis ich mir dabei zum ersten Mal so etwas wie einen Footjob vorstellte? Wie lange ich brauchte, um mich als Teenager nicht mehr vor mir selbst zu schämen, wenn ich der "Wichsvorlage" auf die Füße sah?

Auch wenn es natürlich keine Argumente gibt, weswegen ein Footjob nicht seinen Platz in meinem Sexleben einnehmen sollte, diese pubertäre Prägung, die dem Footjob einen Hauch des Ungewöhnlichen, des Perversen verleiht, werde ich wohl nicht loswerden. Und ich will es auch gar nicht, da genau das einen Teil des Kicks ausmacht, den mir ein Footjob gibt. Mancher Frau gibt vielleicht das Bewusstsein des "Ungezogen-seins", des "Unartigen" und "Dreckigen" einen besonderen Kick, wenn sie sich besonders hart von hinten nehmen oder sich ins Gesicht spritzen lässt, und so ähnlich ist es bei mir auch.

Es gibt natürlich noch ganz andere Vorlieben, aber mir reicht der Fuß-Fetisch. Mich beim Sex ab und zu ganz auf die Füße einer Frau zu konzentrieren, sie (immer wieder neu) ein wenig damit zu überraschen, wie sehr mich gerade dieser Teil ihres Körpers erregen kann, ist für mich "schön pervers". Es ist nicht das Normale, es ist nicht das Alltägliche. Das Besondere am Footjob ist, dass er etwas Besonderes ist.

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