FerkelstrandSwinger überfluten Ostseestrand

Was in unserem Forum schon 2006 kurz Thema war (Aschau 2006 / Eckernförde) erfreut sich gerade wieder medienwirksamer Beliebtheit, wie folgende Meldung belegt.

Ferkelstrand
 

Kampf den Swingern am Ostseestrand

Sie feiern angeblich Sexpartys an einem abgelegenen Ostseestrand - nun haben schleswig-holsteinische Ordnungshüter dem wilden Treiben der Swinger den Kampf angesagt. "Bei uns gehen seit einiger Zeit Beschwerden ein", sagte am Mittwoch René Kinza vom zuständigen Ordnungsamt Schlei-Ostsee. "Das spielt sich ab wie in einem Live-Porno", habe erst am Mittwoch wieder eine Strandbesucherin in einer Mail geschrieben. "Sobald das Wetter wieder besser ist, werden wir häufiger Kontrollen machen und zivil beobachten, was tatsächlich dort passiert", kündigte Kinza an.

Die 300-Seelen-Gemeinde Altenhof, zu der der Strand gehört, war bislang vor allem für ihr gleichnamiges Gut bekannt. Dabei berichten Swinger-Freunde in Internet-Foren bereits seit mehreren Jahren von dem "Ferkelstrand".

So heißt es etwa in einem Eintrag aus dem Jahr 2006: "Das ist ein klitzekleines Refugium für Swinger, (...) für Paare, die es mögen, outdoor Sex zu haben und sich nicht daran stören, dass auch mal Zuschauer dabei sind. Und die sind immer dabei." Zugleich betonen die Freiluftsex-Fans, dass der Strand glücklicherweise für Kinder ("schützenswerte Wesen") schwer zu finden sei. "Nur nach 15-minütigem Fußmarsch durch den Wald zu erreichen."

In Medienberichten hieß es dagegen, nackte Männer hätten 12 bis 14 Jahre alte Kinder zum Mitmachen aufgefordert. Bei der Polizei sind solche Vorfälle bislang nicht bekannt. "Ich weiß, dass es dort Probleme geben soll. Uns haben aber noch keine Beschwerden oder Anzeigen wegen sexueller Belästigung erreicht", sagt Sprecher Sönke Petersen von der Polizei in Eckernförde. (dpa)

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